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Freitag, 20. Februar 2015

Ratgeber: Alles, was Sie über die Grippe-Epidemie wissen müssen

Ein Blick in deutsche Zeitungen verrät: Ebola ist out, Grippe ist in! Denn derzeit werden immer mehr Deutsche in der Blüte ihres Lebens von der Infektionskrankheit niedergerungen. Nicht immer muss dabei eine Notschlachtung das letzte Mittel sein: Wie Sie sich effektiv schützen können und was Sie bei einer Ansteckung beachten sollten, verrät Ihnen der Postillon-Ratgeber zum Thema:

Warum ist die Grippe-Welle in diesem Jahr besonders heftig?
Schon an ihrer verschlagenen Visage kann man erkennen, dass mit der diesjährigen Grippe nicht gut Kirschen essen ist (wegen Ansteckungsgefahr!).
- Bei der diesjährigen Grippe handelt es sich um den äußerst gefährlichen Subtyp H3N2. Das ist zwei H und ein N mehr als bei der als Schweinegrippe bekannten H1N1! Was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen.
- Der Impfstoff, der in diesem Jahr eingesetzt wird, wirkt nicht optimal. Dafür schmeckt er deutlich besser als im Vorjahr (fruchtig, frech im Abgang, leicht torfiger Nachgeschmack) und ist laktosefrei.
- Schützen, Widder und Stiere sind aufgrund einer ungünstigen Mars-Venus-Konstellation in diesem Jahr besonders empfänglich für Grippe-Viren. Zwillinge hingegen sind praktisch immun und erhalten eine rätselhafte Botschaft von einem alten Bekannten.

Wie schütze ich mich vor Ansteckung?
Von Ganzkörperanzügen ist abzuraten. Hat man da einmal die Grippe mit drinnen, bekommt man sie nicht wieder raus.
- Tragen Sie bei der Arbeit immer ein Kondom oder ein Diaphragma.
- Waschen Sie Ihre Hände mindestens einmal pro Stunde 60 Minuten lang unter lauwarmem Wasser und pfeifen Sie dabei ein Lied.
- Die Grippe verbreitet sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion. Achten Sie darauf, möglichst nicht zu atmen, wenn Sie sich in der Öffentlichkeit bewegen.
- Vermeiden Sie Arzt- oder Krankenhausbesuche. Solange die Grippe nicht diagnostiziert ist, sind Sie auch nicht krank.

Soll ich mich impfen lassen?
Bringt leider nix: Impfung von kleinen Fläschchen
- Davon ist generell abzuraten. Zahlreiche Patienten beklagen, dass die Impfung ganz fies sticht und noch Minuten danach unangenehm schmerzt. Falls Sie sich doch impfen lassen, sollten Sie Ihren Arzt auffordern, Ihnen vorher mindestens zwei Betäubungsspritzen zu geben.
- Timing ist alles: Wer seinen Arzt binnen einer Sekunde nach der Injektion ins Gesicht schlägt, handelt im Affekt und kann strafrechtlich nicht belangt werden.
- Auch eine Schluckimpfung empfiehlt sich nicht. Die Spritze könnte Rachen und Speiseröhre verletzen.
- Um den Impfstoff optimal zu verteilen, lassen Sie nur die betroffenen Körperteile impfen. Bei Schnupfen die Nase, bei Husten den Hals.

Wie verhalte ich mich, wenn ich erkrankt bin?
Erkrankte können sich die Langeweile mit der Lektüre von Thermometern vertreiben.
- Irgendjemand hat Sie angesteckt. Rächen Sie sich auf grausame Weise an der Menschheit, indem Sie so vielen ins Gesicht husten, wie Sie können.
- Ärzte empfehlen: Trinken Sie soviel wie möglich. Der Grund: Besoffen lässt sich eine Grippe viel besser ertragen als nüchtern.
- Rauchen Sie Mentholzigaretten. Die sind genauso effektiv wie Hustenbonbons und dabei völlig zuckerfrei!
- Rasieren Sie sich den Kopf, kaufen Sie sich einen schwarzen Hut und starten Sie ein Crystal-Meth-Imperium, um Ihrer Familie nach Ihrem Ableben ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.

ssi, dan, fed; Fotos: Shutterstock
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