Newsticker

Krawalle am 1. Mai: So geht's richtig

Berlin (dpo) - Intensive Kalenderstudien haben ergeben, dass morgen der 1. Mai begangen wird. Der Postillon, das Propagandablatt der linken, rechten und mittleren Bewegung, gibt selbstverständlich heiße Tipps, wie man sich während der anstehenden Krawalle an diesem ganz besonderen Feiertag verhalten sollte:
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Newsticker (12)

++++ Rückkehr zur Normalität: Scholz verlängert Kurzarbeit ++++
++++ Grässlich: Krise zieht kritische Kreise, reißt Chrysler in die Kreide ++++
++++ . . . . . . . . . . . . . . . . . minimal gesunken ++++
. . . . . . Arbeitslosigkeit
++++ Platzhalter: Hier könnte eine witzige Tickerzeile stehen ++++
ssi, ssi, ssi, ssi
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Übersicht: Die ersten 100 Tage Obama

Washington DC/USA (dpo) - Der Postillon fasst exklusiv Barack Obamas erste 100 Tage als US-Präsident zusammen:
20. Januar 2009, 21. Januar 2009, 22. Januar 2009, 23. Januar 2009, 24. Januar 2009, 25. Januar 2009, 26. Januar 2009, 27. Januar 2009, 28. Januar 2009, 29. Januar 2009, 30. Januar 2009, 31. Januar 2009,
1. Februar 2009, 2. Februar 2009, 3. Februar 2009, 4. Februar 2009, 5. Februar 2009, 6. Februar 2009, 7. Februar 2009, 8. Februar 2009, 9. Februar 2009, 10. Februar 2009, 11. Februar 2009, 12. Februar 2009, 13. Februar 2009, 14. Februar 2009, 15. Februar 2009, 16. Februar 2009, 17. Februar 2009, 18. Februar 2009, 19. Februar 2009, 20. Februar 2009, 21. Februar 2009, 22. Februar 2009, 23. Februar 2009, 24. Februar 2009, 25. Februar 2009, 26. Februar 2009, 27. Februar 2009, 28. Februar 2009,
1. März 2009, 2. März 2009, 3. März 2009, 4. März 2009, 5. März 2009, 6. März 2009, 7. März 2009, 8. März 2009, 9. März 2009, 10. März 2009, 11. März 2009, 12. März 2009, 13. März 2009, 14. März 2009, 15. März 2009, 16. März 2009, 17. März 2009, 18. März 2009, 19. März 2009, 20. März 2009, 21. März 2009, 22. März 2009, 23. März 2009, 24. März 2009, 25. März 2009, 26. März 2009, 27. März 2009, 28. März 2009, 29. März 2009, 30. März 2009, 31. März 2009,
1. April 2009, 2. April 2009, 3. April 2009, 4. April 2009, 5. April 2009, 6. April 2009, 7. April 2009, 8. April 2009, 9. April 2009, 10. April 2009, 11. April 2009, 12. April 2009, 13. April 2009, 14. April 2009, 15. April 2009, 16. April 2009, 17. April 2009, 18. April 2009, 19. April 2009, 20. April 2009, 21. April 2009, 22. April 2009, 23. April 2009, 24. April 2009, 25. April 2009, 26. April 2009, 27. April 2009, 28. April 2009, 29. April 2009.
Congratulations, Mr. President, weiter so!
ssi

Häftlinge erhalten lebenslänglich Hausverbot nach Schlägerei

Bautzen (dpo) - Konsequent: Nach einer Schlägerei zwischen Horst Wonzke und Hagen Feulner auf dem Gefängnishof der Justizvollzugsanstalt Bautzen ließ Gefängnisdirektor Peter Kleefeld die beiden Häftlinge kurzerhand vor die Tür setzen und erteilte ihnen lebenslanges Hausverbot. "Strafe muss sein. Sonst lernen es diese Halunken nie", rechtfertigte Kleefeld sein beherztes Handeln gegenüber dem Postillon.
Für die beiden obdachlosen Sträflinge, die noch jeweils vier Jahre wegen schwerer Körperverletzung absitzen müssen, könnte es sich indes schwierig gestalten, eine neue Haftanstalt zu finden. Denn derlei Fehlverhalten spricht sich schnell herum.
ssi; Foto: Stehen außen am Gitter und wollen rein: Wonzke (links) und Feulner.

Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?












ssi; Fotos: Wikipedia

Kleiner Timmy darf mehr als andere Kinder

Saarbrücken (dpo) - Kleiner Timmy (9) im Glück! Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, dass seine Eltern ihm so viel erlauben. So schildert die 8-jährige Michelle, dass Timmy als einziger in der Klasse Süßigkeiten von Fremden annehmen darf und findet das "voll cool". Doch damit nicht genug: Er darf sogar zu fremden Männern ins Auto steigen. "Das ist total praktisch", findet Nachbarsjunge Dennis Meder (8). "Vor allem, wenn man mal schnell wohin will. Meine Eltern erlauben das nicht."
Serdar (10) besucht die Jahrgangsstufe über Timmy und weiß noch mehr zu berichten: "Timmy darf heimkommen, wann er will, er muss nicht baden oder Zähneputzen. Er darf auch brutale Filme angucken und muss keine Hausaufgaben machen. Er hat bestimmt die besten Eltern auf der ganzen Welt." Verkehrsradioberichten zufolge spielte der kleine Timmy bei Redaktionsschluss gerade mit einem Steakmesser auf der A 6 bei Saarbrücken.
ssi; Foto: Hat es besser als die anderen Kinder: der glückliche kleine Timmy (9). 

WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe

Genf/Schweiz (dpo) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat soeben bei einer Pressekonferenz die neusten Erkenntnisse zur Übertragung des tödlichen Schweinegrippevirus bekannt gegeben.
"Nach dem, was wir aus der jüngsten Forschung wissen, wird der Erreger nicht etwa durch direkten Kontakt oder über die Luft verbreitet", erklärte Pressesprecher Scott Haywood. "Wir haben es hier mit einer völlig neuen Übertragungsart zu tun. Die Schweinegrippe wird im Gegensatz zu allen bisher bekannten Krankheiten über die Medien verbreitet. Wenn Sie ein flaues Gefühl im Magen und ein Kratzen im Hals bekommen, sobald Sie Nachrichten über die Schweinegrippe lesen oder hören, dann sind das die ersten Symptome."
Auf die Frage, wieviel Informationen man über die Schweinegrippe aufnehmen müsse, um daran zu erkranken, führte Haywood aus, dass bereits ein Bericht über diese Pressekonferenz für eine Infektion ausreiche. Es sei daher die Aufgabe der Medien, die Bevölkerung über diese Erkenntnisse zu informieren, um eine Pandemie zu verhindern.
ssi; Foto rechts: Pressekonferenz der WHO; Foto links: eine von vielen Online-Zeitungen, die rücksichtslos über die Schweinegrippe berichten und dadurch ihre Leser infizieren.

Formel 1 widerlegt

Genf/Schweiz (dpo) - Atomphysikern der Universität Genf ist es gelungen, die weltbekannte Formel 1 zu widerlegen. FIA-Präsident Max Mosley hat daraufhin angekündigt, man werde den Rennbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen.
ssi; Foto: Aus der Traum - und das wegen eines Vorzeichenfehlers.

Das Wort zum Sonntag (26)

Kommentar:
Krise und Piraten, Piraten und Krise: Ist das alles, was unseren hochgelobten Medien derzeit einfällt? Das Volk will unterhalten werden und deshalb ist in diesen finsteren weil krisen- und piratengeplagten Zeiten Phantasie und Erfindungsreichtum der Journaille mehr gefragt denn je. Warum nicht einfach über einen Grenzkrieg zwischen Liechtenstein und Tibet berichten oder die Schuld für eine Invasion von Riesengrillen Ex-Tennisprofi Michael Stich in die Schuhe schieben? Selbst einen bissigen Kommentar zur Phantasielosigkeit der Medien sucht man vergebens.
ssi

Partyverbot für Großkatzen

Itzehoe (dpo) - Nach einem erneuten Blutbad auf einer Abiturabschlussfeier hat der Gesetzgeber endlich gehandelt und das Mitbringen von Partylöwen unter Strafe gestellt. Die Sau raus oder einen Bären steppen zu lassen ist jedoch nach wie vor erlaubt.
ssi; Foto (yaaaay): Ab 1. Mai verboten: Partylöwe.

