Newsticker

Freitag, 30. September 2011

Eintagsfliege Olli soll Nachfolge von Opossum Heidi als Tierorakel antreten

Stuttgart (dpo) - Der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart (Wilhelma) hat heute die Eintagsfliege Olli zum neuen Tierorakel erklärt. Das freche Fluginsekt steht damit in direkter Nachfolge zum im Oktober letzten Jahres verstorbenen Kraken Paul und zum am Mittwoch eingeschläferten schielenden Opossum Heidi.
Kommt ab morgen ganz groß raus: Olli
Zoodirektor Dieter Lauch erklärte vor Medienvertretern aus aller Welt, wie man festgestellt habe, dass Olli das neueste Tierorakel werden könne. "Wir haben heute morgen Ollis Lieblingsblüten mit verschiedenen Nationalflaggen bestückt, damit er vorhersagen kann, welches Land als nächstes von den Ratingagenturen herabgestuft wird. Und natürlich hat er zielsicher Neuseeland ausgewählt, was – wie wir inzwischen wissen – völlig korrekt war."
Anschließend haben die Verantwortlichen des Zoos sofort die Produktion von Merchandisingartikeln wie Olli-T-Shirts, Olli-Tassen, winzigen Olli-Puppen sowie eines Olli-Videospiels in Auftrag gegeben.
Hat ihr Ende nicht kommen sehen: Heidi (†)
Damit soll die zu erwartende Nachfrage befriedigt werden, wenn die Eintagsfliege mit dem niedlichen Fleck auf der linken Schulter und dem leichten Überbiss im nächsten Jahr die Gewinner der Oskarverleihungen vorhersagt. Auch bei der Europameisterschaft 2012 könnte Olli zum Einsatz kommen und wie seinerzeit der Krake Paul den Ausgang der Begegnungen erraten.
"Für heute", so Zoodirektor Lauch am Ende der Pressekonferenz, "ist es erst einmal genug, denn Olli muss sich jetzt ein wenig schonen." Doch schon morgen soll der neue Superstar der Stuttgarter Wilhelma mit den ersten Weissagungen beginnen.
ssi; Foto rechts: Richard Bartz, CC BY-SA 2.5

Weitere Tiernachrichten im Postillon-Archiv:
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Auf Schildkröten gesprungen: Italienischer Klempner wegen Tierquälerei verhaftet
Tierschützer fordern Boykott von Honig aus Massentierhaltung

Newsticker (216)

++++ Kann seinem Lehrer nicht mehr unter die Augen treten: Karateschüler hat Hexenschuss ++++
++++ Amazon-Statistik: Gedichtbände haben die meisten Versendungen ++++
++++ Auf den Weg gemacht: Straßenreinigung rückt aus ++++
++++ Klar abgehängt: PKW gewinnt ungleiches Rennen gegen Wohnwagen ++++
++++ Defektes Sicherheitsnetz: Hochseilakrobat unten durch ++++
++++ Gerüchen zufolge: Käse stinkt ++++
 sid, pi, ?, hod, tim, ?

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Donnerstag, 29. September 2011

Politik beschließt irgendetwas unglaublich Wichtiges mit Eurorettung oder so

Berlin (dpo) - Hochrote Köpfe, energische Reden und am Ende reihenweise erleichterte Politiker: Aus Sicht der Bürger deutet alles darauf hin, dass heute im Bundestag über etwas abgestimmt wurde, das verdammt wichtig war und womöglich in irgendeiner Weise mit der Eurorettung zu tun hat – oder so.
Nehmen irgendeinen Gesetzesentwurf an: Politiker
Anton Martens (41) aus Gera hat eine Vermutung: "Ich glaube, es ging irgendwie um einen Rettungsschirm – für Banken oder für Länder. Der sollte entweder erhöht oder abgeschafft oder vielleicht auch erst eingerichtet werden... Auf jeden Fall ging's um einen Rettungsschirm", so der politisch interessierte Wähler. "Und wenn die da heute nein gesagt hätten, dann wäre der Euro kaputt gewesen. Und das wäre schlimm, oder auch nicht, weil wir dann die DM wieder hätten. Ach, keine Ahnung."
Sicher nicht verkehrt: Abbildung der EU-Fahne
Viele Beobachter können sich auch vorstellen, dass Griechenland eine wichtige Rolle bei der heutigen Debatte gespielt haben könnte: "Die haben heute bestimmt darüber abgestimmt, ob Griechenland gerettet werden soll oder nicht", ist dementsprechend eine andere Bürgerin überzeugt. "Ich habe gehört, man muss Griechenland pleite gehen lassen, sonst landen wir in einer Transferunion. Und außerdem habe ich gehört, dass wenn Griechenland pleite geht, wir alle pleite gehen, wegen des Dominoeffekts, glaube ich. Ich finde also, man muss Griechenland pleite gehen lassen und retten. Hoffentlich haben die das gemacht."
Worüber genau heute abgestimmt wurde, wird letztlich aber ohnehin unerheblich sein. Durch das Erreichen der aus unerfindlichen Gründen total wichtigen Kanzlermehrheit, dürfte es das letzte Mal gewesen sein, dass die Bürger Europas je etwas von dieser Schuldenkrise gehört haben.
ssi

