Newsticker

Sonntag, 31. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag (132)

Es kommentiert Stefan Sichermann (Chefredakteur, Der Postillon - die Brille ist eine Photoshop-Leihgabe von Kai Diekmann)*:
Da es offensichtlich die Aufgabe von Journalisten und nicht die der Parteimitglieder ist, einen SPD-Kanzlerkandidaten zu küren, möchte ich Ihnen, liebe Leser, – ähnlich wie es die Kollegen der anderen Zeitungen praktizieren – ganz unverhohlen meinen eindeutigen Favoriten unter die Nase reiben.
Es ist der gute, kantige, kompetente, nicht verschwurbelte Macher und Anführer Peer Steinbrück, der in seiner Partei zwar wegen seiner Bildung und Ironie unbeliebt ist, im Volk aber Spitzenwerte einfährt.
Denn immer mehr wollen Peer, er ist wie Helmut Schmidt – nur in jünger! Oder man könnte ihn auch einen Helmut Schmidt der Generation U 70 nennen. Der gefühlte Kandidat Steinbrück spricht Klartext, ist ein politisches Phänomen, ein international geachteter Finanzpolitiker. Dank seiner Schlitzohrigkeit und seines Egos hat er ganz eindeutig das Kanzler-Gen. Der rote Rocker ist auf Volkskurs, läuft sich mit prallem Selbstbewusstsein warm, hält sich für "eitel genug". Kurz: Steinbrück, Guttenbergs Nachfolger, ist der Gegenkanzler.
Ich hoffe, Sie wissen jetzt, was Sie verdammt noch mal zu meinen haben. Sofort!

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
 ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 30. Juli 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (92)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Eine ausgezeichnete Auswahl der peinlichsten Familienfotos aller Zeiten bietet diese Seite: Awkward Family Photos
2. @DerBulo ist nicht nur der Chefredakteur der Zeitschrift Clap, er veröffentlicht auch immer wieder gelungene Gags, Cartoons und Karikaturen auf Twitpic / DerBulo. Da gibt es beispielsweise Bilder zur Vorratsdatenspeicherung, zum Attentat in Oslo, zu Twitter oder zu Amy Winehouses Tod.
3. Dennis Morhardt ist wirklich ein umtriebiges Kerlchen. Nachdem er vor einiger Zeit die noguttfriends-Facebook-App aus einem Postillon-Artikel verwirklicht hat, hat er jetzt eine Seite eingerichtet, auf der jeder seine Variante vom CDU-Slogan "C wie Zukunft" vorschlagen kann: C wie ...?
4. Die Japaner wissen wenigstens noch, wie man ordentliche Werbespots mit ordentlich Heidi-Content dreht (nicht für Epileptiker geeignet, via):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 29. Juli 2011

Vereinigte Staaten stellen Eilantrag auf EU-Beitritt

Washington (dpo) - Bekommt die Europäische Union bald unverhofften Zuwachs? Die USA haben heute überraschend einen Eilantrag gestellt, in dem sie darum bitten, als 28. Mitgliedsstaat in die EU aufgenommen zu werden.
Outet sich als großer EU-Fan: Barack Obama
"Wir Amerikaner fanden die Europäische Union schon immer klasse", erklärte US-Präsident Barack Obama bei einer eilends einberufenen Pressekonferenz in Washington. "Besonders beeindruckt hat uns, dass die Staaten der EU in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten und sich zur Not auch gegenseitig aushelfen – etwa wenn eines der Mitgliedsländer völlig überraschend und unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten gerät." Teil eines solchen Rettungsschirm zu sein, könne sich jedes Land nur wünschen.
Bedenken, die USA würden nicht auf dem Kontinent Europa liegen, wischte Obama beiseite. Da die Vorfahren eines Großteils der Amerikaner aus Europa kamen, seien die USA europäischer als die meisten EU-Mitgliedsstaaten. Obama fügte unter großem Jubel hinzu: "Ick bin ein Brusseler!"
Zuletzt mahnte der amerikanische Präsident die Europäische Union noch einmal zur Eile bei der Überprüfung des Antrags. Sollte es mit der Aufnahme der USA nicht bald klappen, dann wäre "auch schon alles egal".
ssi (Dank an BrightM); Foto: BlatantWorld.com, CC BY 2.0; Tim Rørstrøm, CC BY-SA 3.0

Weitere Krisennachrichten im Postillon-Archiv:
Griechenland saniert Finanzen durch Lizenzgebühr auf Staatsform Demokratie
Preise für Koks und Nutten wieder auf Vorkrisenniveau
Schulden zu hoch: Amerikaner verkaufen Land an Indianer und gehen zurück in die Alte Welt

Newsticker (195)

++++ EHEC-Epidemie: Bakterium war Einzelltäter ++++
++++ Sauerei: Zitronen-Omelette ++++
++++ Olle Kamellen: Gesundheitsamt schließt Bonbonfabrik ++++
++++ Schick: Lagerfeld macht in Hosen und vertreibt Fliegen ++++
++++ Biss Mark: Hering ++++
++++ Gans wie die Mama: Immer am Schnattern ++++
  jos, agr, ugrz, tim/sid, ind, rde

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Tierschützer kritisieren Herstellung von Honig aus Massentierhaltung


