Newsticker

Dienstag, 31. Januar 2012

Gastkommentar: Fahrradfahrer, ihr werdet den Kampf gegen das Hochrad verlieren!

Es kommentiert Edgar Bebeling (CDU), Mitglied der Enquete-Kommission "Zweiräder im Straßenverkehr":
Die aktuellen Diskussionen über Radwege, Verkehrspolitik und Mobilität verfügen über alle Elemente, um - endlich? - den lang erwarteten und von einigen vielleicht ersehnten "Clash of Cyclists" zu provozieren. Es ist der Kampf zwischen der schönen neuen Flachfahrradwelt und dem realen Leben. Während die "Flachfahrradfahrer" den realen Hochradfahrer zum Dinosaurier erklären, vergessen sie dabei, dass es sich bei dieser Lebensform um die große Mehrheit der Menschen handelt. Auf Mehrheitsverhältnisse haben Revolutionen indessen nie wirklich Rücksicht genommen.

Montag, 30. Januar 2012

Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen

Teheran (dpo) - Mit einer pompösen Parade feierte der Iran heute den Umstand, dass das Land seit nunmehr 20 Jahren kurz davor steht, eigene Atomwaffen zu entwickeln. Damit ist das Land länger als jedes andere in der Welt beinahe eine Atommacht.

Newsticker (267)

++++ 16,5 cm: Mann geht gemessenen Schrittes zum Porno-Casting ++++
++++ Altglascontainer gestohlen: Recyclingfirma steht vor Scherbenhaufen ++++
++++ Teurer Cayenne zerstört: Geländewagen rast ungebremst in Edelgewürzladen ++++
++++ Schnee von gestern: Wasser ++++
++++ Zügellos: Reiter hat Pferd nicht unter Kontrolle ++++
++++ Tonangebend: Praktikant in Ziegelbrennerei muss Chef vertreten ++++
 bor, fuz, gogo, dms, ?, här

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 29. Januar 2012

Die Sonntagsfrage (2)

In dieser Woche möchte der Postillon von seinen Lesern gerne Folgendes wissen:

Und hier noch die Ergebnisse der letzten Woche (10.500 Stimmen insgesamt):

Frage: Finden Sie, die Bevölkerung sollte weiterhin jeden Tag befragt werden, ob Christian Wulff zurücktreten soll? Wenn ja, soll er zurücktreten?

Antwort 1: Ja, ich finde die regelmäßigen Umfragen gut und ja, ich möchte, dass Christian Wulff zurücktritt. (21,84%, 2293 Stimmen)
Antwort 2: Ja, ich finde die regelmäßigen Umfragen gut und nein, ich möchte, dass Christian Wulff nicht zurücktritt. (3,81%, 400 Stimmen)
Antwort 3: Nein, ich halte diese regelmäßigen Umfragen für völlig überflüssig und möchte mich daher nicht zu Wulff äußern. (13,25%, 1391 Stimmen)
Antwort 4: Ich bin selbst Christian Wulff und überlasse die Beantwortung dieser Frage lieber meinem Anwalt. (61,1%, 6416 Stimmen)

Alle Sonntagsfragen im Postillon-Archiv:
Hier!

Samstag, 28. Januar 2012

Links! Zwo! Drei! Vier! (113)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. "Voll der Schwachsinn!!!!" – @hulza hat eine hitzige Facebook-Diskussion über die geplante Einkaufswagenpfanderhöhung (der Postillon berichtete) dokumentiert: Es ist immer wieder herrlich, wenn @Der_Postillon -Links für Aufregung sorgen :-D Danke
2. Im Blog Craftastrophe ("because handmade isn't always pretty") werden seltsame, real existierende Handarbeiten präsentiert. Einige widerliche Beispiele sind die Fliegenbeinwimpern, Exfreund-Matroschka-Puppen, Weihnachtsmannstuhl oder die Trapezkünstlerkette (mit Dank an Ramona R.).
3. Gold wert ist die Rede, die Bundespräsident Wulff vor zwei Tagen zur Eröffnung des 50.Verkehrsgerichtstages gehalten hat. Wer sich die komplett durchliest, ohne über Stellen zu lachen wie "Der Verkehrsgerichtstag setzt gewissermaßen die mittelalterliche Tradition Goslars als Ort der Reichstage, Synoden und Hoftage fort", "Dabei sollten wir auch nicht vergessen: Die Deutschen nutzen auch fast 70 Millionen Fahrräder, und letztlich sind wir alle erst einmal Fußgänger" oder "In diesem Jahr diskutieren Sie über Pedelec, Segway und Bierbike. Neue Gefahren wie Terrorismus und Piraterie haben Sie bereits 2005 behandelt", der hat mindestens das Bundesverdienstkreuz verdient: Eröffnung des 50. Verkehrsgerichtstages (mit Dank an Lukas)
4. Hat schon wieder ein paar Wochen auf dem Buckel, aber bis so etwas hier in der Redaktion landet, kann es immer ein wenig dauern (mit Dank an birdy):

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 27. Januar 2012

Berufspolitiker kritisieren leichtfertigen Rückzug von Marina Weisband

Berlin (dpo) - Die Geschäftsführerin der Piratenpartei Marina Weisband sorgte für eine Welle der Empörung, als sie überraschend bekannt gab, dass sie nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren werde. In ersten Stellungnahmen bezeichneten langjährige Berufspolitiker einen solchen Rückzug als selbstsüchtig und die Begründung zudem als ausgesprochen schädlich für das politische Klima in Deutschland.