Bild versteht Pro Reli nicht

Berlin (dpo) - Kann ja mal passieren: Bild, das Sturmgeschütz der deutschen Demokratie, ist durch die eigene Hetzkampagne für "Pro Reli" in Berlin (Hintergründe bei BILDblog) derart heißgelaufen, dass man im Hause Springer die eigenen Positionen nicht mehr versteht. So verkündete Bild heute in einem gekonnt einseitigen Bericht:
Rund 610 000 Ja-Stimmen braucht „Pro Reli“. Eine Entscheidung mit Symbolcharakter – weit über die Stadtgrenzen Berlins hinaus. Denn es geht auch darum, ob die Kinder (42% der 6- bis 15-jährigen mit Migrationshintergrund) in den Schulen der deutschen Hauptstadt noch etwas über die Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums erfahren.
Dass es bei "Pro Reli" eigentlich darum geht, dass Schüler anstelle des Schulfaches Ethik ihren Religionsunterricht entsprechend der eigenen Konfession (katholisch, evangelisch, muslimisch, Voodoo) als Pflichtfach wählen können, ist in der Bildredaktion offensichtlich untergegangen.
Die "Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums" werden die - aus Springersicht - bekehrenswerten Kinder/verlorenen Seelen mit Migrationshintergrund, also bei einem Erfolg von "Pro Reli" nicht erfahren, es sei denn sie setzen sich freiwillig in den christlichen Religionsunterricht (im jetzigen Fach Ethik sind die Weltreligionen, darunter das Christentum, Teil des Lehrplans).
Den Untergang des christlichen Abendlandes, den Der Postillon bereits seit seiner Gründung 1845 aktiv betreibt, wird "Pro Reli" also nicht verhindern können. Wenigstens aber, so ein Bild-Insider, habe man so noch einmal Ressentiments gegen Ausländer schüren können.
ssi; Foto: Hat nichts mit der ganzen Angelegenheit zu tun: die Punk-Band "Bad Religion"

Auch BILDblog staunt:
Das Bekehrungswunder von "Pro Reli"

Der Tag des Deutschen Bieres

(dpo) - Gebührlich: Auf den offiziellen "Tag des Deutschen Bieres" haben heute Menschen landauf, landab mit einem Glas Sekt angestoßen.
ssi

Zigarettenstummel von Wald verbrannt

Dessau (dpo) - Großer Sieg für die Gerechtigkeit: Im Waldbrandfall von Dessau (wir berichteten nicht) hat das Landgericht jetzt ein Urteil zugunsten des Klägers Werner Jobst gegen den Waldbesitzer Udo Leumar gesprochen.
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Funkstille bei T-Mobile und die Folgen

(dpo) - Das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom ist am Dienstagnachmittag wegen eines Softwarefehlers in weiten Teilen Deutschlands ausgefallen. Millionen Menschen waren nicht erreichbar. Der Postillon hat exklusiv die gravierenden Folgen der Funkstille recherchiert:

1. Tausende haben ihr Handy im Kino völlig umsonst abgeschaltet.
2. T-Mobile-Nutzer wissen jetzt endlich, wie sich O2-Kunden jeden verdammten Tag im Funkloch Deutschland fühlen.
3. Millionen T-Mobile-Kunden konnten nur noch mit Hilfe von ICQ, Facebook, StudiVZ, MySpace, Xing, Twitter, Skype, E-Mails, Festnetz, Dosentelefon, Zweithandy, Dritthandy, Telegrammen, Megaphonen, Handzeichen oder gar direkten Gesprächen Kontakt mit ihren Mitmenschen aufnehmen.
4. Wird nachgereicht (Reporter nicht erreichbar).

ssi; Foto: Ließen nichts unversucht: verzweifelte T-Mobile-Nutzer.

Pfand auf Einweg-Bumerangs gefordert

Berlin (dpo) - Umweltverbände fordern ein Pfandsystem für die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Einweg-Bumerangs. Laut BUND würden diese immer häufiger geworfen, kämen aber im Gegensatz zu gebogenen Mehrweg-Bumerangs nicht mehr zurück und verschandelten so die ganze Landschaft. Gute Nachrichten für Hundehalter: Sie könnten von der Pfandpflicht befreit werden.
ssi; Foto: Wird unter anderem zur Entenjagd genutzt: Einweg-Bumerang.

Mangelnder Wahrheitsgehalt endlich belegt

San Francisco/USA (dpo) - Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zeitungsartikel, die mit den Worten "Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden" eingeleitet werden, in der Regel nicht der Wahrheit entsprechen.
ssi; Foto: Forscht gerade nach einer neuen Diätpille: amerikanischer Wissenschaftler (Dramatisierung).

