++++ Erste Hilfe: Rettungssanitäter feiert Debüt ++++ Schüler mit Interesse dabei: Physiklehrer erhöht Spannung ++++ Da kann man schon mal auf Gedanken kommen: Masturbation ++++ Unheimlich: Geisterfahrer rast in Stauende ++++ WWF: Purzelbaum vom Aussterben bedroht ++++ Volle Deckung: Hündin wirft Welpen ++++ Kleinkind am Boden zerstört: Schäferhund zog Leine ++++ Überfall: Punkräuber erbeuten zwei Sicherheitsnadeln, 4,73 Euro und eine Ratte ++++ Geheimsprache: Prostituierte kommunizieren mittels Strichcodes ++++ Um ein Haar: Mann entgeht gerade noch einer Glatze ++++ Wieder einer ins Netz gegangen: Phishers Fritz zufrieden ++++ "Koste es was es wolle": Vater erlaubt Kind, jedes Gericht auf Speisekarte zu probieren ++++ Dumm gelaufen: Model umgeknickt ++++ Steht auf Messers Schneide: "Rostfrei" ++++ Métropole: Mann aus Danzig arbeitet bei Pariser U-Bahn ++++ Doch keine Busen-Freunde: Beste Kumpel outen sich als Pärchen ++++++++ Dreht am Rad: Glücksfee ++++ Das wird teuer: Star-Architekt baut Unfall ++++ Weltneuheit: Erster Rauchmelder mit Schlummerfunktion entwickelt ++++ Drama in Augsburger Puppenkiste: Leben von querschnittsgelähmter Marionette hängt an seidenem Faden ++++ Riesengeschäft: Villeroy & Boch macht in Kloschüsseln ++++ Deserteure wehren sich gegen Vorwürfe: Wir haben doch Land gewonnen! ++++ Ach du grüne Neune: Erster Bio-Kegelclub gegründet ++++ Endlich Heil: Nazi kann gebrochenen rechten Arm wieder heben ++++ Heiter bis sonnig: Angekündigter Regen entpuppt sich als Schauermärchen ++++ Hahn im Korb: Damenbasketballspiel abgebrochen ++++ Trickdieb: Max Mustermann wegen millionenfachen Scheckbetrugs gesucht ++++

Die Sonntagsfrage (2)

Sonntag, 29. Januar 2012

In dieser Woche möchte der Postillon von seinen Lesern gerne Folgendes wissen:

Und hier noch die Ergebnisse der letzten Woche (10.500 Stimmen insgesamt):

Frage: Finden Sie, die Bevölkerung sollte weiterhin jeden Tag befragt werden, ob Christian Wulff zurücktreten soll? Wenn ja, soll er zurücktreten?

Antwort 1: Ja, ich finde die regelmäßigen Umfragen gut und ja, ich möchte, dass Christian Wulff zurücktritt. (21,84%, 2293 Stimmen)
Antwort 2: Ja, ich finde die regelmäßigen Umfragen gut und nein, ich möchte, dass Christian Wulff nicht zurücktritt. (3,81%, 400 Stimmen)
Antwort 3: Nein, ich halte diese regelmäßigen Umfragen für völlig überflüssig und möchte mich daher nicht zu Wulff äußern. (13,25%, 1391 Stimmen)
Antwort 4: Ich bin selbst Christian Wulff und überlasse die Beantwortung dieser Frage lieber meinem Anwalt. (61,1%, 6416 Stimmen)

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Links! Zwo! Drei! Vier! (113)