Weiß nicht, wie man am Amt klebt: Weisband
Als schärfster Kritiker spielte Bundespräsident Christian Wulff die moralische Integrität seines Amtes aus. Frau Weisband zeige die Veranwortungslosigkeit der "Generation Fun", die den Ernst des Politikgeschäftes als Brot- und Hauserwerb für ansonsten weitgehend talentfreie Menschen mittleren Alters völlig außer Acht lasse.
Es könne nicht angehen, dass sich plötzlich sogar attraktive und unbescholtene Persönlichkeiten aus der Politikerkaste zurück zögen, wetterte er. "Unser aller und besonders mein eigenes Bemühen um eine Kultur des unbeirrbaren Sesselklebens wird dadurch um Jahrzehnte zurückgeworfen."
Nachsichtigere Stimmen hielten der scheidenden Geschäftsführerin hinsichtlich der leichtfertigen Aufgabe des einmal errungenen Amtes zu Gute, dass jugendliche Politikanfänger wie Weisband noch nicht die richtigen Prioritäten bei der Lebensplanung setzten. 
Weiß, wie man am Amt klebt: Guttenberg
Der kürzlich ernannte EU-Berater für Internetfreiheit Karl Theodor zu Guttenberg bemerkte hingegen, dieses Verhalten wäre typisch für Menschen, denen "alles in den Schoß gefallen ist". Wer wie er nur durch harte Arbeit und persönlichen Verdienst nach oben gelangt sei, halte aus Prinzip an seinem Amt fest.
Für Weisbands Begründung, zunächst ihre Diplomarbeit abschließen zu wollen, hatte er nur Spott übrig: "Das ist völlig abstrus. Diplom- wie auch Doktorarbeiten kann man heutzutage einfach und zeitsparend erstellen. Im Kampf für Internetfreiheit und gegen übertriebenen Urheberrechtsschutz, wie ihn die Piraten-Partei gern propagiert, habe ich persönlich ja bereits ein mutiges Beispiel gegeben."
Walter Klotz (Gastbeitrag); Foto: Tobias M. Eckrich, CC BY 3.0

Mehr Politik im Postillon-Archiv:
Hier!

Newsticker (266)

++++ Absatzprobleme: Damenschuh verkauft sich schlecht ++++
++++ Chapeau!: Mann kennt französisches Wort für Hut ++++
++++ Health Angels: Neuer Motorrad-Rettungsdienst gegründet ++++
++++ Anrufversuche erfolglos: Billig-Hotel hat keinen Empfang ++++
++++ Über den Tisch gezogen: Teller am Boden zerstört ++++
++++ Das hat gesessen: Mädchen kommt geläutert aus dem Gefängnis ++++
 ssc, ssi, tim, ?, ulf, mm

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Datenschutzmängel: Empörte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt

Menlo Park, Mountain View (dpo) - Die Nutzer der beiden großen sozialen Netzwerke rebellieren! Weil Facebook demnächst alle Mitglieder dazu zwingt, die neue von Datenschützern kritisierte Timeline als Standardprofil zu verwenden, kehren Millionen User weltweit dem Branchenprimus den Rücken und wechseln zum Konkurrenten Google+. Gleichzeitig wandert eine ähnliche Anzahl an Nutzern von Google+ zu Facebook, weil Google trotz der Kritik von Datenschützern ab 1. März plant, sämtliche Daten seiner einzelnen Dienste zusammenzuführen und auszuwerten.

Zeigt die herben Verluste der beiden Giganten: Grafik
Die wechselnden Nutzer sind erbost, aber auch froh, dass sie die Wahl haben: "Ey, die können mich doch nicht zwingen, dass ich diese Timeline-Scheiße einfach so akzeptiere", beschwert sich etwa das langjährige Facebook-Mitglied Kai Böhne (19) aus Kassel. "Da kann sich ja jeder mein komplettes Leben ansehen. Da gehe ich lieber zu Google+. Die respektieren wenigstens meine Wünsche."
Ähnlich sehen das diejenigen, die bislang noch Google+ als das soziale Netzwerk ihrer Wahl nutzen. "Ey, die können mich doch nicht zwingen, dass ich akzeptiere, dass die alle meine Daten zusammenlegen und auch noch nutzen", beschwert sich etwa die Google+-Nutzerin Ines Walk (21) aus Hannover. "Da können die sich ja mein komplettes Leben ansehen. Da gehe ich lieber zu Facebook. Die respektieren wenigstens meine Wünsche."
Selbst von den Nutzern, die scheinbar keine Konsequenzen zogen, erklärten viele, sie hätten sehr wohl die Netzwerke gewechselt. Da sie jedoch Profile auf beiden Plattformen unterhalten würden, hätte das nur niemand bemerkt.
Auf die Frage, warum nicht alle unzufriedenen Nutzer gemeinsam zu einem dritten Anbieter - wie etwa Diaspora - wechseln wollen, bei dem der Datenschutz wirklich ernst genommen wird, antworteten nahezu alle rund 900 Millionen Mitglieder von Facebook und/oder Google+: "Ich bin doch nicht verrückt. Da ist doch so gut wie keiner von meinen Freunden!"
ssi

