++++ Besorgniserregend: Immer mehr Schafstoffe in Wollpullovern ++++ Tierschützer kritisieren Herstellung von Honig aus Massentierhaltung ++++ Macht die Schotten dicht: Whisky ++++ Unappetitlich: Friseur findet Suppe im Haar ++++ Ist ihm nicht zu billig: Nacktbarbesucher heiratet Frau von der Stange ++++ Voll schlecht: Leergut ++++ Muss sofort zum Arzt: Frau von Picasso hat blaue Periode ++++ Schluss mit Lustig: Peter wieder solo ++++ Chlorreiche Zukunft: Swimmingpool enthält zu viele Bakterien ++++ Wirkt ziemlich aufgesetzt: Teewasser ++++ Hervorragender Stauraum: Autobahnkreuz ++++ Stichprobe: Neues Messer von Mörder funktioniert ausgezeichnet ++++ Transexuell: Mann steht auf Wale ++++ Vorhersehbar: Esoteriker fordern Pendlerpauschale ++++ Silvio Berlusconi endlich kastriert ++++ Frisch verliebt: Extremsportler kauft Paraglidecreme ++++ Typisch Bahn: Sprengstoffattentat auf ICE verzögert sich um über zwei Stunden ++++ Schlecht bestückter Freier: Prostituierte bläst Trübsal ++++ Glück im Unglück: Angefahrener Hund stellt entzückt fest, dass aus seinem gebrochenen Bein ein Knochen ragt ++++ Schusselig: Handwerker verlegt 100 Quadratmeter Fliesen ++++ Da blickt keiner mehr durch: Defektes Teleskop gibt Rätsel auf ++++ Hat sich einen Schnitzer geleistet: Schweizer kann Taschenmesser nicht allein bedienen ++++ Erste Hilfe: Rettungssanitäter feiert Debüt ++++ Schüler mit Interesse dabei: Physiklehrer erhöht Spannung ++++ Da kann man schon mal auf Gedanken kommen: Masturbation ++++ Unheimlich: Geisterfahrer rast in Stauende ++++ WWF: Purzelbaum vom Aussterben bedroht ++++ Volle Deckung: Hündin wirft Welpen ++++ Kleinkind am Boden zerstört: Schäferhund zog Leine ++++

Eltern verklagen Klinik, weil neugeborenes Kind hässlich ist

Donnerstag, 2. Februar 2012

Saarbrücken (dpo) - Es ist ein in der Rechtsgeschichte bislang einmaliger Vorgang: Ein Ehepaar hat das Klinikum Saarbrücken verklagt, weil ihr neugeborenes Kind hässlich ist. Die jungen Eltern fordern entweder ein schöneres Kind oder wenigstens Schadenersatz.

Warum ist das Kind der Renschlers so hässlich?
Manni und Mandy Renschler (beide 18) können sich noch genau an die Geburt ihres Sohnes vor neun Tagen erinnern: "Es kommt mir vor, als wäre es erst vor neun Tage gewesen", sagt Mandy Renschler. "Alle Frauen, die etwa zur gleichen Zeit wie ich entbunden haben, haben ziemlich schöne Kinder bekommen. Unser kleiner Timmy hingegen ist hässlich wie die Nacht."
Schon jetzt zeichne sich etwa ab, dass der Junge irgendwann schiefe Zähne haben werde.
Unmittelbar nach der Geburt versuchten die Renschlers daher, ihr Kind gegen ein schöneres umzutauschen – vergeblich. Der Vater hält das für eine Frechheit: "Die Geburtsstation platzt vor lauter Babys aus allen Nähten, aber trotzdem kann man seines nicht umtauschen, wenn es einem nicht gefällt? So ein Saftladen!"
Egal, wie der Prozess ausgeht, eines ist den Renschlers jetzt schon klar: Ihr nächstes gemeinsames Kind wollen sie in einer anderen Klinik bekommen – irgendwo, wo schönere Säuglinge zur Welt gebracht werden.
 ssi

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Ratgeber: So überstehen Sie die kalten Tage