Bonn (dpo) - Der Deutsche Tierschutzbund hat die Herstellung und den Vertrieb von Honig aus Massentierhaltung auf Schärfste verurteilt. Die Verbraucher werden aufgefordert, solange auf den süßen Brotaufstrich zu verzichten, bis die Industrie auf artgerechte Bienenhaltung umgestiegen ist.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Hoffnung auf besseres Wetter: Juli wird um zwei Wochen verlängert

Berlin (dpo) - Regen, Wind, kühle Temperaturen: Der Sommer 2011 war in weiten Teilen Deutschlands bislang eine einzige Enttäuschung. Nun hat die Regierung reagiert und den Bundestag für eine außerplanmäßige Sitzung aus der Sommerpause geholt, um die Verlängerung des Monats Juli um zwei weitere Wochen zu beschließen.
Wird's noch was mit Strandurlaub an der Ostsee?
Auf diese Weise könne man zusätzlich 14 Tage gewinnen, in denen die Chance auf gutes Wetter besteht, so das Kalkül.
"Der Juli ist normalerweise einer der heißesten Monate", führte Regierungssprecher Steffen Seibert heute auf einer Pressekonferenz aus. "Weil er aber in diesem Jahr bislang so enttäuschend ausgefallen ist, hat sich die Regierung unter  Zustimmung von weiten Teilen der Opposition entschlossen, dem Juli zwei zusätzliche Wochen zu geben, um den Bürgern noch einige sonnige Tage zu ermöglichen."
Die Kalenderindustrie rechnet mit einem Boom
Obwohl der Juli somit auf stolze 45 Tage kommt, soll der August - wie üblich - 31 Tage dauern. Dafür soll der meist unangenehm kalte Wintermonat Dezember um zwei Wochen verkürzt werden. Seibert: "2011 endet somit am 17. Dezember um Mitternacht."
Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung. Der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi hatte zuvor kritisiert, dass es sich bei der Verlängerung des Julis um reine Symbolpolitik handle, da niemand wissen könne, ob sich das Wetter in den zusätzlichen zwei Wochen wirklich bessere.
Politiker von Union und FDP konterten, abgerechnet werde am 45. Juli.
ssi; Foto: Mats Hagwall, CC BY 2.0

Mehr zum Wetter im Postillon-Archiv:
War das der letzte Winter? Endgültige Umstellung auf Sommerzeit geplant
Gleißender Feuerball für kurze Zeit am Himmel aufgetaucht
Wochenende: Wetterdienst warnt wegen Wurstwassergewittern

Newsticker (194)

++++ Kirche in Flammen: Übereifrige Putzfrau verursachte Fegefeuer ++++
++++ Viel zu flach: Witze über Holland ++++
++++ Ausgeräumt: Verdacht auf Wohnungseinbruch ++++
++++ Schock fürs Leben: Defibrillator ++++
++++ Mähen in Black: Schwarzes Schaf aufgeflogen ++++
++++ Verfahren eingestellt: Richter kauft sich endlich ein Navi ++++
  ?, ssi, sid, mrv, agr, ind

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 26. Juli 2011

Rassisten, die Moslems wegen der Taten Einzelner hassen, wollen nicht für Taten Einzelner verurteilt werden

Aber bitte nur nette Taten
Oslo, Berlin (dpo) - Kurz nach dem schrecklichen Attentat in Oslo fordern islamkritische Gruppierungen, die sonst jeden Moslem zum potentiellen Terroristen erklären, man solle in ihnen keine potentiellen Terroristen sehen. Das Verbrechen von Anders Behring Breivik, die rund 150 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 oder das Oktoberfestattentat 1980 seien das Resultat bedauerlicher Taten von Einzeltätern, die nichts mit ihnen zu tun haben.
"Es ist unredlich, aus den Taten eines Einzelnen zu schließen, dass jeder, der eine ähnlichen Weltanschauung pflegt, zu der gleichen Tat fähig ist", so ein anonymer Islamhasser, der seit Jahren die Taten Einzelner nutzte, um jedem, der auch nur entfernt einen ähnlichen Hintergrund hat, zu unterstellen, er sei zu der gleichen Tat fähig. "Wir Islamkritiker sind nicht für den Wahnsinn Einzelner verantwortlich – ganz im Gegensatz zu Moslems natürlich."
Eurabien besiegen: Aber wie?
In den letzten Jahren stieg die Zahl derer, die vor der Islamisierung Europas warnen, stetig an. "Die Menschen müssen keine Angst vor uns haben. Fast alle von uns wollen ihre Ziele auf gewaltlose Weise erreichen", erklärte ein anderer Islamkritiker, der regelmäßig auf der Internetseite "Politically Incorrect" Moslems die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben abspricht, obwohl fast alle von ihnen sehr gut und gewaltlos mit ihren Mitmenschen auskommen.
Im Augenblick sind die Mitglieder der islamfeindlichen Gruppierungen und Parteien wegen der Vorfälle in Norwegen unter Druck. Sobald sich der Staub jedoch gelegt hat, und sie nicht mehr als potentielle Attentäter wahrgenommen werden, wollen sie wieder eifrig davor warnen, dass in jedem Moslem ein potentieller Attentäter steckt.
ssi

Der rechte Rand im Postillon-Archiv:
Studie: Abschiebung von Nazis würde Staatskasse um Milliarden entlasten
1.000 gute Gründe, Dresden nur noch dieses eine Mal zu bombardieren, marschieren in Dresden auf

Montag, 25. Juli 2011

Katholische Kirche verbietet Gebrauch von Antivirenprogrammen

Rom (dpo) - Schluss mit hemmungsloser Herumsurferei! Benedikt XVI. hat die Verwendung von Antivirenprogrammen als unzulässigen Eingriff in die Schöpfung kritisiert. In einer päpstlichen Enzyklika fordert er alle gläubigen Katholiken dazu auf, Firewall, Antivir, Panda Security & Co. von ihren Rechnern zu verbannen.

