Newsticker

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Kracher zum Jahresende

Berlin, London, Paris (dpo) - Die Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs "Das schönste Silvester-Feuerwerk" können aufatmen. Der haushohe Favorit Gaza-Stadt wurde disqualifiziert. Grund: Die offensichtlich ungeduldigen Menschen vor Ort haben schon fünf Tage vor dem offiziellen Startschuss mit der Böllerei begonnen.

ssi; Foto: André Karwath aka Aka (cc2.5); Weitere Bilder (via Basicthinking)

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Berlin (dpo) - Das fantastische Blatt Bild berichtet heute über den Tod des jüngsten Sohnes von Linkspartei-Chef Lothar Bisky (vgl. Bericht über Althaus). Es ist ausdrücklich zu loben, dass die Bild-Redakteure derartig ausführlich recherchiert haben. Den Lesern wäre sonst wohl entgangen, dass zu der Zeit, als der 23-jährige geboren wurde, Vater Bisky noch Dozent an der DDR-Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED war. Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Tod von Biskys Sohn und der dunklen DDR-Vergangenheit scheint somit offensichtlich. Auch Der Postillon hat recherchiert: Interessanterweise war Bild-Chefredakteur Kai Diekmann bereits bei der Geburt seines ersten Kindes ein ***. Es bleibt zu hoffen, dass dies keine ähnlich fatalen Folgen wie bei Bisky haben wird.
ssi; Foto: Diekmann (cc2.5)

Dienstag, 30. Dezember 2008

Spaßvogel abgeschossen

Köln (dpo) - Der Drittligist WDR Köln hat bekannt gegeben, den Vertrag mit Linksaußen Oliver Pocher nicht zu verlängern. Nach einer völlig verkorksten Hinrunde darf dies auch als Zugeständnis an die enttäuschten Fans gewertet werden. Denn es zeigte sich schnell: Pocher ist kein Podolski. Die Chancenverwertung des Jungstars war trotz starker Vorlagen der Mannschaftskameraden zu gering. Jetzt meldete sich der umstrittene Spieler exklusiv für Der Postillon zu Wort: "In beidseitigem Einverständnis wird mein Vertrag [läuft im April 2009 aus, Anmerkung des Red] nicht verlängert. Das war von vornherein ein zeitlich begrenztes Experiment – und zwar von beiden Seiten". Vor allem die Zusammenarbeit mit Vereinspräsident Harald Schmidt habe ihm zwar sehr gutgetan, aber es sei an der Zeit getrennte Wege zu gehen. "Das war wirklich eine schwache Hinrunde. Ich war Zeuge", sagte er abschließend und beendete über seinen eigenen schlechten Witz lachend das Interview.
jsi,ssi; Foto: ChrisHH (cc1.2)

Gelb, gut, orthographisch korrekt

Aufwärmplatz der Athleten
Brøndby (dpo) - Bei der offiziellen Namen-in-den-Schnee-pinkel-WM des Namen-in-den-Schnee-pinkel-Weltverbandes PIPI in Brøndby gewann zum vierten mal in Folge der Chinese Li Li. Hoffnungsträger Wladwojisch Lechwojwaljewidnew aus Russland begann stark, musste sich dann aber wegen schlechter Windverhältnisse und aufgrund einer akuten Blasenschwäche bereits in der Vorrunde geschlagen geben. Unschöne Randnotizen: Zwei Sportler wurden nach Urinproben des Dopings überführt und mehrere durstige Zuschauer mussten sich übergeben, nachdem sie gelben Schnee aßen.
ssi; Foto: Herold

Montag, 29. Dezember 2008

Geilomatik

Der Red vor einem Verlagsgebäude von Der Postillon
Ansbach (Mfr) (dpo) - Unfassbar! Die Teufelskerle von Der Postillon haben sich einmal mehr selbst übertroffen. Da das Auge ja bekanntlich mitliest, wurde das deutsche Leitmedium, die Lieblingszeitung von Hinz, Kunz und Strunz, in Design und Nutzerfreundlichkeit komplett überarbeitet und erstrahlt nunmehr in neuerlichem Glanz. Die geneigte Leserschaft kann also noch bequemer und noch besser informiert ins neue Jahr durchstarten. Der bekannte Lebemann S. Sichermann, seit Oktober 2008 Chefredakteur von Der Postillon, meinte dazu jovial: "Ich werde mir auch in Zukunft den Arsch für meine Leser aufreißen und nur in Deutschland produzieren und nur dort Arbeitsplätze für Praktikanten sichern." - Ein Klassetyp.
ssi; Foto: Slorge (cc1.2)

Nachtrag: Etwaige Störungen aufgrund von weiteren Umbauten bitten wir wie immer zu entschuldigen.

Operation Walküre II

Ort (noch) unbekannt (dpo) - Tom Cruise (46) und Katie Holmes (30) fürchten nach anonymen Todesdrohungen um ihr Leben. Wie Bild unter Berufung auf das hervorragende britische Blatt Daily Mail berichtet, werden Scientology-Gegner hinter den Drohungen vermutet.
Das Paar halte sich seitdem an verschiedenen Orten auf und werde mit bombensicheren Fahrzeugen chauffiert. Sogar das FBI soll alarmiert worden sein.
Die Postillon-Redaktion nimmt gerne weitere Hinweise über den aktuellen Aufenthaltsort des Promi-Paares an und wird diese natürlich sofort an die hochverehrte Leserschaft weitergeben - ganz darauf vertrauend, dass sie nicht von etwaigen Killern missbraucht werden. Denn das wäre fürchterlich.
ssi; Foto: Noch lebt er; Copyright (cc1.2): Caroline Bonarde Ucci

Sonntag, 28. Dezember 2008

Das Wort zum Sonntag (9)

Kommentar:
Still war die Nacht, aber heilig nimmer. Gerade an Weihnachten merkt man, dass Gott allenfalls in Frankreich lebt, nicht aber in Palästina. Dort wird jetzt schon für Silvester geprobt. Wo der Allmächtige sitzt, da klopft der Teufel eben an die Tür - auch nachts. Wichtig ist wie immer, Ruhe zu bewahren, denn auch ein im Affekt erschlagener Ehemann ist ein toter Ehemann. Das neue Jahr wird ohnehin unerbittlich die privatinsolvente Spreu vom staatlich geretteten Weizen trennen.
ssi

