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Durchbruch in der Schnick-Schnack-Schnuck-Forschung: Wissenschaftler entwickeln Schere, die auch Stein schneidet

Göttingen (dpo) - Seit Bekanntwerden des Papiers in Europa im 11. Jahrhundert galt das Spiel Schnick-Schnack-Schnuck als vollständig entwickelt. Doch nun sorgen Forscher von der Universität Göttingen für die Sensation: Den Physikern gelang es, eine stabilere Schere zu entwerfen, die auch Stein schneiden kann. Damit verschieben sich die Kräfte in dem beliebten Spiel deutlich.

"Es ist uns gelungen, die Finger der Hand so anzuordnen, dass die Klingen der Schere doppelt verstärkt sind", erklärt Physikprofessorin Angelika Herbst. "Das verhindert nicht nur, dass die Schere beim Kontakt mit einem Stein abbricht, sondern ermöglicht es sogar den Stein zu durchschneiden."

Herbst demonstriert die Eigenschaften der neuartigen Superschere (im Fachjargon auch: "Spock-Schere") in einem spontanen Duell mit ihrem Kollegen Dr. Klaus Brombach.

Und tatsächlich: Obwohl Brombach mit Stein kontert, geht die Runde an Herbst. "Superschere schneidet Stein", nickt die Physikerin zufrieden.

Die Superschere ist damit ab sofort die mächtigste Geste bei Schnick-Schnack-Schnuck. "Wer immer die Superschere anwendet, kann praktisch nicht mehr verlieren", bestätigt Statistikprofessor Karl-Heinz Glawischni, der zu diesem Zweck 24.819 repräsentative Spiele ausgewertet hat. "Schlimmstenfalls mündet ein Duell in einem Unentschieden, sofern auch der Gegner stets die Superschere wählt."

Auf die Frage hin, wie sich die Schere gegen "Brunnen" schlägt, verfinstern sich die Mienen von Herbst, Brombach und Glawischni. "Niemand, der ernsthaft etwas auf sich hält, spielt Schnick-Schnack-Schnuck mit Brunnen. Verlassen Sie sofort unser Labor!"

pfg, ssi, dan; Foto oben: Shutterstock; Erstveröffentlichung: 17.7.20
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