Mehr zu sozialen Netzwerken im Postillon-Archiv:
Account von sozialem Netzwerk aus den 90ern gefunden
Über 7000 Jugendliche bei Facebook-Party auf Mond erstickt
Teenager neidisch, weil Rentner "immer Zeit zum Zocken und für Facebook" haben

Mittwoch, 25. Januar 2012

Bundesweite Rückwärtsfahrpflicht soll Unfallrisiko drastisch reduzieren

Berlin (dpo) - Wer rückwärts fährt, kommt auch ans Ziel. Nach diesem Motto könnte bald der gesamte Straßenverkehr in Deutschland funktionieren, denn Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) arbeitet derzeit einen Gesetzesentwurf aus, demzufolge das Führen eines Kraftfahrzeugs aus Sicherheitsgründen nur noch im Rückwärtsgang erlaubt sein wird. Nur zum Ein- und Ausparken dürften die anderen Gänge weiterhin eingesetzt werden.

Newsticker (265)

++++ Tödlicher Versuch: Genforscher kreuzt Autobahn mit Fahrrad ++++
++++ Lahm gelegt: Böses Foul stoppt deutschen Verteidiger ++++
++++ Auf den Weg gemacht: Mann schafft es nicht mehr bis zur Haustür ++++
++++ Das war Spitze: Textillager brennt spektakulär nieder ++++
++++ Angepisst: Betrunkener auf Herrentoilette eingeschlafen ++++
++++ Mehr Rechte für Frauen: NPD gründet Datingservice ++++
 kuli, ?, ano, whu, ulf, ?

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 24. Januar 2012

Verfassungsschützer neidisch auf Kollegen, der Sahra Wagenknecht beobachtet

Berlin (dpo) - Mehrere Verfassungsschützer, die seit Jahren die Aufgabe haben, verschiedene Abgeordnete der Linken zu beobachten, erklärten gegenüber dem Postillon, sie seien neidisch auf ihren Kollgen Werner Knappheim. Er ist dafür abgestellt, Sahra Wagenknecht (42) zu beschatten.
Unter Beobachtung: Wagenknecht
"Es ist einfach nur gemein", beschwert sich etwa der Verfassungsschützer Mark Lüdgers, der seit Anfang letzten Jahres die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages Petra Pau beobachtet. "Nicht dass ich etwas gegen Frau Pau hätte, aber – ach, Sie wissen ja selbst, wie sie aussieht." Dabei hatte sich Lüdgers erst 2010 dafür eingesetzt, endlich nicht mehr Gesine Lötzsch beobachten zu müssen.
Eine Verfassungsschützerin, die mit der Observation von Gregor Gysi beauftragt ist, äußerte ähnliche Klagen. Immer wenn sie mit ihrem Mann im Bett zugange sei und die Augen schließe, sehe sie den kleinwüchsigen Spitzenpolitiker vor sich.
Hat ganz eigenen Charme: Pau
Werner Knappheim hingegen betonte, er arbeite rein professionell: "Ich werte die Zeitungsberichte und Fernsehauftritte natürlich nur unter rein politischen Gesichtspunkten aus. Dass es sich bei Sahra Wagenknecht um eine heißblütige Halbiranerin mit der Figur eines Models und dem Sexappeal eines Filmstars handelt, bemerke ich gar nicht mehr." Manchmal nehme er sich sogar Arbeit mit nach Hause.
Die Frage, warum der Verfassungsschutz überhaupt rund 390.000 Euro jährlich in die Observation der Linkspartei - und damit nur unwesentlich weniger als in die der NPD - investiert, beantwortet ein Sprecher des Inlandsgeheimdienstes wie folgt: "Haben Sie sich die Gesichtsbaracken bei den Rechten mal angesehen? Da beobachten wir wirklich nur so viel wie nötig."
ssi; Foto links: Franz Richter, CC BY-SA 3.0

Der Verfassungsschutz im Postillon-Archiv:
Verfassungsschutz wirbt V-V-Leute an, um V-Leute besser kontrollieren zu können
Mordserie schürt Zweifel an sonst eigentlich sympathischen Nazis

Montag, 23. Januar 2012

Schlecker-Pleite fatal für Sprayer, die gerne "AR" vor Namenszug schmieren

Ulm (dpo) - Dass die Drogeriekette Schlecker heute beim Amtsgericht Ulm Insolvenz angemeldet hat, scheint den Durchschnittsbürger eher wenig zu beschäftigen. Wirklich betroffen zeigen sich nur die Sprayer und Schmutzfinken Deutschlands. Sie fürchten den Verlust einer praktischen Möglichkeit, durch das Hinzufügen lediglich der beiden Buchstaben A und R ein unflätiges Wort zu schreiben.

Newsticker (264)

++++ Sitz Platz Aus: Keine Eintrittskarten für Hundeshow mehr verfügbar ++++
++++ Fluch der Karibik: Pirat heult Rum ++++
++++ Blödes Wortspiel: Scrabble ++++
++++ Badeöl-Unglück: Ente quietscht nicht mehr ++++
++++ Auf dem falschen Fuß erwischt: Polizei schnappt Prothesendieb ++++
++++ Sauerei: Genforscher kreuzen Huhn mit Zitrone ++++
  jk, tim, car, bor, mo, ?

