| Bald häufiger: Talkshow-Schlägereien |
In Zukunft wird – ähnlich wie bei Formaten wie Zwei bei Kalwass oder Familien im Brennpunkt – vor jeder Sendung ein Drehbuch an Talkshow-Gäste und Moderatoren ausgeteilt, in dem steht, welche radikalen Positionen sie zu vertreten haben. Talkshow-Matadoren und Dampfplauderer wie Hans-Ulrich Jörges, Hans-Olaf Henkel oder Arnulf Baring vertreten ohnehin in jeder Sendung eine andere Meinung, während es Politikern wie Gregor Gysi (Linke) und Christian Lindner (FDP) aus Sicht der ARD nicht schaden könne, auch einmal die Position des Gegners einnehmen zu müssen.
| Gescripteter Gag: H.-U. Jörges steckt Heide Simonis einen angefeuchteten Finger ins Ohr |
Piel: "Wir wollen dabei natürlich die Grundstrukturen der einzelnen Sendungen respektieren. Während sich Beckmann eignet, spektakuläre Einzelschicksale etwa von lesbischen Rennfahrerinnen oder christlichen Selbstmordattentätern gefühlvoll aufzuarbeiten, wird hart aber fair regelmäßig in eine Massenschlägerei ausarten."
Kritikern, die beklagen, dadurch leide die Seriosität der Sendungen, nimmt Piel den Wind aus den Segeln. Gleich in der heutigen Ausgabe von hart aber fair werde man das neue Showkonzept nicht nur erstmals anwenden, sondern gleich auch zum Thema machen und ausführlich diskutieren. Der Titel der Sendung lautet "Wenn Politik auf gescriptete Wirklichkeit trifft – Ist das geil oder ist das geil?". Als Gäste geladen wurden Hans-Ulrich Jörges, Hans-Olaf Henkel, Arnulf Baring, eine lesbische Rennfahrerin und ein christlicher Selbstmordattentäter.
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