Newsticker

Mittwoch, 30. November 2011

Jahrzehntelang nur Milchreis: Kleiner Hunger an Mangelernährung gestorben

Fischach-Aretsried (dpo) - Es ist der tragische Tod einer Werbeikone, die viele schon seit ihrer Kindheit kennen: Bereits am Wochenende wurde der leblose Körper des kleinen Hungers in seiner Villa nahe den Müller-Milch-Werken aufgefunden. Ersten Untersuchungen zufolge starb der erst 44-Jährige an den Folgen chronischer Mangelernährung.

Newsticker (242)

++++ Tor nicht zugelassen: Fans stehlen schusseligem Schiedsrichter Auto aus der Garage ++++
++++ Da scheiden sich die Geister: Braucht das Jenseits ein Gericht für nachträgliche Eheauflösungen? ++++
++++ Dementer Rentner bleibt mit PKW stehen: Nachfolgende Fahrer rufen Pharmalobby ++++
++++ Geht voll ab: Betrunkener fliegt von Schule ++++
++++ An den Haaren herbeigezogen: Friseur bestreitet gewaltsame Kundenbeschaffung ++++
++++ Für alle Felle: Kürschner schließt Diebstahlsversicherung ab ++++
  pi, jff, mli, ?, chh, ?

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Dienstag, 29. November 2011

Handel demonstriert mit Ladenschließungen gegen Kommerzialisierung von Weihnachten

Berlin (dpo) - Fällt der weihnachtliche Kaufrausch in diesem Jahr aus? Es sieht ganz danach aus, denn wie heute bekannt wurde, haben die vom Weihnachtsgeschäft direkt betroffenenen Teile des Einzel- und Versandhandels angekündigt, ab 1. Dezember bis einschließlich Heiligabend ihre Läden geschlossen zu halten, um damit ein Zeichen gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes zu setzen.
Fallen in diesem Jahr aus: Weihnachtseinkäufe
"Die Spielwarenläden, Kaufhäuser und Elektronikfachgeschäfte Deutschlands wollen mit dieser außerplanmäßigen, fast einmonatigen Schließung erreichen, dass sich die Menschen wieder auf den wahren Geist von Weihnachten besinnen", bestätigt Harald Mertens vom Handelsverband Deutschland. "Auch der Online-Versandhandel schließt sich diesem Protest gegen die Kommerzialisierung von Weihnachten an und wird vor Heiligabend keine Waren mehr versenden, die als potenzielle Geschenke in Frage kommen."
Verkäufer und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen werden für die Dauer der Aktion zur Unterstützung von Armenküchen und Bahnhofsmissionen eingesetzt.
So wirbt Saturn für den Verkaufsstopp
Mit der Schließung der Läden will der Handel nicht nur die zunehmende Kommerzialisierung anprangern, sondern es den Verbrauchern auch erleichtern, die Zeit kurz vor Weihnachten mit ihren Liebsten zu genießen, anstatt von Geschäft zu Geschäft zu hetzen, um das Neuste vom Neusten zu kaufen.
So sieht das auch das Management der Spielwarenladenkette Toys "R" Us, das in einer Pressemitteilung hervorhebt, dass durch den Weihnachtsverkaufstopp die Fußgängerzonen weniger überlaufen und damit ideal für einen Familienspaziergang geeignet wären. In der Mitteilung steht: "Vielleicht zaubern wir so endlich wieder ein Lachen auf ein Kindergesicht."
Rita Möllmer, eine Sprecherin der am Weihnachtsgeschäftsboykott beteiligten Elektronikfachmarktkette Saturn, ist ebenfalls überzeugt, dass der Handel damit ein positives Signal sendet: "Sicher, geil ist geil, aber statt immer nur iPads und Videospiele zu verschenken, sollten die Leute wieder selbst etwas basteln. Das kommt dann auch von Herzen."
Weiterhin kündigte der Lebensmitteleinzelhandel an, sämtliche Weihnachtsplätzchen, Christstollen und Schokoladennikoläuse aus dem Sortiment zu nehmen, um Kunden zu animieren, wieder mehr zu Hause zu backen. 
ssi

Weitere Handelsnachrichten im Postillon-Archiv:
Lametta-Missernte in Afrika bedroht Weihnachtsfest
Discounter und Supermärkte erhöhen Pfand für Einkaufswagen auf 1,08 Euro
Studie: Ladendiebstahl deutlich günstiger als Bezahlen

Montag, 28. November 2011

Licht am Ende des Tunnels durch Energiesparlampe ersetzt

Brüssel (dpo) - Macht der Regulierungswahn der EU-Bürokraten vor gar nichts mehr halt? Seit kurzem muss nun auch das berühmte Licht am Ende des Tunnels, in das sterbende Menschen gehen, mit einer Energiesparlampe bestückt sein. Nahtoderfahrungsberichten zufolge ist es seitdem nur noch "ein Schatten seiner selbst".