Mehr zur Schuldenkrise im Postillon-Archiv:
Spekulation auf eigenen Staatsbankrott könnte Griechenland sanieren
G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen
Weltweite Panik, weil krakelige Linien auf großen Tafeln nach unten zeigen
Ratingagenturen-Ratingagentur stuft Rating von Ratingagenturen herab

Mittwoch, 28. September 2011

Ratgeber: Alles, was Sie über Internetsucht wissen müssen

Berlin (dpo) - Die Zahlen sind so erschreckend, dass man laut "Weh, weh, weh!" rufen will: Laut einer Studie im Auftrag des Gesundheitsministeriums sind allein in Deutschland 560.000 Menschen internetsüchtig.
Doch wie beugt man dieser schrecklichen Sucht vor? Wie erkennen Sie, ob einer Ihrer 1.372 Facebook-Freunde oder gar Sie selbst internetsüchtig sind? Und vor allem: Wie können Sie die Sucht überwinden?

Newsticker (215)

++++ Stahlihngrad: Russischer Porschedieb auf frischer Tat ertappt ++++
++++ Fett im Geschäft: Molkerei sahnt bei Lieferungen ab ++++
++++ Löffelchenstellung nach Knigge: Oberhalb des Tellers ++++
++++ 0:8: Auswärtsspiel wird zur Tortour ++++
++++ Papierhersteller wettert gegen Konkurrenz: "Alle total kleinkariert" ++++
++++ Hämorrhoiden-Gefahr: Finnlands Krankenkassen warnen vor Posaunen ++++
  ?, sid, bor, jm, ste, ?

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Dienstag, 27. September 2011

Saudi-Arabien verlegt Wahllokale 100 Kilometer in die Wüste

Riad (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der saudi-arabische König Abdullah am Wochenende nicht nur Frauen das längst überfällige Wahlrecht auf kommunaler Ebene gewährt, sondern gleichzeitig angeordnet, dass die Wahllokale für künftige Urnengänge 100 Kilometer in die Wüste verlegt werden.
Liegen künftig mitten in der Wüste: Wahllokale
"Ab dem Jahr 2015 darf jede Frau ihre Stimme abgeben, der es trotz des hierzulande vorherrschenden Fahrverbots für Frauen gelingt, eines der vielen neuen Wüstenwahllokale zu erreichen", erklärte König Abdullah während einer landesweit ausgestrahlten Rede.
Gleichzeitig ermahnte der absolutistisch regierende Monarch seine saudi-arabischen Landsmänner, ihre Gattinnen, Schwestern oder Töchter nicht zu chauffieren.
Frauenversteher: Abdullah
"Eine Frau, die so emanzipiert ist, dass sie sogar wählen geht, wäre sicher beleidigt, wenn sie sich von einem Mann helfen lassen müsste", so Abdullah weiter.
Und noch eine weitere Änderung kündigte der fortschrittliche Herrscher an. In Zukunft sollen strenge Gesichtskontrollen sicherstellen, dass jeder Wähler nur einmal abstimmt. Wer verschleiert zum Urnengang antritt, könne daher gleich wieder nach Hause gehen.
ssi

Mehr zur Rolle der Frau im Islam im Postillon-Archiv:
Islamisches Gutachten weitet Burkapflicht auf weibliche Tiere aus
Französische Imker durch Burkaverbot besonders hart getroffen
Neuartige Burkaburka verhüllt verbotene Burka