Nashörner legen Augsburger Innenstadt in Schutt und Asche

Augsburg (dpo) - Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat eine Herde Nashörner heute Morgen die Innenstadt von Augsburg vollständig verwüstet und einen Sachschaden von mehreren Millionen Euro angerichtet.
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Das Wort zum Sonntag (25)

Kommentar:
Friede, Genmaisverbot, Freude, ein neuer Hund und schmackhafter Eierkuchen: Es geht ein Ruck durch den Sack der schlechten Laune, in den man alle stecken möchte, die keine gute Miene zum bösen Spiel machen wollen. Ab morgen, spätestens übermorgen geht es steil bergauf und wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann kann der Karren aus dem Dreck gezogen, repariert und abgewrackt werden - der ewige Kreislauf des Lebens.
ssi

Arbeitsagentur ab Oktober pleite

Nürnberg, Berlin (dpo) - Berichten des Spiegel zufolge wird der Bundesagentur für Arbeit bis Oktober das Geld ausgehen. Dieser Problematik gedenkt Bundesarbeitsminister Olaf Scholz mit folgenden Maßnahmen zu entgegnen:
1. Langzeitarbeitslose müssen in Kurzarbeitslosigkeit gehen.
2. Schwer Vermittelbare werden in ein sogenanntes "Bad Arbeitsamt" ausgelagert.
3. Üppige Boni für 1-Euro-Jobber werden gestrichen.
4. Arbeitslose über 55 werden abgewrackt.
5. Die von Scholz noch im November 2008 für etwa 2015 angestrebte Vollbeschäftigung könnte notfalls um sechs Jahre vorgezogen werden.
Um keinen Teufelskreis in Gang zu setzen, sollen übrigens keine Angestellten der Agentur für Arbeit entlassen werden, da diese sonst ohnehin wieder der Agentur für Arbeit auf der Tasche lägen, die dann auch noch mehr Vermittler benötigen würde.
ssi; Foto: Auf der Suche nach ausländischen Investoren: Das Arbeitsamt.

Merkel lässt Bushido abblitzen

Berlin (dpo) - Der sympathische Rapper Bushido hat in einem Interview mit der Modezeitschrift InStyle erklärt, dass er mit Angela Merkel "allein aufgrund ihres Status Sex haben würde".
Jetzt hat sich auf Anfrage des Postillons die Bundeskanzlerin selbst dazu geäußert: "Das klingt durchaus verlockend", so die Staatschefin. "Aber seit Herr Bushido 2004 das Label "Aggro Berlin" verlassen hat, hat er für mich deutlich an Sex Appeal verloren. Der Gangsta-Rappa sollte erst wieder den Flow seines Albums Carlo, Cokxxx, Nutten (2002) erreichen, dann lasse ich mit mir reden." Außerdem, so Merkel, habe ihr Ehemann Joachim Sauer (59) morgen Geburtstag.

ssi; Foto rechts (א (Aleph): Hat offensichtlich gerade ihre Wahlperiode: Angela Merkel; Foto links (Ghetto Gentleman): Auf Brautschau: Bushido.

Ehemaliger Kronzeuge schon wieder umgezogen

Iserlohn (dpo) - Ja, hört das denn niemals auf? Bereits zum sechsten Mal innerhalb der letzten Jahre musste der berühmte Mafia-Kronzeuge Luigi Straggione, der 2006 vier Mafiapaten lebenslänglich hinter Gitter brachte, nun umziehen.
Straggione lebte seit dem Prozess im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms bereits in Mailand (wir berichteten), Budapest (wir berichteten), Genf (wir berichteten), Minsk (wir berichteten) und zuletzt Sevilla (wir berichteten). Der 36-jährige musste bei jeder seiner bisherigen Relokalisierungen eine neue Identität annehmen und sich einer schmerzhaften Gesichtsoperation unterziehen, um nicht von den Häschern der Mafia, die ewige Rache geschworen hat, aufgespürt zu werden.
Postillon-Informationen zufolge zog Straggione bereits vergangenen Samstag unter dem Namen Simon Heubeck in die Luisenstraße 134 in Iserlohn (2. Stock). Hoffentlich wird er dort endlich Ruhe finden. Wir bleiben dran.
ssi; Foto: Anstelle eines Interviews nur wütendes Geschrei: Straggione (alias Simon Heubeck).