Newsticker (193)

++++ Kartograph geil: Weiße Flecken auf der Landkarte ++++
++++ Fleischersatz: "Tofu ist Scheiße!" ++++
++++ Manila morgens nass: Sinnloses Anagramm ++++
++x+ Doppelpunkt verhaftet Soll Plus umgelegt haben ++++
++++ Knöchel verstaucht: Rockstar kann nicht auftreten ++++
++++ Steht in der Gegend: Rum ++++
 tmo, mok, and, sid, ?, mrv

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 24. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag (131)

Es kommentiert Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.)*:
Wir Konservativen sind in tiefer Trauer nach den schrecklichen Ereignissen in Oslo. Natürlich betrauern wir in erster Linie nicht den Tod von mindestens 95 Menschen, sondern die Tatsache, dass es sich nicht - wie zunächst erhofft - um einen islamistischen Anschlag gehandelt hat. Oh, was hätten wir für schöne Argumente für neue Anti-Terrorgesetze, strengere Ausländerpolitik und unsere eigene Islamophobie gehabt!
Die Islamisten haben es wirklich sehr clever eingefädelt, dass sich der Terroranschlag als Tat eines konservativen-christlichen Norwegers herausgestellt hat. Nun müssen wir nicht nur Menschen mit schwarzem Haar und brauner Haut, sondern auch Menschen mit blondem Haar und heller Haut misstrauen. Horrorszenario: Wenn jetzt auch noch ein brünetter Schwarzer und ein grauhaariger Asiate morden würden, dann wären wieder alle Menschen gleich.
Nun lachen sich diese verfluchten untätigen Islamisten bestimmt ins Fäustchen. Je weniger Anschläge sie verüben, desto weniger wachsam werden wir und desto verwundbarer wird unsere Gesellschaft. Noch so ein Horrorszenario: Eine Welt ohne Terror, in der niemand aufpasst!

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 23. Juli 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (91)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf Amazon wird die Bibel in der King James Version angeboten, wozu einige Leser sehr unterhaltsame Rezensionen verfasst haben. Die wahrscheinlich lustigste Rezension ist diese: Comedy of Epic Proportions (englisch, Danke an julian)
2. Die Lachnummer des Tages sind die Islamophoben von PI, die gestern einmal mehr bewiesen haben, wie einfach ihr Weltbild ist: Warum bombt Islam ausgerechnet in Oslo? (<-- Link führt nicht zu 'PI')
3. Zu kim jong-il looking at things gibt es jetzt auch endlich ein deutsches Pendant: Kim Jong Merkel looking at things (Danke an den besen)
4. Die britische Zeitung Guardian hat einen Euro-Krisen-Song komponiert. Geht ins Ohr das Ding:

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 22. Juli 2011

Doppelagent entlarvt: Türspion arbeitete jahrelang auch für die Gegenseite

Bergisch Gladbach (dpo) - Was für ein Thriller! Ein Türspion aus einem Mietshaus in Bergisch Gladbach wurde am Donnerstag als Doppelagent entlarvt.
Skrupellos und illoyal: Türspion
Offensichtlich hatte er über Jahre hinweg nicht nur dem Bewohner von Appartment 31b, Markus Müller (27), Informationen zur Identität von Besuchern verraten, sondern auch die Gegenseite mit pikanten Details, darüber versorgt, was im Inneren der Wohnung vor sich ging.
"Ich dachte immer, ich hätte meinen Türspion durchschaut", erklärte der Student gegenüber dem Postillon. "Doch anscheinend taten das auch andere. Die alte Schrauth aus dem 1. Stock zum Beispiel hat ständig gemeckert, ich solle mein Zimmer aufräumen. Dabei war sie noch nie in meiner Wohnung."
Müllers Studentenbude von Außen
Auch wenn Müller Damenbesuch hatte, wurde er von einem Nachbarn am nächsten Tag häufig auf Details angesprochen, von denen dieser gar nichts wissen konnte – bis hin zur Farbe der Unterwäsche seiner jeweiligen Gespielin.
Zuletzt wurde Müller gesehen, als er sich mit Hammer und Meißel an seiner Tür zu schaffen machte. Gefragt, was er nun mit seinem Türspion vorhabe, sagte er: "Jeder weiß, was wir hier mit Verrätern machen."
 ssi; Foto rechts: David Widmann, CC BY 2.0, Foto links: Skley, CC BY-ND 2.0

Weitere Nachrichten aus dem Panorama-Ressort:
Hier!