Shrek weg

Verblüffende Ähnlichkeit: Mierendorf und Wonzinger.
Los Angeles/Kalifornien (dpo) - Ryan Damian Wonzinger (38), der die Hauptrolle in allen drei Shrek-Filmen verkörperte, ist nicht bereit, bei einer weiteren Fortsetzung mitzuspielen. "Die Geschichte ist ausgelutscht. Außerdem - wenn ich jetzt nicht den Absprung schaffe, dann werde ich immer auf die Rolle des ungebildeten, hässlichen Ogers festgelegt sein", sagte der grüne Schauspieler auf Anfrage der Kinoredaktion von Der Postillon und kündigte an: "In Zukunft möchte ich mich wieder dem Theater widmen, also zurück zu meinen Wurzeln." Nach dem Ausstieg von Wonzinger steht Comedian Tetje Mierendorf als Shrek-Nachfolger hoch im Kurs.
ssi; Foto (Shrek): Ovidio Cordero (cc2.0); Foto (ShrekII): Tetje Mierendorf (cc1.2)

Samstag, 27. Dezember 2008

Da Hamas den Salat

Gaza (dpo) - Die Welt ist entsetzt über die Auswirkungen der israelischen Angriffe im Gaza-Streifen. Man versteht die Militärschläge Jerusalems, die über 200 Tote auf palästinensischer Seite verursachten, jedoch weitaus besser, wenn man bedenkt, dass die über 30 Raketenangriffe der Hamas auch auf israelischer Seite ein Todesopfer forderten. Die Warnungen Frank-Walter Steinmeiers (SPD) vor einer erneuten Spirale der Gewalt dürften somit kaum vonnöten sein.
ssi

'nen Senat für'n Staat?

Noch mit dichtem schwarzen Haar: Waigel 1987.
Berlin (dpo) - Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel hat gegenüber Bild, der Zeitung für ernsthafte Politik, angeregt, die Arbeit der Bundesregierung durch einen "Rat der Alten" zu unterstützen.
Der Ex-CSU-Chef erklärte mit wippenden Augenbrauen gegenüber dem beliebten Springer-Blatt: "In diesem Rat könnten ehemals führende Politköpfe und Staatsmänner ihre jahrzehntelange Erfahrung einbringen." Dann zog er eine seiner beiden überaus üppigen Brauen hoch: "Ich denke an Leute wie Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker oder Helmut Kohl." Daraufhin runzelte Waigel die kaum noch zu sehende Stirn und fügte an: "Wir in Deutschland nützen den Rat unserer alten Spitzenleute viel zu wenig".
Dann kräuselten sich seine seidenraupenförmiger Augenrahmen: "Das britische Oberhaus könnte einem solchen Gremium als Vorbild dienen." Zuletzt schlich sich allerdings auch Skepsis in Waigels Blick - seine Augenbrauen bildeten ein V: "Sagen Sie mal: Wo starren Sie eigentlich die ganze Zeit hin?!" Solchen kritischen Fragen sollte sich die Politik öfter stellen.
ssi; Foto: Bundesarchiv

Freitag, 26. Dezember 2008

Besser bewusst schmausen

Bonn (dpo) - In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord aufgestellt, was den bundesweiten Verzehr von Gänsen und Enten angeht. Allerdings hat die große Geflügelschlemmerei auch Nachteile: Berichten des Umweltministeriums zufolge sind die Federviehbestände derartig dezimiert, dass die Deutschen in den nächsten Monaten auf Gans und Ente verzichten sollten.
In die Bresche könnte, so Sigmar Gabriel (SPD), eine bisher vernachlässigte Vogelart springen: der Kolibri soll Einzug in deutsche Fleischereien und Supermärkte halten.
Die Küchenredaktion von Der Postillon hat die ersten Rezepte dieser Spezialität ausprobiert: Bereits aus 34 mit einer Pinzette ausgenommenen Kolibris lässt sich ein schmackhafter Braten für zwei Personen zubereiten. Getrocknet aus der Tüte stillen die sympathischen Hochgeschwindigkeitsflatterer den kleinen Hunger zwischendurch. Geschält, gepökelt und geräuchert verwöhnen Kolibris selbst den anspruchsvollsten Gaumen. Achten Sie bei Ihrem Einkauf jedoch unbedingt auf die Herkunft der possierlichen Tierchen. In Frankreich gelten Stopfkolibris als besondere Delikatesse.
ssi; Foto: ein Kolibri füllt sich selbst mit köstlichem Nektar

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Deutschland im Ausnahmezustand!

So könnte ein Nuklearangriff auf Deutschland aussehen
Berlin, Hamburg, München (dpo) - Aufgrund der Feiertage ist es außergewöhnlich ruhig.
ssi

Postillon-Leser sind besser informiert

Hamburg/Lübeck (dpo) - Während sämtliche große deutsche Tageszeitungen an den Feiertagen nicht erscheinen, hält Der Postillon, das Sprachrohr all derer, die keines haben, seine Leser ohne lästige Unterbrechungen auf dem Laufenden, denn nur ein informierter Bürger ist auch ein guter Demokrat. Selbstverständlich kommen dabei auch die Familien der Redakteure nicht zu kurz, da der Weihnachtsnotbetrieb ausschließlich von Praktikanten aus dem Waisenhaus aufrecht erhalten wird.
ssi

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Geburtstagskind

Duisburg (dpo) - Nachdem Helmut Schmidt, der gestern 90 wurde, leider abgesagt hat, gelang es der Redaktion von Der Postillon heute ein anderes nicht minder bekanntes Geburtstagskind zu interviewen. Jesus von Nazareth, der König der Juden, feiert heute offiziell seinen 2008. Geburtstag und muss nicht weiter vorgestellt werden.
Postillon: Herzlichen Glückwunsch, Jesus.
Jesus: Danke.
Postillon: Feiern Sie?
Jesus: Nur im kleinen Rahmen.
Postillon: Wie geht es Ihrem Vater?
Jesus: Gut.
Postillon: Jetzt mal Hand ans Kreuz: Sind Sie damals wirklich über Wasser gelaufen?
Jesus: Aber ja.
Postillon: Und die Sache mit der Teilung des Meeres?
Jesus: Das war nicht ich. Das war Moses.
Postillon: Natürlich. Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie wird das Jahr 2009?
Jesus: Lassen wir es auf uns zu kommen... Ich muss jetzt leider, sonst erwische ich meinen letzten Bus nicht mehr.
Postillon: Vielen Dank, Jesus, für dieses aufschlussreiche Interview.
Jesus: Tschüss.
ssi