Montag, 26. September 2011

Hochansteckendes Gähnen erfasst binnen kürzester Zeit ganz Deutschland

Leverkusen, Berlin (dpo) - Es ist eine wahre Epidemie: Seit heute Morgen rollt ein hochansteckendes Gähnen wie eine Welle durch Deutschland. Die Gesundheitsbehörden, die zu Beginn noch vergeblich versuchten, das Gähnen einzudämmen, nehmen an, dass das Epizentrum in einem Bürogebäude in Leverkusen liegt.
Patient Null: Anton W.
Offensichtlich nahm das Gähnen dort seinen Lauf, als der 26-jährige Versicherungskaufmann Anton W. morgens unausgeschlafen ins Büro kam. Noch bevor er einen Kaffee zu sich nehmen konnte, entfuhr ihm Augenzeugen zufolge ein langes und herzhaftes Gähnen des Typs UAAH (Ultra-ansteckendes Atemholen).
Da es W. fatalerweise nicht gelang, seine Hand hochzureißen und vor den Mund zu halten, griff das Gähnen sofort auf sämtliche Kollegen über.
Das Gähnen hätte das Büro vielleicht nie verlassen, wäre es nicht einem der Kollegen von W. gelungen, es noch minutenlang zu unterdrücken, bis es ihm während einer Kaffeepause beim nahegelegenen Bäcker entfuhr und auf sämtliche dort anstehende Kunden übersprang. Dann ging alles ganz schnell.
Steckt manchmal schon an, wenn man
es nur auf einem Bild sieht: Gähnen
Der renommierte Chasmologe und Professor an der Freien Universität Berlin Dr. Werner Eibel erklärte gegenüber dem Postillon: "Sobald eine kritische Masse überschritten ist, kann ein Gähnen in einem bevölkerungsreichen Land wie Deutschland kaum noch eingedämmt werden."
Und tatsächlich: Noch während die Behörden mithilfe von besonders ausgeschlafenen Polizisten versuchten, Leverkusen abzuriegeln, wurden bereits die ersten Fälle aus den nahegelegenen Städten Köln und Wuppertal gemeldet. Kurze Zeit später gähnten auch Menschen in München und Hamburg.
Schuld an dieser Verbreitung über Hunderte Kilometer sind Pendler und Fernreisende, die sich bei Zugfahrten gegenüber sitzen und immer wieder gegenseitig anstecken.
Da das Gähnen heute im Laufe des Tages unweigerlich ganz Deutschland erfassen wird, rät Eibel inzwischen, es einfach über sich ergehen zu lassen. "Wenn es Sie erwischt, empfehle ich Ihnen einfach, die Augen zu schließen, den Mund weit zu öffnen und dann, entschuldigen Sie mich bitte kurz, U-U-U-UAAAAHHHH – ungefähr so."
ssi; Foto rechts: William Brawley, CC BY 2.0; Foto links: chispita_666, CC BY 2.0

Weitere Nachrichten aus dem Panorama-Ressort:
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Sonntag, 25. September 2011

Newsticker (214)

++++ Rasieren vergessen: Prostituierte erweist Kunden einen Bärendienst ++++
++++ Gehheimauftrag: Agent nach Hause geschickt ++++
++++ Keinen Pfifferling wert: Steinpilz ++++
++++ Zu laut: Musikschüler machen Haydnlärm ++++
++++ Schreien, kacken, schlafen: Knigge erforscht Baby-Sitten ++++
++++ Konstanz am Bodensee: Wasserqualität seit Jahren auf hohem Level ++++
 mok, bor, k., tim, ?, ?

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Samstag, 24. September 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (97)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Die taz sorgte vergangene Woche für Wirbel (Goppel (CSU) spricht von Hetzkampagne), indem sie den Besuch des Papstes so ankündigte: Auftritt des Oberhauptes des Jedi-Ordens - Religionsführer im Bundestag
2. Bei überschaubare Relevanz gibt es ein alternatives Ende des Papstbesuches zu bestaunen: How it should have ended
3. Das schwedische Online-Magazin FriaTider (scheinbar ziemlich rechts) zitiert aus unerfindlichen Gründen den Postillon und verbreitet die Nachricht weiter, dass die lybische Regierung in den frühen Morgenstunden die Suche nach Gaddafi einstellt: Libyen: Regeringen ställer in jakten på Khadaffi klockan 05:00
Wer kann schwedisch und weiß, ob die das ernst meinen?
4. Jeder Schuss ein Treffer! Wer wissen will, worauf Jäger offensichtlich stehen, der muss sich nur diesen Werbetrailer für das Magazin Sauen ansehen. Man beachte die absurde Schlussszene in Zeitlupe:

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
 ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 23. September 2011

Papst nutzt Deutschlandbesuch, um Papamobil endlich einmal voll auszufahren

Foto (creator-bz (FiatLUX), CC BY-SA 3.0): Genießt es, mit 230 Sachen über die Autobahn zu heizen und gläubigen Verkehrsteilnehmern zuzuwinken: Papst im Papamobil.
 ssi

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Mehr zum Deutschlandbesuch des Pontifex:
Einwohner von Vatikanstadt nutzen Abwesenheit des Papstes, um es mal ordentlich krachen zu lassen

Newsticker (213)

++++ Hoch soll er leben: Mann zieht auf ärztlichen Rat in die Alpen ++++
++++ Nicht zu fassen: Eingeölter Verbrecher entwischt Fahndern ++++
++++ Schnauze voll vom Rumgeschleppe: Bernhardiner macht Fass auf ++++
++++ Gefahrengut: Mann besteht Tanklasterführerschein ++++
++++ Nach acht Wochen im Stall: Bauer läßt endlich mal die Sau raus ++++
++++ Staatsstreich: Regierung lässt Zahnpasta unter Türklinken verteilen ++++
  tim, ?, ghhh, ner, sid, mrv

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Donnerstag, 22. September 2011

Einwohner von Vatikanstadt nutzen Abwesenheit des Papstes, um es mal ordentlich krachen zu lassen