Sonntag, 27. November 2011

Newsticker (241)

++++ Wow: Hund bellt mit amerikanischem Akzent ++++
++++ Standhaft: Foltermethode wirkt bei Gefangenem nicht ++++
++++ Wild geworden: Ehemals gute Fee verwandelt Jäger in Rehe ++++
++++ Trink ich: Essig ++++
++++ Der seltsame Fall des Jenson Button: Formel-1-Pilot fährt Rennen rückwärts ++++
++++ Oma packt es nicht: Enkel erkennt Geschenk sofort ++++
  ssi, cia, pi, mwi, chd, pi/?

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Samstag, 26. November 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (106)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Ganz selten kommt es auch vor, dass andere Medien dem Postillon (trotz ausgezeichneter Vorberichterstattung) eine heiße Story vor der Nase wegschnappen: Kein Gurt im Papamobil: Anzeige gegen den Pontifex
2. ahoi polloi über das fulminante Comeback Karl-Theodor zu Guttenbergs: Wieviel Kopie darf sein?
3. Wenn das Internet etwas braucht, dann sind es von Säuglingen nachgestellte Filmszenen: Arthur Recreates Scenes from Classic Movies (sehr schön etwa: Der Pate)
4. Zoochosis dreht hochwertige und teilweise sehr seltsame Kurzfilme. Zum Beispiel "Save Miranda!" oder diesen hier (mit Dank an Felix B.):

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 ssi

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Freitag, 25. November 2011

Verfassungsschutz wirbt V-V-Leute an, um V-Leute besser kontrollieren zu können

Berlin (dpo) - Endlich werden Konsequenzen aus dem Versagen der Behörden im Zusammenhang mit der Mordserie der Zwickauer Zelle gezogen! Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Heinz Fromm, der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, kündigten heute an, dass ab sofort sogenannte V-V-Leute angeworben werden sollen, um ebenfalls vom Staat angeworbene V-Leute zu observieren.

Newsticker (240)

++++ Selbstentfaltung: Immer mehr Frauen spritzen sich Botox ++++
++++ Vernissage abgesagt: Bilder fielen aus dem Rahmen ++++
++++ Abstoßend: Torwart ++++
++++ Heidenarbeit: Missionar hat viel zu tun ++++
++++ Doch kein Schnäppchen?: Mann zahlt ausgezeichneten Preis ++++
++++ Geistesgegenwart: Schlossbesitzer endeckt neues Geschäftsmodell ++++
  ?, pi, sno, cia, bor, tobe

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Donnerstag, 24. November 2011

Eurokrise macht Pause, damit deutsche Medien über Guttenberg-Comeback spekulieren können

Brüssel, Greenwich/Connecticut (dpo) - Die tiefgreifende europäische Wirtschaftskrise hat eine mehrtägige Pause eingelegt, damit deutsche Medien genügend Zeit haben, ausführlich über eine mögliche baldige Rückkehr des ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu spekulieren.
Sieht nichts ein, dafür aber etwas anders aus: KTG
Der Präsident der europäischen Kommission José Manuel Barroso erklärte: "Sämtliche Demonstrationen gegen Sparmaßnahmen, die Diskussion über die Einführung von Euro-Bonds sowie eine mögliche Erhöhung des Rettungsschirmes werden auf Eis gelegt, bis sich Deutschland einig ist, wie die nächsten Schritte eines im Ausland lebenden ehemaligen Politikers aussehen."
Auch die großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch kündigten an, keine weiteren Länder herabzustufen, bis sich die deutsche Öffentlichkeit darüber im Klaren ist, ob sich zu Guttenberg durch das Ablegen seiner Brille und eine Gewichtszunahme von etwa zwei Pfund ausreichend verändert hat, um eine zweite Chance zu verdienen.
Wie lange die Pause der Eurokrise genau dauern wird, ist unklar, allerdings zeichnet sich schon jetzt ab, dass neue Spekulationen wahrscheinlich werden, nachdem zu Guttenberg heute morgen beim Brötchenholen in seiner neuen Wahlheimat Greenwich/Connecticut dabei beobachtet wurde, wie sein rechter Nasenflügel gezuckt hat.
ssi

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Mittwoch, 23. November 2011

Neuer Ministerpräsident Italiens findet immer noch überall nackte Frauen und Sexspielzeug