Newsticker (192)

++++ Neue Sexstudie: Stöhnen ist das Ah und Oh ++++
++++ Seniorensport: Hochspringerin (92) erhält künstliches Hüpfgelenk ++++
++++ Kain: Problem für Abel ++++
++++ Ausschlaggebend: Allergiker aß Nüsse ++++
++++ Wegen Personalmangels: Gericht installiert Freisprechanlage ++++
++++ Von zwei Seiten unter Druck geraten: Zange hat mal wieder gekniffen ++++
mok, tim, ?, dms, ind, sid

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 21. Juli 2011

Prototyp getestet: Von 'Gates Foundation' konstruierte Toilette für'n Arsch

Seattle (dpo) - Schlechte Aussichten für Afrika! Nachdem bekannt wurde, dass die Bill & Melinda Gates Foundation eine vollkommen neue Toilette entwickelt, gibt es bereits erste Kritik. Zwar würden verbesserte Sanitäranlagen tatsächlich das Krankheitsrisiko in armen Ländern minimieren, doch Experten, die einen Prototypen getestet haben, blicken mit Sorge auf das Projekt Miklosoft, bei dessen Konstruktion der Microsoft-Gründer Bill Gates selbst Hand anlegte.
Folgende Probleme wurden identifiziert:

Wenigstens laufen die meisten Spüle
1. Wer dringend muss, hat das Nachsehen. Es dauert bis zu fünf Minuten, bis der Toilettendeckel endlich hochgefahren ist.
2. Die Bill-Gates-Toilette neigt dazu, mitten in einer wichtigen Sitzung plötzlich abzustürzen. Wer zwischendurch keine Sicherheitsspülung vollzogen hat, darf den ganzen Scheiß nach dem Neustart nochmal machen.
3. Der Klopapierdrucker ist nicht kompatibel mit der Toilette.
4. Durch zahlreiche Sicherheitslücken besteht die Gefahr, dass die Festbrille durch einen Virus infiziert wird.
5. Nach zwei Monaten ist die Toilette hoffnungslos veraltet und muss durch ein neueres Modell ersetzt werden.

In Insiderkreisen wird gemunkelt, dass auch Apple-Boss Steve Jobs an einer innovativen neuen Toilette arbeitet. Sie wird in edlem, weißen Design erscheinen, iKack heißen und dürfte so teuer sein, dass sie sich selbst in den reichen Industrienationen nur die wenigsten leisten können.

ssi, Foto: Flea, CC BY-SA 3.0

Mehr Fäkalhumor im Postillon-Archiv:
Gimmick: Das Postillon-Leserklopapier
Oje! Klopapier fast alle
Überraschend im Finale ausgeschieden

Mittwoch, 20. Juli 2011

NPD will Polen, Tschechien, Frankreich und Benelux zurück, falls Koch-Mehrin Doktor wiederbekommt

Berlin (dpo) - Die NPD hat den Widerspruch Silvana Koch-Mehrins gegen den Entzug ihres Doktortitels und eine daraus resultierende mögliche Klage gegen die Universität Heidelberg zum Anlass genommen, eine neuerliche Annexion von Polen, Tschechien, Frankreich und den Beneluxstaaten zu fordern.

Newsticker (191)

++++ Nochmal Schwein gehabt: Sodomist wird rückfällig ++++
++++ Rolle rückwärts: Ellor ++++
++++ Kommt ihm gut gelegen: Almbauer hat einen Hang zum Skifahren ++++
++++ "Au Backe!": Patient gibt Zahnarzt undeutliche Schmerzbeschreibung ++++
++++ Nah am Wasser gebaut: Architekt weint bei Damm-Eröffnung ++++
++++ Sturer Gefangener: Foltermeister erhält Informationen nur mit Hängen und Würgen ++++
?, ind, sid, tim, ke, mok

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 19. Juli 2011

Nach Anfeindungen: Sarrazin betritt Kreuzberg nur noch maskiert

ssi; Foto (Richard Hebstreit, CC BY 2.0): Wird jetzt garantiert nicht mehr erkannt: Anonymes "Opfer" eines sarrazinfeindlichen Übergriffs mit Brille, Nase und Schnurrbart.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Montag, 18. Juli 2011

Discounter und Supermärkte erhöhen Pfand für Einkaufswagen auf 1,08 Euro

Hamburg, Essen, Neckarsulm (dpo) - Wucher oder lange überfälliger Inflationsausgleich bei Aldi, Sky, Rewe & Co.? Die großen Discounter- und Supermarktketten Deutschlands haben heute gemeinsam angekündigt, das Pfand für Einkaufswagen von einem Euro auf einen Euro und 8 Cent anzuheben*.
Von links nach rechts: 0,01 €, 0,02 €, 0,05 €, 1 €
Karl Wenz, ein Sprecher der ebenfalls beteiligten Edeka-Gruppe, erklärte gegenüber dem Postillon: "Dieser Schritt war lange überfällig: Seit der Euroeinführung 2002 wurde das Einkaufswagenpfand nicht mehr erhöht. In der gleichen Zeit ist der Preis für einen Liter Super-Benzin von etwa einem Euro auf über 1,50 Euro gestiegen." Dagegen, so Wenz, sei eine Erhöhung auf 1,08 Euro mehr als gerechtfertigt.
Damit der erhöhte Pfandbetrag auch erhoben werden kann, soll in den kommenden Monaten die gesamte Einkaufswagenflotte der Discounter und Supermärkte umgerüstet werden. Neben dem 1-Euro-Schlitz müssen ein 5-Cent-Schlitz, ein 2-Cent-Schlitz und ein 1-Cent-Schlitz angebracht werden. Erst wenn in allen vier Schlitzen die passende Münze steckt, können Kunden dann einen Wagen lösen.
Alldenjenigen, die befürchten, nicht immer das nötige Kleingeld in der Tasche zu haben, raten Verbraucherschützer, einfach immer vier verschieden große Pfandchips aus Plastik mit sich zu führen.
ssi