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 22. Januar 2012

Die Sonntagsfrage (1)

Jetzt neu! Ab sofort startet der Postillon in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Opinion Control jeden Sonntag eine neue spannende Umfrage. In der ersten Ausgabe wüssten wir gerne folgendes von unseren Lesern:




Samstag, 21. Januar 2012

Links! Zwo! Drei! Vier! (112)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Die Sächsische Zeitung berichtet auf fröhlich-frivole Art und Weise über einen Riesenpenis aus Schnee. Als Satire ist der Artikel nicht gekennzeichnet, aber die Namen der Akteure wirken arg unrealistisch (UPDATE: Die Namen sind wohl echt, siehe Kommentare): Riesenphallus war Drebacher Bürgermeister Dorn im Auge (mit Dank an Andre S.)
2. Dass und warum die englische Wikipedia aus Protest gegen SOPA für einen Tag abgeschaltet wurde, haben viele nicht verstanden. In diesem Twitter-Account wurden die dümmsten und hysterischsten Tweets gesammelt: herpderpedia (mit Dank an Holger R.)
3. Auch in der Sauna "jederzeit bereit" – der Kreisverband Südfranken des Bayerischen Roten Kreuzes hat definitiv das originellste Bild auf der Startseite: BRK Kreisverband Südfranken
4. Schon etwas älter, aber immer noch aktuell ist der Jungbauernhof Rap (mit Dank an Sejfuddin). Wer sich's ganz hart geben will, zieht sich tok tocke tocke tok tok in der zehnminütigen Extended Version rein. Yo Man!

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 20. Januar 2012

Umfrage: 98 Prozent aller Hacker tragen keine Skimaske am Rechner

München (dpo) - Wer hätte das gedacht? Über 98 Prozent aller Hacker und Datendiebe tragen bei der Ausübung ihrer kriminellen Machenschaften keine Ski-, Strumpfmaske oder ähnliche Kopfbedeckung. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control im Auftrag des Postillons ergeben.

Newsticker (263)

++++ Heißes Pflaster: Apotheke auf der Reeperbahn abgebrannt ++++
++++ Durchbruch im Wandbau: Erfindung der Tür ++++
++++ Eierlegende: Hühner erzählen sich Märchen von der Wollmilchsau ++++
++++ Angeeckt: Balldesigner sorgt mit neuem Entwurf für Empörung ++++
++++ Gerät in Teufels Küche: Gabel ++++
++++ Krisenstab: Mann holt sich Tipps, um knifflige Mikadosituation zu lösen ++++
  steo, kuh, bor, mok, ?, aua

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Suppe nicht aufgegessen: Kleiner Timmy (9) schuld an schlechtem Wetter

Saarbrücken (dpo) - Wind, Regen, grauer Himmel und niedrige Temperaturen: Meteorologen haben nun endlich den Grund für das derzeit so schlechte Wetter gefunden. Offensichtlich hat der kleine Timmy (9) bereits am Mittwoch gegen Mittag seine Suppe nicht aufgegessen.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Bundesregierung richtet Krisenstab ein, um "Stars" aus dem Dschungel zu holen

Berlin, Sydney (dpo*) - Am Freitag wurde die Bundesrepublik durch die Nachricht erschüttert, dass elf B- und C-Prominente als Geiseln im australischen Dschungel festsitzen. Jetzt hat die Bundesregierung einen parteiübergreifenden Krisenstab eingerichtet, der Lösungsvorschläge erarbeiten soll, wie die Entführten so schnell wie möglich aus ihrer misslichen Lage befreit werden können.
Sichtlich geschwächt, auch mental: Geiseln von RTL
"Sie sind Stars, wir holen sie da raus", erklärte Außenminister Guido Westerwelle, der den Krisenstab persönlich leitet, heute auf einer Pressekonferenz. "Ein Spezialkommando der GSG 9 ist schon auf dem Weg nach Australien."
Ersten Ermittlungen zufolge befinden sich acht Bundesbürger sowie ein Brasilianer, eine Dänin und ein Schweizer in der Hand einer militanten Gruppe namens "RTL", die schon in der Vergangenheit durch die Entführung semiprominenter Bürger in den australischen Dschungel Schlagzeilen machte. Experten vermuten hinter RTL eine Abkürzung für "Radikale Terror-Liga" oder "Rache-Truppe Libanon".
Nur schlecht verpflegt: Geisel
"Aus den Terrorvideos, die jeden Abend gegen 22.15 Uhr ausgestrahlt werden, entnehmen wir, dass es den Prominenten nicht gut geht", verkündete Regierungssprecher Steffen Seibert am gestrigen Abend besorgt. "Anscheinend müssen sie allerhand Erniedrigungen über sich ergehen lassen, damit sie überhaupt etwas zu essen bekommen. Freiwillig würde das kein Mensch bei klarem Verstand mit sich machen lassen." Unter diesem Druck sollen sich bereits erste untereinander verfeindete Cliquen unter den Geiseln gebildet haben.
Bislang besteht noch kein direkter Kontakt zu den Entführern, von denen nur ein grotesker kleiner Dicker und eine große blonde Frau mit Kurzhaarfrisur bekannt sind. Beide sprechen zwar fließend Deutsch, wirken aber so, als hätten sie ihre zynischen Hassbotschaften auswendig gelernt.
Verspotten die Geiseln auch noch: Entführer
Der Krisenstab der Bundesregierung hat unterdessen bereits herausgefunden, dass es den Entführern wohl um Geld geht. "Die ständigen Werbeunterbrechungen während der Terrorbotschaften sowie die wiederholte Aufforderung, man solle eine kostenpflichtige Hotline anrufen, um einzelne Geiseln freizukaufen, sind klare Indizien", so Westerwelle.
Da sich Deutschland nicht erpressbar zeigen darf, rät die Regierung allen Bundesbürgern, auf keinen Fall unter den von den Entführern angegebenen Nummern anzurufen, bis alle Geiseln durch einen bewaffneten Einsatz befreit sind.
ssi; Fotos: RTL

*Dieser Artikel erschien bereits so ähnlich vor einem Jahr und wurde damals auch von extra 3 verfilmt: Geiseln im Dschungel-TV

Weitere TV-Nachrichten im Postillon-Archiv:
Hier!