Rom (dpo) - Mario Monti, der neue Regierungschef Italiens, hat nicht nur wegen der hohen Staatsverschuldung ein schweres Erbe angetreten. Seit seiner Amtsübernahme vor einer Woche stößt der parteilose frühere Wirtschaftswissenschaftler in seinem Amtssitz, dem Palazzo Chigi, immer noch regelmäßig auf Geheimzimmer voller nackter Frauen und findet an den unmöglichsten Stellen Sexspielzeug – beides offenbar Relikte aus der Zeit seines Vorgängers Silvio Berlusconi.
Diesen Dildo fand Monti
in der Besteckschublade
"Jeder Tag im Ministerpräsidium sorgt für neue ungewollte Überraschungen, die mir das Regieren erschweren", klagte Monti heute vor staunenden Journalisten. "Erst gestern etwa fand ich ein Geheimzimmer, in dem sich elf nackte Frauen befanden." Diese seien nicht nur willig gewesen, sondern vor allem hungrig, da sie seit dem Rücktritt Berlusconis nichts mehr zu Essen bekommen hätten.
"Nach dem Harem im Keller, dem Dachpool voller Bikinischönheiten und dem Stripclub im Vorzimmer meines Büros ist dies schon der vierte Fund dieser Art", so Monti weiter.
Ebenfalls als störend empfindet der neue italienische Ministerpräsident das Sexspielzeug, das an den unmöglichsten Stellen und zu den ungünstigsten Anlässen auftaucht.
Steckt voller Überraschungen: Palazzo Chigi
Monti: "Vor zwei Tagen besuchte mich Papst Benedikt XVI. für eine kurze Unterredung bei einer Tasse Kaffee. Doch aus dem Süßstoffspender kamen nur kleine blaue Pillen heraus und statt einem Löffel zog ich einen Dildo aus der Besteckschublade." Glücklicherweise habe das Kirchenoberhaupt jedoch nichts bemerkt und von beiden Gegenständen nichtsahnend Gebrauch gemacht.
Silvio Berlusconi, dem zur Zeit wegen der "Ruby-Affäre" der Prozess gemacht wird, gibt sich indes gelassen. Der Cavaliere erklärte großzügig, sein Nachfolger dürfe seinetwegen alles solange behalten, bis die Italiener ihn, Berlusconi, in spätestens ein oder zwei Jahren wiedergewählt haben.
ssi; Foto rechts (ohne Dildo): Mario Monti, CC BY-SA 2.0

Mehr über den Cavaliere im Postillon-Archiv:
Silvio Berlusconi endlich kastriert
Mildes Urteil für Berlusconi in von Prostituierten nachgespieltem Bunga-Bunga-Prozess

Newsticker (239)

++++ Alle draufgegangen: Rettungsboot verhindert Opfer bei Schiffskatastrophe ++++
++++ Würden träger: Bischöfe dürfen nicht kiffen ++++
++++ Studie: Taubstumme sind häufig motorische Lügner ++++
++++ Parcours abgelaufen: Politesse vergibt Strafzettel ++++
++++ Angelverkäufer gesteht: "Meine Produkte haben alle einen Haken" ++++
++++ Durchgefallen: Falltür hat Test bestanden ++++
 b.., pi, bor, btw, tim, sid

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Dienstag, 22. November 2011

Mehrheit könnte sich vorstellen, Partei mit sich selbst an der Spitze zu wählen

München (dpo) - Gibt es schon bald eine neue Kraft im Lande? Eine überwältigende Mehrheit von über 84 Prozent könnte sich vorstellen, eine Partei zu wählen, an deren Spitze sie selbst stehen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control unter 1007 repräsentativ ausgewählten Personen hervor.
Wäre bessere/r Kanzler/in: Jeder selbst
"CDU und SPD könnten einpacken, wenn eine solche Partei gegründet würde", erklärte Heinz Geiwasser, der Leiter des Instituts gegenüber dem Postillon. "In allen Politikfeldern trauen die Bürger einer von sich selbst geführten Partei größere Kompetenzen zu als den etablierten."
So sind 97 Prozent derjenigen, die sich selbst wählen würden, davon überzeugt, dass sie im Gegensatz zu allen anderen Menschen in Deutschland "vollständig durchblicken, was politisch so läuft". 92 Prozent glauben, dass sie als einzige wissen, wie man für mehr Gerechtigkeit sorgen könnte und immer noch 73 Prozent meinen, dass die Eurokrise längst Geschichte wäre, hätten nur sie selbst und niemand sonst das Ruder in der Hand.
Die knapp 16 Prozent, die sich nicht selbst wählen würden, nannten verschiedene Gründe für eine Entscheidung gegen sich. Je ungefähr ein Drittel erklärte "am Ende entsteht eine Konstellation, in der ich mit der FDP koalieren muss – das will ich nicht riskieren", "ich würde gar nicht wählen, weil die eh alle gleich sind – ich eingeschlossen" und "es gab in meiner Vergangenheit Skandale, deretwegen ich mir selbst nicht über den Weg trauen würde".
ssi; Foto (Oberkörper): Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0

Weitere Umfragen im Postillon-Archiv:
Neun von zehn Büroangestellten finden Mobbing völlig in Ordnung
Mehrheit würde verheerenden Godzilla-Angriff langweiliger Eurokrise vorziehen
Von wegen profillos: Westerwelle beliebtester Außenminister seit Steinmeier

Montag, 21. November 2011

Neutrinos schneller als Licht: Albert Einstein warnt vor Riss in Raum-Zeit-Kontinuum

