Newsticker

Krawalle am 1. Mai: So geht's richtig

Berlin (dpo) - Intensive Kalenderstudien haben ergeben, dass morgen der 1. Mai begangen wird. Der Postillon, das Propagandablatt der linken, rechten und mittleren Bewegung, gibt selbstverständlich heiße Tipps, wie man sich während der anstehenden Krawalle an diesem ganz besonderen Feiertag verhalten sollte:

1. Prägen Sie sich ein bis zwei flotte Slogans (z.B. Nieder mit dem Abschwung! bzw. Kapitalismus auch für den kleinen Mann!) ein, um Ihrer blinden Zerstörungswut einen politischen Anstrich zu geben.
2. Zünden Sie Autos nicht während der Fahrt an, vor allem nicht, während Sie selbst am Steuer sitzen.
3. Allgemein gilt: Beschädigen Sie ausschließlich fremden Besitz, niemals den eigenen.
4. In Wohngegenden sozial schwächerer Schichten lässt es sich wegen niedrigerer Polizeipräsenz besonders gut gegen soziale Missstände randalieren.
5. Werfen Sie mit Pflastersteinen auf Polizisten, nie jedoch mit Polizisten auf Pflastersteine.
6. Ein Spritzer Zitrone macht den Molotowcocktail vom letzten Jahr wieder frühlingsfrisch.
7. Das Redaktionsgebäude von Bild ("WER SCHÜTZT UNS VOR DEN IRREN CHAOTEN?"), wo man glaubt, Gefahr gehe nur von linken Kreisen aus, befindet sich in der Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin.
ssi; Foto rechts (François Schnell): Traditionelles Maifeuer; Foto links: Machen die Umwelt sauber: Die Grünen.

Aus dem Postillon-Archiv:
Soziale Unruhen in Deutschland

Newsticker (12)

++++ Rückkehr zur Normalität: Scholz verlängert Kurzarbeit ++++
++++ Grässlich: Krise zieht kritische Kreise, reißt Chrysler in die Kreide ++++
++++ . . . . . . . . . . . . . . . . . minimal gesunken ++++
. . . . . . Arbeitslosigkeit
++++ Platzhalter: Hier könnte eine witzige Tickerzeile stehen ++++
ssi
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Übersicht: Die ersten 100 Tage Obama

Washington DC/USA (dpo) - Der Postillon fasst exklusiv Barack Obamas erste 100 Tage als US-Präsident zusammen:
20. Januar 2009, 21. Januar 2009, 22. Januar 2009, 23. Januar 2009, 24. Januar 2009, 25. Januar 2009, 26. Januar 2009, 27. Januar 2009, 28. Januar 2009, 29. Januar 2009, 30. Januar 2009, 31. Januar 2009,
1. Februar 2009, 2. Februar 2009, 3. Februar 2009, 4. Februar 2009, 5. Februar 2009, 6. Februar 2009, 7. Februar 2009, 8. Februar 2009, 9. Februar 2009, 10. Februar 2009, 11. Februar 2009, 12. Februar 2009, 13. Februar 2009, 14. Februar 2009, 15. Februar 2009, 16. Februar 2009, 17. Februar 2009, 18. Februar 2009, 19. Februar 2009, 20. Februar 2009, 21. Februar 2009, 22. Februar 2009, 23. Februar 2009, 24. Februar 2009, 25. Februar 2009, 26. Februar 2009, 27. Februar 2009, 28. Februar 2009,
1. März 2009, 2. März 2009, 3. März 2009, 4. März 2009, 5. März 2009, 6. März 2009, 7. März 2009, 8. März 2009, 9. März 2009, 10. März 2009, 11. März 2009, 12. März 2009, 13. März 2009, 14. März 2009, 15. März 2009, 16. März 2009, 17. März 2009, 18. März 2009, 19. März 2009, 20. März 2009, 21. März 2009, 22. März 2009, 23. März 2009, 24. März 2009, 25. März 2009, 26. März 2009, 27. März 2009, 28. März 2009, 29. März 2009, 30. März 2009, 31. März 2009,
1. April 2009, 2. April 2009, 3. April 2009, 4. April 2009, 5. April 2009, 6. April 2009, 7. April 2009, 8. April 2009, 9. April 2009, 10. April 2009, 11. April 2009, 12. April 2009, 13. April 2009, 14. April 2009, 15. April 2009, 16. April 2009, 17. April 2009, 18. April 2009, 19. April 2009, 20. April 2009, 21. April 2009, 22. April 2009, 23. April 2009, 24. April 2009, 25. April 2009, 26. April 2009, 27. April 2009, 28. April 2009, 29. April 2009.
Congratulations, Mr. President, weiter so!
ssi