*Billig-Einkaufswagen, für die der Kunde bislang nur 50 Cent investieren musste, sollen künftig mit 53 Cent (50-Cent-Münze, 2-Cent-Münze, 1-Cent-Münze) zu Buche schlagen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien auch in der ersten Ausgabe der Postillon24 Nachrichten

Newsticker (190)

++++ SoDoMi: Tierhandlung nur dreimal pro Woche geöffnet ++++
++++ Einfach Spitze: Name des höchsten deutschen Bergs soll verkürzt werden ++++
++++ Zu schnell: Putzfrau verliert Lappen ++++
++++ Unvorstellbar: Eigensinnige Uhr verweigert Sommerzeit ++++
++++ Alle Achtung: General ruft zum Appell ++++
mrv, tim, tsc, kku, top

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 17. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag (130)

Es kommentiert Bario Masler (ehemaliger Fußballstar, Macho)*:
Ist diese furchtbare Weiber-WM jetzt endlich vorbei? Ich als richtiger Mann mit ordentlich Eiern in der Hose habe mir bewusst noch nie in meinem Leben Frauenfußball angesehen, weil ich genau weiß, wie furchtbar das ist. Auch bei dieser WM habe ich das traurige Spektakel keine einzige Minute verfolgt und dabei genug Erkenntnisse gesammelt, um mich bestätigt zu fühlen. Als ich dann auch noch gehört habe, dass die deutsche Frauennationalmannschaft bereits im Viertelfinale gegen Japan aus dem Turnier geworfen wurde, wusste ich sofort: Dies ist der endgültige Beweis dafür, dass Frauen nicht Fußball spielen können.
Ich fasse zusammen: Frauen sind viel zu langsam, nicht athletisch genug und viel zu zimperlich. Da bleibe ich doch lieber beim Männerfußball -- und in letzter Konsequenz privat natürlich auch bei reinen Männerpornos.

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Foto Masler: Alain Bonnand, CC BY-SA 3.0, Cartoon: meikel neid

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 16. Juli 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (90)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Dem Österreicher Niko Alm ist es gelungen, bei den Behörden durchzuboxen, dass er auf seinem Führerscheinfoto ein Nudelsieb als Kopfbedeckung tragen darf - und zwar aus religiösen Gründen: Nudelsieb auf Führerscheinfoto genehmigt (mit Dank an Susanne K.)
Das Finale und Links zur ganzen Geschichte gibt's auf Niko Alms Blog: Heiliger Führerschein
2. Spiegel Online hat einen sehr ausführlichen Artikel über die berüchtigte US-Boulevard-Zeitung Weekly World News gebracht, die mit Schlagzeilen wie "Hitlers Nase geklont - und ihr wächst bereits ein Schnurrbart" aufmachte. Beachtenswert ist die Klickstrecke mit den besten Titelseiten: Kult-Boulevardzeitung "Weekly World News" - Die unglaubliche Geschichte
3. Ein Spezialteam rettet nach stundenlangen Versuchen von Polizei und Feuerwehr eine Forelle aus einem Brunnen: Forelle im Fischbrunnen (mit Dank an Anne R.)
4. Einer der feinsten Werbespots überhaupt (englisch):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 15. Juli 2011

Erster Punk akzeptiert auch EC- und Kreditkarte

Berlin (dpo) - Auch vor einem so klassischen Handwerk wie dem Schnorren macht der Fortschritt nicht halt. Da immer mehr Menschen ihren Zahlungsverkehr bargeldlos regeln und kaum noch Kleingeld bei sich tragen, hat sich der Kreuzberger Punk Lonny Mouseblood (18) etwas ganz besonderes einfallen lassen: Er hat sich ein Kartenlesegerät angeschafft.
Der Postillon hat den gewieften Geschäftsmann, der neben EC-Karten auch Kreditkarten von American Express oder VISA akzeptiert, getroffen.

Newsticker (189)

++++ Mann stutzte, als er es erfuhr: Frau steht auf Intimrasur ++++
++++ Nach verspäteter Ermittlung: Polizei stellt Uhr ++++
++++ Keiner fand mehr aus Haus raus: Pförtner hatte Ausgang ++++
++++ Mysteriös: Traumfrau nach dem Aufwachen spurlos verschwunden ++++
++++ Unglaublich: Dompteur macht Elefanten zur Schnecke ++++
ssi, cod, sid, tin, ?