Princeton, Genf (dpo) - Schon zum zweiten Mal in Folge haben Wissenschaftler des Forschungszentrums CERN Neutrinos gemessen, die schneller als Licht sind. Nun fordert der renommierte Physiker Albert Einstein, die Experimente sofort einzustellen. Seiner Meinung nach könnten sie einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum verursachen.
Trotz Farbfoto schwarz-weiß: Einstein
"Neutrinos, die schneller sind als das Licht, verstoßen ganz eindeutig gegen die Prinzipien der bereits im Jahre 1916 von mir aufgestellten Relativitätstheorie", erklärte der Nobelpreisträger heute an der Universität Princeton. "Was aber nicht sein kann, sollte auch nicht gemessen werden."
Einstein befürchtet unter anderem, dass die Experimente im Forschungszentrum CERN gegen das Kausalitätsprinzip verstoßen und somit einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum zur Folge haben könnten: "Es könnte zu temporalen Verschiebungen kommen, durch die beispielsweise Menschen aus der Vergangenheit in das Hier und Jetzt eindringen könnten", so Einstein. "Oder Ereignisse wie die Weltwirtschaftskrise von 1929 könnten sich einfach wiederholen."
Auf die Äußerungen von kritischen Journalisten, die Einstein daraufhin unterstellten, er wolle mit der Forderung nach einem Stopp lediglich die Widerlegung seines Lebenswerkes verhindern, reagierte der berühmteste Physiker aller Zeiten eher unerwartet. Er streckte ihnen die Zunge heraus.
ssi

Mehr zum Thema Physik im Postillon-Archiv:
Wissenschaftler mit Zeitmaschine eine Woche in die Zukunft gereist
Rebellische Jugendliche verstoßen immer häufiger gegen Gesetz der Schwerkraft
Kritiker hatten Recht: Protonen-Crash im CERN führte gestern zu Weltuntergang
Experiment geglückt: Einbahnstraße erstmals in Gegenrichtung befahren

Sonntag, 20. November 2011

Newsticker (238)

++++ Kannibale geschnappt: Opfer blieb unverzehrt ++++
++++ Kann kein Blut sehen: Blinder bricht Medizinstudium ab ++++
++++ Laborleiter sauer: pH-Wert schon wieder zu niedrig ++++
++++ Das ist nicht ohne: Mit ++++
++++ Guter Einfall: Atilla mit Hunneninvasion sehr zufrieden ++++
++++ Kann ganz schön viel einstecken: Ein Taschendieb packt aus ++++
  mok, ?, tim, lot, mwi, mdk

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Samstag, 19. November 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (105)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Fast jeden Tag ein lustiges (Cartoon-)Tier und manchmal auch eine Pflanze gibt es bei: Ein Tag ein Tier
Schöne Beispiele sind der Pina Koala, der Legoan, die Pissnelke, die Bachstelze, der Pleitegeier, der Schwamm, die Nacktschnecke, der Pingpongpinguin oder das Pinselohräffchen.
2. Einige der absurdesten Bücher, die es bei Amazon zu bestellen gibt: Very Strange Books (englisch, via kaliban)
3. Die beste Anlaufstelle für alle, die sich für aktuelle Internet-Meme interessieren: Know Your Meme (mit Dank an Johann B.)
4. Es gibt so Tage, an denen schafft man es einfach nicht, eine Bombe loszuwerden – so wie in dieser Szene aus einem Batman-Film von 1966:

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 ssi

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Freitag, 18. November 2011

Account von sozialem Netzwerk aus den 90ern gefunden

Heilbronn (dpo) - Es gab offensichtlich auch Zeiten vor Xing, Facebook und Google+: Bei einer Wohnungsauflösung in Heilbronn ist Historikern jetzt ein gut erhaltener Account eines sozialen Netzwerks aus den späten 90er-Jahren in die Hände gefallen. Zurzeit werten sie gemeinsam mit Social-Media-Experten das aus Papier, Leder und Metall bestehende Profil aus.

Newsticker (237)

++++ Gatte reicht ihr hinten und vorne nicht: Frau nimmt sich Liebhaber ++++
++++ Rätselhaft: Rätselheft ++++
++++ Alt genug: Handy geht abends allein aus ++++
++++ Nicht gerade praktisch: Krummsäbel ++++
++++ Zipfelmützen: Exhibitionisten rüsten sich für kalte Jahreszeit ++++
++++ Rücken nach Operation noch enger zusammen: Siamesische Zwillinge verklagen Chirurgen ++++
 mok, ?, hyp, mwi, mdk, pi

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Donnerstag, 17. November 2011

Brasilien wieder nicht für Europameisterschaft qualifiziert

São Paulo (dpo) - Was ist nur mit Brasilien los? Nach einer schwachen EM-Qualifikation, in der die Seleção keinerlei Zauberfußball zeigen konnte, nutzte das Team auch in den Playoff-Spielen zu Beginn der Woche nicht die Chance, noch eines der begehrten Tickets für die Europameisterschaft in der Ukraine und Polen zu ergattern. Stattdessen dürfen nun die - im Vergleich zum fünfmaligen Weltmeister - Fliegengewichte Kroatien, Tschechien, Irland und Portugal mitfahren.
Hart für die Fans: Brasilien schoss kein einziges Tor
Das jüngste Scheitern reiht sich ein in eine wenig ruhmreiche Geschichte des Teams auf europäischem Parkett. Blamabel ist nicht nur, dass der fünfmalige Weltmeister etwa im Gegensatz zu Deutschland oder Frankreich bisher kein einziges Mal den Europatitel gewinnen konnte, sondern vor allem, dass sich Brasilien überhaupt noch nie für eine EM-Endrunde qualifizieren konnte. Die Seleção mag zu den besten Mannschaften der Welt gehören, zu den 16 Besten Europas gehört sie mit Sicherheit nicht.
Der Neuanfang unter Mano Menezes, der nach den schwachen Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 eingeleitet wurde, muss folglich als gescheitert gelten. Spätestens, wenn die brasilianische Nationalmannschaft Anfang nächsten Jahres die Qualifikation zur Fußball-Afrikameisterschaft 2013 verpassen sollte, dürfte für den glücklosen Menezes Schluss sein.
jsi (Gastbeitrag)