Häftlinge erhalten lebenslänglich Hausverbot nach Schlägerei

Bautzen (dpo) - Konsequent: Nach einer Schlägerei zwischen Horst Wonzke und Hagen Feulner auf dem Gefängnishof der Justizvollzugsanstalt Bautzen ließ Gefängnisdirektor Peter Kleefeld die beiden Häftlinge kurzerhand vor die Tür setzen und erteilte ihnen lebenslanges Hausverbot. "Strafe muss sein. Sonst lernen es diese Halunken nie", rechtfertigte Kleefeld sein beherztes Handeln gegenüber dem Postillon.
Für die beiden obdachlosen Sträflinge, die noch jeweils vier Jahre wegen schwerer Körperverletzung absitzen müssen, könnte es sich indes schwierig gestalten, eine neue Haftanstalt zu finden. Denn derlei Fehlverhalten spricht sich schnell herum.
ssi; Foto: Stehen außen am Gitter und wollen rein: Wonzke (links) und Feulner.

Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?












ssi; Fotos: Wikipedia

Aus dem Postillon-Archiv:
WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe

Weitere Bildergalerien im Postillon-Archiv:
Wohin mit den neun Piraten?
Weltweite Absatzschwäche bei Daimler

Kleiner Timmy darf mehr als andere Kinder

Saarbrücken (dpo) - Kleiner Timmy (9) im Glück! Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, dass seine Eltern ihm so viel erlauben. So schildert die 8-jährige Michelle, dass Timmy als einziger in der Klasse Süßigkeiten von Fremden annehmen darf und findet das "voll cool". Doch damit nicht genug: Er darf sogar zu fremden Männern ins Auto steigen. "Das ist total praktisch", findet Nachbarsjunge Dennis Meder (8). "Vor allem, wenn man mal schnell wohin will. Meine Eltern erlauben das nicht."
Serdar (10) besucht die Jahrgangsstufe über Timmy und weiß noch mehr zu berichten: "Timmy darf heimkommen, wann er will, er muss nicht baden oder Zähneputzen. Er darf auch brutale Filme angucken und muss keine Hausaufgaben machen. Er hat bestimmt die besten Eltern auf der ganzen Welt." Verkehrsradioberichten zufolge spielte der kleine Timmy bei Redaktionsschluss gerade mit einem Steakmesser auf der A 6 bei Saarbrücken.
ssi; Foto: Hat es besser als die anderen Kinder: der glückliche kleine Timmy (9).

Alle Abenteuer des kleinen Timmys im Postillon-Archiv:
Hier!

Polizei beraubt

Hamburg (dpo) - In der Nacht von Montag auf Dienstag sind Unbekannte in die Davidwache (Reeperbahn) eingestiegen und haben dort die Kaffeekasse entwendet. Hauptwachtmeister Rainer Schulz erklärte gegenüber dem Postillon, dass der Einbruch bisher noch nicht angezeigt wurde, da die 110 ständig besetzt sei und man sich seit dem Diebstahl ohnehin irgendwie müde und antriebslos fühle.
ssi; Foto (Pavel Krok): Hamburger Polizeikommissariat 15 (Davidwache).