Samstag, 28. Januar 2012

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. "Voll der Schwachsinn!!!!" – @hulza hat eine hitzige Facebook-Diskussion über die geplante Einkaufswagenpfanderhöhung (der Postillon berichtete) dokumentiert: Es ist immer wieder herrlich, wenn @Der_Postillon -Links für Aufregung sorgen :-D Danke
2. Im Blog Craftastrophe ("because handmade isn't always pretty") werden seltsame, real existierende Handarbeiten präsentiert. Einige widerliche Beispiele sind die Fliegenbeinwimpern, Exfreund-Matroschka-Puppen, Weihnachtsmannstuhl oder die Trapezkünstlerkette (mit Dank an Ramona R.).
3. Gold wert ist die Rede, die Bundespräsident Wulff vor zwei Tagen zur Eröffnung des 50.Verkehrsgerichtstages gehalten hat. Wer sich die komplett durchliest, ohne über Stellen zu lachen wie "Der Verkehrsgerichtstag setzt gewissermaßen die mittelalterliche Tradition Goslars als Ort der Reichstage, Synoden und Hoftage fort", "Dabei sollten wir auch nicht vergessen: Die Deutschen nutzen auch fast 70 Millionen Fahrräder, und letztlich sind wir alle erst einmal Fußgänger" oder "In diesem Jahr diskutieren Sie über Pedelec, Segway und Bierbike. Neue Gefahren wie Terrorismus und Piraterie haben Sie bereits 2005 behandelt", der hat mindestens das Bundesverdienstkreuz verdient: Eröffnung des 50. Verkehrsgerichtstages (mit Dank an Lukas)
4. Hat schon wieder ein paar Wochen auf dem Buckel, aber bis so etwas hier in der Redaktion landet, kann es immer ein wenig dauern (mit Dank an birdy):

ssi

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Berufspolitiker kritisieren leichtfertigen Rückzug von Marina Weisband

Freitag, 27. Januar 2012

Berlin (dpo) - Die Geschäftsführerin der Piratenpartei Marina Weisband sorgte für eine Welle der Empörung, als sie überraschend bekannt gab, dass sie nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren werde. In ersten Stellungnahmen bezeichneten langjährige Berufspolitiker einen solchen Rückzug als selbstsüchtig und die Begründung zudem als ausgesprochen schädlich für das politische Klima in Deutschland.

Weiß nicht, wie man am Amt klebt: Weisband
Als schärfster Kritiker spielte Bundespräsident Christian Wulff die moralische Integrität seines Amtes aus. Frau Weisband zeige die Veranwortungslosigkeit der "Generation Fun", die den Ernst des Politikgeschäftes als Brot- und Hauserwerb für ansonsten weitgehend talentfreie Menschen mittleren Alters völlig außer Acht lasse.
Es könne nicht angehen, dass sich plötzlich sogar attraktive und unbescholtene Persönlichkeiten aus der Politikerkaste zurück zögen, wetterte er. "Unser aller und besonders mein eigenes Bemühen um eine Kultur des unbeirrbaren Sesselklebens wird dadurch um Jahrzehnte zurückgeworfen."
Nachsichtigere Stimmen hielten der scheidenden Geschäftsführerin hinsichtlich der leichtfertigen Aufgabe des einmal errungenen Amtes zu Gute, dass jugendliche Politikanfänger wie Weisband noch nicht die richtigen Prioritäten bei der Lebensplanung setzten. 
Weiß, wie man am Amt klebt: Guttenberg
Der kürzlich ernannte EU-Berater für Internetfreiheit Karl Theodor zu Guttenberg bemerkte hingegen, dieses Verhalten wäre typisch für Menschen, denen "alles in den Schoß gefallen ist". Wer wie er nur durch harte Arbeit und persönlichen Verdienst nach oben gelangt sei, halte aus Prinzip an seinem Amt fest.
Für Weisbands Begründung, zunächst ihre Diplomarbeit abschließen zu wollen, hatte er nur Spott übrig: "Das ist völlig abstrus. Diplom- wie auch Doktorarbeiten kann man heutzutage einfach und zeitsparend erstellen. Im Kampf für Internetfreiheit und gegen übertriebenen Urheberrechtsschutz, wie ihn die Piraten-Partei gern propagiert, habe ich persönlich ja bereits ein mutiges Beispiel gegeben."
Walter Klotz (Gastbeitrag); Foto: Tobias M. Eckrich, CC BY 3.0

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Newsticker (266)

