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Samstag, 13. August 2011

Keinerlei Ereignisse bis Ende August: Der Postillon macht zwei Wochen Sommerpause

So stellt sich der Chefredakteur Norwegen vor
Lübeck (dpo) - Irgendwann musste das ja passieren: Um dem hiesigen feucht-kalten Wetter zu entfliehen, verabschiedet sich der Chefredakteur und damit leider auch die gesamte Redaktion des Postillon mit sofortiger Wirkung in einen zweiwöchigen Urlaub nach Norwegen. Erst Ende August gibt es wieder neue ehrliche Nachrichten – dann aber wie gewohnt unabhängig, schnell und natürlich seit 1845.


"Keine Sorge!", beruhigte der smarte Chefredakteur Stefan Sichermann seine Leserschaft. "Während ich mir an norwegischen Palmenstränden die Sonne auf den Pelz brennen lasse, mich mit exotischen Schönheiten umgebe und die mächtigen Pyramiden der Wikinger bewundere, werden Sie nichts verpassen."
Führende internationale, nationale und regionale Vertreter von Politik, Wirtschaft und Sport haben nämlich bereits zugesagt, sämtliche berichtenswerte Ereignisse auf Anfang September zu verschieben. Der Chefred.: "Wenn andere Zeitungen trotzdem weiterberichten, dann erfinden sie ganz offensichtlich Geschichten."

Doch wie sieht es aus, wenn sich die daheimgebliebenen Leser trotzdem langweilen? Auch dafür ist gesorgt. Halten Sie sich einfach an folgende Punkte, die sich schon bei der Kubakrise vor einem Jahr bewährt haben:

1. Abonnieren Sie, falls nicht schon längst geschehen, den RSS-Feed des Postillons. So verpassen Sie nicht, wenn es weitergeht. Auch auf Facebook, Twitter und Google+ (solange Google nicht sperrt) kann man dem Postillon folgen. Sporadisch werden bis Ende August auch einige Archivartikel auf Facebook gestellt.
2. Schauen Sie doch mal bei den Kollegen rein. Auch bei Eine Zeitung, Grillratte, Der Kojote, Lupe, The Onion oder beim Focus handelt es sich um hochklassige Satireprojekte.
3. Sehen Sie sich im Postillon-Archiv (linke Spalte; kleiner Tipp: per Mausklick auf die Dreieck-Icons klappen die einzelnen Artikel auf und zu) um. Über 1500 Artikel gammeln da vor sich hin und hoffen auf Zuwendung. Wer's knapper mag, der kann sich auch durch ein frisch aktualisiertes Best-Of klicken: Darüber lacht sogar der Chefred. - Die besten Postillon-Artikel auf einen Blick
4. Nutzen Sie Ihre Freizeit, um eine Zeitmaschine zu bauen, mit der Sie zwei Wochen in die Zukunft reisen können. Spätestens wenn sie fertig ist, geht's auch beim Postillon wieder weiter.
5. Reisen Sie selbst nach Norwegen und stalken Sie dort den Chefredakteur. Er wird sich freuen.
6. Gründen Sie eine Selbsthilfegruppe namens Anonyme Postilloliker und treffen Sie sich regelmäßig mit anderen Leidensgenossen.
7. Widmen Sie sich doch mal wieder Ihrem Partner oder Ihrer Hand (knick-knack, Sie verstehen schon *zwinker*) anstatt ständig im Internet herumzuhängen. Achtung: Das funktioniert nur, wenn Ihre Geschlechtsorgane durch die Bildschirmstrahlung noch nicht vollständig verkümmert sind.
8. Lassen Sie sich nie, niemals von irgendjemandem vorschreiben, was Sie zu tun oder zu lassen haben!

Ha det! Bis in zwei Wochen!
 ssi; Foto: P. Gabrielsen, CC BY 2.5



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