Einbrüche im Postillon-Archiv:
Kühlschrank geplündert
Auftragseinbruch und Auftragseinbrüche
Jackpot geknackt
Einfach weg

WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe

Genf/Schweiz (dpo) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat soeben bei einer Pressekonferenz die neusten Erkenntnisse zur Übertragung des tödlichen Schweinegrippevirus bekannt gegeben.
"Nach dem, was wir aus der jüngsten Forschung wissen, wird der Erreger nicht etwa durch direkten Kontakt oder über die Luft verbreitet", erklärte Pressesprecher Scott Haywood. "Wir haben es hier mit einer völlig neuen Übertragungsart zu tun. Die Schweinegrippe wird im Gegensatz zu allen bisher bekannten Krankheiten über die Medien verbreitet. Wenn Sie ein flaues Gefühl im Magen und ein Kratzen im Hals bekommen, sobald Sie Nachrichten über die Schweinegrippe lesen oder hören, dann sind das die ersten Symptome."
Auf die Frage, wieviel Informationen man über die Schweinegrippe aufnehmen müsse, um daran zu erkranken, führte Haywood aus, dass bereits ein Bericht über diese Pressekonferenz für eine Infektion ausreiche. Es sei daher die Aufgabe der Medien, die Bevölkerung über diese Erkenntnisse zu informieren, um eine Pandemie zu verhindern.
ssi; Foto rechts: Pressekonferenz der WHO; Foto links: eine von vielen Online-Zeitungen, die rücksichtslos über die Schweinegrippe berichten und dadurch ihre Leser infizieren.

Schweinegrippe im Postillon-Archiv:
Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe
Schweinegrippe: Kommt jetzt die Maskenpflicht für Urlauber?
Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?

Gewinner und Verlierer der Woche

Gewinner: Der Fürst der Finsternis hat momentan einen Lauf: Schweinegrippe, FDP im Umfragehoch, 25% Rendite für die Seele von Sepp Ackermann und ein derzeit angeschlagener Widersacher (siehe Verlierer) machen den Teufel zum klaren Sieger der Woche.
Der Postillon meint: starker Auftritt!
Verlierer: Die taz titelte hinsichtlich der deutlichen Niederlage von "Pro Reli" zu Recht "Unglaubliche Schlappe für Gott". Doch auch auf ureigenstem bayrischen Terrain zeigt der Statthalter Ratzingers im Himmel Schwächen. Obwohl zehn beschalte Nonnen Rekordmeister Bayern München die Daumen drückten, reichte es am Samstag nicht gegen S04. Ebenfalls bezeichnend: Das Bild Gottes in der neuen Rubrik "Gewinner und Verlierer der Woche" hat gegenüber dem des Teufels die deutlich schlechtere Auflösung.
Der Postillon fragt: Auflösungserscheinungen?
ssi

Formel 1 am Ende

Genf/Schweiz (dpo) - Atomphysikern der Universität Genf ist es gelungen, die weltbekannte Formel 1 zu widerlegen. FIA-Präsident Max Mosley hat daraufhin angekündigt, man werde den Rennbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen.
ssi; Foto: Aus der Traum - und das wegen eines Vorzeichenfehlers.

Das Wort zum Sonntag (26)

Kommentar:
Krise und Piraten, Piraten und Krise: Ist das alles, was unseren hochgelobten Medien derzeit einfällt? Das Volk will unterhalten werden und deshalb ist in diesen finsteren weil krisen- und piratengeplagten Zeiten Phantasie und Erfindungsreichtum der Journaille mehr gefragt denn je. Warum nicht einfach über einen Grenzkrieg zwischen Liechtenstein und Tibet berichten oder die Schuld für eine Invasion von Riesengrillen Ex-Tennisprofi Michael Stich in die Schuhe schieben? Selbst einen bissigen Kommentar zur Phantasielosigkeit der Medien sucht man vergebens.
ssi

Partyverbot für Großkatzen

Itzehoe (dpo) - Nach einem erneuten Blutbad auf einer Abiturabschlussfeier hat der Gesetzgeber endlich gehandelt und das Mitbringen von Partylöwen unter Strafe gestellt. Die Sau raus oder einen Bären steppen zu lassen ist jedoch nach wie vor erlaubt.
ssi; Foto (yaaaay): Ab 1. Mai verboten: Partylöwe.