Dienstag, 23. Dezember 2008

Faustrecht an Weihnachten


München (dpo) - Gestern Abend kam es vor dem Warenhaus Galeria Kaufhof in München zu einer handfesten Auseinandersetzung. Augenzeugen zufolge lungerte die offensichtlich alkoholisierte junge Frau mit blondgelockten Haaren, einer Krone und einem weiß-goldenen Kleid schon länger vor der Ladentür herum und schien zu warten. Als ein dicklicher älterer Herr mit Rauschebart und rot-weißer Kutte vor die Tür trat, soll sie ohne jede Vorwarnung auf den netten Mann mit US-amerikanischem Migrationshintergrund losgegangen sein.
Obwohl er sich nach Leibeskräften mit seiner Rute wehrte, hatte er gegen das hysterische Weib kaum eine Chance. Erst eine Gruppe herbeigeeilter Kleinwüchsiger in grüner Kleidung - wohl Zivildienstleistende des Alten - konnten die junge Dame überwältigen. Die Polizei nahm die wüst schimpfende junge Dame in Gewahrsam. Grund für die Auseinandersetzung waren nach ersten Erkenntnissen berufliche Differenzen.
jsi

Nukleare Satire


Von wegen Erdbebengebiet: maximal Erdbeergebiet.
Fallen Sie nicht auf folgende Festtagsente herein: "RWE plant, ein Kernkraftwerk in einem bulgarischen Erdbebengebiet zu bauen." Es handelt sich um eine bewusst lancierte Falschmeldung mehrerer kleiner Satirezeitungen (Welt, Handelsblatt, taz, FAZ etc.). Mit ein wenig gesundem Menschenverstand lässt sich leicht erkennen, dass niemand so wahnsinnig wäre und ein solches Vorhaben tatsächlich durchsetzen würde. Auch RWE ist empört. Ein Sprecher sagte heute Morgen der (seriösen) Presse: "Wer verbreitet nur solche widerlichen Gerüchte? Wir sind als Konzern in erster Linie für die Sicherheit der Menschen da. Die wäre ja in einem Erdbebengebiet gar nicht gewährleistet." Satire ist schön und gut. Aber was zu weit geht, geht zu weit.
ssi

Montag, 22. Dezember 2008

Mein Viertel, meine Straße, mein Blog

Bonn (dpo) - Soziologen der Universität Bonn haben eine große Sozialstudie über das Bloggen angefertigt und dafür zweitausend deutsche Blogger über Monate hinweg beobachtet sowie deren Verhalten ausgewertet.
Die Ergebnisse sind erstaunlich: Blogger haben eine extrem niedrige Sozialkompetenz bei hoher Geltungsbedürftigkeit. Dabei glauben sie ernsthaft, dass ihre geistigen Ergüsse tatsächlich von Relevanz wären. Der Studie zufolge nerven sie ihre Mitmenschen mit langweiligen Details und sind äußerst schlecht im Bett, da ihre ohnehin winzigen Geschlechtsorgane durch die Bildschirmstrahlung größtenteils verkümmert sind.
Besonders im eigenen Freundeskreis sind Blogger höchst unbeliebt, weil sie automatisch voraussetzen, dass das eigene Blog von allen und jedem regelmäßig verfolgt wird. Nichts kann eine Freundschaft leichter aufs Spiel setzen als die ständige Frage: "Hast du mich gelesen?" Die einzige Gruppe, die der Studie zufolge noch erbärmlicher ist als Blogger, sind Blogleser.
ssi; Foto: typischer Blogger (cc-license)

Pfui Spinne

Hamburg/Lübeck (dpo) - Hinweis der Chefredaktion von Der Postillon: Wir sind stolz darauf, auf unserer Seite für DrNatura (hin und wieder hier zu sehen in den Google-Anzeigen) Werbung machen zu dürfen. Vielen Dank dem Hinweisgeber. Mahlzeit.
ssi

Treffer! Versenkt!

Berlin (dpo) - Führende Politiker von CDU und CSU haben einen Gesetzesentwurf gegen analoge Killerspiele eingereicht. Als besonders jugendgefährdend sehen die Unionspolitiker den beliebten Freizeitspaß Schiffe versenken. Es handelt sich dabei nicht nur faktisch um ein Kriegsspiel; die zumeist minderjährigen Kontrahenten bei "Schiffe versenken" zerstören auch auf das Zynischste die fiktiven Leben hunderter Matrosen. In der Fantasie empfindlicher Jugendlicher können diese sehr real erscheinen.
Der ehemalige bayrische Ministerpräsident Günter Beckstein sagte dazu auf Anfrage von Der Postillon: "Schiffe versenken muss intiziert werden. Tanach können wir uns anderen nicht minter betrohlichen Spielen zuwenden. Schach steht als nächstes auf ter Liste." Schiffe versenken soll neusten Erkenntnissen zufolge auch beim Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002 eine wichtige Rolle gespielt haben.
ssi; Screenshot: Actam

Sonntag, 21. Dezember 2008

Das Wort zum Sonntag (8)

Kommentar:
Der Volksmund spitzt die Lippen, aber er pfeift nicht! Genau deswegen greift im Augenblick die alte Skat- und Schafkopfregel: Nazi sticht Polizeichef. Hier könnten sich die Ewiggestrigen allerdings geschnitten haben, zählt für unser aller Freund und Helfer ein Polizist doch mehr als tausend Worte. Dennoch: Zusätzlich zur Krise muss der Volksmund des mündigen Bürgers jetzt auch noch die Winterpause der Bundesliga schlucken ohne den Hals je voll genug zu bekommen. Wenn der Amerikaner jetzt noch die Truppen in Afghanistan verdoppelt, dann muss das Establishment endgültig zugeben: So früh dunkel wie heute war es 2008 noch nie.
ssi