Stock abgebrochen: Mann walkt tagelang nordic im Kreis

Wiesbaden (dpo) - Nie wieder Nordic Walking! Das hat sich Holger Weiß (44) aus Rambach bei Wiesbaden nach einem wahren Horrortrip geschworen. Vergangenen Samstag machte sich der sportlich aktive Familienvater zu seiner wöchentlichen Runde Nordic Walking auf. Doch als nach ungefähr 500 Metern der rechte Nordic-Walking-Stock aufgrund von Materialermüdung abbrach, nahm das Unglück seinen Lauf.
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Kapitalvermögen von Seeräubern aufspüren - so geht's

Mogadischu/Somalia (dpo) - Die USA suchen nach Möglichkeiten, die Kapitalvermögen von Seeräubern aufzuspüren und einzufrieren. Offensichtlich befindet sich dieses Kapitalvermögen - so eine alte Karte, die dem Postillon vorliegt - auf einer Insel namens "Isla del diablo".
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Die ehrgeizigen Pläne des First Dog

Bo ist ähnlich viel "on line" wie sein Herrchen Barack Obama
Washington D.C./USA (dpo) - Bo Obama, der neue First Dog, ist unter großem Medienrummel in die Weiße Hundehütte eingezogen und hat heute der Öffentlichkeit sein Regierungsprogramm für die ersten Monate im Amt vorgebellt.
1. Drastische Senkung des Spitzenhundesteuersatzes
2. Gleichberechtigung für schwarze Hunde
3. Landesweite Hundehüttenwärmedämmung
4. 20% auf alles - auch auf Tiernahrung
5. Tod dem Briefträger
Auf die Frage, wie er diese ehrgeizigen Pläne umzusetzen gedenke, antwortete Bo heiser: "Work! Work!" Was ausgerechnet ihn zum hohen Amt des First Dogs am geeignetsten macht, ist in den Augen des Portugiesischen Wasserhundes übrigens sein ausgezeichnetes "Know-Hooooow!".
ssi

Überreste von spätantiker Homepage entdeckt

Rom/Italien (dpo) - Prodano Romi, der Sprecher der römischen Verkehrsbetriebe, verkündete heute auf einer Pressekonferenz, dass sich der Neustart (Relaunch) der U-Bahn-Homepage www.metroroma.it auf unbestimmte Zeit verzögern werde.
"Unsere IT-Experten sind bei der Durchführung von Wartungs- und Erweiterungsarbeiten an unserem Internetauftritt auf die Überreste einer antiken Homepage (pagina domestica) gestoßen, auf deren Fundament metroroma.it gehostet wird", erklärte Romi.
Im Augenblick seien Alt-Philologen, Informatiker und Archäologen dabei, den Fund auszuwerten. Ersten Untersuchungen zufolge handelt es sich bei der Webseite um den Online-Auftritt eines Jupitertempels, der wohl bereits im Jahre 568 n.Chr. von den Langobarden bis auf die Grundmauern gehackt wurde.
In der Vergangenheit wurden immer wieder italienische Domains gesperrt, weil bei Umbauarbeiten teilweise sehr gut erhaltene antike Homepages freigelegt wurden, die unter den modernen begraben liegen.
ssi; Screenshot: So sah der Tempel auf der antiken Homepage aus: In der Spätantike steckten Bildbearbeitungsprogramme noch in den Kinderschuhen.

Newsticker (11)

++++ Geistesblitz: Vier Mitarbeiter einer Hamburger Werbeagentur erleiden Gehirnerschütterung bei Brain-Storming ++++
++++ Astronautinnen auf unbemannter Raumfähre langweilen sich ++++
++++ Bayern - Barcelona: Philipp Fußlahm hat sich gerade noch rechtzeitig von einer Verballhornung seines Namens wegen einer Wadenverhärtung erholt ++++
++++ Woolworth beantragt Insolvenz und sichert sich den Namen "Woolworthless" ++++
ssi, ssi, ssi, ssi
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Karstadt-Rolltreppe steckengeblieben

Lübeck (dpo) - Soeben haben wir aus dem Warenhaus Karstadt in Lübeck Meldung erhalten, dass gegen 10:30 Uhr eine Rolltreppe zwischen dem zweiten und ersten Stock (abwärts) steckengeblieben ist. Brisant: Ein junges Pärchen befindet sich noch auf der Treppe und kann weder aufwärts noch abwärts fahren.
Wir halten unsere Leser selbstvertändlich auf dem Laufenden.
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Italien ist weg