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ratingagenturen-Ratingagentur stuft Rating von Ratingagenturen herab


New York (dpo) - Eine überraschende Abwertung des Ratings von drei großen Ratingagenturen durch die Ratingagenturen-Ratingagentur CRARA (Credit Rating Agency Rating Agency) sorgte heute für Unruhe auf den internationalen Finanzmärkten. Betroffen waren Standard & Poor's, Moody's Investors Service und die Fitch Group.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Ärzte finden vollständig erhaltenes menschliches Skelett in Körper von Mann

Meppen (dpo) - Was für ein gruseliger Fund! Bei einer Routineuntersuchung haben Ärzte des Krankenhauses Ludmillenstift in Meppen ein vollständig erhaltenes menschliches Skelett im Körper eines 45-jährigen Dachdeckers entdeckt. Nun versucht die Polizei zu klären, woher die Knochen stammen. Ein Gewaltverbrechen kann bislang nicht ausgeschlossen werden.

Newsticker (188)

++++ Grund für chinesische Internetzensur entdeckt: ROFLMAO ++++
++++ Ziemlich tief: Bademeister stößt junge Frau ins Becken ++++
++++ Erregnis besorgend: Blaue Pillen ++++
++++ Ganz große Klasse: Lehrer unterrichtet 63 Schüler ++++
kku, ?, ind, tim

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 12. Juli 2011

GVU fordert Gründung von KripoX, um kino.to-Nachfolger KinoX.to zu schließen

Satz mit X, war wohl nix: kino.to ist wieder da
Berlin (dpo) - Kaum ist die vor einem Monat nach einer Razzia geschlossene Movie-Streaming-Seite kino.to unter dem neuen Namen KinoX.to zurückgekehrt, schon soll sie wieder dicht gemacht werden: Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat die Kriminalpolizei heute aufgefordert, umgehend eine neue Spezialeinheit mit dem Namen "KripoX" zu gründen, um den neuerlichen Machenschaften des Online-Video-Portals Einhalt zu gebieten.
Halten sich für Helden: Geldscheffler von kino.to
"Der Staat muss mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir stellen uns die KripoX genauso vor wie die herkömmliche Kriminalpolizei – mit demselben Uniformdesign und denselben Leuten", so Bernd Weinser von der GVU. "Der einzige Unterschied ist das X hinten am Namen und natürlich die Tatsache, dass die KripoX - bislang - noch kein Streamingportal geschlossen hat und damit noch unbelastet ist." Auch weitere Einheiten wie Kripo2k und Kripo24 könnten bald gegründet werden.
Für den Fall, dass die KripoX - im Gegensatz zur Kripo im Falle von kino.to - weniger als sechs Jahre braucht, um KinoX.to zu schließen, mahnt die GVU zur Wachsamkeit: Die Domain kinoxx.to ist noch frei.
 ssi; Screenshot links (zur Vergrößerung anklicken): gcomic

Kino.to und andere Netzthemen im Postillon-Archiv:
Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen
Über 7000 Jugendliche bei Facebook-Party auf Mond erstickt
Neue Satzzeichen sollen Inflation von Frage- und Ausrufezeichen eindämmen

Montag, 11. Juli 2011

Deutschland liefert 200 Panzer nach Somalia, um Hungersnot zu bekämpfen

Berlin (dpo) - Die Bundesregierung hat angekündigt, das ostafrikanische Land Somalia mit einer Lieferung von 200 Kampfpanzern des Typs Leopard 2A7 zu unterstützen. Die wendigen Kampfpanzer sollen der Bevölkerung und den Bürgerkriegsparteien vor Ort dabei helfen, die laut Uno drohende Hungersnot nachhaltig zu bekämpfen.
Stark gegen jede Krise: Kampfpanzer Leopard
"Wenn unsere Kampfpanzer so etwas kompliziertes wie Frieden im Nahen Osten herstellen können, dann sind sie auch imstande, den Hunger in Somalia zu bekämpfen", rechtfertigte Außenminister Guido Westerwelle den überraschenden Schritt.
Der Leopard 2A7 ist Aussagen des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann zufolge außerordentlich gut dafür geeignet, etwaige humanitäre Katastrophen einfach zu überrollen. Zudem kann er Hunger nicht nur auf kurze Entfernung, sondern auch auf mittlere Distanz unter Beschuss nehmen.
In den nächsten Monaten will die Bundesregierung überdies prüfen, ob deutsche Kampfpanzer auch eingesetzt werden können, um den Klimawandel, das Artensterben, Krankheiten wie Malaria und Aids sowie den fortschreitenden Verfall der deutschen Glaubwürdigkeit durch den Verkauf von Kampfpanzern zu bekämpfen.
ssi

Waffenhandel im Postillon-Archiv:
Bundessicherheitsrat billigt Verkauf von 200 Seelen an Teufel
Bundesregierung appelliert an deutsche Waffen, nicht auf libysche Zivilisten zu schießen

Newsticker (187)

++++ Kann man finden, wie man will: Google hat Suchpotential ++++
++++ Hand salzig: Ziege startet Ableckungsmanöver ++++
++++ Unfall: Defekter Helm bereitet Motorradfahrer Kopfzerbrechen ++++
++++ Umgenietet: Jeans passte Gangsterboss nicht ++++
++++ Seine Stunde hat geschlagen: Kuckuck völlig aus dem Häuschen ++++
kku, ssi, tim, sid, rba

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 10. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag (129)

