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Mittwoch, 23. November 2011

Neuer Ministerpräsident Italiens findet immer noch überall nackte Frauen und Sexspielzeug

Rom (dpo) - Mario Monti, der neue Regierungschef Italiens, hat nicht nur wegen der hohen Staatsverschuldung ein schweres Erbe angetreten. Seit seiner Amtsübernahme vor einer Woche stößt der parteilose frühere Wirtschaftswissenschaftler in seinem Amtssitz, dem Palazzo Chigi, immer noch regelmäßig auf Geheimzimmer voller nackter Frauen und findet an den unmöglichsten Stellen Sexspielzeug – beides offenbar Relikte aus der Zeit seines Vorgängers Silvio Berlusconi.

"Jeder Tag im Ministerpräsidium sorgt für neue ungewollte Überraschungen, die mir das Regieren erschweren", klagte Monti heute vor staunenden Journalisten. "Erst gestern etwa fand ich ein Geheimzimmer, in dem sich elf nackte Frauen befanden." Diese seien nicht nur willig gewesen, sondern vor allem hungrig, da sie seit dem Rücktritt Berlusconis nichts mehr zu Essen bekommen hätten.
"Nach dem Harem im Keller, dem Dachpool voller Bikinischönheiten und dem Stripclub im Vorzimmer meines Büros ist dies schon der vierte Fund dieser Art", so Monti weiter.
Steckt voller Überraschungen: Palazzo Chigi
Ebenfalls als störend empfindet der neue italienische Ministerpräsident das Sexspielzeug, das an den unmöglichsten Stellen und zu den ungünstigsten Anlässen auftaucht.
Monti: "Vor zwei Tagen besuchte mich Papst Benedikt XVI. für eine kurze Unterredung bei einer Tasse Kaffee. Doch aus dem Süßstoffspender kamen nur kleine blaue Pillen heraus und statt einem Löffel zog ich einen Dildo aus der Besteckschublade." Glücklicherweise habe das Kirchenoberhaupt jedoch nichts bemerkt und von beiden Gegenständen nichtsahnend Gebrauch gemacht.
Silvio Berlusconi, dem zur Zeit wegen der "Ruby-Affäre" der Prozess gemacht wird, gibt sich indes gelassen. Der Cavaliere erklärte großzügig, sein Nachfolger dürfe seinetwegen alles solange behalten, bis die Italiener ihn, Berlusconi, in spätestens ein oder zwei Jahren wiedergewählt haben.
ssi; Foto rechts (ohne Dildo): Mario Monti, CC BY-SA 2.0



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