Montag, 7. Dezember 2009

Ratgeber: Wie hält man die Klimaerwärmung im Alleingang auf?

Kopenhagen (dpo) - In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen beginnt heute die Weltklimakonferenz, auf der über ein künftiges internationales Abkommen zur Reduktion der Klimaerwärmung verhandelt wird. Weil man sich allerdings noch nie auf die Politik allein verlassen konnte, hat der Postillon recherchiert, was jeder Einzelne tagtäglich gegen den weltweiten Temperaturanstieg machen kann - ganz nach dem Motto: "Think Global, Act Local"

1. Kühlen Sie das Klima auf ein akzeptables Maß ab, indem Sie Ihren Kühlschrank immer offen lassen (Achtung: Kühlschranklicht tagsüber aus wegen CO2-Verbrauchs!).
2. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Durch zerbrochene Scheiben können nämlich die gefährlichen Treibhausgase entweichen.
3. Fahren Sie Ihren eigenen CO2-Ausstoß durch regelmäßige Atempausen drastisch herab oder scheiden Sie Ihr ausgeatmetes Kohlendioxid ab (z.B. in eine Tüte) und speichern Sie es unterirdisch.
4. Verkleinern Sie Ihren CO2-Fußabdruck, indem Sie auf Zehenspitzen gehen oder hochhackige Schuhe tragen.
5. Essen Sie möglichst viele Tiere. Rinder beispielsweise zählen zu den weltweit größten CO2-Produzenten.
6. Legen Sie kürzere Strecken, wie z.B. den Weg von der Haustür zum Auto zu Fuß oder mit Bus und Bahn zurück.

In den Kommentaren ist wie immer jede Menge Raum für weitere Vorschläge.
ssi; Foto (Magnus Manske): Von einem Postillon-Weltallkorrespondenten fotografiert: immer wärmer werdende Erde.

Weitere Umwelttipps im Postillon-Archiv:
Ratgeber: So reagiert man auf die Strompreiserhöhungen
Wasser sparen: so geht's richtig
Umweltschutz am Arbeitsplatz

7 Kommentare:

  1. Netter Versuch, aber in Sachen Klimaschutz-Satire hat der Postillon keine Chance gegen den Spiegel:
    Scheitern wäre ein Erfolg
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  2. Punkt 4 kann ich aus shoe-wissenschaftlicher Sicht bestätigen. Mit "vollen Schuhabdruck" rumrennen wirft ja noch ein viel größeres Problem als dieses Klimadingsda auf. Die Erde wird immer kleiner. Ja echt. Je mehr wir auf der Erde rumtrampeln, je mehr wird diese von allen seiten (ist ja 'ne Kugel!) zusammengelatscht. Das wird das eigentliche Sorgenthema der Zukunft. Wenn kein Platz mehr ist auf dieser kleinen Kugel. Deswegen gibt es auch die Raumfahrt, Peterchens Mondreisen uws. doch das führt hier zu weit. Eben Wissenschaft.
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  3. Eulenspiegel-LeserDec 7, 2009 10:17 AM
    @Johnbook
    Nun wird mir endlich klar, warum der große Raumfahrtkoordinator Peter Hinze eine deutsche Rakete zum Mond schicken will.
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  4. Auch eine gute Methode: Amok laufen. Verringert nicht nur die Zahl der CO2 Verbraucher sondern hat auch den tollen Nebeneffekt, dass man sich hinterher super entspannt fühlt.
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  5. @Paramantus:

    Aber bitte mit Pfeil und Bogen und Samuraischwert. Der Einsatz von Handfeuerwaffen sollte nur noch in Maßen stattfinden und auf den Klimakiller Molotow-Cocktail sollte in Zukunft ganz verzichtet werden.
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  6. Mein ganz persönlicher Beitrag zum Klimaschutz: ich erspare mir regelmäßig den obligatorischen Rülpser nach dem Sprudelgenuss. Wenn nur alle Menschen so weitsichtig wären - die Welt wäre eine bessere.
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  7. @ Anonym:
    Pssst! Nur noch stilles Wasser trinken. Verringert den CO2 Ausstoß durch Körperöffnungen dramatisch und verringert den Lärm beim Trinken um mehrere tausend Db pro hundert Kilometer

    Anonymus
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