Mehr zum Thema Fußball im Postillon-Archiv:
Deutsche Nationalmannschaft nimmt Bundestrojaner in Schutz
Endlich bewiesen: Frauen können genauso schlechten Fußball spielen wie Männer
Magath erhält Klaas-Jan Huntelaar als Abfindung

Mittwoch, 16. November 2011

Verbotsverfahren gegen Thüringer Verfassungsschutz könnte an V-Leuten scheitern

Erfurt (dpo) - Es ist eine Organisation, die außerhalb von Recht und Ordnung agiert, zahlreiche NPD-Funktionäre finanziert und in nicht unerheblichem Maße in die Mordserie der sogenannten Zwickauer Zelle verstrickt ist. Und doch sieht derzeit alles danach aus, als könnte ein Verbotsverfahren gegen den Thüringer Verfassungsschutz, daran scheitern, dass die Behörde mit zu vielen vom Verfassungsschutz bezahlten V-Leuten durchsetzt ist.
Von V-Leuten durchsetzt: TLfV in Erfurt
"Bevor wir ein Verbotsverfahren gegen den Thüringer Verfassungsschutz initiieren können, müssten alle V-Leute, die auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes stehen, aus dieser Behörde abgezogen werden", erklärte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). "Da dies ausnahmslos alle 97 hauptamtlichen Mitarbeiter des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz betrifft, hätten wir anschließend jedoch keinerlei Informationen mehr über die gefährlichen Umtriebe des Dienstes." Dieses Risiko einzugehen, sei Friedrich jedoch nicht bereit.
Unionskollege Volker Kauder hingegen äußerte gegenüber dem Postillon Zweifel, ob die vielen vom Verfassungsschutz bezahlten V-Leute im Verfassungsschutz überhaupt einen Nutzen hätten: "Abgesehen davon, dass wir jetzt ganz sicher wissen, dass der Fraktionsvorsitzende der Thüringer Linken Bodo Ramelow die Morde nicht verübt hat, hat uns die Überwachung durch den Verfassungsschutz keinen Schritt weitergebracht. Meinetwegen könnte man die V-Leute abziehen und den Laden verbieten."
Von rechts kann Kauder dafür allerdings keine Unterstützung erwarten. Denn selbst die unter Beobachtung stehende NPD spricht sich gegen ein Verbotsverfahren gegen den Verfassungsschutz aus. Bei einer internen Abstimmung votierten 80 Prozent aller NPD-Funktionäre für eine Beibehaltung des Dienstes – eigenen Aussagen zufolge "aus finanziellen Gründen".
ssi; Foto: Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz

Mehr zur Neonazi-Mordserie im Postillon-Archiv:
Mordserie schürt Zweifel an sonst eigentlich sympathischen Nazis

Newsticker (236)

++++ Jetzt geht's ans Eingemachte: Regierung beschließt Einweckpfand ++++
++++ Weg ist das Ziel: Frau wirft prügelnden Ehemann von Balkon ++++
++++ Stock sauer: Alle Verbindungen zu Baum abgebrochen ++++
++++ Abreibung verpasst: Bandenmitglied kam zu spät ++++
++++ Kaum zu fassen: Der springende Punkt ++++
++++ Soll keine Anstalten machen: Stadt kündigt Vertrag mit Bauunternehmen ++++
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Dienstag, 15. November 2011

Mann erleidet Burnout-Syndrom wegen zu viel Yoga und Meditation

Düsseldorf (dpo) - Yoga, Shiatsu, Watsu, Meditation und Autogenes Training: Der frühere Projektmanager Thomas L. (34) hat so viele unterschiedliche Entspannungstechniken angewendet, dass er nun an einem sogenannten Relax-Burnout-Syndrom (RBS) erkrankt ist – ein Phänomen, für das besonders Menschen anfällig sind, die möglichst ausgeglichen sein wollen.

Montag, 14. November 2011

Mordserie schürt Zweifel an sonst eigentlich sympathischen Nazis

Zwickau (dpo) - Ist jetzt das gute Image des Nationalsozialismus futsch? Nachdem Nazis jahrzehntelang als freundliche, zuvorkommende und sympathische Zeitgenossen galten, lassen die zehn Morde des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) erste Zweifel an der bislang als harmlos eingestuften Ideologie aufkommen.