Bauchnabelflusenformel geknackt

Bern (dpo) - Eines der letzten großen Rätsel der Menschheit ist gelöst: Wissenschaftler der Universität Bern haben eine Formel entwickelt, mit der sich die Flusenbildung im männlichen Bauchnabel errechnen lässt. Erstaunlicherweise handelt es sich bei der Bauchnabeltiefe um eine vernachlässigbare Größe. Ausschlaggebend ist allein die Haardichte pro Quadratzentimeter im Nabelumfeld: je mehr Haare desto mehr Flusen.
ssi; Grafik: JennSche

Samstag, 20. Dezember 2008

Renaissance des Schnüffelns

Leipzig (dpo) - Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) macht sich für höhere Bier- und Weinpreise durch eine Steuererhöhung stark. Jugendliche würden dann, so Bätzing, weniger Alkohol konsumieren. Die Firma Uhu begrüßt diesen brillanten Schachzug: "Wenn Bier teurer wird, dann greift die Brut endlich wieder mehr zum altbewährten und preiswerten Klebstoff von Uhu", teilte ein Sprecher des Leimgiganten auf Anfrage von Der Postillon mit.
ssi; Foto: Der Duft der Freiheit: Klebstoff.

Winkelzug

Lag unter dem Messer: Die Kanzlerin
Berlin (dpo) - Lange Zeit war es nur ein Gerücht - jetzt ist es offiziell: Angela Merkel hat sich bereits in den 90ern einer Schönheitsoperation unterzogen. Die Bundeskanzlerin ließ sich die Mundwinkeln nach unten ziehen, um ihren mächtigen Busen zu stützen.
ssi

Freitag, 19. Dezember 2008

Zwiefacher Datenskandal

Berlin (dpo) - Der Datenskandal bei der Landesbank Berlin (LBB) hat eine überraschende Aufklärung gefunden: Zwei Kurierfahrer wollten damit den Diebstahl eines Weihnachtsstollens vertuschen, wie sie der Frankfurter Staatsanwaltschaft gestanden.
Doch schon gibt es einen neuen Datenskandal. Diese exklusive Stollen-Story sollte offiziell morgen die Titelseite der großen Tageszeitung Der Postillon schmücken, wurde aber von Datendieben entwendet und ziert nun Tagesschau, SZ, FAZ und all die anderen Boulevardblätter. Auf der Festplatte der Chefredaktion konnten nur noch einige Krümel sichergestellt werden.
ssi

Hirnreich


1+2=viele?
Heidelberg (dpo) - Durchbruch in der Psychoanalyse! Feldstudien der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg haben ergeben, dass bei den meisten an einer Persönlichkeitsspaltung erkrankten Patienten lediglich eine der beiden Persönlichkeiten gespalten ist. Die andere ist im Normalfall völlig gesund.

Wirtschaft am Boden dreckig


München, Würzburg (dpo) - Das renommierte Meinungsforschungsinstitut Opinion Control hat die neuen Zahlen für das IV. Quartal 2008 zur Stimmung in der Wirtschaft veröffentlicht. Die Zahlen belegen, dass sie aktuell auf dem tiefsten Stand seit 1982 ist. Schuld daran ist vor allem das schlechte Wirtschaftsklima. So wird in vielen Lokalen nur noch unzureichend oder gar nicht mehr gelüftet. Der Wirtschaftsweise Prof. Bofinger begründet dies mit den gestiegenen Energiepreisen: "Viele Wirtschaftsbosse müssen genau abwägen: Jedes geöffnete Fenster verschlingt bis zu 3 Cent pro Minute an Heizkosten. Abfedern könnte dies nur eine Bierpreiserhöhung - aber wer will das?" Bofinger fügt an: "Man muss sich an einen runden Stammtisch setzen und die Lage diskutieren." Da die Gastronomie gerade in wärmeren Ländern nicht mit diesen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, möchte der Würzburger Ökonomieguru noch nicht von einer Weltwirtschaftskrise sprechen.
jsi; Tabelle: Opinon Control

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Einfach weg

München (dpo) - Im Archiv des deutschen Fernsehsenders Kabel1 wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eingebrochen. Wie es scheint, sind sämtliche Bänder der Erfolgsserie "Without a trace - spurlos verschwunden".
ssi

Die Farbe der Saison


Zeitloser Klassiker
Mailand (dpo) - Auf der Mailänder Medicine-Fashion-Week wurden gestern die Trends für den Sommer präsentiert. Verletzte Supermodels aus aller Herren Länder - darunter viele Afghaninnen und Kongolesinnen - trugen halb gehend, halb hinkend die Knaller der Krankenmode von morgen auf. Größte Überraschung: Die Trendfarbe für Gipsverbände wird zum 158. Mal in Folge weiß sein.
ssi

Steter Tropfen höhlt den Steinmeier

Berlin (dpo) - Nachdem ein US-Oberbefehlshaber die Hilfe von BND-Agenten im Irakkrieg gelobt hat (Der Postillon berichtete), widersprach Vize-Kanzler Frank-(Fritz)-Walter Steinmeier nachdrücklich. Nun muss er sich vor dem Untersuchungsausschuss zum Thema äußern.
Sämtliche Beobachter sind sich sicher, dass der SPD-Hoffnungsträger lückenlos aussagen wird. Murat Kurnaz, ein alter Freund von Steinmeier ist ebenfalls optimistisch: "Frank würde niemals politische Fehler einfach aussitzen. Er ist ein Aufklärer vom Format eines Helmut Kohl oder gar Roland Koch."
ssi; Foto: Kuebi

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Zeit ist relativ ist Zeit


Technische Uhrgewalt
Genf (dpo) - Durch den umstrittenen Schweizer Teilchenbeschleuniger CERN wurde morgen ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum im Raum-Zeit-Kontinuum verursacht. Glücklicherweise wird er sich hat er sich wird er sich bald kurz lange später wieder und wieder schließen.
ssi