Vatikanstadt (dpo) - Kaum ist Benedikt XVI. in Deutschland angekommen, knallen anderswo die Sektkorken. Die knapp 1000 Bewohner von Vatikanstadt nutzen die Abwesenheit ihres Staatsoberhauptes, um endlich einmal wieder ausgiebig zu feiern.
Haben Spaß im Petersdom: Priester und Laien
Seit Abreise des Papstes tanzen die Menschen auf den Straßen und in den Prachtbauten des nur 0,44 Quadratkilometer großen Staates. Ausgelassen trinken sie das Blut Christi direkt aus dem Kelch und praktizieren freie Liebe.
"Das ist immer so, wenn der Alte aus dem Land ist!", erläutert Giovanni Rossini (34), ein Buchhalter des Heiligen Stuhls, während er halbnackt zu heißen Technorhythmen im Petersdom tanzt. "Weil wir ihn sonst das ganze Jahr im Land haben, müssen wir es eben besonders krachen lassen, wenn wir mal sturmfrei haben, aber nun entschuldigen Sie mich bitte."
Bei Nonnen beliebt: Weihrauch
Der Mann hält ein Kondom hoch, grinst und verschwindet mit einem Priester hinter dem Altar.
Carlo Vincenzo (87), ein Kurienkardinal in den besten Jahren, fügt hinzu: "Der Cheffe ist schon in Ordnung, aber er nimmt den ganzen Glaubenskram so furchtbar ernst. Sie sollten mal bei unserer Betriebsfeier vorbeischauen. Da ist eine Stimmung wie bei einem Begräbnis. Aber sobald sich der Papst zurückzieht, dann fliegen die Fetzen." Nach diesem Worten zieht der Würdenträger unter dem lauten Gejohle einiger Nonnen an einer Weihrauchbong.
Auch vor dem Petersdom: Sodom und Gomorra
So wird es nun noch einige Tage weitergehen, bis dann am Sonntagmittag die Bewohner von Vatikanstadt mit vereinten Kräften damit beginnen müssen, die Spuren zu verwischen. Sie werden alle entstandenen Schäden beseitigen, das Bett des Papstes frisch überziehen und den Petersdom ordentlich durchlüften. Denn am Tage des Herrn gegen acht Uhr abends kommt "Papa Benedetto" aus Deutschland zurück.
ssi; Foto links: MonchelseaCC BY-SA 3.0

Der Papst im Postillon-Archiv:
Vatikanische Demokratiebewegung formiert sich gegen Diktator Benedikt XVI.
Termin für Papstbesuch überschneidet sich mit düsterer Prophezeiung

Mittwoch, 21. September 2011

Illusionist David Copperfield soll Bundestag vor Papstrede anheizen

Berlin (dpo) - Wie soeben bekannt wurde, hat der weltberühmte Magier David Copperfield verbindlich zugesagt, am Donnerstag direkt vor der Papstrede im Deutschen Bundestag als sogenannter "Supporting Act" eine einstündige Zaubershow aufzuführen.
Kann (fast) alle Tricks: Illusionist
Bundestagspräsident Norbert Lammert bestätigte dies gegenüber dem Postillon: "Wer wäre besser dafür geeignet, den Bundestag mental auf den größten Illusionisten der Welt einzustimmen als der zweitgrößte Illusionist der Welt? Außerdem werden sich die rund 100 Abgeordneten, die den Papstauftritt boykottieren, schwarz ärgern."
Zu Ehren von Papst Benedikt XVI. plant Copperfield, sich während seiner Show vor allem auf klassisch-katholische Illusionen zu konzentrieren.
Kann alle Tricks: Papst
So werde der Magier unter anderem eine handelsübliche Oblate in den Leib Christi verwandeln, leichtgläubigen Abgeordneten mithilfe des legendären Kirchensteuertricks Geld aus der Tasche zaubern und die frisch gebackene Mutter Kristina Schröder (CDU) wieder zur Jungfrau machen.
Nach der Darbietung Copperfields dürfen die Parlamentarier dann Zeugen des größten Hokuspokus aller Zeiten werden: Papst Benedikt XVI. wird eine Rede halten, ohne auch nur im entferntesten darauf einzugehen, dass sein Besuch in Deutschland eine höhere Geldsumme verschlingen dürfte, als alle bisher geleisteten Entschädigungszahlungen an die Opfer von Kindesmissbrauch durch katholische Geistliche.
 ssi; Foto links: Agência Brasil, CC BY 2.5

Der Papst im Postillon-Archiv:
Vatikanische Demokratiebewegung formiert sich gegen Diktator Benedikt XVI.
Papst beendet Kriege, Hungersnöte und religiöse Verfolgung durch Weihnachtsbotschaft
Termin für Papstbesuch überschneidet sich mit düsterer Prophezeiung

Newsticker (212)

++++ Tasten ab: Blinde PC-Nutzer haben hohen Keyboardverschleiß ++++
++++ Gehen gar nicht: Witze über Rollstuhlfahrer ++++
++++ Maßlos traurig: Oktoberfestbesucher ist fast schon bedient ++++
++++ Käsereibedarf: Käsereibe darf, muss aber nicht ++++
++++ Bringt nix: Abholdienst ++++
++++ Einsame Klasse: Wunderkind erhält Privatunterricht ++++
 ?, rde, mrv, andi, sid, bnu

