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Montag, 17. Oktober 2011

Wahrscheinlichkeit, dass Satellit ROSAT auf Axel-Springer-Hochhaus stürzt, leider sehr gering

Berlin (dpo) - Das Zentrum für Astronomie und Astrophysik der Technischen Universität Berlin hat heute bekannt gegeben, dass der deutsche Satellit ROSAT wohl leider nicht auf das Axel-Springer-Hochhaus in Berlin stürzen wird.
Wird alle enttäuschen: ROSAT
Seit Monaten verbreitet die in dem Bürogebäude ansässige Redaktion der Boulevardzeitung Bild Horrornachrichten über den für kommende Woche erwarteten Absturz.
"Wir haben alles mehrfach durchgerechnet und fürchten, dass ROSAT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht das Axel-Springer-Hochhaus treffen, alle darin Beschäftigten pulverisieren und nur einen tiefen Krater übrig lassen wird", bestätigt der Astrophysiker Prof. Dr. Karl Windner gegenüber dem Postillon.
Wird wohl leider nicht zerstört: Bild
Zwar liege die Bild-Redaktion knapp unterhalb des 53. Breitengrades und damit gerade noch im Bereich des möglichen Einschlags. Da der Satellit aber praktisch überall abstürzen kann, wird der Bild-Redakteur, der die Frage "Wie gefährlich kann das für uns werden?" mit "Sehr!" beantwortete, wohl kaum am eigenen Schreibtisch zerschmettert werden.
Weil ROSAT bereits seit 1999 nicht mehr von der Erde gesteuert werden kann, besteht Experten zufolge unglücklicherweise auch keine Möglichkeit, den Satelliten gezielt in das Axel-Springer-Hochhaus zu lenken.
Obwohl die Chance, dass der Satellit auf einen Schlag Deutschlands größte Boulevardzeitung vom Antlitz der Erde tilgt, also verschwindend gering ist, will Professor Windner die Daumen drücken. Sein Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
ssi; Foto links: Johann A. Addicks, CC BY-SA 3.0

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