Mittwoch, 1. Februar 2012

Fünf Grad, null Grad, Stalingrad: Nun soll der Winter doch noch mit ganzer Wucht über Deutschland hereinbrechen. Damit Sie sich bei Temperaturen von bis zu -20 Grad (im Schatten!) nicht Ihren überraschend knackigen Arsch abfrieren, hat der Postillon recherchiert und präsentiert hiermit exklusiv elf heiße Tipps, mit denen Sie den frostigen Zeiten cool entgegensehen können*:

Allgemein

Ideal für den Winterschlaf: Iglu
1. Lassen Sie sich am ganzen Körper ein warmes, flauschiges Winterfell wachsen – am besten in den Farben der Saison (ocker, beige, pink).
2. Essen Sie sich eine üppige Schicht Winterspeck an und erlernen Sie anschließend die hohe Kunst des Winterschlafes. Als sicherer Schlafplatz eignen sich Höhlen, Löcher in Bäumen, selbstgebaute Iglus oder eine mit Blättern abgedeckte Grube im Erdboden.
3. Halten Sie immer eine Wärmflasche bereit (z.B. Strohrum oder Korn).

Zu Hause
1. Ganz Findige haben natürlich bereits im Sommer eine gehörige Portion warmer Luft ins Gefrierfach gepackt und eingefroren. Jetzt heißt es auftauen und genießen!
2. Verschüren Sie Butter, Milch und Fleisch in Ihrem Kachelofen, denn wer Fett verbrennt, friert nicht.
3. Bewegung hilft! Bewegen Sie am besten Ihren Heizungsthermostat auf fünf.
4. Am Rechner: Schließen Sie alle Browserfenster und aktivieren Sie Firefox, Firewall und sämtliche Brennprogramme.

Unterwegs
1. Vermindern Sie den unnötigen Höflichkeitsabstand zu Ihren Mitmenschen in Bus, Hörsaal, Klassenzimmer oder Büro auf ein Minimum. Merke: Reibung bringt zusätzliche Wärme.
2. Tragen Sie Ihre Klamotten in Schichten: Gehen Sie zur Frühschicht im Pullover, zur Spätschicht in Hosen und zur Nachtschicht in Socken und Unterwäsche.
Halten schön wohlig warm: Tauntaun-Gedärme
3. Sollten Sie von einem Schneesturm überrascht werden, ist es von Vorteil ein Tauntaun dabei zu haben. Diese können einfach mit einem handelsüblichen Lichtschwert aufgeschnitten werden. Verwenden Sie anschließend die herrlich warmen Gedärme des Tieres als Decke.
4. Lecken Sie bei jeder Gelegenheit an vereisten Metallstangen (z.B. Verkehrsschilder, Laternenmasten). Denn der Körper kann bis zu 40 Prozent der gefühlten Kälte über die Zunge an das Metall abgeben.

ssi; Foto rechts: Alpo Hassinen, cc-by-sa 3.0, *Hinweis: Teile dieses Artikels stammen aus einem älteren Beitrag von vor über zwei Jahren

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Newsticker (268)

++++ Muss privat Abstriche machen: Gynäkologe nimmt Arbeit mit nach Hause ++++
++++ Mit dem Falschen angelegt: Bankrotter Boxer verprügelt unfähigen Börsenmakler ++++
++++ Muss noch viele Stellen streichen: Malerbetrieb vorerst nicht bankrott ++++
++++ In See gestochen: Wespe verfehlt Badegast ++++
++++ Zu langsam: Sprinter hofft auf bessere Zeiten ++++
++++ Gelber Sack: Chinesischer Nachbar trennt seinen Müll nicht ++++

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Gastkommentar: Fahrradfahrer, ihr werdet den Kampf gegen das Hochrad verlieren!

Dienstag, 31. Januar 2012

Es kommentiert Edgar Bebeling (CDU), Mitglied der Enquete-Kommission "Zweiräder im Straßenverkehr":