Newsticker (262)

++++ Astrein: Frau findet Ersatz für defekten Dildo ++++
++++ An und für sich: Kopfhörer ++++
++++ Gleitzeit im Bordell: Angestellte können kommen, wann sie wollen ++++
++++ Recht umfassend: Dickes Lehrbuch für Juristen ++++
++++ Scheideweg: Frau vor Geschlechtsumwandlung im Zwiespalt ++++
++++ Wettkampf im Blätterwald: Espenlaub gewinnt Zitterpartie ++++
 bor, ?, ?, sze, hh, sid

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 17. Januar 2012

Welt in Sorge: Iran kurz vor Fertigstellung von Ratingagentur

Teheran (dpo) - Bleibt Teheran ein unberechenbarer Unsicherheitsfaktor in Nahost? Israelischen und amerikanischen Geheimdienstkreisen zufolge steht der Iran kurz vor der Fertigstellung einer eigenen Ratingagentur namens Mullah's Investor Service. Ein solches Institut könnte nicht nur Israel, sondern auch Europa und die USA mit negativen Ratings bedrohen.

Montag, 16. Januar 2012

Wulffs Ehre gerettet: Faule Kredite und Vorwürfe werden in "Bad President" ausgelagert

Berlin (dpo) - Kann der Bundespräsident bald wieder ganz ungestört seinen Amtsgeschäften nachgehen? Aus Regierungskreisen verlautete heute, dass die Koalition die Einrichtung eines sogenannten Bad President plant, in den sämtliche faule Kredite, die bei der Hausfinanzierung entstanden sind, sowie alle anderen toxischen Vorwürfe gegen Wulff ausgelagert werden sollen.
Lässt Wulff gut aussehen: Bad President
Das scheint auch bitter nötig zu sein: "Aus eigener Kraft kann Wulff es nicht mehr schaffen, das Vertrauen der Bürger wiederzugewinnen", erklärt der Politologe Werner Zolms dem Postillon. "Da der Bundespräsident jedoch systemrelevant ist und sein Sturz die gesamte Regierung mitreißen könnte, ist die Einrichtung des Bad President, der alle Sünden von Wulff übernimmt, die einzige Chance auf Rettung."
Der Bad President soll von einem Doppelgänger Wulffs verkörpert werden und künftig als böser Wulff mit seiner fiesen Gattin Badina in einem finsteren Schloss namens Laidevue leben. Um ihn leichter vom richtigen Bundespräsidenten unterscheiden zu können, soll er zwei Teufelshörner tragen.
Der Amtssitz des Bad President: Laidevue
Wulff hingegen ist damit ab sofort wieder der Schwiegersohntyp, den viele noch aus der Zeit vor der Kreditaffäre kennen.
Die Presse wurde bereits angewiesen, dass alle Vorwürfe gegen Wulff - egal, ob es um Vorteilsnahme oder mangelnde Transparenz geht - künftig dem Bad President zugeschrieben werden müssen. Auch Bild-Chefredakteur Kai Diekmann darf in Zukunft nur noch behaupten, der Bad President habe ihm auf die Mailbox gesprochen.
Bundespräsident Wulff hat über seine Anwälte signalisiert, er wolle den Gesetzesentwurf zur Einrichtung des Bad President auf jeden Fall unterschreiben.
Und auch am Parlament dürfte der Plan nicht scheitern, denn die Opposition ist mit der Regelung weitgehend zufrieden. Sie fordert allerdings, das Amt des Bad President nicht nur als Müllhalde für die Probleme von Christian Wulff zu verwenden, sondern es auch praktisch zu nutzen. So könnte der böse Wulff neugegründete Bad Banks einweihen, Deutschland bei Staatsbesuchen in Schurkenstaaten vertreten oder kleine Kinder erschrecken, die unartig waren.
ssi; Foto rechts (unbearbeitet): Pujanak, CC BY-SA 3.0, Foto links: Olybrius, CC BY-SA 3.0

Mehr zu den Anschuldigungen gegen den Bad President im Postillon-Archiv:
Amt des Bundespräsidenten tritt von Christian Wulff zurück
Wulff spricht 82 Millionen Deutschen auf die Mailbox, um Gerede zu unterbinden
Exklusiv: Geplante Stellungnahme Wulffs zu Anrufen bei "Bild" geleakt
Nette Schwiegersöhne beklagen Vertrauensverlust durch Wulff-Affäre

Sonntag, 15. Januar 2012

Newsticker (261)

++++ Gefällt Mir: Facebook-User bekennt sich zu russischer Weltraumstation ++++
++++ Lippenbekenntnis: "Ja, die rote Farbe auf der Zigarettenkippe kommt von mir." ++++ 
++++ Schmeckt dem Trainer gar nicht: Cacau läuft aus und wird kalt ++++
++++ Französischer Freund aus Übersee: Ami ++++
++++ Da kann nur ein Wunder helfen: Lazarett hat keine Patienten ++++
++++ Ständig K.O.: Boxkarriere beginnt mit anstrengenden Bodengängen ++++
 pg, bla, ?, aua, ?, jk

