Newsticker

Krawalle am 1. Mai: So geht's richtig

Berlin (dpo) - Intensive Kalenderstudien haben ergeben, dass morgen der 1. Mai begangen wird. Der Postillon, das Propagandablatt der linken, rechten und mittleren Bewegung, gibt selbstverständlich heiße Tipps, wie man sich während der anstehenden Krawalle an diesem ganz besonderen Feiertag verhalten sollte:
mehr...

Newsticker (12)

++++ Rückkehr zur Normalität: Scholz verlängert Kurzarbeit ++++
++++ Grässlich: Krise zieht kritische Kreise, reißt Chrysler in die Kreide ++++
++++ . . . . . . . . . . . . . . . . . minimal gesunken ++++
. . . . . . Arbeitslosigkeit
++++ Platzhalter: Hier könnte eine witzige Tickerzeile stehen ++++
ssi, ssi, ssi, ssi
mehr...

Übersicht: Die ersten 100 Tage Obama

Washington DC/USA (dpo) - Der Postillon fasst exklusiv Barack Obamas erste 100 Tage als US-Präsident zusammen:
20. Januar 2009, 21. Januar 2009, 22. Januar 2009, 23. Januar 2009, 24. Januar 2009, 25. Januar 2009, 26. Januar 2009, 27. Januar 2009, 28. Januar 2009, 29. Januar 2009, 30. Januar 2009, 31. Januar 2009,
1. Februar 2009, 2. Februar 2009, 3. Februar 2009, 4. Februar 2009, 5. Februar 2009, 6. Februar 2009, 7. Februar 2009, 8. Februar 2009, 9. Februar 2009, 10. Februar 2009, 11. Februar 2009, 12. Februar 2009, 13. Februar 2009, 14. Februar 2009, 15. Februar 2009, 16. Februar 2009, 17. Februar 2009, 18. Februar 2009, 19. Februar 2009, 20. Februar 2009, 21. Februar 2009, 22. Februar 2009, 23. Februar 2009, 24. Februar 2009, 25. Februar 2009, 26. Februar 2009, 27. Februar 2009, 28. Februar 2009,
1. März 2009, 2. März 2009, 3. März 2009, 4. März 2009, 5. März 2009, 6. März 2009, 7. März 2009, 8. März 2009, 9. März 2009, 10. März 2009, 11. März 2009, 12. März 2009, 13. März 2009, 14. März 2009, 15. März 2009, 16. März 2009, 17. März 2009, 18. März 2009, 19. März 2009, 20. März 2009, 21. März 2009, 22. März 2009, 23. März 2009, 24. März 2009, 25. März 2009, 26. März 2009, 27. März 2009, 28. März 2009, 29. März 2009, 30. März 2009, 31. März 2009,
1. April 2009, 2. April 2009, 3. April 2009, 4. April 2009, 5. April 2009, 6. April 2009, 7. April 2009, 8. April 2009, 9. April 2009, 10. April 2009, 11. April 2009, 12. April 2009, 13. April 2009, 14. April 2009, 15. April 2009, 16. April 2009, 17. April 2009, 18. April 2009, 19. April 2009, 20. April 2009, 21. April 2009, 22. April 2009, 23. April 2009, 24. April 2009, 25. April 2009, 26. April 2009, 27. April 2009, 28. April 2009, 29. April 2009.
Congratulations, Mr. President, weiter so!
ssi

Häftlinge erhalten lebenslänglich Hausverbot nach Schlägerei

Bautzen (dpo) - Konsequent: Nach einer Schlägerei zwischen Horst Wonzke und Hagen Feulner auf dem Gefängnishof der Justizvollzugsanstalt Bautzen ließ Gefängnisdirektor Peter Kleefeld die beiden Häftlinge kurzerhand vor die Tür setzen und erteilte ihnen lebenslanges Hausverbot. "Strafe muss sein. Sonst lernen es diese Halunken nie", rechtfertigte Kleefeld sein beherztes Handeln gegenüber dem Postillon.
Für die beiden obdachlosen Sträflinge, die noch jeweils vier Jahre wegen schwerer Körperverletzung absitzen müssen, könnte es sich indes schwierig gestalten, eine neue Haftanstalt zu finden. Denn derlei Fehlverhalten spricht sich schnell herum.
ssi; Foto: Stehen außen am Gitter und wollen rein: Wonzke (links) und Feulner.

Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?












ssi; Fotos: Wikipedia

Kleiner Timmy darf mehr als andere Kinder

Saarbrücken (dpo) - Kleiner Timmy (9) im Glück! Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, dass seine Eltern ihm so viel erlauben. So schildert die 8-jährige Michelle, dass Timmy als einziger in der Klasse Süßigkeiten von Fremden annehmen darf und findet das "voll cool". Doch damit nicht genug: Er darf sogar zu fremden Männern ins Auto steigen. "Das ist total praktisch", findet Nachbarsjunge Dennis Meder (8). "Vor allem, wenn man mal schnell wohin will. Meine Eltern erlauben das nicht."
Serdar (10) besucht die Jahrgangsstufe über Timmy und weiß noch mehr zu berichten: "Timmy darf heimkommen, wann er will, er muss nicht baden oder Zähneputzen. Er darf auch brutale Filme angucken und muss keine Hausaufgaben machen. Er hat bestimmt die besten Eltern auf der ganzen Welt." Verkehrsradioberichten zufolge spielte der kleine Timmy bei Redaktionsschluss gerade mit einem Steakmesser auf der A 6 bei Saarbrücken.
ssi; Foto: Hat es besser als die anderen Kinder: der glückliche kleine Timmy (9). 

WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe

Genf/Schweiz (dpo) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat soeben bei einer Pressekonferenz die neusten Erkenntnisse zur Übertragung des tödlichen Schweinegrippevirus bekannt gegeben.
"Nach dem, was wir aus der jüngsten Forschung wissen, wird der Erreger nicht etwa durch direkten Kontakt oder über die Luft verbreitet", erklärte Pressesprecher Scott Haywood. "Wir haben es hier mit einer völlig neuen Übertragungsart zu tun. Die Schweinegrippe wird im Gegensatz zu allen bisher bekannten Krankheiten über die Medien verbreitet. Wenn Sie ein flaues Gefühl im Magen und ein Kratzen im Hals bekommen, sobald Sie Nachrichten über die Schweinegrippe lesen oder hören, dann sind das die ersten Symptome."
Auf die Frage, wieviel Informationen man über die Schweinegrippe aufnehmen müsse, um daran zu erkranken, führte Haywood aus, dass bereits ein Bericht über diese Pressekonferenz für eine Infektion ausreiche. Es sei daher die Aufgabe der Medien, die Bevölkerung über diese Erkenntnisse zu informieren, um eine Pandemie zu verhindern.
ssi; Foto rechts: Pressekonferenz der WHO; Foto links: eine von vielen Online-Zeitungen, die rücksichtslos über die Schweinegrippe berichten und dadurch ihre Leser infizieren.

Formel 1 widerlegt

Genf/Schweiz (dpo) - Atomphysikern der Universität Genf ist es gelungen, die weltbekannte Formel 1 zu widerlegen. FIA-Präsident Max Mosley hat daraufhin angekündigt, man werde den Rennbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen.
ssi; Foto: Aus der Traum - und das wegen eines Vorzeichenfehlers.

Das Wort zum Sonntag (26)

Kommentar:
Krise und Piraten, Piraten und Krise: Ist das alles, was unseren hochgelobten Medien derzeit einfällt? Das Volk will unterhalten werden und deshalb ist in diesen finsteren weil krisen- und piratengeplagten Zeiten Phantasie und Erfindungsreichtum der Journaille mehr gefragt denn je. Warum nicht einfach über einen Grenzkrieg zwischen Liechtenstein und Tibet berichten oder die Schuld für eine Invasion von Riesengrillen Ex-Tennisprofi Michael Stich in die Schuhe schieben? Selbst einen bissigen Kommentar zur Phantasielosigkeit der Medien sucht man vergebens.
ssi

Partyverbot für Großkatzen

Itzehoe (dpo) - Nach einem erneuten Blutbad auf einer Abiturabschlussfeier hat der Gesetzgeber endlich gehandelt und das Mitbringen von Partylöwen unter Strafe gestellt. Die Sau raus oder einen Bären steppen zu lassen ist jedoch nach wie vor erlaubt.
ssi; Foto (yaaaay): Ab 1. Mai verboten: Partylöwe.