Sonntag, 13. November 2011

Newsticker (235)

++++ Roth angelaufen: Özdemir ist Rempler äußerst peinlich ++++
++++ Frau lag daneben: Mann kann auch alleine Spaß im Bett haben ++++
++++ Plädoyer für legalen Organhandel: Tauber verschafft sich Gehör ++++
++++ "Warum funktioniert das Ding nicht?": Rasensprengerverkäufer steht auf dem Schlauch ++++
++++ Allwissend: Astronom glänzt mit Fachkenntnis ++++
++++ Kleinkariert: Lehrerin bestraft Musterschüler ++++
 mwi, dan, ?, lvdb, mok, tb

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Samstag, 12. November 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (104)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Wo aus den Schnurrbärten von schnurrbärtigen Männern Haare für selbige Männer werden: Moustair (via Nerdcore)
Persönlicher Favorit des Chefred.: Hulk Hogan
2. Die Redaktion ist in tiefer Trauer: Der letzte Postillon ist tot
3. Von wegen "frei": Polizei lockt Kriminelle mit Freibier in Haft (mit Dank an Joachim G.)
4. Der beste Tierpräparator aller Zeiten! Punkt! (englisch, mit Dank an Carolin R.)

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Freitag, 11. November 2011

Neun von zehn Büroangestellten finden Mobbing völlig in Ordnung

München (dpo) - Ist Psychoterror am Arbeitsplatz weit weniger schlimm als bisher angenommen? Eine überwältigende Mehrheit von etwa 90 Prozent aller Büroangestellten findet Mobbing eigentlich völlig in Ordnung. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control unter 1111 in Großraumbüros beschäftigten Arbeitnehmern.

Newsticker (234)

++++ Nicht ganz nach seiner Vorstellung: Zersägte Jungfrau verklagt Zauberkünstler ++++
++++ Stellenanzeige: Victoria's Secret sucht Spitzenmanager ++++
++++ Entfernte Verwandte: Serienmörder tötet alle Cousins zweiten Grades ++++
++++ Feedback: Baby kotzt Mutter auf Bluse ++++
++++ Ungezogen: Kutscher schimpft mit Pferd ++++
++++ Hat keinen Bock: Schäfer muss selbst ran ++++
  pi, bor, kk, mok, cla, ?

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Donnerstag, 10. November 2011

CDU-Wirtschaftsflügel signalisiert Zustimmung für Mindestlohn in Höhe von 0 Euro

Berlin (dpo) - Wird es auf dem umkämpften Gebiet der Lohnpolitik bald eine Einigung in den Koalitionsverhandlungen geben? Prominente Vertreter des Wirtschaftsflügels der Union, der für die Belange von Arbeitgebern kämpft, haben heute Zustimmung für eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze signalisiert. Ein Mindestlohn wäre denkbar, vorausgesetzt, dieser belaufe sich auf maximal null Euro.

Mittwoch, 9. November 2011

Strafgesetzbuch durch freiwillige Selbstverpflichtung, nichts Böses zu tun, ersetzt

Berlin (dpo) - Das Strafgesetzbuch (StGB) wird zu Beginn des kommenden Jahres außer Kraft treten. An seine Stelle tritt eine freiwillige Selbstverpflichtung aller Einwohner Deutschlands, nichts Böses zu tun. Diese bahnbrechende Weiterentwicklung des deutschen Rechtssystems kündigten die Bundesjustizministerin und der Bundesinnenminister heute morgen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz an.

Newsticker (233)

++++ Drauf geschissen: Schüler isst Pausenbrot trotz Taubenkot ++++
++++ Sexsüchtig: Mann braucht seine tägliche Doris ++++
++++ Zu klein: Zwerg Zugang zum Riesenrad verwehrt ++++
++++ Reißt sogleich alle mit: Charismatischer Bergsteiger springt in Gletscherspalte ++++
++++ Nur am Rande gestreift: Kreuzung von Pferd und Zebra machte keine großen Schlagzeilen ++++
++++ Verrückt: Psychiater blockiert Praxistür mit Sofa ++++
 mad, mok, won, ?, sid, cla

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Dienstag, 8. November 2011

Neuartiges 720-Stunden-Deo bietet einen Monat Schutz

Paris, Düsseldorf (dpo) - "Warum riechst du denn so gut?" - "Ich habe mich vor vier Wochen deodoriert." - "Geil, lass uns miteinander schlafen!" - Zu solchen oder ähnlichen Gesprächen wird es in Zukunft öfter kommen, denn der Kosmetikhersteller L'Oréal hat heute das weltweit erste 720-Stunden-Deodorant auf den Markt gebracht.