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Dienstag, 20. September 2011

Internet-Kommentator, der über Artikelqualität klagt, beim Scheißen von Blitz erschlagen

Foto: Schrieb gerade auf seinem Smartphone "Naja, da hab ich hier aber schon lustigere Artikel im Postillion gelesen:(", als er urplötzlich vom Blitz erschlagen wurde: Kommentator
 ssi

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Montag, 19. September 2011

Nerviger Trend: Jetzt hat auch München so ein "Oktoberfest"


München (dpo) - Hannover hat eins, Berlin hat gleich mehrere, Köln hat jetzt auch eins und New York sowieso: Die Rede ist von sogenannten "Oktoberfesten". Seit diesem Wochenende findet nun auch in München ein solches Mega-Event statt, womit eindrucksvoll bewiesen wäre, dass die Hauptstadt Bayerns jedem noch so albernen Trend hinterherrennt.

Newsticker (211)

++++ Nachlässige Verkehrskontrolle: Polizist lässt einen fahren ++++
++++ Finden Speichel lecker: Speichellecker ++++
++++ Endlich trocken: Alkoholiker gibt Geist auf ++++
++++ Fünf vor zwölf: Sieben ++++
++++ Dick im Geschäft: Elefant im Porzellanladen ++++
++++ Rückrufaktion: Kampfhund springt nicht an ++++
 ?, cia, mrv, ?, rde, ano

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Sonntag, 18. September 2011

War gestern nicht so lange feiern: Erster Berliner wählt schon um 13:07 Uhr

Berlin (dpo) - "Der frühe Vogel fängt den Wurm": Getreu diesem Motto hat nur etwas mehr als fünf Stunden nach Öffnung der Wahllokale der erste von 2,47 Millionen wahlberechtigten Berlinern seine Stimme abgegeben. Als Grund für sein frühes Erscheinen um genau 13:07 Uhr nannte der junge Hauptstädter, er sei gestern nicht so lange feiern gewesen.
Keiner wählte früher: Burrli um 13:07 Uhr
"Ich war irgendwie nicht so in Partylaune", erklärte der 22-jährige Student Max Burrli. "Deshalb bin ich nur bis fünf Uhr morgens durch die Clubs gezogen und hab mich dann schon um sechs schlafen gelegt." Nachdem der gebürtige Schwabe gegen halb eins aufgewacht sei, weil sein Wecker auf werktags gestellt war, habe er sich dann entschlossen, seinen Kater mit einem Spaziergang ins Wahllokal zu bekämpfen.
"Wir waren sehr überrascht, dass so früh schon jemand kommt", erklärte Walter P., einer von vier Helfern im Wahllokal 313 (Heinrich-Zille-Schule). "Normalerweise trudeln die ersten Wähler für die Wahl zum Abgeordnetenhaus erst gegen 14 oder 15 Uhr ein, wenn sie ausführlich gebruncht haben. Erst ab vier wird der Laden langsam voll."
Das frühe Erscheinen des ersten Wählers dürfte nicht das einzige Highlight an diesem Wahlsonntag bleiben, denn gegen 17:45 Uhr soll es noch eine Premiere geben: Dann nämlich will der amtierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erstmals überhaupt zur Stimmabgabe schreiten. Er hat – nachdem er die Wahlen von 2001 und 2006 jeweils verschlafen hatte – extra mehrere Mitarbeiter angewiesen, ihn rechtzeitig wachzuklingeln.
ssi; Foto: Frank C. Müller, CC-BY-SA-2.0-DE

Samstag, 17. September 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (96)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. "Ich bin kein Rassist, aber...": Wenn eine Aussage schon mit dieser Formulierung beginnt, dann kann da nichts Gutes dabei rauskommen. Inspiriert von I'm not racist, but... gibt es jetzt auch eine deutsche Tumblr-Sammlung der übelsten Facebook- und Twitterkommentare von Nicht-Rassisten: Ich bin kein Rassist, aber...
2. Mit Gurkendampf gibt es wieder einmal eine neue Satirezeitung. Immerhin ist das Blatt originell genug, dass es eine Woche vor Titanic die Idee hat, die leeren Plätze bei der Papstrede im Bundestag mit Michael Ballack zu besetzen. Aktueller Artikel: Ein Vormittag mit G. Oettinger
3. Irgendwas ist ja immer – jetzt hat die Deutsche Polizeigewerkschaft nicht nur aus Datenschutzgründen Angst vor Namensschildern. Konsequenterweise sollte man aber auch darüber nachdenken, ob Dienstwaffen nicht noch gefährlicher sind: Schnell, billig, gefährlich - DPolG klagt gegen Namensschilder in Berlin
4. Durch das ganze Gerede über Sonneborn und Die PARTEI ist eine viel ältere Strömung ein wenig ins Hintertreffen geraten – die Anarchistische Pogo-Partei Deutschland (für den Inhalt des Spots sind ausschließlich die Parteien verantwortlich):

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 ssi

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Freitag, 16. September 2011

Spekulation auf eigenen Staatsbankrott letzte Chance für Griechenland

Athen (dpo) - Ist das die Rettung? Finanzexperten halten Spekulationen auf den eigenen Staatsbankrott für Griechenlands letzte Chance, dem sicheren Staatsbankrott zu entgehen. Anstatt vergeblich zu versuchen, den immer schneller wachsenden Schuldenberg abzubauen, sollte Griechenland seine letzten Finanzreserven und die EU-Hilfen lieber nutzen, um sich über Fonds und außereuropäische Banken an den Spekulationen gegen griechische Staatsanleihen zu beteiligen.

