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Dienstag, 10. April 2012

Kleinwüchsiger gesteht Mord an Gattin von Bauchredner

Köln (dpo) - Der Fall um die ermordete Gattin des bekannten Bauchredners Harry Zampano ist gelöst. Bei einem Verhör räumte der nur 70 Zentimeter große Künstler Bimbi seine vollumfängliche Schuld an dem Verbrechen ein und entlastete damit seinen bei der Vernehmung ebenfalls anwesenden langjährigen Bühnenpartner Zampano. Dem Kleinwüchsigen droht nun eine lebenslängliche Gefängnisstrafe.

Bimbi, der seit gut zwei Jahren gemeinsam mit Zampano auftritt, hatte erklärt, er habe sich in der Mordnacht an die schlafende Frau seines Kollegen herangeschlichen und sie mit einem Messer erstochen. Als Tatmotiv nannte der kleine Mann die Tatsache, dass das Opfer "immer herumgenörgelt hat, sein Freund Zampano solle sich endlich eine ordentliche Arbeit suchen".
Sein loses Mundwerk wurde ihm zum Verhängnis: Bimbi (r., anonymisiert)
An der Tatwaffe gefundene Fasern sowie Blutspuren auf Bimbis Kleidung bestätigen diese Aussage.
Zampano gab sich nach dem Geständnis seines bis dahin besten Freundes entsetzt. An dem Prozess gegen Bimbi will er erst gar nicht teilnehmen. Ohnehin hatte der Mordverdächtige nach seinem Geständnis angekündigt, er wolle ab sofort von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen und schweigen.
Bei der Suche nach einem neuen Kollegen will Zampano jetzt ganz genau hinschauen. Schon einmal, im Jahre 2006, hatte einer seiner Bühnenpartner - damals ein großer Vogel namens Bibo - die damalige Freundin des Bauchredners erdrosselt.
ssi; Fotos: istockphotos, lisegagne



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