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Samstag, 14. Januar 2012

Links! Zwo! Drei! Vier! (111)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Jordan-Calvin, Jayden Jaseal, Finwick... Die schlimmsten Kindernamen werden in diesem tumblr-Blog gesammelt: chantalismus (mit Dank an Grmblfjx und Katharina A.)
2. Diese Frage beschäftigt die Welt – sogar auf gutefrage.net: Postillon: "Hätte man nicht warten können bis [xy] tot ist".. Wo kommt das her?
3. Die taz berichtet über die mit Einhörnern gespickte Fake-DNS-Check-Seite dns-okay.de, auf die vor allem Radiohörer hereingefallen sind: Einhörner gegen Trojaner
4. Das ideale Werkzeug für alle, die zu faul zum Umblättern sind:

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 13. Januar 2012

Nachgefragt: So denken die Bürger über auf Leichen urinierende US-Soldaten

US-Soldaten beim humanitären Hilfseinsatz
Kabul (dpo) - Zur Zeit sorgt ein Video für Entsetzen, das vier in Afghanistan stationierte US-Soldaten dabei zeigt, wie sie unter Gelächter auf die Leichen von mutmaßlichen Taliban urinieren.
Doch wie denken der kleine Mann und die kleine Frau von der Straße über unsere blasenschwachen Verbündeten im Kampf gegen den Terror? Der Postillon hat sich umgehört:

Anselm H. (97), Frührentner:
"Damals kurz vor Stalingrad hätten wir unseren Urin nicht so leichtfertig verschwendet. Da brauchten wir jeden Tropfen, um uns zu wärmen."

Peter B. (36), IT-Experte:
"Ich hatte ja überhaupt kein Problem damit, dass die Amerikaner in Afghanistan seit über zehn Jahren hunderte Taliban und jeden, der wie ein Taliban aussieht, erschießen – aber anschließend auf Leichen zu urinieren ist irgendwie unmoralisch. Das geht gar nicht."

Tamara J. (24), Studentin:
"Man muss natürlich auch die Begleitumstände (Notwehr etc.) kennen. Hätten die Amerikaner nicht zuerst gepinkelt, wären sie vielleicht von den toten Taliban angepinkelt worden."

Horst N. (33), Call-Center-Mitarbeiter:
"Im Gegensatz zu Oberst Klein kommen die Amis wenigstens ohne Luftunterstützung aus. Wäre aber irgendwie auch eklig gewesen.
Aber was soll's? Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. In der Liebe heißt diese Praktik verharmlosend Natursekt, im Krieg nennt man das gleich Leichenschändung. Irgendwie ungerecht, oder?"

Ernst August von H. (57), Adeliger:
"Ich kann mit den Soldaten mitfühlen: Hin und wieder überkommt es einen und dann muss man es eben einfach laufen lassen. Dumm nur, wenn so ein verdammter Paparazzo alles gefilmt hat!"

Hilde W. (61), Hausfrau:
"Bei all den Militärkürzungen würde es mich nicht wundern, wenn die Soldaten dazu gezwungen waren, auf tote Taliban zu urinieren, weil nicht genug Dixi-Klos da waren."

ssi

Weitere Nachrichten zum Krieg in Afghanistan im Postillon-Archiv:
Bundeswehr zieht aus Afghanistan ab, weil brillante Genies in Berlin Gleise anzünden
Rezension: "Afghan War Diary" von WikiLeaks
ISAF gelingt weiterer Schlag gegen internationalen Zivilismus

Newsticker (260)

++++ Vollbeschäftigung im Krankenhaus: Ursula von der Leyen gelingt ihr größter Wurf ++++
++++ Katerstimmung: Jammernde Katze fliegt aus Miezhaus ++++
++++ Will sich nicht für Karriere verbiegen müssen: Schlangenmensch kündigt ++++
++++ Sah nach Meer aus: Ostsee kleiner als gedacht ++++
++++ In Brand gesetzt: Feuerwehrleute testen wasserlose Löschmethode ++++
++++ Hart an der Grenze: Reise-Ratgeber zur Vermeidung von Erektionen bei Körperkontrollen veröffentlicht ++++
 stb, tim, ?, ?, mdk, ?

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 12. Januar 2012

Von Medien weitgehend ignoriert: Arbeitgeberpräsident Hundt beißt Mann

Berlin (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Arbeitgeberpräsident Hundt bereits vor über einer Woche bei einer Veranstaltung in Berlin einen Mann gebissen. Die heftige Attacke wurde von den Medien jedoch weitgehend ignoriert, weil Journalisten seit Jahrzehnten eingetrichtert bekommen, dass "Hundt beißt Mann" keine Nachricht sei.
Bellt nicht nur, beißt auch: Hundt
Augenzeugen zufolge hatte sich Hundt so fest in der Wade des Mannes verbissen, dass es keinem der Anwesenden gelungen sei, die beiden zu trennen. Erst als Hundt mithilfe eines herbeigeholten Gartenschlauches mit kaltem Wasser abgespritzt wurde, ließ er von seinem Opfer ab und rannte jaulend aus dem Veranstaltungssaal.
"Sicher, wenn es andersherum gewesen wäre und der Mann hätte Arbeitgeberpräsident Hundt gebissen, dann wäre das eine Sensation gewesen", erklärte ein Reporter, der bei der Veranstaltung anwesend war, dem Postillon. "Ich sehe schon die Schlagzeile: Mann beißt Hundt. Toll! Aber so..."
Warum genau Hundt zugebissen hat, ist nicht bekannt. Allerdings haben zahlreiche Zeugen des Übergriffes zu Protokoll gegeben, der Mann, der nur oberflächliche Verletzungen davontrug und anschließend vorsorglich gegen Tetanus geimpft wurde, habe zuvor lauthals einen flächendeckenden Mindestlohn gefordert.
 ssi; Foto: BDA