50 Millarden Neuverschuldung: ein Gesichtsverlust für Steinbrück

Berlin (dpo) - Glück im Unglück für Peer Steinbrück (SPD): Durch die Ankündigung, dass sich Deutschland im Jahr 2009 mit über 50 Milliarden Euro neu verschulden werde, erlitt der Finanzminister einen herben Gesichtsverlust. Wenigstens aber konnte sein fliehendes Kinn in einem Mutter- und Kinnladen in Berlin Mitte aufgegriffen und zu seinem Besitzer zurückgebracht werden. Augen, Mund und Nase lassen sich vermutlich just in diesem Moment in Gesichtszügen außer Landes bringen.
ssi; Foto: Yes, he Kinn - immerhin.

Bild versteht Pro Reli nicht

Berlin (dpo) - Kann ja mal passieren: Bild, das Sturmgeschütz der deutschen Demokratie, ist durch die eigene Hetzkampagne für "Pro Reli" in Berlin (Hintergründe bei BILDblog) derart heißgelaufen, dass man im Hause Springer die eigenen Positionen nicht mehr versteht. So verkündete Bild heute in einem gekonnt einseitigen Bericht:
Rund 610 000 Ja-Stimmen braucht „Pro Reli“. Eine Entscheidung mit Symbolcharakter – weit über die Stadtgrenzen Berlins hinaus. Denn es geht auch darum, ob die Kinder (42% der 6- bis 15-jährigen mit Migrationshintergrund) in den Schulen der deutschen Hauptstadt noch etwas über die Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums erfahren.
Dass es bei "Pro Reli" eigentlich darum geht, dass Schüler anstelle des Schulfaches Ethik ihren Religionsunterricht entsprechend der eigenen Konfession (katholisch, evangelisch, muslimisch, Voodoo) als Pflichtfach wählen können, ist in der Bildredaktion offensichtlich untergegangen.
Die "Wurzeln der westlichen Kultur, die Worte der Bibel, die Lehre des Christentums" werden die - aus Springersicht - bekehrenswerten Kinder/verlorenen Seelen mit Migrationshintergrund, also bei einem Erfolg von "Pro Reli" nicht erfahren, es sei denn sie setzen sich freiwillig in den christlichen Religionsunterricht (im jetzigen Fach Ethik sind die Weltreligionen, darunter das Christentum, Teil des Lehrplans).
Den Untergang des christlichen Abendlandes, den Der Postillon bereits seit seiner Gründung 1845 aktiv betreibt, wird "Pro Reli" also nicht verhindern können. Wenigstens aber, so ein Bild-Insider, habe man so noch einmal Ressentiments gegen Ausländer schüren können.
ssi; Foto: Hat nichts mit der ganzen Angelegenheit zu tun: die Punk-Band "Bad Religion"

Auch BILDblog staunt:
Das Bekehrungswunder von "Pro Reli"

Mehr zu Bild im Postillon-Archiv:
Kai Diekmann mag Persönlichkeitsrechtsverletzungen nicht mehr
Dreck in den Medien wird knapp
Bild schützt Privatsphäre von Angehörigen
Amoklauftrittbrettfahrerproduktion auf Hochtouren
Offener Brief an CDU und Bild
Darf man in einer Zeitung eine Anleitung zum perfekten Mord bringen?
Koinzidenz?
Meilensteine des Journalismus
Hitler floh in die Antarktis
Obama ist tot
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
DesUFOrmation

Keine Einschränkung des Waffenrechtes

Berlin (dpo) - Obwohl der Amoklauf von Winnenden nicht lange zurückliegt, ist es bislang noch zu keiner Einigung bei der Einschränkung des Waffenrechts gekommen. Die taz legt nahe, dass die Regierung die Schützenlobby nicht unnötig reizen wolle. "Dies ist nur zu verständlich", erklärte ein Szenekenner gegenüber dem Postillon, "diese Typen sind ja auch bis an die Zähne bewaffnet!"

ssi; Foto (adamsguns): Hat starke Argumente für die Durchsetzung ihrer Interessen: die Schützenlobby.