Historiker: King Kong gab es wirklich


So oder so ähnlich war es nicht.
Erlangen (dpo) - Geschichtswissenschaftler der Universität Erlangen/Nürnberg haben herausgefunden, dass der Film King Kong auf historischen Tatsachen beruht. Der echte King Kong war allerdings nicht etwa ein Riesengorilla, sondern vielmehr ein Hund von normaler Größe. Das Tier hieß zudem nicht King Kong. Sein historisch verbürgter Name lautet Fido. Gruselige Überschneidung: Fidos Frauchen war weiß.
ssi; Foto & Copyright: wikipedia

Dienstag, 16. Dezember 2008

Ausgeglichen

Kassel (dpo) - Das Bundessozialgericht hat geurteilt: Arbeitslose Akademiker müssen auch Ein-Euro-Jobs annehmen. Wenn sie diese ablehnen, kann ihnen die staatliche Unterstützung gekürzt werden. Weiterhin hat das Gericht befunden, dass Arbeitslose ohne Hauptschulabschluss im Notfall auch Managerabfindungen in Millionenhöhe akzeptieren müssen, andernfalls können ihre Bezüge erhöht werden.
ssi

Amerikanischer Zumwinkel

Gotham City/USA (dpo) - Heute Morgen wurde der Milliardär und Lebemann Bruce Wayne wegen schwerer Steuerhinterziehung festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wurde durch einen anonymen Hinweisgeber auf die kriminellen Machenschaften des bekanntesten Bürger Gotham Citys aufmerksam. Bei der Razzia wurden angeblich Katakomben unterhalb des Wayne-Anwesens gefunden, in denen sich seltsamste Gerätschaften und Waffen befanden. Bruce Waynes Lebenspartner Robin zog daraufhin wieder zurück zu seiner Mutter.
ssi

Schade

München (dpo) - Die bereits groß angekündigte Pro7-Show "Die 100 nervigsten Wichser Deutschlands" musste leider abgesagt werden, da niemand mehr übrig war, um die Einspielfilmchen des an sich überzeugenden Formats zu kommentieren.
ssi

Montag, 15. Dezember 2008

Feuer im Hause Gottes

Wasilia/USA (Alaska) (dpo) - In Sarah Palins Heimatort Wasiliawurde am vergangenen Freitag von einem (oder einer) Unbekannten die Kirche angezündet. Die Feuerwehr geht zwar von Brandstiftung aus, hat jedoch kaum Anhaltspunkte bezüglich des Motivs. Feuerwehrchef James Steele vermutet aber: "Der - oder die - Verdächtige muss wütend auf Gott gewesen sein. Als hätte er ihr... oder ihm etwas Großes versprochen und nicht gehalten. Ich wüsste jedoch keinen oder keine in Wasilia, auf den... oder natürlich die das zutrifft... könnte ja auch eine Frau gewesen sein." Die Polizei sieht keinen Grund für Ermittlungen.
ssi; Foto: en.wikipedia

Zwangspause für Tatort

(dpo) - Die beliebte Tatort-Reihe im Ersten muss zwangsläufig für sechs Monate pausieren. Der Grund: Vorspann-Veteran Hugo Wendler hat sich beim Spielen mit seinem Enkel das Bein gebrochen. Der 56-jährige ist bereits seit dem ersten Tatort im Jahre 1970 im Team und rennt immer zur Anfangsmusik. Zu sehen sind allerdings stets nur seine Beine.
ssi

Sonntag, 14. Dezember 2008

Das Wort zum Sonntag (7)

Kommentar:
Die Unruhen in Griechenland kommen nicht von ungefähr, sondern von sehr genau. Wer auf die Kacke haut, wenn sie am Dampfen ist, der läuft natürlich Gefahr, sich die Finger zu verbrennen oder zumindest schmutzig zu machen. Koch wurde bestätigt und sein Kontrahent Meier-Schwampel ebenfalls: Die Rösser stehen also bereit - nur die Reiter heißen Twix. Altkanzler Helmut Schmidt, der nächste Woche seinen 90. Geburtstag feiern wird, würde im Grabe rotieren, wäre er tot.
ssi

Quelle surprise!

Passau (dpo,sz) - Der Passauer Polizeichef Alois Mannichl ist gestern Nachmittag vor seinem eigenen Wohnhaus von einem Neonazi niedergestochen und schwer verletzt worden. Der 52-Jährige überlebte den Angriff am Samstagabend mit schweren Verletzungen und befindet sich außer Lebensgefahr. Dass ausgerechnet Nazis zu Mord und Totschlag imstande sind, erregt nun landauf und landab die Gemüter. NPD, Rep und DVU ließen mitteilen, ihre ideologischen Wurzeln noch einmal zu überdenken. "Wir können uns aber kaum vorstellen, dass der Nationalsozialismus schon einmal mit Gewalt in Verbindung stand", gab Udo Voigt, Parteichef der Nationaldemokraten, zu bedenken.
ssi

Samstag, 13. Dezember 2008

Grundlose Schlägerei

Mannheim (dpo) - Flippen die Promis jetzt völlig aus? Prügelprinz Ernst August von Hannover hat es zwar vorgemacht, aber dass jetzt auch bei den Akademikern das Faustrecht gilt, hätte keiner gedacht.
Vor wenigen Minuten ging der deutschlandweit bekannte Ukrainer Dr. Wladimir Klitschko offensichtlich völlig grundlos auf den amerikanischen Staatsbürger Hasim Rahman los. Anfangs konnte sich dieser noch wehren, doch kam er nach mehreren Minuten schwer ins Taumeln. Einem schwarz-weiß gekleideten Passanten gelang es schließlich, die beiden Streithähne auseinander zu bringen.
Anschließend, so einige tausend Augenzeugen, reckte der mutmaßlich alkoholisierte Klitschko die Fäuste in die Luft und entfernte sich vom Tatort. Die Ermittlungen der Polizei dürften unkompliziert ausfallen. Scheinbar zufällig wurde das Geschehen landesweit übertragen.
ssi; Foto: Völlig andere Schlägerei.