Newsticker (210)

++++ Im Sande verlaufen: Suche nach verschwundenen Sahara-Touristen eingestellt ++++
++++ Ausbaufähig: Solala-Energie in Deutschland ++++
++++ Alter Uhrmacher nicht mehr so präzise: Uhren gehen nach wie vor ++++
++++ Keine Verbindung mehr zur Außenstelle: Elektriker hat Kontakt abgebrochen ++++
++++ Dreisilbig: Einsilbig ++++
++++ Waldarbeiter zufrieden: Baum gefällt ++++
 ?, ck2, tbe, sid, ?, mar

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Donnerstag, 15. September 2011

IAA eröffnet: Besucher begutachten 2011er-Baureihe der Messehostessen

Frankfurt (dpo) - Mit der feierlichen Eröffnung der 64. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt fiel der Startschuss für Tausende zumeist männliche Besucher, endlich die lange ersehnte 2011er-Baureihe der Messehostessen zu begutachten.
Edles Fahrgestell. anmutige Optik
"Wie die meisten Männer bin auch ich total verrückt nach spärlich bekleideten Frauen und fiebere schon das ganze Jahr auf dieses Event hin", erklärt Lars W., ein begeisterter Besucher, der in den letzten Jahren keine IAA ausgelassen hat. "Hier sieht man einfach die edelsten, die sportlichsten und vor allem neusten Modelle – oft Monate bevor sie auf der Straße landen."
Schon am ersten Tag wurde ein Trend zu eher dunkelhaarigen Hostessen deutlich. Und: Die meisten Modelle von 2011 sind energiesparend schlank, wobei dennoch viel Wert auf die Optik gelegt wurde.
Billigeres Modell mit roter Bereifung
Wie schon in den Vorjahren beklagten sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Besucher darüber, dass ihnen die Sicht auf die Hostessen durch lästige Fahrzeuge versperrt wurde. Auf diese will die Messeleitung nach eigenem Bekunden jedoch nicht verzichten, damit die Damen nicht den ganzen Tag frei stehen müssen, sondern sich auch gelegentlich abstützen, hineinsetzen oder auf der Motorhaube räkeln können.
ssi; Fotos links und rechts: autoviva.com, CC BY 2.0

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BMW- und Audi-Fahrer aufgrund von Sicherheitsmängeln zurückgerufen
Verkehrssicherheit: PKW-Notbremse für Beifahrer wird Pflicht
Experiment geglückt: Einbahnstraße erstmals in Gegenrichtung befahren

Mittwoch, 14. September 2011

Satanist von Gott besessen

Bottrop (dpo) - Ein fröhliches Lied auf den Lippen, antiquierte Ansichten zur Homosexualität und eine sanfte Stimme: Von einem Tag auf den anderen wirkte der sonst so düstere Timo L. (26) wie ausgewechselt. Jetzt befürchten seine Freunde, dass der bekennende Satanist von Gott besessen ist. Ein Exorzismus könnte für Timo L. die letzte Rettung sein.

Newsticker (209)

++++ Nicht mit allem Gold der Welt aufzuwiegen: Gleiche Menge an Platin ++++
++++ Ernüchternd: 1,0 Promille erst nach 10 Stunden abgebaut ++++
++++ Immer wieder auf die Zwölf: Systemspieler in Casino zusammengeschlagen ++++
++++ Surfen bis der Arzt kommt: WLAN im Wartezimmer ++++
++++ Er vergab ihm schlechte Noten: Schüler trägt Lehrer nichts nach ++++
++++ Einfach abgehauen: Henker verlässt Marktplatz wortlos ++++
aga, fdg, pete, mhe, sid, ?

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Dienstag, 13. September 2011

Legoland erklärt Unabhängigkeit von Dänemark

Billund/Dänemark (dpo) - Das nur 14 Hektar große Legoland hat heute morgen überraschend die Unabhängigkeit von der dänischen Krone erklärt. Künftig wolle sich der neue Zwergstaat in Form einer konstitutionellen Monarchie unter König Legolas I. selbst verwalten. Zuvor wurden alle dänischen Bürger in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes geschafft.