Waffen im Postillon-Archiv:
Nachwuchs gesucht

Eine Stimme für Ronald Pofalla

Berlin (dpo) - Heute wurde bekannt, dass CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla auf sanften Druck von Parteikollegen den Vertrag mit seinem bisherigen Synchronsprecher Santiago Ziesmer (Steve Urkel, Spongebob) aufgelöst hat.
Sprachlos bleibt der smarte Endvierziger indes nicht. Mit der Verpflichtung von Wolfgang Hess (synchronisierte unter anderem Bud Spencer) habe man bereits die ideale Stimme gefunden, um die Ziele der Union noch offensiver vertreten zu können.
"Bis zum Wahlkampf sollten sich die Wähler an meine neue Stimme gewöhnt haben", brummte Pofalla maskulin bei einer hastig einberufenen Pressekonferenz. Seinen Gagschreiber und sein Stunt-Double für hitzige Wahlschlachten will der Sympath mit der Reibeisenstimme allerdings behalten.
ssi; Foto (Frank Bergmann): Endlich passen Stimme und Erscheinung zusammen: Ronald Pofalla.

Aus dem Postillon-Archiv:
Mit dem dritten Gesichtsausdruck zur Kanzlerschaft
Ein Herz für Putin
Winkelzug

Der Tag des Deutschen Bieres

(dpo) - Gebührlich: Auf den offiziellen "Tag des Deutschen Bieres" haben heute Menschen landauf, landab mit einem Glas Sekt angestoßen.
ssi

Zum Thema Bier im Postillon-Archiv:
Komasaufen nicht so schlimm
Renaissance des Schnüffelns
Großer Bierskandal

Zigarettenstummel von Wald verbrannt

Dessau (dpo) - Großer Sieg für die Gerechtigkeit: Im Waldbrandfall von Dessau (wir berichteten nicht) hat das Landgericht jetzt ein Urteil zugunsten des Klägers Werner Jobst gegen den Waldbesitzer Udo Leumar gesprochen.
Anfang April hatte Jobst nach eigener Aussage bei einem ausgedehnten Spaziergang seinen frisch ausgerauchten - wie er ihn selbst liebevoll nennt - "Lieblingszigarettenstummel" im Wald von Leumar deponiert. Jobst: "Ich wollte ihn nur kurz ablegen und später bestimmt wieder einsammeln."
Doch es kam anders: Als der 44-jährige eine halbe Stunde später wieder an der gleichen Stelle vorbeikam, brannte Leumars Wald bereits lichterloh. Nach einem langwierigen Feuerwehreinsatz konnten nur noch völlig ausgebrannte Überreste der Zigarettenkippe geborgen werden. "Der Wald hat sie verbrannt", schluchzte Jobst während der Gerichtsverhandlung immer wieder und: "Wer macht denn sowas?"
Mit der Begründung, dass Besitz auch Verantwortung nach sich ziehe, wurde der Waldbesitzer Udo Leumar heute dazu verurteilt, an Jobst ein Schmerzensgeld von 6000 Euro zu bezahlen, um den tragischen Verlust des Zigarettenstummels "halbwegs erträglich" zu gestalten.
ssi; Foto: Und wieder hat sich das alte Sprichwort bewahrheitet: "Der Waldbrand ist des Zigarettenstummels Tod".

Soziale Unruhen in Deutschland

Berlin (dpo) - Nach der Warnung von DGB-Chef Michael Sommer, dass es in Deutschland aufgrund der Wirtschaftskrise zu sozialen Unruhen kommen könnte, kam es aus Angst vor sozialen Unruhen in Deutschland deutschlandweit zu sozialen Unruhen.
ssi; Foto (Indymedia): Haben Angst vor sozialen Unruhen: soziale Unruhestifter.

Funkstille bei T-Mobile und die Folgen

(dpo) - Das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom ist am Dienstagnachmittag wegen eines Softwarefehlers in weiten Teilen Deutschlands ausgefallen. Millionen Menschen waren nicht erreichbar. Der Postillon hat exklusiv die gravierenden Folgen der Funkstille recherchiert:

1. Tausende haben ihr Handy im Kino völlig umsonst abgeschaltet.
2. T-Mobile-Nutzer wissen jetzt endlich, wie sich O2-Kunden jeden verdammten Tag im Funkloch Deutschland fühlen.
3. Millionen T-Mobile-Kunden konnten nur noch mit Hilfe von ICQ, Facebook, StudiVZ, MySpace, Xing, Twitter, Skype, E-Mails, Festnetz, Dosentelefon, Zweithandy, Dritthandy, Telegrammen, Megaphonen, Handzeichen oder gar direkten Gesprächen Kontakt mit ihren Mitmenschen aufnehmen.
4. Wird nachgereicht (Reporter nicht erreichbar).

ssi; Foto: Ließen nichts unversucht: verzweifelte T-Mobile-Nutzer.