Ganz enges Höschen

Fussi bockt
Berlin (dpo) - Große Überraschung beim Bundesligaklassiker Hertha BSC Berlin gegen den Karlsruher SC: Lange Zeit konnten die starken Karlsruher gegen defensivschwache Herthaner dominieren. Der Sieg des KSC lag in der Luft, nachdem Joshua Kennedy in der 85. Minute zur 0:4 Führung einköpfte. Für die derzeit erfolgreichen Berliner hätte dies ein Debakel bedeutet. Doch dann in der 88. Minute gelang es der Hertha, das Spiel auch dank eines hervorragend haltenden Drobny im letzten Augenblick noch herumzudrehen und selbst 4:0 zu gewinnen.
KSC-Trainer Becker klang anschließend zerknirscht: "Nach dem 0:4 dachten wir, wir hätten das Ding im Sack. Nie hätte ich geglaubt, dass die Berliner das noch umbiegen können. Kurz vor Schluss haben meine Jungs aber leider den Kampf eingestellt." Der 4:0 Heimsieg von Hertha sicherte den Hauptstädtern Rang 3 in der Tabelle.
ssi; Foto: Anton

Deutschlands Ruf gerettet

Pullach/Berlin/Bagdad (dpo,spon) - Die Provinzgazette Der Spiegel berichtete heute, dass der Bundesnachrichtendienst im Irakkrieg eine weitaus größere Rolle spielte als bisher angenommen.
So soll die Eröffnung des Krieges aufgrund von BND-Informationen vorgezogen worden sein. US-Oberst Carol Stewart sagte gar, die Deutschen hätten "exzellente Arbeit" geleistet. Damit dürfte endgültig die Scharte ausgewetzt sein, die die deutsche Nichtbeteiligung am Irakkrieg hinterlassen hat. Endlich müssen Deutsche nicht mehr den Kopf senken, wenn sie Amerikanern auf der Straße begegnen, denn nun ist man endlich Teil des wundervollen Irakprojektes.
Experten bejubeln nun den genialen Schachzug von Bundeskanzler A.D. Gerd Schröder, der - den Pazifisten mimend - doch alles richtig machte. Zwar schloss er sich nicht der Koalition der Willigen an, doch so weiß man heute: Deutschland war Teil der Koalition der Hinterhältigen. Alle Schwarzseher dürften nun beruhigt sein: Kriege funktionieren einfach nicht ohne deutsche Beteiligung. Für den BND dürfte dies eine Sternstunde bedeuten. Mit Gegenwind ist nicht zu rechnen.
ssi

Freitag, 12. Dezember 2008

Dement

Hamburg/Lübeck (dpo) - Die Chefredaktion von Der Postillon verurteilt die Behauptungen des eher unbedeutenden Internet-Blogs "medienrauschen" aufs Schärfste. Weder ist Der Postillon klein, noch handelt es sich bei den exakt recherchierten Artikeln um Satire. Einzig bei dem Wörtchen "wunderbar" traf der Verfasser des Artikels ins Schwarze.
ssi

Im Test: Diablo III


Diablo III glänzt mit brillanten 3D-Effekten
Irvine/Kalifornien (dpo) - Die Spieleschmiede Blizzard startet mit einem echten Kracher ins Weihnachtsgeschäft. Das Jump 'n' Run Abenteuerspiel Diablo III auf der 8-Bit-Konsole NES (Nintendo Entertainment System) könnte alle Verkaufsrekorde brechen. Immerhin kann das Bild von links nach rechts scrollen und sogar ein Zweispielermodus (abwechselnd) ist geplant. Die Redaktionspraktikanten von Der Postillon haben das Spiel unbezahlt in ihrer Freizeit angetestet und für voll krass befunden.
ssi; Foto & copyright: wikipedia

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Forst-Hansl tot


Forst-Hansl mit Bär
Lindau (dpo) - Trauer in Lindau: Der lokal bekannte Eremit "Forst-Hansl" ist heute Morgen tot in seiner Waldhütte aufgefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass der ca. 60-jährige an Einsiedlerkrebs litt und bereits am vergangenen Wochenende daran verschied. Die sieben Kilometer entfernten Nachbarn wollen nichts bemerkt haben.
ssi

Richtigstellung

Die Chefredaktion von Der Postillon bittet um Entschuldigung: Beim vorherigen Artikel handelt es sich offensichtlich um eine Ente.
ssi

Ente


Ente, Ente, Ente, Ente, Ente
ssi

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Mysteriöse Epidemie

Hamburg/Lübeck (dpo) - Im Augenblick grassiert deutschlandweit eine hochansteckende Narkolepsiewelle. Die Bundesregierung bittet jedoch darum, die Ruhe zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzu bewahren. Weiterhin geht ein Computervirus um, der ausschließlich Computertastaturen befällt. Dass Sie betroffen sind, erkennen sie daran, dass eine bestimmte Taste klemmt, die in diesem Tsusammenhang jedoch nicht genannt werden kann.
ssi

Weitere Enthüllung zu Coke

Atlanta (dpo) - Historiker fanden heraus, dass Coca-Cola ursprünglich nur eine Erfindung war, um den Weihnachtsmann in rot und weiß bekannter zu machen. Dazu äußerte sich nun Asa Candler, Corporate Executive des Blubberwassergiganten: "Dass das Getränk zum Softdrink Nummer 1 avanciert, hätte niemand gedacht. Das Ganze war nur ein Versehen. Schmeckt ja auch nicht, die Plörre."
ssi

Quid pro quo

Atlanta/Harare (dpo) - Ein großer amerikanischer Softdrink-Konzern hat Simbabwe finanzielle Unterstützung angeboten. Einzige Voraussetzung wäre, dass die Simbabwer die aktuelle Seuche in Coca-Cholera-Epidemie umbenennen. Ein Sprecher des Brauseriesen meinte dazu: "Mit schwarzem Humor kann man da unten ja sicherlich umgehen."
ssi

Dienstag, 9. Dezember 2008

Am Puls der Zeit


Hamburg/Lübeck (dpo) - Nach dem großen Erfolg der Leser-Reporter-Kamera von Bild und Lidl geht auch Der Postillon mit einer Gemeinschaftsaktion in den Discount-Handel. Bei Aldi wird ab kommenden Montag die Postillon-Leser-Reporter-Einbrecherkiste erhältlich sein!
Dieser praktische Werkzeugkasten bietet dem Leser alles, was er braucht, um in die Villen der Stars und Sternchen einzubrechen. Entwendetes Material, wie Tagebücher, Schmuddelfilme oder Haustiere, kann nach einem erfolgreichen Raubzug bei der Leute-Redaktion von Der Postillon abgegeben werden. Alles, was zur Story verwurstet werden kann oder Lösegeld einbringt, wird mit vier bis sieben Euro oder Zloty honoriert. Ein Sprecher des deutschen Leitmediums: "So können wir unseren Lesern ihre Stars noch hautnäher präsentieren und machen uns selbst nicht strafbar. Von Bild lernen heißt siegen lernen."
ssi; Foto: Muss nicht dem Inhalt der Einbrecherkiste entsprechen.