Innsbruck (dpo) - Gondoliere, Mafia, Pizza, Dolce Vita - das alles gibt es seit heute nicht mehr, denn in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist Italien spurlos verschwunden. Warum und wohin der Mittelmeeranrainerstaat verschwunden ist, konnte bislang nicht geklärt werden.
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Eltern von kleinem Timmy verbrennen Teddybär, weil er Fensterscheibe einwarf

Saarbrücken (dpo) - Der kleine Timmy (6) ist entsetzt, spricht nicht mehr, starrt nur noch auf die zwei Glaskügelchen in seiner Hand.
Zur Vorgeschichte: Bereits gestern wurde Timmys Teddybär Teddy (5) nach einer mehrstündigen Verhandlung vor dem Familiengericht zum Tode durch Verbrennen im hauseigenen Kachelofen verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, eine Fensterscheibe eingeworfen zu haben. Als Begründung für die drastische Strafe führten die vorsitzenden Richter Mama und Papa das lange Vorstrafenregister Teddys an.
Teddy soll in den letzten Jahren mehrere Tapeten beschmiert und fünf Gläser sowie zwei Vasen zerbrochen haben. Weiterhin zerschnitt er Papas Krawatte und stahl sogar in einem Fall zwei Euro aus Mamas Portemonnaie. Überführt wurde der kleine haarige Ganove, der während des gesamten Prozesses keine Miene verzog und von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte, stets durch belastende Zeugenaussagen des kleinen Timmys, der bei allen kriminellen Handlungen von Teddy unbeteiligt vor Ort war. Der brave Junge beteuerte in allen Fällen, wie auch im aktuellen Prozess: "Ich war es nicht! Das war Teddy."
Das Urteil wurde sofort nach der Verkündung unter lautem Schreien Timmys vollstreckt. Verständlich, denn der Knabe und der Bär waren trotz der kriminellen Umtriebe Teddys fünf Jahre lang engste Freunde. Immerhin: Die feuerfesten Augen seines früheren Spielgefährten durfte Timmy anschließend aus dem Ofen fischen und behalten.
ssi; Foto: Timmy (6) und Teddy (†) in glücklicheren Tagen.

Das Wort zum Sonntag (24)

Kommentar:
Er wurde geschlagen und gedemütigt. Er wurde gequält und vor aller Augen hingerichtet. Am dritten Tage jedoch ist er wieder auferstanden - der 1. FC Bayern München hat sich mit einem furiosen 4:0 zurückgemeldet. Könnte Jesus Christus das miterleben, er würde im Grab rotieren, wäre er nicht aufgefahren in den Himmel und säße er nicht dort zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Amen.

700 Jahre Schere

(dpo) - Genau heute vor 700 Jahren wurde in Belgien durch einen Irrtum die moderne Schere erfunden. Der Antwerper Mechanicus Gerard Cheri versuchte ursprünglich, ein neuartiges Brillengestell ohne lästige Bügel zu entwickeln, musste dieses Anwendungsgebiet aber wieder aufgeben, da er sich ständig in die Nase schnitt. Die Idee, das nach ihm benannte Gerät zum Schneiden von Papier zu verwenden, kam Cheri bei einer abendlichen Partie Schnick, Schnack, Schnuck im Wirtshaus.
ssi; Foto: Damen- und Herrenmodell der ersten Scheren.

Wenn die Inflation kommt

Berlin (dpo) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wies in einem Interview mit irgendeiner Zeitung auf die Gefahr einer weltweiten Inflationswelle wegen der immensen Staatsinvestitionen während der Krise hin.
Einer drastischen Abwertung des Geldes würden nach Postillon-Recherchen zufolge folgende Folgen folgen:
1. Geld könnte nur noch für hohe Summen gekauft werden. Ein Fünf-Millionen-Euro-Schein würde beispielsweise unglaubliche fünf Millionen Euro kosten!
2. Die Forderung einer Millionärssteuer vonseiten der Linkspartei würde voll zu Lasten des kleinen Mannes gehen.
3. Die Preise für Schubkarren würden wegen der großen Nachfrage ins Unermessliche steigen. Eine Schubkarre könnte sehr schnell fünfzig Schubkarren voll Geld kosten.
4. Das Zeilenhonorar eines Praktikanten beim Postillon bliebe unverändert (0,00 Euro).
5. Der Gebrauch von Nullen würde inflationär steigen.
6.000.000.000.000. Wir würden uns an unglaublich große Zahlen gewöhnen.

ssi; Foto: Peer weiß: Inflation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Aufblähung.