++++ Absatzprobleme: Damenschuh verkauft sich schlecht ++++
++++ Chapeau!: Mann kennt französisches Wort für Hut ++++
++++ Health Angels: Neuer Motorrad-Rettungsdienst gegründet ++++
++++ Anrufversuche erfolglos: Billig-Hotel hat keinen Empfang ++++
++++ Über den Tisch gezogen: Teller am Boden zerstört ++++
++++ Das hat gesessen: Mädchen kommt geläutert aus dem Gefängnis ++++
 ssc, ssi, tim, ?, ulf, mm

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Datenschutzmängel: Empörte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt

Donnerstag, 26. Januar 2012

Menlo Park, Mountain View (dpo) - Die Nutzer der beiden großen sozialen Netzwerke rebellieren! Weil Facebook demnächst alle Mitglieder dazu zwingt, die neue von Datenschützern kritisierte Timeline als Standardprofil zu verwenden, kehren Millionen User weltweit dem Branchenprimus den Rücken und wechseln zum Konkurrenten Google+. Gleichzeitig wandert eine ähnliche Anzahl an Nutzern von Google+ zu Facebook, weil Google trotz der Kritik von Datenschützern ab 1. März plant, sämtliche Daten seiner einzelnen Dienste zusammenzuführen und auszuwerten.

Zeigt die herben Verluste der beiden Giganten: Grafik
Die wechselnden Nutzer sind erbost, aber auch froh, dass sie die Wahl haben: "Ey, die können mich doch nicht zwingen, dass ich diese Timeline-Scheiße einfach so akzeptiere", beschwert sich etwa das langjährige Facebook-Mitglied Kai Böhne (19) aus Kassel. "Da kann sich ja jeder mein komplettes Leben ansehen. Da gehe ich lieber zu Google+. Die respektieren wenigstens meine Wünsche."
Ähnlich sehen das diejenigen, die bislang noch Google+ als das soziale Netzwerk ihrer Wahl nutzen. "Ey, die können mich doch nicht zwingen, dass ich akzeptiere, dass die alle meine Daten zusammenlegen und auch noch nutzen", beschwert sich etwa die Google+-Nutzerin Ines Walk (21) aus Hannover. "Da können die sich ja mein komplettes Leben ansehen. Da gehe ich lieber zu Facebook. Die respektieren wenigstens meine Wünsche."
Selbst von den Nutzern, die scheinbar keine Konsequenzen zogen, erklärten viele, sie hätten sehr wohl die Netzwerke gewechselt. Da sie jedoch Profile auf beiden Plattformen unterhalten würden, hätte das nur niemand bemerkt.
Auf die Frage, warum nicht alle unzufriedenen Nutzer gemeinsam zu einem dritten Anbieter - wie etwa Diaspora - wechseln wollen, bei dem der Datenschutz wirklich ernst genommen wird, antworteten nahezu alle rund 900 Millionen Mitglieder von Facebook und/oder Google+: "Ich bin doch nicht verrückt. Da ist doch so gut wie keiner von meinen Freunden!"
ssi

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Über 7000 Jugendliche bei Facebook-Party auf Mond erstickt
Teenager neidisch, weil Rentner "immer Zeit zum Zocken und für Facebook" haben

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Bundesweite Rückwärtsfahrpflicht soll Unfallrisiko drastisch reduzieren

Mittwoch, 25. Januar 2012

Berlin (dpo) - Wer rückwärts fährt, kommt auch ans Ziel. Nach diesem Motto könnte bald der gesamte Straßenverkehr in Deutschland funktionieren, denn Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) arbeitet derzeit einen Gesetzesentwurf aus, demzufolge das Führen eines Kraftfahrzeugs aus Sicherheitsgründen nur noch im Rückwärtsgang erlaubt sein wird. Nur zum Ein- und Ausparken dürften die anderen Gänge weiterhin eingesetzt werden.

