Sonntag, 7. Dezember 2008

Urzeitfeuer entdeckt

Bozen (dpo) - Spektakulärer Fund im Ötztal! Nachdem bereits 1991 die sympathische Gletschermumie "Ötzi" für Furore sorgte, konnten Forscher jetzt unweit der alten Fundstelle ein ca. 400.000 Jahre altes Feuer im ewigen Eis freilegen - zumindest ergab das eine Radiocarbonanalyse.
Wahrscheinlich wurde das kompakte Lagerfeuer von einem grillfreudigen Homo Erectus entzündet. Noch bevor sie verlöschen konnten, wurden die Flammen jedoch von einem wandernden Gletscher eingeschlossen und konserviert. Die Entdeckung des Feuers durch den Menschen muss daher um etwa 100.000 Jahre vordatiert werden.
Das Urfeuer wird, sobald die wissenschaftlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, im Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt werden. Kopien werden an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und das Feuerwehr-Museum in Fulda gehen.
ssi; Foto: Immer noch perfekt erhalten: 400.000 Jahre altes Feuer.
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7 Kommentare:

Kommentarseite :
  1. Erna aus Schopfloch9. Dezember 2008 12:51

    Ich hatte früher auch immer eines in der Gefriertruhe auf Vorrat. Seit aber beim letzten Stromausfall fast unser Zuhause abgebrannt wäre, mach ich es doch lieber wieder frisch. Das Grillgut schmeckt dann auch besser.

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  2. Es ist übrigens auch empfehlenswert, immer etwas Heißwasser eingefroren zu haben. Wie oft braucht man mal heißes Wasser, und dann ist keins da.

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  3. Das ist die Lösung für Russland: Wandernden Gletscher hin - Feuer konserviert - fertig.

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  4. Das nennt man dann wohl "Gefrierbrand" .

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  5. Klugscheißerin24. Februar 2012 12:59

    Geniale Idee! Aber das Epitheton wird in der biologischen Nomenklatur immer klein geschrieben (und genau genommen auch kursiv geschrieben und mit dem Autor... was soll's, machen ja alle Medienfutzis falsch).

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  6. Mit der Radiokarbonanalyse lassen sich leider nur maximal die letzten 60000 Jahre abdecken, ansonsten ein netter Artikel. ;-)

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  7. Mit der Radiokarbonanalyse lassen sich leider keine brennenden Feuer abdecken, ansonsten ein netter Artikel. ;-)
    Gruß, Besserwisser II

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