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Samstag, 21. März 2020

Berlin: Erste Rosinenbomber werfen Toilettenpapier für die Bevölkerung ab

Berlin (dpo) - Die Versorgungslage mit Toilettenpapier wird immer knapper. Besonders groß ist die Not in Berlin, das als größte Stadt Deutschlands auch über die größte Anzahl an Gesäßen verfügt. Nun wurde erstmals eine Luftbrücke errichtet, um die Situation vor Ort zu lindern.

In regelmäßigen Abständen fliegen derzeit Flugzeuge über die Hauptstadt und werfen tausende Rollen Toilettenpapier ab. Am Boden führt das zu teils chaotischen Szenen: Kaum gelandet, werden die einzelnen Rollen sofort von Passanten geschnappt und in Sicherheit gebracht.
"Ich hab eins!", brüllt ein begeisterter Mann und hält stolz eine Klopapierrolle in die Höhe. "Danke!", ruft er und winkt nach oben. Andere fischen eifrig durchnässte Rollen aus der Spree, um sie daheim zu trocknen.
Kurz danach sind die Flugzeuge des Typs Douglas C-54 auch schon wieder verschwunden. Nachdem der Motorenlärm abgeebbt ist, muss man in der Regel nur ein paar Minuten warten und dann gut lauschen. Dann kann man sie hören: mehrere tausend Spülungen, die gleichzeitig betätigt werden.
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