Verseuchtes Fleisch aus Irland

Kommentar:
Ihr dreckigen Schweine!
ssi

Montag, 8. Dezember 2008

Umfrage: Was ist los in deutschen Schlafzimmern?

München (dpo, oc) - Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control haben ergeben, dass 82,3% aller in einer Beziehung lebenden deutschen Männer ihre Partnerin stets zum Orgasmus bringen. Bei den befragten Frauen gaben allerdings lediglich 34,9% an, regelmäßig einen Höhepunkt zu erleben. Prof. Heinz Geiwasser von Opinion Control begründet diese Diskrepanz mit einem Rundungsfehler.
ssi

Dienst am Leser

Ein Bonbon für die Leser
Hamburg/Lübeck (dpo) - Das deutsche Leitmedium Der Postillon ist bekannt dafür, dass die Leser immer an erster Stelle kommen, besonders die attraktiven weiblichen. Deswegen ist Der Postillon und Der Postillon am Sonntag (PamS) von nun an unter der einprägsamen Adresse www.der-postillon.com erreichbar. Die alte Adresse www.derpostillon.blogspot.com funktioniert weiterhin und - so Hosteurope will - wird auch www.der-postillon.de auf die Lieblingszeitung der Über- und Unterfünfzigjährigen weisen. Alle vorherigen Seitenprobleme wurden ausschließlich von Google und Hosteurope verursacht, teilte nun ein Pressesprecher von Der Postillon exklusiv mit und fügte hinzu: "Sicherheitshalber haben wir trotzdem unsere gesamte IT-Abteilung gefeuert und die vakanten Stellen mit billigen Praktikanten besetzt." Die Postanschriften von Google und Hosteurope für Beschwerden und etwaige Briefbomben findet man im Impressum des jewiligen Internetauftrittes.
ssi; Foto: freedigitalphotos

Nachtrag: Noch sind nicht alle Probleme behoben. Die Redaktion bittet um Entschuldigung
Nachtrag: Nun sind alle drei Adressen erreichbar.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Das Wort zum Sonntag (6)

Kommentar:
Das Jahr 2009 soll hart wie Kruppstahl werden. Manch einer fragt: Was nun tun? Eine Lösung kann sicherlich sein, Sparbücher aufzulösen, Drogen in großen Mengen zu besorgen und das nächste Jahr im Delirium zu überstehen. Wem das zu sehr an die Substanz geht, der kann sich immer noch in Panik oder Hysterie retten. Die Politik verhält sich im Moment eher wie ein träger Igel und nicht etwa wie ein flinker Hase. Hasenfüßigkeit würde jedoch einen Weg aus der Krise weisen, denn Glück braucht der Mensch. Und was für den Menschen gut ist, kann den Deutschen nicht oder nur bedingt schaden.
ssi

Urzeitfeuer entdeckt

Bozen (dpo) - Spektakulärer Fund im Ötztal! Nachdem bereits 1991 die sympathische Gletschermumie "Ötzi" für Furore sorgte, konnten Forscher jetzt unweit der alten Fundstelle ein ca. 400.000 Jahre altes Feuer im ewigen Eis freilegen - zumindest ergab das eine Radiocarbonanalyse.
Wahrscheinlich wurde das kompakte Lagerfeuer von einem grillfreudigen Homo Erectus entzündet. Noch bevor sie verlöschen konnten, wurden die Flammen jedoch von einem wandernden Gletscher eingeschlossen und konserviert. Die Entdeckung des Feuers durch den Menschen muss daher um etwa 100.000 Jahre vordatiert werden.
Das Urfeuer wird, sobald die wissenschaftlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, im Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt werden. Kopien werden an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und das Feuerwehr-Museum in Fulda gehen.
ssi; Foto: Immer noch perfekt erhalten: 400.000 Jahre altes Feuer.

Samstag, 6. Dezember 2008

Die süße Gefahr

Nicht nur für Waffelnarren
Bremen (dpo) - Pünktlich zur Weihnachtszeit gelang der Bundespolizei ein wichtiger Schlag gegen den organisierten Waffelhandel. Heute in den frühen Morgenstunden stellten die Fahnder eine Schiffsladung aus den USA geschmuggelte Handfeuerwaffeln sicher. Die süße handflambierte Spezerei wird in Insider-Kreisen bevorzugt mit Quittenmarmelade genossen, meist schwarz und ohne Waffelschein. Trotz des Waffelembargos fanden in den letzten Jahren allerdings auch mehr und mehr chinesische Imitate ihren Weg nach Deutschland. Die nahezu ungenießbaren Teigklumpen werden auch als Massenvernichtungswaffeln bezeichnet. Das Gesundheitsamt rät unbedingt allen, die ein solches Gebäckstück verspeist haben, anschließend Tee zu trinken: Zur Sicherheit sollte man also immer einen an der Waffel haben.
ssi

Freitag, 5. Dezember 2008

Übersprungshandlung?