Weitere Nachrichten aus dem Medien-Ressort:
Hier!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Letzter guter Vorsatz für das neue Jahr gebrochen

Meppen (dpo) - Stefan T. (49) aus Meppen hat heute gegen 11:30 Uhr mit einem tiefen Lungenzug aus seiner ersten Zigarette seit elf Tagen den bundesweit letzten Neujahrsvorsatz für 2012 gebrochen. Nur wenige Stunden zuvor hatte sich Yvonne B. aus Düsseldorf über ihren Schokoladenvorrat hergemacht und bereits gestern abend hatte Mark L. aus Krefeld seinen seit dem dritten Januar bestehenden wöchentlichen Fitnessstudiobesuch zugunsten eines Pokerabends ausfallen lassen.
Bricht den letzten Neujahrsvorsatz: Stefan T.
Damit haben es die Deutschen immerhin ganze zwei Tage länger ausgehalten als im Vorjahr. Verhaltenspsychologe Heinz Weimer erklärt gegenüber dem Postillon: "2011 dauerte es nur bis zum 9. Januar, bis mit Melanie S. aus Saarbrücken die letzte Person in Deutschland alle ihre guten Vorsätze gebrochen hatte", so Weimer. "Sie hat ihrem Sohn Timmy (9) eine ordentliche Backpfeife verpasst, weil er behauptet hatte, sie halte es nie durch, ihn gewaltlos zu erziehen."
Egal ob es um das Unterdrücken schlechter Charaktereigenschaften, das Abstellen eines Lasters oder um besseres Verhalten gegenüber den Mitmenschen geht, Untersuchungen haben ergeben, dass 82 Prozent aller guten Vorsätze bereits am 1. Januar gebrochen werden – oft sogar schon wenige Minuten nach Mitternacht. Weitere 15 Prozent aller guten Vorsätze werden dann zwischen dem 2. und dem 7. Januar gebrochen. Die übrigen drei Prozent folgen in den Tagen danach.
Der am längsten bislang eingehaltene Vorsatz stammt angeblich aus dem Jahre 1894. Damals soll ein 36-jähriger Hufschmied aus Chemnitz ganze 21 Tage am Stück nicht ins Wirtshaus gegangen sein. Wissenschaftler halten dies allerdings für ein Gerücht.
Stefan T., der jeden Zug seiner Zigarette genießt, ist dennoch stolz auf seine Leistung: "Verdammt noch eins! Das hätte ich nicht gedacht, dass ausgerechnet ich am längsten durchhalte", sagt der 49-jährige Elektroingenieur und wird dann plötzlich bleich: "Scheiße! Weniger fluchen wollte ich ja auch."
ssi

Weitere Nachrichten aus dem Panorama-Ressort:
Hier!

Newsticker (259)

++++ Nach Turnierunfall: Schwertschlucker muss mit Schmerzen ausscheiden ++++
++++ Konnte einen Teilerfolg erzielen: Moses am Roten Meer ++++
++++ Vergebliche Liebesmüh: Kameramann vergisst, bei Pornodreh Film einzulegen ++++
++++ Hat Absatzprobleme: Textverarbeitungsprogramm verkauft sich schlecht ++++
++++ Paradebeispiel: Paris, 14. Juli ++++
++++ Kurz vor Redaktionsschluss: Suizidfachmagazin fehlt noch ein Aufhänger ++++
  stb, jff, ?, ucn, blu, ?

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 10. Januar 2012

Geflügelindustrie fordert Politik auf, keimresistente Menschen zu züchten

Hier werden bald keimresistente Menschen gezüchtet

Berlin (dpo) - Weil der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Montag die Ergebnisse einer Stichprobe veröffentlicht hatte, nach der in 11 von 20 untersuchten Hähnchenfleischproben antibiotikaresistente Keime gefunden wurden, hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft die Politik aufgefordert, keimresistente Menschen zu züchten.