Iran feiert Fortschritte bei Atomprogramm

Teheran/Iran (dpo) - "Nuclear Day" im Iran: Präsident Ahmadinedschad hat am Donnerstag höchstpersönlich die erste Nuklearbrennstoff-Fabrik seines Landes eingeweiht.
"Das iranische Atomprogramm ist ein voller Erfolg", verkündete der smarte Staatschef anschließend in einem Exklusiv-Interview mit dem Postillon, "Alles funktioniert völlig reibungslos". Die Frage, ob die neue Technologie nur zu friedlichen Zwecken genutzt werde, beantwortete Ahmadinedschad unisono mit einem klaren "Ja!" und "Nein!".
ssi; Foto: Will bei den Präsidentschaftswahlen gegen sich selbst antreten: Mahmud Ahmadinedschad.

Frohe Ostern!

Der Postillon wünscht all seinen Lesern ein frohes Osterfest und gedenkt in Stille der Passion Hasi.
ssi; Bild: Jennsche.

Bäcker Blume und Apotheken Umschau fusionieren

Hilden/Baierbrunn (dpo) - Die Verleger der beiden Gratiszeitungen Bäckerblume und Apotheken Umschau gaben heute Morgen auf einer Pressekonferenz Fusionspläne bekannt. Die beiden Titel sollen unter dem Namen "Blumschau" zusammengeführt werden. Ziel sei es, ein mächtiges Medienkonglomerat zu bilden und den Fokus der Öffentlichkeit auf die wichtigen Dinge im Leben zu lenken: Backwaren und Medikamente.
ssi

Umfrage: Deutsche haben kaum Kleingeld

Berlin (dpo) - Eine von drei angetrunkenen Punks durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass nur 0,78% der Deutschen mal'n Euro haben. Auch 'n büschn Kleingeld hatte nur jeder 84. (1,19%) in der Tasche. Lonny Mouseblood, dem ältesten Punk der Gruppe, zufolge trug sich die Befragung finanziell selbst.
ssi; Foto: Wundern sich, wie die Leute im Supermarkt ohne Euro an Einkaufswagen kommen: Lonny (Mitte) und seine Freunde Mecki (links) und Kotze.

Kai Diekmann mag Persönlichkeitsrechtsverletzungen nicht mehr

Lübeck, Berlin (dpo) - Viele Kritiker sind erstaunt, denn einer, von dem es keiner erwartet hätte, legte in der vergangenen Woche überraschend Moralverständnis an den Tag. Kai Diekmann, Chefredakteur des Boulevardblatts Bild, missbilligt Persönlichkeitsrechtsverletzungen und den Missbrauch von Fotos.
Berichten der Online-Ausgabe der bekannten Tageszeitung Der Postillon zufolge forderte Kai Diekmanns Anwalt Prof. Dr. Jan H. die Online-Ausgabe der bekannten Tageszeitung Der Postillon auf, für das hauseigene Twitterprofil DerChefred nicht mehr das Konterfei des beliebten Bild-Chefredakteurs zu verwenden und schrieb unter anderem:
(...) Der Betrieb dieses Profils und insbesondere die unerlaubte Veröffentlichung des Bildes meines Mandanten stellt einen rechtswidrigen Eingriff in sein allgemeines Persönlichkeitsrecht und Recht am eigenen Bild gemäß § 22 KUG dar. (...)
Eine zweite E-Mail, direkt an Twitter gerichtet, sorgte dann dafür, dass der Account DerChefred vorläufig gesperrt wurde.
Obwohl alle der sagenhaften 13 follower (regelmäßige Twitter-Leser, Der Red.) nun sicherlich ob des herben Verlustes trauern werden, freut sich die gesamte Redaktion, dass in Zukunft keine weiteren Persönlichkeitsrechtsverletzungen und Fotomissbräuche vonseiten der Bildzeitung zu erwarten sind - jetzt, wo der eigene Chefredakteur am eigenen Leib erfahren musste, wie unangenehm das sein kann.
Der Chefredakteur des Postillon indes nimmt es gelassen: "Ich bin froh, dass ich diesen Twittermüll nicht mehr machen muss", erklärte der sympathische 28-jährige bei einer hausinternen Pressekonferenz.

ssi; Foto: Mag es nicht, wenn sein Recht am eigenen Bild missbraucht wird: Kai Diekmann. (Fotografiert von Philipp Neuhaus unter Creative Commons Lizenz 2.5); Screenshots: E-Post von Diekmanns Anwalt (rechts); mit solchen Späßen trieb der Chefred Kai Diekmann zur Weißglut (links) - Zum Vergrößern jeweils anklicken.