Berlin (dpo) - Aufgrund der vernichtenden wirtschaftlichen Diagnosen für 2009 hat die FDP-Bundestagsfraktion beantragt, das kommende Jahr auszulassen und direkt mit 2010 weiterzumachen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt, da sonst der DFB unmöglich die Fußballnationalmannschaft der Frauen zur EM 2009 nach Finnland hätte senden können. An eine Titelverteidigung wäre so nicht zu denken gewesen.
ssi

Hitler war ein guter Kerl

Amsterdam, Starnberg (dpo) - Skandal um den Methusalem der Nation: In einem Interview sagte Johannes "Jopi" Heesters über den Führer der Herzen, Adolf Hitler: "(...) er war ein guter Kerl." Heute rudert der sympathische Greis zurück: "Ich hab nicht den Hitler gemeint, sondern den anderen, der auch neulich gestorben ist, den Adolf Haider. Der war ein guter Kerl, ich würde sogar sagen, er war mein Lebensmensch." Die Zeitung Der Postillon, im dritten Reich 15 Jahre unter dem Namen "Der völkische Stürmer" bekannt, gratuliert Jopi zum runden Geburtstag und wünscht weitere gesunde 105 Jahre.
ssi; Foto: Jopi und Adolf (nicht im Bild: Adolf)

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Provokation aus dem Reich der Mitte

Berlin (dpo) - Drei mit einem Kontrabass auf der Straße sitzende Chinesen wurden heute Morgen am Kurfürstendamm von einer Polizeistreife aufgegriffen. Als die Gesetzeshüter die Orientalen fragten, was das denn sei, sahen sie jedoch schnell ein, dass es sich lediglich um drei eher harmlose Chinesen mit Kontrabass handelte. Als das schlitzäugige Trio jedoch begann, seine eigene Lage aufs Albernste zu besingen, kamen dann doch noch die im Moment äußerst beliebten Quarzsandhandschuhe zum Einsatz.
ssi

Leitkultur

Berlin (dpo) - Auf ihrem Parteitag beschloss die CDU vorgestern, die Wichtigkeit der deutschen Sprache zu betonen und folgenden Satz in Artikel 22 des Grundgesetzes aufzunehmen: "Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch." Die Christdemokraten stoßen damit in Ausländerkreisen auf Unverständnis, denn, wer des Deutschen nicht mächtig ist, der versteht diesen Satz auch nicht.
ssi

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Ruchloser Geselle

Hamburg (dpo) - Armer Qualitätsjournalismus: Ein Redakteur der auflagenstarken Tageszeitung Der Postillon hat es sich leicht gemacht und sich aus Zeitnot eines Tricks bedient. Der 28-jährige, der heute unbedingt noch einen zweiten Artikel verfassen wollte, machte seine eigene Ideenlosigkeit zur Schlagzeile: "Kurz danach hatte ich meinen Artikel", lachte der ruchlose Geselle und veröffentlichte anschließend.
ssi

Blindes Vertrauen


Katzen in Säcken werden häufig gegen Sackratten eingesetzt.
Buxtehude (dpo) - Der Buxtehuder Willie Klawuffke hat heute Morgen die Katze im Sack gekauft und ist - entgegen landläufiger Erwartungen - vollauf zufrieden. "Alle haben mir abgeraten, weil ich ja nicht wüsste, was ich bekomme, aber ich finde, man muss im Leben auch mal was riskieren", führt der 42-jährige Elektrotechniker fröhlich aus.
Tatsächlich handelt es sich bei dem frisch erworbenen Stubentiger um einen gut gepflegten bereits sterilisierten Persermischling. Der stolze Neukatzenbesitzer betont aber: "Ich hätte mich auch mit einem weniger edlen oder gar dreibeinigen Tier abgefunden. Man darf nicht zu viel erwarten, wenn man die Katze im Sack kauft. Die sind ja nicht ohne guten Grund in der Regel deutlich billiger als sacklose Katzen."
Stolz fügt der Felinenfreund hinzu: "Der schönste Moment ist ja immer noch, wenn man die Katze endlich aus dem Sack lassen kann. Ich bin übrigens pädophil." Auch Der Postillon gratuliert zum Schnäppchen.
ssi

Dienstag, 2. Dezember 2008

Hooligans provozieren Schachspielabbruch

Baden-Baden (dpo) - Eklat in der sechsten Runde der Schachbundesliga! Das Baden-Badener Heimspiel gegen den Hamburger SK wurde heute aufgrund von heftigen Krawallen beim Stand von 3,5:1,5 abgebrochen. Schuld daran sind sogenannte Ultragruppierungen, die sich selbst zwar als glühende Schach-Fans bezeichnen, durch ihr Verhalten jedoch den ganzen Sport kaputt machen.

Koksen für Allah


Gibt es bald Haarproben an Flughäfen?
Mumbai, Hamburg (dpo, spon) - Dem Spiegel zufolge putschten sich die Mumbai-Attentäter mit Kokain auf und konnten daher mehr als 60 Stunden kämpfen ohne zu schlafen. Bei einer Gegenprobe mit Chloroform konnte ein Praktikant von Der Postillon in einem wegweisenden Experiment dazu gebracht werden, mehr als 60 Stunden zu schlafen ohne zu kämpfen.
ssi

Montag, 1. Dezember 2008

Rechner royal

Dinslaken (dpo) - Dem 22-jährigen Mike Schmidt wurde heute Morgen bei der Benutzung seines PCs überraschend ein leichter regulärer Fehler angezeigt. Überglücklich äußerte sich der sympathische Arbeitslose gegenüber der herbeigeeilten Presse: "Kurz danach war der Spuk auch schon wieder vorbei. Mein Rechner vermeldete: Fehler beseitigt, es kann weitergehen. Ohne einen kompletten Systemabsturz!" Das ist erst das zweite Mal, dass auf einem deutschen Computer ein anderer als ein schwerer Ausnahmefehler angezeigt wurde.
ssi; Foto: Freedigitalphotos

König Dezember

Hamburg (dpo) - Wie beinahe jedes Jahr wurde heute Morgen um 0.00 Uhr offiziell der Dezember eingeläutet. In einer losen Reihe wird Der Postillon daher in den kommenden Monaten die beliebtesten Monate der Deutschen vorstellen.
Der Dezember, einer der letzten Monate des Jahres, beinhaltet wichtige Ereignisse wie zum Beispiel Weihnachten und Sylvester Stallones Geburtstag, dabei zählt er lediglich zwischen 25 und 33 Tage und ist somit kaum länger als andere Monate. In den Nachkriegsjahren 1946 bis 1949 ließ man, um die Hungerwinter zu verkürzen, den Dezember mehrfach ausfallen. Die vier Dezember (oder Dezembren) wurden dann in den 60ern nachgeholt. Heute in Zeiten der EU und des Schengener Abkommens wäre ein solcher Alleingang natürlich nicht mehr möglich.
ssi
Verpassen Sie auf keinen Fall die Fortsetzung: "Januar - Wie alles begann!"