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Freitag, 4. März 2016

Nächste Debatte der Republikaner soll direkt als Wrestling-Kampf ausgetragen werden

Miami (dpo) - Nach der gestrigen Debatte im Vorwahlkampf der US-Republikaner hat die Partei heute überraschend wichtige Änderungen für künftige Veranstaltungen angekündigt: Die nächste Debatte am 10. März in Miami soll nun in Form eines Wrestling-Kampfs ausgetragen werden, bei dem alles erlaubt ist.

Die Parteiführung bezeichnet den Schritt als logische Konsequenz aus den bisherigen Debatten: "Machen wir uns nichts vor: Früher oder später wären Donald Trump, Marco Rubio und Ted Cruz ohnehin aufeinander losgegangen", erklärt Reince Priebus, Vorsitzender des Republican National Committee (RNC). "Um Inhalte geht es schon lange nicht mehr."
Redeten sich gestern schon einmal heiß: Rubio, Trump und Cruz
Der Fernsehsender CNN lässt die Bühne in Miami daher im Auftrag der Partei zum Wrestling-Ring umbauen – einzig die Podien der Kandidaten sollen dabei bestehenbleiben und dürfen als Waffe eingesetzt werden. Sieger der Debatte ist, wer sich am Ende als einziger auf den Beinen halten kann.
"Schläge unter die Gürtellinie, hinterhältige Angriffe von hinten und fiese Tricks – das hatten wir alles schon in den Debatten. Wie grandios wird das dann erst in einem richtigen Wrestling-Match?", schwärmt WWE-Kommentator Tony King, der die bisherigen CNN-Moderatoren bei der Debatte ablösen soll. "Vielleicht schließen sich Cruz und Rubio sogar zwischenzeitlich zusammen und attackieren Trump im Tag Team – nur um sich dann bei der ersten Gelegenheit gegenseitig wieder in den Rücken zu fallen."
John Kasich dagegen dürfte nach Kings Einschätzung bereits nach wenigen Sekunden schreiend den Ring verlassen.
Auch bei den Demokraten gibt es Überlegungen, die nächsten Debatten in Form eines Wettkampfes zu gestalten. Nach aktuellem Stand erwägen Hillary Clinton und Bernie Sanders in den Disziplinen Mikado, Ausdruckstanz sowie Landschaftsmalerei gegeneinander anzutreten.
dan, ssi; Foto oben: max blain / Shutterstock.com, Foto rechts: CNN
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