So geht's bald vorwärts: Im Rückwärtsgang
Zuvor hatte das Institut für Verkehrsforschung in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass mit Abstand die wenigsten Unfälle im Rückwärtsgang passieren. Über 10 Jahre haben die Forscher Unfallopfer direkt am Unfallort besucht und nach dem letzten eingelegten Gang gefragt. "Nur etwa vier Prozent der Befragten haben den Rückwärtsgang genannt", so Jens Schlach, der Leiter der Studie. "Bei den wenigen Unfällen, die im Rückwärtsgang geschehen sind, handelte es sich fast immer nur um leichte Blechschäden."
Als weiteren Vorteil sehen die Forscher die Tatsache, dass der Fahrer bei einem Unfall im Rückwärtsgang nur sanft in den Sitz gedrückt wird, anstatt durch die Windschutzscheibe geschleudert zu werden.
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control zeigt, dass eine große Mehrheit in der Bevölkerung der Rückwärtsfahrpflicht wohlwollend gegenübersteht. So freuten sich viele Motoristen, dass sie in Zukunft nie wieder vom Gegenverkehr geblendet werden, da sie nur noch die weniger grellen Rücklichter entgegenkommender Fahrzeuge sehen würden. Andere lobten, dass sie bei Gesprächen mit Beifahrern auf der Rückbank, diesen endlich direkt in die Augen sehen könnten.
Kritik kam lediglich von Verkehrsteilnehmern, die nicht mit dem PKW unterwegs sind: LKW-Fahrer monierten, dass ihnen ständig das Heck ausbrechen würde, wenn sie rückwärts fahren. Zudem fürchteten sie, vom lästigen Piepen wahnsinnig zu werden. Motorradfahrer wiederum erklärten, sie hätten üblicherweise überhaupt keinen Rückwärtsgang. Letzteren soll daher übergangsweise erlaubt werden, weiterhin die Vorwärtsgänge zu nutzen – allerdings rückwärts sitzend.
Damit sich Autofahrer an die neue Regelung langsam gewöhnen können, plant die Regierung eine mehrstufige Umstellung. Zunächst soll die Rückwärtsfahrpflicht nur auf Autobahnen und innerhalb geschlossener Ortschaften gelten. "Und wenn das läuft, dann kommen Landstraßen, Autobahnzubringer und der ganze Rest hinzu", so Peter Ramsauer.
ssi, DonElik; Idee: DonElik; Foto rechts: © Nobilior - Fotolia.com

Verkehrsnachrichten im Postillon-Archiv:
IAA eröffnet: Besucher begutachten 2011er-Baureihe der Messehostessen
BMW- und Audi-Fahrer aufgrund von Sicherheitsmängeln zurückgerufen
Experiment geglückt: Einbahnstraße erstmals in Gegenrichtung befahren

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Newsticker (265)

++++ Tödlicher Versuch: Genforscher kreuzt Autobahn mit Fahrrad ++++
++++ Lahm gelegt: Böses Foul stoppt deutschen Verteidiger ++++
++++ Auf den Weg gemacht: Mann schafft es nicht mehr bis zur Haustür ++++
++++ Das war Spitze: Textillager brennt spektakulär nieder ++++
++++ Angepisst: Betrunkener auf Herrentoilette eingeschlafen ++++
++++ Mehr Rechte für Frauen: NPD gründet Datingservice ++++
 kuli, ?, ano, whu, ulf, ?

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++++ Absatzprobleme: Damenschuh verkauft sich schlecht ++++
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++++ Health Angels: Neuer Motorrad-Rettungsdienst gegründet ++++
++++ Anrufversuche erfolglos: Billig-Hotel hat keinen Empfang ++++
++++ Über den Tisch gezogen: Teller am Boden zerstört ++++
++++ Das hat gesessen: Mädchen kommt geläutert aus dem Gefängnis ++++
++++ Tödlicher Versuch: Genforscher kreuzt Autobahn mit Fahrrad ++++
++++ Lahm gelegt: Böses Foul stoppt deutschen Verteidiger ++++
++++ Nicht mehr bis zur Haustür geschafft: Mann macht sich auf den Weg ++++
++++ Das war Spitze: Textillager brennt spektakulär nieder ++++
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++++ Mehr Rechte für Frauen: NPD gründet Datingservice ++++
++++ Sitz Platz Aus: Keine Eintrittskarten für Hundeshow mehr verfügbar ++++
++++ Fluch der Karibik: Pirat heult Rum ++++
++++ Blödes Wortspiel: Scrabble ++++
++++ Badeöl-Unglück: Ente quietscht nicht mehr ++++
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