Jürgen Klinsmann hat schon wieder verloren

Berlin, München (dpo) - "Die vielleicht schlimmste Entgleisung, die es in den deutschen Medien jemals gegeben hat", (Bayern-Sprecher Markus Hörwick) bleibt ungestraft - Der Postillon empfiehlt:
Klinsmann verliert gegen taz

Mehr zum Thema:
FC Bayern vs. taz

Pfand auf Einweg-Bumerangs gefordert

Berlin (dpo) - Umweltverbände fordern ein Pfandsystem für die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Einweg-Bumerangs. Laut BUND würden diese immer häufiger geworfen, kämen aber im Gegensatz zu gebogenen Mehrweg-Bumerangs nicht mehr zurück und verschandelten so die ganze Landschaft. Gute Nachrichten für Hundehalter: Sie könnten von der Pfandpflicht befreit werden.
ssi; Foto: Wird unter anderem zur Entenjagd genutzt: Einweg-Bumerang.

Mangelnder Wahrheitsgehalt endlich belegt

San Francisco/USA (dpo) - Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zeitungsartikel, die mit den Worten "Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden" eingeleitet werden, in der Regel nicht der Wahrheit entsprechen.
ssi; Foto: Forscht gerade nach einer neuen Diätpille: amerikanischer Wissenschaftler (Dramatisierung).

Eklat: Eklatante Eklatfreudigkeit

Kommentar:
Mehrere Länder haben einen Kongress boykottiert (wir berichteten), weil jemand, dessen Einstellung alle kennen, dort etwas sagen würde, von dem alle bereits vorher wussten, was es sein würde. Während er dann genau das sagte, was alle erwarteten, verließen einige entrüstet den Saal. Der empörte internationale Aufschrei, nachdem er genau das gesagt hat, von dem alle wussten, dass er es sagen würde, war - wie erwartet - groß.
Über mangelnde Aufmerksamkeit für seine Thesen muss sich Mahmud Ahmadinedschad keine Sorgen machen: Was für ein Eklat!
ssi; Foto: So oder so ähnlich reagieren Medien und Regierungen auf die absehbaren Worte des "Irren von Teheran" (Bild).

Nashörner legen Augsburger Innenstadt in Schutt und Asche

Augsburg (dpo) - Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat eine Herde Nashörner heute Morgen die Innenstadt von Augsburg vollständig verwüstet und einen Sachschaden von mehreren Millionen Euro angerichtet.
Zoologen vermuten, dass die Tiere aus der Gruppe der Unpaarhufer in den späten 70ern von afrikanischen Einwanderern eingeführt wurden. Aufgrund der großzügigen Fütterung durch Senioren in den Augsburger Grünanlagen konnten sie sich in den letzten Jahrzehnten schnell vermehren und zählen heute über 3500 Exemplare.
Daran, sich die Nashörner vom Hals zu schaffen, denkt jedoch niemand, so Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU): "Unsere Dickhäuter gehören einfach zum Augsburger Stadtbild dazu. Man darf sie nur nicht unnötig provozieren." Ersten Polizeiuntersuchungen zufolge wurde die heutige Stampede durch eine Fahrradklingel ausgelöst.
ssi; Foto: Wie die Karnickel: Augsburger Breitmaulnashörner.

Darum ist Guttenberg der Liebling der Deutschen!

Die folgenden Schlagzeilen sind eine kleine Collage der Bild-Berichterstattung seit Februar 2009 ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bilden Sie sich Ihre Meinung - vor allem im Vergleich mit Oskar Lafontaine:































ssi; Screenshots: Bild.de.
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