Zürich (dpo) Am Sonntag haben sich in einer Volksabstimmung 58 Prozent der Wähler dafür entschieden, den Bau von Synagogen künftig zu verbieten. Walter Wobmann, Präsident des Initiativkomitees für das Verbot, warf Informationen des Postillons zufolge der Politik vor, den Unmut in der Bevölkerung gegen den Bau weiterer solcher Gebäude "unter dem Deckel" gehalten zu haben. "Die Schweizer wollen keine Synagogen in der Schweiz", sagte er und kündigte weitere Initiativen an: Nun wolle man gegen Beschneidungen vorgehen und das Tragen von Kippa und Tallit sowie die Vermummung durch exzessiven Bartwuchs verbieten.
Auch Toni Brunner, Präsident der national-populistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP), zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Dies sei eine "Absage an das politisch radikale Judentum" und signalisiere, "dass man sich bei uns an unsere Regeln zu halten hat".
mpr; Foto (zur Vergrößerung anklicken): Kommt einem vor, als hätte man es schon gesehen: Déjà vu.
So lustig auch sonst die Artikel sind, bei den politisch motivierten Beiträgen muss ich doch immer weinen. Kannst du sowas nicht einfach rauslassen?
AntwortenLöschenVöllig danebengegriffen.
AntwortenLöschenMan könnte das Minarettverbot vielleicht mit dem gültigen deutschen Hakenkreuzverbot vergleichen, da es sich jeweils um Machtzeichen brandgefährlicher antidemokratischer und antisemitischer Ideologien handelt. Aber ausgerechnet ein Synagogenvergleich ist nur peinlich und deshalb auch nicht so richtig lustig.
Was sind denn Synagogen?
AntwortenLöschenMinarette mit Hakenkreuzen vergleichen, du solltest dich mal beim Spiegel um einen Job bewerben...
AntwortenLöschenIch weiß nicht was ihr habt. Satire darf alles. Auch Nazivergleiche.
AntwortenLöschenNazivergleiche sind schlimmer als Hitler!
AntwortenLöschen@Fridericus unverlinctus
AntwortenLöschenDa muss ich mich mal meinem Vorredner anschließen. So viel unreflektierte und vorurteilschwangere Unwissenheit ist schon der Hammer. So ein Minimum an objektiver Information wird Dich sicher nicht umbringen. Ehrlich!
Der Artikel ist sicher nicht die Krone der Lustigkeit aber wirklich unpassend ist er nicht. Schließlich geht es doch darum von Problemen und Komplexen abzulenken in dem Mann eine Minderheit diskriminiert.
Danke. Also für den Artikel, nicht notwendigerweise jeden Kommentar hier.
AntwortenLöschenMutig ist der Artikel schon, zumal nicht vom Chef verfasst. Aber wie bereits gesagt wurde, darf Satire alles, und es schadet nicht unbedingt, wenn das Lachen mal im Hals stecken bleibt.
AntwortenLöschenSo merkwürdig der Vergleich Minarett - Synagoge auch ist (in meiner Unwissenheit würd ich ja Minarette eher mit Kirchtürmen gleichsetzen)... dieser Artikel zeigt auf, worum es eben wirklich geht: Die irrationale, bei manchen Leuten scheinbar panische Angst vor Fremdem. Was nicht ganz klar vertraut ist oder zu der (subjektiven!) Vorstellung der eigenen Kultur gehört, macht Angst. Nicht umsonst heißt es ja von Seiten der Initiatoren: "Wer Minarette baut, will bleiben." Das bedeutet im Umkehrschluss ja, dass es den Initiatoren darum geht Schweizer Muslimen zu signalisieren, dass sie nicht erwünscht sind: "Baut keine Minarette, bleibt nicht!"
AntwortenLöschenUnd wer mir jetzt plausibel und nachvollziehbar erklären kann, wie in Gottes/Allahs/JHWHs Namen man sich von vier (VIER!) Minaretten in der ganzen Schweiz so sehr in die Enge getrieben fühlen kann, dass man sie verbieten muss, der kriegt einen Keks von mir.
Ganz davon abgesehen find ich den Artikel zwar nicht den Besten, den ich hier so gelesen hab, aber die "Vermummung durch exzessiven Bartwuchs" hat mich dann ja doch auflachen lassen ;)
"Wie gerne würde ich mal mit meiner Freundin Hand in Hand am Strand spazieren gehen".
AntwortenLöschenUnd als ich ihm dann sagte, bei uns gehen die Muslimfrauen freiwillig verschleiert oder mit Kopftuch, da hat er nur gedacht, der spinnt der Johnbook. das glaub ich nicht.
Soweit ein junger Ingenieur im Iran 2006.
Und wenn ich hier so manche comments anschaue... zzzz immer wenn irgendwas nicht passt, kommt die gute alte Nasikeule...
Doch, Minarette sind eben scheisse! Weil unter diesen Kuppeln dann eben geblabbert wird, eben z.B. die Blogger abzuschaffen. Und woher weiss ich das? Weil ich schon jahrelange Erfahrung mit den Kirchtürmen habe, die sind und waren noch viel mehr scheisse!
ausnahmen bei M's und K's bestätigen die Regel.
Ich finde diesen Artikel spitze! Zumal ich ein Verbot von Minaretten einfach nur das ausdrücken was Timon bereits gesagt hat. Außerdem war das hier doch nur Satire.
AntwortenLöschenLiebe Schweizer,
AntwortenLöschenjetzt habt ihr alles noch viel schlimmer gemacht. Die Muselmanen werden jetzt sicher die bei euch leer stehenden Kirchen aufkaufen und statt der Kreuze Halbmonde oben auf die Türme stecken. Und wenn ihr dann aus Versehen schnell mal da reinwollt um um höhere Zinsen zu beten heißt es nur "Du komms hier nich rein".
Selber schuld, ääätsch.
Anonymus
@Johnbook: Prinzipiell ja nicht verkehrt, aber die meisten, die die Minarette abschaffen wollen, wollen gleichzeitig die Kirchen behalten. Oder zumindest die Eckkneipen in denen der Ortsobernazi seine Reden schwingen darf.
AntwortenLöschenUnd da gleiche Rechte nunmal ein wichtiger Verfassungsgrundsatz sind, müssen alle menschenfeindlichen Spinner ihre Versammlungsgebäude bekommen. Oder eben keiner.
Ob nun Kirche, Moschee, Synagoge, Königreichssaal, Vereinssaal oder sonstwas.
Also ich finds lustig.
AntwortenLöschenNicht nur lustig. Brillant.
AntwortenLöschennaja..so ist das nunmal in der demokrati,wa..zum glück haben wir sowas bei uns nich, ich will nich wissen was der volkswille von unserer verfassung übrigliesse.. deshalb wird ja auch gern die NS-zeit als diktatur bezeichnet obwohl doch bis zum sich abzeichnenden "endsieg" die mehreit auch ohne drückermethoden voll auf linie war..
AntwortenLöschenDieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenGanz hervorragend!
AntwortenLöschenMehr Nazi-Artikel braucht das Land! Mal ehrlich, stellt euch nicht so an. Der Synagogen-Vergleich ist lustig, eine tolle Idee und ein Ärgernis, dass ich keine Zeit hatte diese Idee selbst umzusetzen ;-)
AntwortenLöschenTrotzdem - oder gerade deswegen lese ich den Postillon sehr gerne. Weil die ausgewählten Themen lustig und provokativ in Szene gesetzt sind. Satire eben.
Wer damit nicht klarkommt: Heul doch! :-P Sag ich den unsatirischen Lesern bei mir auch immer...