Bild versteht Pro Reli nicht

Berlin (dpo) - Kann ja mal passieren: Bild, das Sturmgeschütz der deutschen Demokratie, ist durch die eigene Hetzkampagne für "Pro Reli" in Berlin (Hintergründe bei BILDblog) derart heißgelaufen, dass man im Hause Springer die eigenen Positionen nicht mehr versteht. So verkündete Bild heute in einem gekonnt einseitigen Bericht:
Rund 610 000 Ja-Stimmen braucht „Pro Reli“. Eine Entscheidung mit Symbolcharakter – weit über die Stadtgrenzen Berlins hinaus. Denn es geht auch darum, ob die Kinder (42% der 6- bis 15-jährigen mit Migrationshintergrund) in den Schulen der deutschen Hauptstadt noch etwas über die Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums erfahren.
Dass es bei "Pro Reli" eigentlich darum geht, dass Schüler anstelle des Schulfaches Ethik ihren Religionsunterricht entsprechend der eigenen Konfession (katholisch, evangelisch, muslimisch, Voodoo) als Pflichtfach wählen können, ist in der Bildredaktion offensichtlich untergegangen.
Die "Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums" werden die - aus Springersicht - bekehrenswerten Kinder/verlorenen Seelen mit Migrationshintergrund, also bei einem Erfolg von "Pro Reli" nicht erfahren, es sei denn sie setzen sich freiwillig in den christlichen Religionsunterricht (im jetzigen Fach Ethik sind die Weltreligionen, darunter das Christentum, Teil des Lehrplans).
Den Untergang des christlichen Abendlandes, den Der Postillon bereits seit seiner Gründung 1845 aktiv betreibt, wird "Pro Reli" also nicht verhindern können. Wenigstens aber, so ein Bild-Insider, habe man so noch einmal Ressentiments gegen Ausländer schüren können.
ssi; Foto: Hat nichts mit der ganzen Angelegenheit zu tun: die Punk-Band "Bad Religion"

Auch BILDblog staunt:
Das Bekehrungswunder von "Pro Reli"

Der Tag des Deutschen Bieres

(dpo) - Gebührlich: Auf den offiziellen "Tag des Deutschen Bieres" haben heute Menschen landauf, landab mit einem Glas Sekt angestoßen.
ssi

Zigarettenstummel von Wald verbrannt

Dessau (dpo) - Großer Sieg für die Gerechtigkeit: Im Waldbrandfall von Dessau (wir berichteten nicht) hat das Landgericht jetzt ein Urteil zugunsten des Klägers Werner Jobst gegen den Waldbesitzer Udo Leumar gesprochen.
mehr...

Funkstille bei T-Mobile und die Folgen

(dpo) - Das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom ist am Dienstagnachmittag wegen eines Softwarefehlers in weiten Teilen Deutschlands ausgefallen. Millionen Menschen waren nicht erreichbar. Der Postillon hat exklusiv die gravierenden Folgen der Funkstille recherchiert:

1. Tausende haben ihr Handy im Kino völlig umsonst abgeschaltet.
2. T-Mobile-Nutzer wissen jetzt endlich, wie sich O2-Kunden jeden verdammten Tag im Funkloch Deutschland fühlen.
3. Millionen T-Mobile-Kunden konnten nur noch mit Hilfe von ICQ, Facebook, StudiVZ, MySpace, Xing, Twitter, Skype, E-Mails, Festnetz, Dosentelefon, Zweithandy, Dritthandy, Telegrammen, Megaphonen, Handzeichen oder gar direkten Gesprächen Kontakt mit ihren Mitmenschen aufnehmen.
4. Wird nachgereicht (Reporter nicht erreichbar).

ssi; Foto: Ließen nichts unversucht: verzweifelte T-Mobile-Nutzer.

Pfand auf Einweg-Bumerangs gefordert

Berlin (dpo) - Umweltverbände fordern ein Pfandsystem für die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Einweg-Bumerangs. Laut BUND würden diese immer häufiger geworfen, kämen aber im Gegensatz zu gebogenen Mehrweg-Bumerangs nicht mehr zurück und verschandelten so die ganze Landschaft. Gute Nachrichten für Hundehalter: Sie könnten von der Pfandpflicht befreit werden.
ssi; Foto: Wird unter anderem zur Entenjagd genutzt: Einweg-Bumerang.

Mangelnder Wahrheitsgehalt endlich belegt

San Francisco/USA (dpo) - Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zeitungsartikel, die mit den Worten "Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden" eingeleitet werden, in der Regel nicht der Wahrheit entsprechen.
ssi; Foto: Forscht gerade nach einer neuen Diätpille: amerikanischer Wissenschaftler (Dramatisierung).

Nashörner legen Augsburger Innenstadt in Schutt und Asche

Augsburg (dpo) - Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat eine Herde Nashörner heute Morgen die Innenstadt von Augsburg vollständig verwüstet und einen Sachschaden von mehreren Millionen Euro angerichtet.
mehr...

Darum ist Guttenberg der Liebling der Deutschen!

Die folgenden Schlagzeilen sind eine kleine Collage der Bild-Berichterstattung seit Februar 2009 ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bilden Sie sich Ihre Meinung - vor allem im Vergleich mit Oskar Lafontaine:































ssi; Screenshots: Bild.de.
Powered by Blogger