Weiß, wovon er spricht: Bebeling
Die aktuellen Diskussionen über Radwege, Verkehrspolitik und Mobilität verfügen über alle Elemente, um - endlich? - den lang erwarteten und von einigen vielleicht ersehnten "Clash of Cyclists" zu provozieren. Es ist der Kampf zwischen der schönen neuen Flachfahrradwelt und dem realen Leben. Während die "Flachfahrradfahrer" den realen Hochradfahrer zum Dinosaurier erklären, vergessen sie dabei, dass es sich bei dieser Lebensform um die große Mehrheit der Menschen handelt. Auf Mehrheitsverhältnisse haben Revolutionen indessen nie wirklich Rücksicht genommen.
Die Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von "Der Herr der Zweiräder" angekommen, und der Endkampf um die Radwege stehe bevor. Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Radfahrer, die Kämpfer für gleich große Vorder- und Hinterräder zu formulieren. Denn, liebe "Fahrradfahrer": Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Hochradfahrers. Auch die Zweirad-Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das flache Fahrrad wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel Fußgängerblut bis dahin vergossen wird.
Versteht die Welt nicht mehr:
Bebeling auf seinem Hochrad
Denn es ist Aufmerksamkeit geboten. Auch wenn das flache Fahrrad als imaginäres Lebensgefühl einer verlorenen Generation schon bald Geschichte sein mag, so hat es allemal das Zeug zum Destruktiven. Wenn wir nicht wollen, dass sich nach dem Abzug der Radfahrerhorden und des Schlachtennebels nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf der holprigen, verbrannten Erde unserer Kultur mit unseren Hochrädern fahren müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein. Also, Großbürger, auf zur Wacht! Es lohnt sich, unser Recht auf das Hochradfahren auch im Straßenverkehr zu verteidigen!
Die Gesellschaft der Hochradfahrer mit ihren Zylindern, Monokeln und Fräcken hat sich in mühevoller Arbeit aus den Barrikaden der Französischen Revolution heraus geformt – so entstand der Velozipedist. Und genau dort, in den Gassen von Paris im Jahr 1789, wurde die Idee des Hochradfahrens geboren. Welche Errungenschaft wider das Zufußgehen und Reiten des Ancien Régime! Endlich konnte man - abhängig von Herkunft und Status - mit seinem teuren Hochrad stolz und erhobenen Hauptes durch die Gegend radeln. Diese Idee des Hochrades sollte sich als pedalbetriebener Motor für Innovation und Entwicklung auf dem europäischen Kontinent erweisen. Eine Fortbewegungsart, deren Bewahrung auch im Zeitalter des flachen Fahrrades lohnt.
Sie ist im modernen Straßenverkehr in Gefahr. Nicht weil flache Fahrräder aus sich heraus wie kleine Drahtesel an den Ideen und Idealen unserer großbürgerlichen Gesellschaft knabbern würden. Nein, es sind die Menschen, die auf diesen widerlich niedrigen Fahrrädern in gebückter Haltung sitzen und eine andere Mobilität wollen. Die die totale Freiheit der Fahrzeugwahl apostrophieren und damit letztlich nur den "velozipedalen Totalitarismus", wie es Jaron Lavier genannt hat, meinen. Es ist eine unheilige Allianz aus diesen "radelnden Maoisten" und kapitalstarken Velozipedisten, die hier am Werk ist. Auch wenn sie sagen, sie seien die Guten - nur weil man sagt, man sei gut, ist man es noch lange nicht.
Nun haben die Fahrradhersteller in den letzten Tagen ihren starken Arm gezeigt. Doch Herculesse und Gazellen dieser Welt, lasst euch zurufen: Auch wenn Hercules für einen Tag keine Fahrräder produziert und Gazelle-Fahrräder ohne Lenkstange gefahren werden, ist das nicht das Ende der Mobilität der Menschheit. Welche Hybris! Lasst euch gesagt sein: Die Mobilität und vor allem die aufrechte Haltung der Welt liegen immer noch in den Waden der Menschen. Also, Großbürger, geht auf die Barrikaden und radelt. Am besten auf einem Hochrad aus dem 19. Jahrhundert!
Natürlich verändert die fortschreitende Umrüstung auf flache Fahrräder unsere Gesellschaft. Vieles wird einfacher. Auch dieser Text ist mit Hilfe der Errungenschaften der Velozipedisierung durch einen Fahrradkurier an die Postillon-Redaktion geschickt worden. Aber wir sollten uns zu wehren beginnen, wenn einzelne Menschen auf den vielen Fahrrädern uns unsere Lebensentwürfe vorschreiben. Noch ist es dazu nicht zu spät.
Wir dürfen die Gestaltung der Zukunft nicht denen überlassen, die sich als radfahrende Avantgarde verstehen und meinen, sie wüssten, was das Beste für die Masse Mensch auf den Zweirädern sei. Mountain-Biker und BMXler sind jedenfalls dabei der schlechteste Ratgeber. Sie achten den Straßenverlauf des anderen nicht, setzen ihre hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften nur für den eigenen Vorteil ein, sind darauf bedacht, im Gelände und in Halfpipes zu tricksen, was das Zeug hält. Und offensichtlich sind Narzissmus und Flachfahrradzismus Zwillinge. Natürlich soll niemandem verboten werden, auf einem Bonanzarad seine zweite Pubertät zu durchleben. Nur sollte man das nicht zum politischen Programm erheben. Jetzt haben wir noch die Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Wir brauchen den Hochradfahrer, dem Werte wie fehlende Gangschaltung, schlechte Lenkbarkeit und tiefe, schmerzhafte Stürze auch im Straßenverkehr am Herzen liegen.
ssi