Montag, 7. November 2011

Helmut Schmidt schlägt Peer Steinbrück als neuen "Wetten, dass..?"-Moderator vor

Hamburg (dpo) - Kaum hat Hape Kerkeling vor einem Millionenpublikum abgelehnt, die Nachfolge von Thomas Gottschalk anzutreten, schon bringt Helmut Schmidt einen neuen Kandidaten ins Spiel. Wie er dem Postillon mitteilte, hält der Altbundeskanzler seinen guten Freund und Schachpartner Peer Steinbrück (SPD) für den perfekten Moderator von "Wetten, dass..?".
So könnte Steinbrück als Moderator auftreten
"Er kann es", sagt Schmidt mit Nachdruck und zündet sich auf beide Mundwinkel verteilt gleich zwei Zigaretten an. "In seiner Zeit als Finanzminister und gemeinsam mit mir bei Günter Jauch hat er bewiesen, dass er für die ganz große Bühne bestimmt ist – und dass er über ein Ego verfügt, das groß genug für jedes Amt der Welt ist."
Auch mit Wetten kenne sich Peer Steinbrück hervorragend aus. Schmidt: "Er hat zu Zeiten der rot-grünen Regierung eifrig dabei mitgewirkt, die Finanzmärkte mittels Deregulierung in das Milliarden-Casino zu verwandeln, das wir heute kennen und lieben. Dagegen ist so eine Saalwette ein Klacks."
Für Steinbrück spreche nicht zuletzt dessen Anziehungskraft auf Programmwechsler und Umschalter mit einem nervösen Zeigefinger. "Hohe Einschaltquoten werden immer noch in der Mitte gewonnen", gibt Schmidt zu bedenken. Mit seinem Alter von immerhin 64 Jahren entspräche Steinbrück zudem ziemlich exakt dem Altersdurchschnitt der Zielgruppe von "Wetten, dass..?".
Peer Steinbrück selbst wollte sich zu Schmidts Vorschlag nicht konkret äußern. Er ließ lediglich mitteilen, dass er nicht sage, dass er es nicht macht.
ssi; Foto rechts (Gesicht): http://www.dts-nachrichtenagentur.de/nachrichtenbilder

Mehr zum dynamischen Duo im Postillon-Archiv:
Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen

Sonntag, 6. November 2011

Newsticker (232)

++++ Knall auf Fall: Kriminalbeamter nach Verbrechensaufklärung in psychologischer Behandlung ++++
++++ Malen nach Zahlen: Geschäft für Künstlerbedarf lässt nicht anschreiben ++++
++++ Glanzparade: Festlicher Umzug zu Ehren von Torwart durchgeführt ++++
++++ Schlechter Ruf: Kinofilm nicht angesehen ++++
++++ Schnapszahl: 2,22‰ ++++
++++ Rechnet mit dem Schlimmsten: Lehrer übt mit Klassenrabauken ++++
  bwi, mok, bor, ste, mas, sid

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Samstag, 5. November 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (103)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf vielfachen Wunsch ("Maddie hätte man rauslassen können, dann wäre es perfekt gewesen.", "Bitte an die Redaktion: Ehrlich? Das mit Maddie ist nicht lustig. Bin selbst bei der schreibenden Zunft.", "Gut, das mit Maddie am ende hätte man weglassen können, aber sonst hervorragend.", "Auch wenn Satire alles darf, mir persönlich würde der Artikel ohne Maddie besser gefallen.", "Ein geniales Post - doch auch ich möchte anmerken, dass ich die Maddie-Passage entbehrlich fand.", "sehr klasse - allerdings Maddie hätte der Schreiber rauslassen sollen.... doch schon SEHR geschmacklos. Ohne wäre es perfekt!", "saugut, ohne Maddie hätte ich es auch noch besser gefunden!", "geschmacklos, der Kommentar wg. Maddie. Ansonsten lustig.", "sich über den Fall Maddie lustig zu machen.....einfach geschmacklos und weit über die Grenzen journalistischer Freiheit..", "Maddie hätte man rauslassen können, dann wäre es perfekt gewesen. +1 Die Bezugnahme ist völlig unangebracht.") hier noch einmal der Bernsteinzimmerartikel von Montag in der Sonderedition ohne Maddie: Legendäres Bernsteinzimmer in Keller von Hypo Real Estate aufgetaucht
2. 9 Monate? 12 Monate? Egal: Schwangerschafts-Fail (mit Dank an Lukas)
3. Netter Cartoon bei Titanic: Halloween-Deko
4. Apropos Halloween: Jimmy Kimmel hat seine Zuschauer aufgefordert, vor ihren Kindern zu behaupten, sie hätten deren gesamte Halloween-Süßigkeiten gemampft. Die schönsten Reaktionen gibt's hier (für alle, die noch nicht genug haben: das komplette Video mit den letzten beiden Kindern gibt es hier):

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Freitag, 4. November 2011

Fundamental-humoristische Satiriker verüben Brandanschlag auf Pariser Moschee

Paris (dpo) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein Brandanschlag auf eine Pariser Moschee verübt, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. In einem Bekennerschreiben, das Le Postillon, der französischen Ausgabe des Postillons, vorliegt, übernimmt eine Gruppe fundamental-humoristischer Satiriker die Verantwortung.
Konnte zum Glück schnell
gelöscht werden: Moschee
Die Satiriker begründeten den Anschlag, der mit einem Molotowcocktail verübt wurde, damit, dass der Imam der Moschee, Ibrahim Makin, eine kürzlich von ihnen veröffentlichte Mohammed-Karikatur als "äußerst unlustig und verletzend" bezeichnet hatte.
"Wir bringen euch schon noch dazu, über uns zu lachen. Wenn es sein muss mit Gewalt!" heißt es unter anderem in dem Bekennerschreiben der radikalen Humoristen und: "Satire darf alles – auch töten!"
Imam Ibrahim Makin, der, bis alle Schäden in seiner Moschee beseitigt sind, vorübergehend in einer nahegelegenen katholischen Kirche vorbeten darf, ist entsetzt: "Nur weil diese Satiriker glauben, es wäre das größte auf der Welt, sich über alles lustig zu machen, oder Ereignisse zu verdrehen, muss doch nicht jeder der gleichen Meinung sein."
Inzwischen haben sich zahlreiche moderate Satiriker von dem Brandanschlag distanziert. Sie bezeichneten ihn als die Tat einiger weniger extremistischer Humoristen. Die große Mehrheit der Satiriker praktiziere Satire auf friedliche Weise.
ssi; Foto: Gérard Ducher, CC BY-SA 2.5