Nachtrag, 20. Juli 2009: Inzwischen konnte die Postillon-Redaktion die Forderungen von Diekmanns Anwalt heldenhaft auf einen niedrigen dreistelligen Betrag herunterhandeln.

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Kühlschrank geplündert

Düsseldorf (dpo) - In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in einer Düsseldorfer Wohnung ein Kühlschrank geplündert. Die Tatsache, dass keine Einbruchsspuren festzustellen sind, lässt vermuten, dass es sich um einen professionellen Mundräuber handelte. Die derzeit auf Diät gesetzte Eigentümerin der Wohnung, Hanna Lobock (24, Single), gab sich betont milde: "Vielleicht wurde die Täterin kürzlich von ihrem Freund verlassen."
ssi; Foto: Wer macht denn sowas?

Newsticker (10)

++++ Arm: Die Kirchenmäuse des Kölner Doms sammeln für eine Käseglocke ++++
++++ Schmerzhaft: Matrose verliert Auge durch Mövenpick ++++
++++ So ein Twixer: Mr. Tom snickert Kit-Kat an den Mars und bekommt voll in die Nuts ++++
---- Wegen Newsticker: sämtliche Pluszeichen aufgebraucht ----
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Das Wort zum Sonntag (23)

Kommentar:
"Das ist doch der Gipfel!", denken viele, wenn die G-20- oder NATO-Staaten tagen, wochen und stunden. Krawalle und Krawatten haben dann auch die Nachrichten der letzten Tage, Wochen und Stunden geprägt. Und noch etwas: Mehdorn/Madonna war in jedem Fall der/die große Verlierer/Verliererin. Er/sie durfte seinen Job/das nächste Kind bei der Bahn/in Malawi nicht behalten/adoptieren. Mehdorna!
ssi

Weißer Ring: Mordopfer suchen keine Unterstützung

Mainz (dpo) - Die Opferhilfe Weißer Ring hat bereits am Freitag eine alarmierende Pressemeldung herausgegeben: Ihrzufolge hätten interne Erhebungen der Organisation ergeben, dass zwar Verbrechensopfer jeglicher Art Beratung und Hilfe beim Weißen Ring suchen, eine wichtige Gruppe jedoch völlig herausfalle. Seit Gründung des Weißen Ringes habe sich, so die Meldung, noch kein einziges Mordopfer gemeldet und um menschlichen Beistand gebeten.
Dr. Nicolas Greiff, der Postillon-Hauspsychologe erklärt dieses Phänomen folgendermaßen: "Man nimmt an, dass dies an der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Mordopfern liegt. Gleichzeitig suchen Ermordete meist einen Teil der Schuld an ihrer Ermordung bei sich selbst und schämen sich dafür. Deswegen und aus Angst, ihm vor Gericht begegnen zu müssen, zeigen Mordopfer ihren Mörder auch so gut wie nie an."
Der Weiße Ring hat reagiert und bietet daher ab sofort auch anonyme Beratungen sowie Gruppentherapien für Massenmordopfer an, damit die Geschädigten nicht das Gefühl haben müssen, schon wieder ins offene Messer zu laufen.
ssi; Foto: Wirken oft apathisch und abwesend: Mordopfer

Wohngebiet von riesigen Würfeln verwüstet

Monopolis (dpo) - Zum vierten Mal innerhalb weniger Stunden haben zwei gigantische Würfel eine Schneise der Vernichtung in zwei Straßenzüge von Monopolis geschlagen. Drei Häuser der Elisenstraße und ein Hotel in der Chausseestraße wurden durch die schiere Gewalt der beiden Hexaeder umgeworfen - zudem wurde ein dazwischen liegendes Ereignisfeld fast völlig verwüstet.
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Newsticker (9)

++++ Zufallstreffen in afrikanischem Waisenhaus: Madonna und Angelina Jolie adoptieren sich gegenseitig ++++
++++ zynischer Tod einer Werbeikone: Kleiner Hunger an Lebensmittelvergiftung gestorben ++++
++++ Länderspiel: Wales und Ballack geschlagen ++++
++++ Unfallzeuge: "Von wegen unterlassene Hilfeleistung - als ich wegrannte, war er noch gar nicht tot!" ++++
++++ NPD steht vor der Pleite: Kann eine Verstaatlichung helfen? ++++
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