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Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen

Montag, 30. Januar 2012

Teheran (dpo) - Mit einer pompösen Parade feierte der Iran heute den Umstand, dass das Land seit nunmehr 20 Jahren kurz davor steht, eigene Atomwaffen zu entwickeln. Damit ist das Land länger als jedes andere in der Welt beinahe eine Atommacht.

Iraner freuen sich, 20 Jahre fast angriffsbereit zu sein
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad erntete bei einer Kundgebung in Teheran tosenden Applaus: "Seit genau 20 Jahren schon verbreiten wir Angst und Schrecken, weil sich die Welt davor fürchtet, dass wir innerhalb kürzester Zeit im Besitz von Atomwaffen sein werden. Wir freuen uns deshalb, dass das Pentagon erst gestern wieder bestätigt hat, dass wir in nur einem Jahr soweit sein könnten!"
Seriöse Berichte, dass der Iran innerhalb weniger Jahre eine Atombombe erforscht haben könnte, reichen tatsächlich bis in das Jahr 1992 zurück. 1993 war man sich sogar kurzzeitig sicher, dass der Iran bereits über ein Atomwaffenarsenal verfügt. 1995 hieß es dann wieder, die Mullahs bräuchten noch fünf Jahre. Ab 1996 stellten dann im jährlichen Wechsel die CIA, das Pentagon und der IAEA fest, dass der Iran innerhalb von Zeiträumen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren eigene Atomwaffen bauen und einsetzen kann.
Lässt sein Atomprogramm feiern: Ahmadinedschad
Ahmadinedschad lobte die 20-jährige Erfolgsgeschichte des erfolglosen iranischen Atomprogramms, durch das der Iran das einzige Land mit dem Drohpotenzial einer Atommacht sei, ohne auch nur eine funktionsfähige Rakete besitzen zu müssen. Er bedauerte zugleich andere Schurkenstaaten wie Pakistan oder Nordkorea, die den Fehler gemacht hätten, ihre Atomwaffen fertigzustellen. Seitdem würde sich niemand mehr für die beiden Staaten interessieren.
"Nur wer kurz davor steht, Atomwaffen zu erforschen, wird ernst genommen", so Ahmadinedschad.
Am Ende der Feierlichkeiten des 20-jährigen Jubiläums versprach Ahmadinedschad seinem jubelnden Volk, man werde auch die nächsten 20 Jahre fieberhaft daran forschen, immer nur wenige Jahre von der Fertigstellung von Atomwaffen entfernt zu sein.
ssi; Foto links: Abtin Bitaraf, CC BY-SA 3.0

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Newsticker (267)

++++ 16,5 cm: Mann geht gemessenen Schrittes zum Porno-Casting ++++
++++ Altglascontainer gestohlen: Recyclingfirma steht vor Scherbenhaufen ++++
++++ Teurer Cayenne zerstört: Geländewagen rast ungebremst in Edelgewürzladen ++++
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++++ Zügellos: Reiter hat Pferd nicht unter Kontrolle ++++
++++ Tonangebend: Praktikant in Ziegelbrennerei muss Chef vertreten ++++

 bor, fuz, gogo, dms, ?, här

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++++ Muss privat Abstriche machen: Gynägologe nimmt Arbeit mit nach Hause ++++
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++++ Muss noch viele Stellen streichen: Malerbetrieb vorerst nicht bankrott ++++
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