"Weil wir unsere feinen 1A-Marken-Antibiotika ungern mit noch mehr Geflügel verwässern würden, sollten sich in Zukunft nur noch Menschen vermehren dürfen, die gegen antibiotikaresistente Keime resistent sind", erklärte ein Sprecher des Zentralverbandes. "So wäre allen Seiten gedient."
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) signalisierte Zustimmung und versprach, sofort ein nachhaltiges Zuchtprogramm auszuarbeiten.
Im Gegenzug sollten die Massentierhalter so lange, bis genügend keimresistente Menschen gezüchtet sind, Geflügel in den Kühltheken von Supermärkten mit einem Beipackzettel versehen, der über die Risiken und Nebenwirkungen aufklärt.
 ssi

Geflügel im Postillon-Archiv:
Hühner fordern Keulung von 65 Millionen Industrieeieressern
Experten raten davon ab, Weihnachtsgans mit unter die Dusche zu nehmen
Deutsches Geflügel feiert Weihnachten mit traditionellem Brutzeln im Ofen

Montag, 9. Januar 2012

Trainingsauftakt: Fußballfans bereiten sich auf Rückrunde vor

München, Dortmund (dpo) - Zwar startet die Fußball-Bundesliga offiziell erst am 20. Januar, doch für alle echten Fans ist die Winterpause schon seit einigen Tagen vorbei. Unabhängig davon, ob sie ihren Lieblingsclub im Stadion oder vor dem Fernseher anfeuern, hat für sie die mitunter harte Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen.
Bereitet sich auf die Rückrunde vor: Fan
Der Dortmunder Sportpsychologe Dr. Peter Best erklärt dem Postillon: "Nach der Winterpause sind Fußballfans oft schlapp und durch den vielen Kontakt mit der eigenen Familie sozial nicht mehr auf den Sport ausgerichtet. Die Folge sind Stimmbänderrisse, Leberzirrhosen und Sitzfleischwunden." Deshalb, so Best, sei es wichtig, dass Fußballfans sich durch ein ausgefeiltes Trainingsprogramm ordentlich auf die Strapazen der Rückrunde vorbereiten.
Carsten Bedke (28), ein glühender Verehrer des FC Bayern München, weiß, wovon Best spricht. Er schildert gegenüber dem Postillon seinen Trainingsplan: "Am Freitag habe ich mit ein paar Kumpels erst einmal mit einem lockeren Sauftraining angefangen, das wir in den kommenden Wochen natürlich intensivieren werden."
Am Samstag stehen bei Carsten und seinen Freunden dann verschiedene Trainingseinheiten an: Vormittags bereiten sie sich bei einer kleinen Freundschaftsprügelei mit Bayernfans aus dem Nachbarort auf etwaige Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans - aber auch untereinander - vor. Mittags folgt Krafttraining: Bierkästen werden hin und her getragen, Flaschen mit dem Feuerzeug geöffnet und mithilfe eines komplizierten Bauch-Beine-Po-Trainingsprogrammes bereiten sich die Freunde darauf vor, 90 Minuten am gleichen Ort zu sitzen.
90 Minuten saufen will gelernt sein
Später müssen die Namen aller neuen Spieler gelernt werden, die über die Winterpause zu ihrem Verein gewechselt sind. Abends sehen sich die Fans Aufnahmen von alten Spielen an und üben ein, wann wer den Schiedsrichter beschimpft, wann wer farbige Spieler beleidigt und wann wer "Foul!" oder "Abseits!" brüllt.
Carsten Bedke hält das für wichtig: "Die Rufwege müssen stimmen. Immerhin ist Anfeuern ein Mannschaftssport. Da ist kein Platz für einen, der nur seinen eigenen Stiefel runterbrüllt."
Der Sonntag gehört dann der Familie. Doch selbst während dieser Stunden bereitet Carsten Bedke sich vor. Er trainiert seine Stimme für das beim Fußball so essentielle Grölen und Brüllen bei der Erziehung seiner Kinder und in der Kommunikation mit seiner Frau.
Andere Fans, etwa von Mannschaften im Abstiegskampf, ziehen sich für eine Woche ins Trainingslager auf eine Skihütte zurück, wo neben dem sportlichen Aspekt auch die Kameradschaft nicht zu kurz kommt.
Dr. Peter Best erklärt, warum die Fans so hart zu sich selbst sind: "Bundesligafan zu sein, ist etwas ganz anderes, als hin und wieder sonntags in den unteren Ligen am Sportplatz herumzulümmeln. Unterligafans grölen oft noch die Schlachtrufe der 70er und 80er. Damit kann man in der höchsten Klasse kein Spiel gewinnen. In der Bundesliga geht es um Leistung, um Kampf, um Ehrgeiz. Da wird schon der kleinste Fehler beim Jubeln oder ein verschüttetes Bier knallhart von den Fans der anderen Mannschaft mit höhnischem Gelächter bestraft."
Best weiß, wovon er spricht: Als langjährigem BVB-Anhänger ist es ihm und seinen Kollegen in der vergangenen Saison sogar gelungen, seine Mannschaft zur überraschenden Meisterschaft zu jubeln.
ssi; Foto rechts: Getty, Foto links: Dani Lurie, CC BY 2.0

Fußball im Postillon-Archiv:
Brasilien wieder nicht für Europameisterschaft qualifiziert
Deutsche Nationalmannschaft nimmt Bundestrojaner in Schutz
Endlich bewiesen: Frauen können genauso schlechten Fußball spielen wie Männer

Sonntag, 8. Januar 2012

Newsticker (258)

++++ In der Zwickmühle: Müller muss Gattin blaue Flecken erklären ++++
++++ Unangebracht: Fehlende Kleiderhaken in Nobel-Restaurant ++++
++++ Flucht fortgesetzt: Ausbrecher spart nicht mit Kraftausdrücken ++++
++++ Heuland: Trockene Wiesen machen Jesus traurig ++++
++++ Fussballgott: Thooooooooooooor ++++
++++ Kein Ding: Frau findet Zeugungsunfähigkeit ihres Partners nicht schlimm ++++
  ?,?, sid, jk, ?, cod

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!