Montag, 12. September 2011

ARD peppt Talkshows mit "Scripted Reality" und Laienschauspielern auf

Köln (dpo) - Die Kritik am drögen, talkshowlastigen Abendprogramm der ARD trägt Früchte. Zwar halten die Verantwortlichen weiter daran fest, montags hart aber fair, dienstags Menschen bei Maischberger, mittwochs Anne Will, donnerstags Beckmann und sonntags Günther Jauch auszustrahlen. Um die Spannung hoch zu halten, soll künftig aber vermehrt auf "Scripted Reality" und Laienschauspieler zurückgegriffen werden.
Bald häufiger: Talkshow-Schlägereien
Die ARD-Vorsitzende Monika Piel präzisierte die Pläne gegenüber dem Postillon: "Nachdem wir mit Günther Jauch einen erfolgreichen RTL-Moderatoren verpflichtet haben, wollen wir auch weitere Erfolgsrezepte der Privatsender einsetzen."
In Zukunft wird – ähnlich wie bei Formaten wie Zwei bei Kalwass oder Familien im Brennpunkt – vor jeder Sendung ein Drehbuch an Talkshow-Gäste und Moderatoren ausgeteilt, in dem steht, welche radikalen Positionen sie zu vertreten haben. Talkshow-Matadoren und Dampfplauderer wie Hans-Ulrich Jörges, Hans-Olaf Henkel oder Arnulf Baring vertreten ohnehin in jeder Sendung eine andere Meinung, während es Politikern wie Gregor Gysi (Linke) und Christian Lindner (FDP) aus Sicht der ARD nicht schaden könne, auch einmal die Position des Gegners einnehmen zu müssen.
Gescripteter Gag: H.-U. Jörges steckt Heide
Simonis einen angefeuchteten Finger ins Ohr
Zusätzlich sollen Laienschauspieler als Überraschungsgäste (z.B. Ex-Verlobte, verlorener Sohn, Drogendealer) auftreten und so für noch mehr Action sorgen.
Piel: "Wir wollen dabei natürlich die Grundstrukturen der einzelnen Sendungen respektieren. Während sich Beckmann eignet, spektakuläre Einzelschicksale etwa von lesbischen Rennfahrerinnen oder christlichen Selbstmordattentätern gefühlvoll aufzuarbeiten, wird hart aber fair regelmäßig in eine Massenschlägerei ausarten."
Kritikern, die beklagen, dadurch leide die Seriosität der Sendungen, nimmt Piel den Wind aus den Segeln. Gleich in der heutigen Ausgabe von hart aber fair werde man das neue Showkonzept nicht nur erstmals anwenden, sondern gleich auch zum Thema machen und ausführlich diskutieren. Der Titel der Sendung lautet "Wenn Politik auf gescriptete Wirklichkeit trifft – Ist das geil oder ist das geil?". Als Gäste geladen wurden Hans-Ulrich Jörges, Hans-Olaf Henkel, Arnulf Baring, eine lesbische Rennfahrerin und ein christlicher Selbstmordattentäter.
ssi; Idee: jsi

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Vaterschaftstest bei Britt: Luke Skywalker doch nicht Darth Vaders Sohn
Phoenix spielt künstliche Lacher bei Bundestagsdebatten ein
Trigema-Affe Coco Straboni wechselt zu ProSieben Newstime

Newsticker (208)

++++ Stiftung Warentest: 10 von 10 Haargels kann man sich in die Haare schmieren ++++
++++ Schier unmöglich: Fettarme Fettarme ++++
++++ Mehr Transparenz: Stadionsprecher wollen auf Dressur-WM Ross und Reiter nennen ++++
++++ Danach kräht kein Hahn mehr: Bauer schlachtet noch wie im Mittelalter ++++
++++ Mit Autobombe bestückt: Mehrtürer ++++
++++ Wetterfühlig: Tonne lässt sich bei Regen immer volllaufen ++++
  mar, ?, fuz, sid, nor, ano

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Sonntag, 11. September 2011

Neue Verschwörungstheorie: Stecken Verschwörungstheoretiker hinter den Anschlägen vom 11. September?