Es kommentiert Anselm Hüttenbrenner (Experte, Sachverständiger)*:
Ach du liebe Zeit! Herrjemine. So etwas darf es doch gar nicht geben – und dann auch noch ausgerechnet jetzt und hier anstatt etwas früher oder später und irgendwoanders! Ich habe in meinen 84 Lebensjahren ja schon so einiges erlebt, aber das übertrifft – abgesehen von manch anderem – einfach alles. Was haben die sich denn dabei gedacht? Aber das ist es ja: Vermutlich wurde überhaupt nicht gedacht und wenn, dann nur halbherzig und ohne Sinn und Verstand. Da sieht man wieder einmal deutlich, wie wenig man erkennen kann, wenn man nicht genau hinsieht oder seine Brille nicht trägt. Da hätte man doch auch schon früher drauf kommen können.
Langer Rede kurzer Sinn: Es hätte anders kommen können, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Aber es ist ja und genau da liegt das Problem.

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 9. Juli 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (89)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Wer noch nicht weiß, welcher beliebte deutsche Politiker sich hinter dem wohlklingenden Namen Jido Fister Filly versteckt, der sollte das hier lesen: Jido Fister Filly – Sudanesische Zeitung benennt Westerwelle um (mit Dank an Anne R.)
Im [ʃplɔk] erfährt man außerdem, wie es dazu kam: Jido Fister Filly
2. Völlig unzusammenhängend; ein gelungener Beitrag aus der Titanic-Rubrik Vom Fachmann für Kenner und ein feiner Cartoon von NICHTLUSTIG: Pfui und Feuerwehr
3. Die Wahrheit über die Wahrheit über rechte Meinungsführer mit einem wegweisenden Kommentar über Die Struktur des menschlichen Histamin H1 Rezeptorkomplexes mit Doxepin: Neu: Das schwarze Fanal
4. Sein ganzer Auftritt bei Jon Stewart ist ja schon sehenswert, aber richtig gut (und plausibel) wird es, wenn der Comedian Louis CK ab 2:14 erklärt, warum ein Furz, das lustigste ist, was es gibt (englisch, Direktlink):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 8. Juli 2011

Volksfest in Pamplona schon wieder von wilden Stieren ruiniert

Pamplona (dpo) - Pech für die spanische Stadt Pamplona! Bereits zum 424. Mal in Folge wurde das beliebte Volksfest Sanfermines von einer Horde wilder Stiere ruiniert. Die Tiere tauchten Augenzeugenberichten zufolge plötzlich auf und jagten eine Gruppe junger, wehrloser Männer quer durch die Altstadt. Es gab zahlreiche Verletzte.

Newsticker (186)

++++ Übel: Blinder Passagier ist sehkrank ++++
++++ In die Pfanne gehauen: Junge (9) verbrennt sich die Hand ++++
++++ Scheiß die Wand an: Putzfrau stört's nicht, wenn mal was daneben geht ++++
++++ Trauriger Kassenwart: Vereinsamt im Vereinsamt ++++
++++ Eingetreten: Vorhergesagter Türschaden +++
++++ Transportproblem: Japaner jagen zu viele Wale ++++
rde, top, agr, ?, sid, mar

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Studie: Vier von fünf Killerspiele-Spielern zu fett für Amoklauf

Berlin (dpo) - Eine neue Studie im Auftrag des Gesundheits- und des Justizministeriums, die heute in Berlin vorgestellt wurde, dürfte die Hysterie um die Gefahren sogenannter "Killerspiele" ein für allemal beenden. Aus der Untersuchung geht hervor, dass nahezu 80 Prozent aller jugendlichen Konsumenten von Ego-Shootern zu fett für einen Amoklauf sind – und auch um den Rest steht es nicht gut.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Bundessicherheitsrat billigt Verkauf von 200 Seelen an Teufel

Berlin, Hölle (dpo) - Deutschland hat sich bereit erklärt, 200 Seelen an den Teufel zu verkaufen. Nach Informationen des Postillons billigte der Bundessicherheitsrat in der vergangenen Woche grundsätzlich den Milliarden-Deal. Damit ändert die Bundesregierung die jahrzehntealte Linie, dem Fürsten der Finsternis keine unsterblichen Essenzen zu liefern.
Freut sich schon: Teufel
"Wir haben den Verkauf der 200 Seelen zuvor mit unseren himmlischen Bündnispartnern abgesprochen", verriet ein anonymer Insider aus Regierungskreisen. "Sie sind – genau wie wir – der Meinung, dass die Lieferung helfen werde, den Teufel als Gegengewicht zu anderen Dämonen zu etablieren."
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder, erklärte heute außerdem: "Sollte es tatsächlich zur Seelen-Lieferung an den Teufel kommen, so ist das eine realpolitische Entscheidung, die in einem Abwägungsprozess zu fällen ist. Fest steht, dass der Teufel in der Zukunft ein wichtigerer Partner werden könnte, um etwa den Beelzebub auszutreiben."
Die ersten 44 Seelen sind bereits abgepackt
Einwände einzelner Koalitionspolitiker und der Opposition, der Teufel könnte die verkauften Seelen quälen oder für andere finstere Zwecke nutzen, versuchte die Regierung in einer aktuellen Stunde im Bundestag zu zerstreuen. Sie schätzt den Gehörnten nach eigenem Bekunden als absolut vertrauenswürdig ein.
Mißfelder mahnt Kritiker zur Besonnenheit: "Es ist ja nicht so, als würden wir Panzer in ein Pulverfass wie den Nahen Osten verkaufen."
ssi; Foto rechts: MachoCarioca, CC BY-SA 3.0 