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Donnerstag, 3. November 2011

Weltuntergang steht unmittelbar bevor: Kalender endet am 31. Dezember 2011

Interlaken (dpo) - Während weltweit Millionen Menschen befürchten, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht, weil an diesem Tag angeblich die sogenannte Lange Zählung des Mayakalenders endet, hat der Grenzwissenschaftler Erich von Schwediken nun den aktuellen Kalender von 2011 genauer untersucht und entdeckt, dass dieser sogar noch früher endet – und zwar bereits am 31.12.2011!
Auch er endet bald: Maja-Kalender 2011
"Wozu die ganze Aufregung über den Mayakalender, wenn herkömmliche Kalender doch fast schon ein Jahr früher enden?", fragt Erich von Schwediken, der schon im Jahr 1992 ein Buch über dieses Phänomen geschrieben hat, welches jährlich mit minimalen Änderungen neu aufgelegt wird.
"Fast alle aktuellen Kalender enden am 31. Dezember 2011. Da stellt sich doch die Frage: Was wussten die alten, weisen Kalendermacher, die diesen Kalender vor rund einem Jahr angefertigt haben, was wir nicht wissen?", fragt Schwediken. Die Antwort ist seiner Ansicht nach ganz einfach: Durch ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Astronomie sahen sie keinen Sinn mehr darin, weiter als bis zum 31. Dezember 2011 zu zählen. Ein eindeutiges Zeichen, dass der Weltuntergang an diesem Datum stattfindet.
Kennt sich aus: von Schwediken
Auch die Tatsachen, dass noch nie ein Monat länger als 31 Tage gedauert hat und dass der Dezember der letzte der bekannten zwölf Monate ist, weisen darauf hin, dass nach dem 31. Dezember nichts mehr kommt.
Da der Weltuntergang also unausweichlich scheint, rät Schwediken in seinem Buch unter anderem, man solle sich am 31. Dezember hemmungslos betrinken und feiern, als ob es kein Morgen gäbe.
ssi

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Mittwoch, 2. November 2011

Gentechniker machen aus einer Mücke einen Elefanten

Rostock (dpo) - Ist es die größte wissenschaftliche Entdeckung aller Zeiten oder eigentlich gar nichts Besonderes? Gentechnikern des Instituts für Biowissenschaften an der Universität Rostock ist es erstmals gelungen, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen.
"Wir haben das Unmögliche möglich gemacht", verkündete Prof. Dr. Willibald Tersteegen. Stolz zeigte der Leiter des Experiments den erstaunten Pressevertretern dann im universitätseigenen Institutsgarten eine ausgewachsene afrikanische Elefantenkuh, die verzweifelt versucht, möglichst schnell mit den Ohren zu flattern.

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Dienstag, 1. November 2011

"Volksbefragung": EU entsetzt über neuartige Entscheidungsmethode aus Griechenland

Athen (dpo) - Europa zwischen Schock und Ratlosigkeit! Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat überraschend angekündigt, sein Land werde eine in der Europäischen Union bislang völlig unbekannte Art der Entscheidungsfindung anwenden, um zu bestimmen, ob es die mit den EU-Hilfen verbundenen Sparauflagen akzeptiert: eine sogenannte "Volksbefragung".
Die alten Griechen würden im Grab rotieren
Bei einer solchen Volksbefragung soll - wie der Name schon sagt - ausgerechnet das Volk über seine eigenen Belange entscheiden – ein Umstand, der Griechenlands europäische Partner aufs tiefste verstört.
"Griechenland hat das Prinzip der EU offensichtlich nicht verstanden", erklärte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sichtlich "irritiert" und sprach von einem "merkwürdigen" Verhalten Papandreous. "Hier regieren Börsenkurse und Märkte und denen gefällt so ein Unfug wie eine Volksbefragung ganz und gar nicht."
Irre: Als könnten Menschen über Politik entscheiden
Auch andere hohe EU-Beamte sehen das griechische Vorhaben mit Skepsis. Ein Sprecher der Europäischen Kommission erklärte: "Wo kämen wir denn hin, wenn jetzt auf einmal die Menschen über ihr eigenes Schicksal entscheiden? Wir steuern direkt in eine Volksherrschaft, wenn dieses Beispiel Schule macht."
Immerhin, weil Griechenland die Volksbefragung als Entscheidungsmittel erfunden hat, steht dem hochverschuldeten Staat das Recht zu, der neuen und überaus exotischen Methode auch einen Namen zu geben: Gerüchten zufolge soll sie "δημοκρατία" ("Demokratie") heißen.
ssi; Foto links: Steven Fruitsmaak/Wikinews, CC BY-SA 3.0

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