Montag, 28. September 2009

SPD bewegt sich endlich auf Linke zu

Berlin (dpo) - Abgeordnete des linken Parteiflügels der SPD forderten schon lange die Annäherung an die Linkspartei. Die gestrige Wahl, so sind sich alle Beobachter einig, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung: Der SPD gelang es, sich so sehr an die Linke annähern, dass die beiden Parteien nur noch 11,1% der Stimmen voneinander trennen.
Die Postillon-Politikredaktion empfiehlt der SPD, gerade jetzt auf Kurs zu bleiben und keine unnötigen Personaldebatten loszutreten. Nur mit Steinmeier, Müntefering und Steinbrück an der Spitze kann es der Sozialdemokratie gelingen, sich weiter auf die Linke zuzubewegen - bis man sich bei Wahlergebnissen von etwa 17% trifft.
ssi; Grafik: Das Ergebnis der Unionsparteien wurde leider durch einen schwarzen Balken zensiert.

Die Bundestagswahl im Postillon-Archiv:
Ratgeber: So wählt man richtig
Die große Postillon-Bundestagswahlanalyse 2009

5 Kommentare:

  1. Hier http://tinyurl.com/mr57l8 schrieb ein Ostdeutscher schon mal im Juni 2009 etwas zum desolaten Zustand der SPD.



    Trifft sicher den Kern und das Problem.
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  2. Was wird dann aus der FDP? Die ist ja genau dazwischen. Wird die dann etwa zerdrückt oder nutzt sie ihre chronische Rückgratlosigkeit aus um sich aus der Sache rauszuwinden?
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  3. @Ark:
    Solange die FDP bei den Arbeitslosen 10% der Stimmen holt, muss man sich da keine Sorgen machen.
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  4. Das wäre in der Tat fatal, wenn die FDP zerquetscht würde! Dann gäbs ja überall gelbe Flecken auf dem zarten Rosa und dem kräftigen Rot.. Was ne Schweinerei!
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