Waffenhandel im Postillon-Archiv:
Bundesregierung appelliert an deutsche Waffen, nicht auf libysche Zivilisten zu schießen

Newsticker (185)

++++ Zu viel Ouzo: Mann bricht fließend griechisch ++++
++++ Peinlich: Herrenausstatter tritt bestem Kunden auf den Schlips ++++
++++ Anders: Alle Norweger heißen gleich ++++
++++ Tarnung hat versagt: Vogelschwarm aufgeflogen ++++
++++ Das war's fürs Erste: ARD stellt Sendebetrieb ein ++++

Dienstag, 5. Juli 2011

Steuersenkung "für kleine und mittlere Einkommen" nur für Personen mit kleinem UND mittlerem Einkommen

Berlin (dpo) - Die FDP präzisierte heute ihre Steuersenkungspläne und räumte das durch eine unglückliche Formulierung aufgekommene Missverständnis aus, Personen mit kleinen oder mittleren Einkommen entlasten zu wollen. Von Anfang an sollten selbstverständlich diejenigen profitieren, die mindestens Einnahmen in Höhe eines kleinen UND eines mittleren Einkommens zusammengezählt verbuchen können.

Montag, 4. Juli 2011

Über 7000 Jugendliche bei Facebook-Party auf Mond erstickt

Mond (dpo) - Am Samstag endete eine der derzeit so beliebten Facebook-Partys in einem Desaster. Weil der Veranstalter als Treffpunkt den Mond gewählt hatte, erstickten über 7000 Jugendliche, noch bevor die Feier richtig in Schwung gekommen war.

Newsticker (184)

++++ Riesengeschäft: Villeroy & Boch macht in Kloschüsseln ++++
++++ Deserteure wehren sich gegen Vorwürfe: Wir haben doch Land gewonnen! ++++
++++ Ach du grüne Neune: Erster Bio-Kegelclub gegründet ++++
++++ Endlich Heil: Nazi kann gebrochenen rechten Arm wieder heben ++++
++++ Bordelltür blockiert: Zuhälter am Werk ++++

Sonntag, 3. Juli 2011

Das Wort zum Sonntag (128)

Es kommentiert Mark Sanders (Waffenexporteur, Waffenlobbyist)*:
Was soll denn nun wieder die ganze Aufregung darüber, dass Deutschland 200 Kampfpanzer an das totalitäre und fundamentalistische Saudi-Arabien liefern will? Kurzsichtige Menschen behaupten jetzt natürlich, dieser Deal würde sämtliche Bemühungen der Bundesregierung, die arabischen Revolutionen zu unterstützen, konterkarieren.
Dabei hat diese Waffenlieferung nur Vorteile:
Frauenrechte: Je mehr deutsche Kampfpanzer sich auf den Straßen Saudi-Arabiens befinden, desto weniger fallen Frauen in Zivilfahrzeugen auf, die sich dem von der Regierung verhängten Fahrverbot widersetzen.
Umwelt: Neue Kampfpanzer stoßen im Einsatz deutlich weniger CO2 aus und sorgen so für eine umweltfreundlichere Aufstandsbekämpfung. Die Bevölkerung etwa in Ländern wie Bahrain, wo Saudi-Arabien bei der Niederschlagung von Protesten hilft, werden es Deutschland danken, dass die Luft zum einen sauberer ist und sie zum anderen auch von weniger Menschen weggeatmet wird. Auch die Wiederholung eines umweltschädlichen Aufstandes wird dank besserer Waffensysteme unwahrscheinlicher (Stichwort: Nachhaltigkeit).
Freiheit: Der libysche Bürgerkrieg zeigt, dass Rebellen gegen die von Deutschland hochgerüsteten Armeen ihrer Unterdrücker nur eine Chance haben, wenn sie deren Waffenlager erobern. Je mehr Waffen totalitäre Regimes also besitzen, desto mehr Waffen können den Rebellen bei einem Aufstand in die Hände fallen.
Fazit: Den Verkauf von Kampfpanzern an Saudi-Arabien kann man nur begrüßen. Und sollten sich irgendwann die Alliierten doch einmal gezwungen sehen, gegen das ölreiche Land mit Militärgewalt vorzugehen, dann wissen sie ja, wo sie die dafür nötigen Waffen erwerben können.

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Mehr Cartoons von H. Mercker: www.hannes-mercker.de (Copyright liegt beim Zeichner)

Samstag, 2. Juli 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (88)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 1. Juli 2011

Endlich bewiesen: Frauen können genauso schlechten Fußball spielen wie Männer

So geht's: Voll aufs Knie, nicht auf den Ball!
Frankfurt (dpo) - Kaum Pässe über mehr als zwei Stationen, zahlreiche Fouls und nur ein einziges Tor: Das zweite Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen das Team aus Nigeria hat eindrucksvoll bewiesen, dass Frauen genauso schlechten Fußball spielen können wie Männer. Experten halten dies für den endgültigen Durchbruch der Sportart.