New York, Washington (dpo) - Pünktlich zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 macht eine neue Verschwörungstheorie die Runde. Ihr zufolge wurden die verheerenden Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon weder von Mitgliedern der Terrororganisation al-Qaida noch von der amerikanischen Regierung ("inside job") durchgeführt. Vielmehr sollen es Verschwörungstheoretiker gewesen sein, die die vier Flugzeuge entführten und anschließend in strategisch wichtige Ziele steuerten.
Ein Segen für Verschwörungstheoretiker: 9/11
"Bei großen Ereignissen wie den Anschlägen des 11. Septembers sollte man immer erst fragen 'cui bono?', also 'wem nützt es?'", erklärt Mark Shoemaker, Gründer der 9/11-Truth-Truth-Bewegung, die an eine Weltverschwörung der Verschwörungstheoretiker glaubt. "Al-Qaida ist zehn Jahre nach den Anschlägen empfindlich geschwächt und die USA sind von verlustreichen Kriegen angeschlagen. Die einzigen, die wirklich von 9/11 profitiert haben, sind Verschwörungstheoretiker."
Waren sie es selbst?: Verschwörungstheoretiker
Und tatsächlich: Seit dem 11. September 2001 konnten Gruppierungen wie die 9/11-Truth-Bewegung, die behauptet, nicht al-Qaida, sondern die US-Regierung stecke hinter den Anschlägen, regen Zulauf verzeichnen. Ihre Bücher (Täterwissen?) wurden zu Bestsellern.
Waren die Anschläge also vielleicht nur der Auftakt für die schleichende Übernahme der Weltherrschaft durch eine Gruppe von Verschwörungstheroetikern?
Die 9/11-Truther-Bewegung weist sämtliche Vorwürfe zurück. "Das sind alles nur infame Verschwörungstheorien, die von der amerikanischen Regierung gestreut und von den Mainstream-Medien verbreitet werden", erklärt einer der Autoren der Webseite 9/11 Komplott. "Außerdem: Haben die Terroranschläge nicht den 9/11-Truth-Truthern, die uns jetzt beschuldigen, letztlich am meisten genutzt?"
ssi; Foto rechts: TheMachineStops, CC BY-SA 2.0, Foto links: NoHoDamon, CC BY-SA 2.0

Alles zum Thema Terrorismus im Postillon-Archiv:
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Samstag, 10. September 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (95)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf Sheng Fui ("Älter und wirkungsvoller als Feng Shui") gibt es ein überaus ausgeklügeltes Bullshit-Bingo mit den gängigsten Phrasen, die während einer Diskussion über Homöopathie garantiert fallen werden: Homöopathie-Bullshit-Bingo
2. Ganze 21 Tage stand im Wikipedia-Eintrag der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans unter Bezugnahme auf einen Postillon-Artikel "Laut Presseberichten soll sie ihren Pflichten als Drogenbeauftragte nur ungenügend nachkommen. [3]". Am 23. August wurde dieser von einem unbekannten Spaßvogel eingestellte Satz leider wieder gelöscht.
3. Ein User der Plattform lachschon.de hat einen alten Postillon-Artikel über Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña auf Gaddafi angewendet (User-Kommentar: "Alter Witz mit neuem Diktator"): Señor Muammaro Abu Minyaro de la Gaddafiño will an den ersten freien Wahlen in Libyen teilnehmen
4. Ein feiner Werbespot (mit Dank an Markus B.):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
 ssi

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Freitag, 9. September 2011

174 Vaterschaftstests in 9 Jahren: Vater von kleinem Timmy stellt Rekord auf

Saarbrücken (dpo) - Schon wieder Wirbel um Timmy (9)! Diesmal steht jedoch nicht der kleine Racker im Mittelpunkt, sondern sein Vater Benno. Der arbeitslose Elektrofachverkäufer bekommt einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, als der Mann, der weltweit die meisten Vaterschaftstests (174!) durchgeführt hat.
Zeigt sich mit Timmy nur mit Sonnenbrille: Vater
"Damit hätte ich vor neuneinhalb Jahren nie und nimmer gerechnet, als ich während der Schwangerschaft von Timmys Mutter die ersten pränatalen Abstammungsgutachten anfertigen ließ", erinnert sich der 35-jährige. "Da aber jede der fünf Fruchtwasserentnahmen ergeben hatte, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vater des Kindes bin, wusste ich schon damals, dass ich unbedingt weitertesten muss."
Den nächsten Vaterschaftstest machte Benno unmittelbar nach Timmys Geburt noch im Kreißsaal. "Und obwohl ich es nicht wahrhaben wollte, hieß es auch da wieder, dass ich zu 99,9274 Prozent als Vater infrage komme", so Benno. "Doch diese kleine, 0,0726-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass dieser Junge doch nicht die Frucht meiner Lenden sein könnte, ließ mich weiterhoffen."
In den darauf folgenden Jahren arbeitete sich Timmys Vater dann durch alle Spielarten des Abstammungstests. Er ließ immer wieder Blutgruppentests und DNA-Analysen durchführen sowie serologische und anthropologisch-erbbiologische Gutachten erstellen – alles vergeblich.
"Der beste Vaterschaftstest, den ich je gemacht habe, gab an, dass ich nur zu 99,84332 Prozent der biologische Vater bin", so Timmys Vater. "Da hätte ich beinahe Hoffnung geschöpft, dass alles nur ein böser Traum ist. Aber schon beim nächsten Test lag die Wahrscheinlichkeit wieder bei niederschmetternden 99,94222 Prozent."
Immerhin, nun hat der unermüdliche Kampf gegen die Vaterschaft dem 35-jährigen einen Eintrag ins Guinness-Buch beschert. Er löst damit den bisherigen Rekordhalter, einen ebenfalls aus Deutschland stammenden Ex-Tennisprofi, ab, der nur auf 173 Vaterschaftstests kam – allerdings für verschiedene Kinder.
ssi; Foto: Tobyotter, CC BY 2.0

Alle Abenteuer des kleinen Timmys (9) im Postillon-Archiv:
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