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Montag, 18. Mai 2009

Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA

Denver/USA (dpo) - Bei einem afghanischen Luftschlag auf die amerikanische Kleinstadt Stantsville in der Nähe von Denver (Colorado) kamen heute Morgen zahlreiche Zivilisten ums Leben. Berichten der örtlichen Behörden zufolge wurden mehr als 100 Bewohner getötet, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Die amerikanische Öffentlichkeit ist schockiert. Bei dem Angriff indes scheint es sich um ein Missverständnis zu handeln.

Ja, er lebt noch: Dick Cheney
Der afghanische Präsident Hamid Karsai entschuldigte sich kurz nach dem Luftschlag bei seinem Amtskollegen Barack Obama für die zivilen Opfer, betonte aber, dass ein Geheimdienst-Bericht darauf hingewiesen hatte, dass sich Dick Cheney und Donald Rumsfeld in Stantsville befunden hätten.
Bei Cheney und Rumsfeld handelt es sich um ehemals ranghohe Vertreter des mittlerweile gestürzten Bush-Regimes, das vor über zehn Jahren einen Angriff auf Afghanistan verübt hatte. Die beiden Republikaner befanden sich ersten Informationen nach nicht unter den Toten.
US-Präsident Barack Obama erklärte, er werde mit Karsai über die Angelegenheit sprechen und forderte eine Untersuchung des Vorfalls. Karsai selbst schloss weitere Luftschläge im Staatsgebiet der USA nicht aus.
ssi



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