Newsticker

Newsticker (15)

++++ Mut zur Lücke: Wissenschaftler widerlegen Zahnprothese ++++
++++ Perfektes Motiv: Leichenfotograf erschlägt Mann mit Kamera ++++
++++ Redaktion befallen Computervirus von: tickt richtig nicht Newsticker ++++
++++ Finanzieller Vorteil: Dresden spart sich Weltkulturerbschaftssteuer ++++
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Das Wort zum Sonntag (33)

Kommentar:
Nicht einen müden Mark ist uns Afghanistan wert, sondern auch einen netten Norbert, einen faulen Frank, einen starken Simon und 31 weitere Kameraden. Anstelle von Fersengeld zahlen deutsche Soldaten endlich wieder mit dem Leben - nur ein kleiner Preis für die Verhindukuschung der Freiheit von uns allen. Wenn nötig, dann hat man noch ein paar 100.000 Mann in petto, damit die ersten 35 nicht umsonst (siehe Bild-Kommentar Kleine) und vor allem nicht alleine gestorben sind.

ssi

Elbfähre außer Kontrolle

Hamburg (dpo) - Das war knapp! Während eines heftigen Regenschauers über der Elbe geriet gestern das Fährschiff "Barracuda" in einer scharfen Backbordkurve ins Schleudern und wäre beinahe vom Wasser abgekommen. Ersten Untersuchungen zufolge war das viel zu oft unterschätzte "Aquaplaning" der Auslöser für den Beinaheunfall.
ssi; Foto: Wäre fast auch noch eine Böschung herunter gefahren: Hamburger Fährschiff.

Unfälle im Postillon-Archiv:
Zur Kasse
Toter Kojote im Tal des Todes
Die Bettkante, die er von seinem Bett kannte
Gefährliche Rollerei
Zigarettenstummel von Wald verbrannt
Todesfalle Noirdic Walking
Riesige Würfel verwüsten Wohngebiet
Hamburger Dom fordert erste Opfer
ICE, ICE, Baby

iPhone vernachlässigt

Ahrensburg (dpo) - Ahrensburg, der sonst so friedliche Vorort Hamburgs, hat noch nicht ganz zur Normalität zurückgefunden, nachdem bereits vorgestern eine Anwohnerin ihr iPhone für mehr als drei Stunden unbeaufsichtigt in ihrem in der prallen Sonne abgestellten Auto liegen gelassen hatte.
"Wir wurden von besorgten Passanten alarmiert, die bemerkt hatten, dass das iPhone in einem vor einem Einkaufszentrum geparkten Fahrzeug lag. Gegen 4 Uhr nachmittags kamen wir am Tatort an und schritten sofort ein, um das Gerät zu retten", erklärte Kommissar Wedekind von der Polizeidienststelle Ahrensburg. "Den Bändern der Sicherheitskameras konnten wir später entnehmen, dass das iPhone bereits seit 1 Uhr in dem PKW lag - bei verriegelten Türen und geschlossenen Fenstern."
Laut Polizeibericht hätten zwei Beamte gegen 4:07 Uhr das Fahrzeug aufgebrochen und das iPhone mit dem Gesicht nach unten auf dem Armaturenbrett vorgefunden. Zunächst habe es keine Lebenszeichen erkennen lassen, doch nach einigen Sekunden sei es den Polizisten gelungen, das iPhone so weit zu wecken, dass es auf einfache Touch-Display-Kommandos reagierte.
Das iPhone wurde anschließend zu genaueren Untersuchungen sofort in ein nahegelegenes Apple-Servicecenter gebracht. Wie durch ein Wunder waren keine Schäden an den Speicherkapazitäten, am Screen oder an den Drahtlosschnittstellen festzustellen.
Anwohner aus der gesamten Nachbarschaft reagierten auf die Beinahe-Tragödie mit noch nie da gewesener Emotionalität. In Leserbriefen und örtlichen Radioshows wurde eine strenge Verfolgung der Besitzerin des iPhones gefordert. Viele boten an, sich um das iPhone zu kümmern und noch mehr spendeten dem vernachlässigten Gerät Gratisdownloads, Klingeltöne und MP3s.
Viele Ahrensburger zeigten sich entsetzt, dass so etwas in ihrer sonst so materiell geprägten Umgebung geschehen konnte. "Was muss man für ein Mensch sein, um ein derart wertvolles, wertvolles Ding so zu vernachlässigen?" fragte beispielsweise Benjamin Klein, ein Steueranwalt und besorgter Ahrensburger. "Der Besitz eines iPhones bedeutet Verantwortung rund um die Uhr."
"Das iPhone war noch kein Jahr alt", erklärt Janine Mankewitz, eine weitere entsetzte Bürgerin. "Wenn jemand mit einem iPhone gesegnet ist, zumal mit einem der neueren Modelle, wie diesem hier, dann sollte er es nie aus den Augen lassen." - "An einem heißen Tag können in einem geparkten Auto Temperaturen von fast 70 Grad herrschen", fügte sie abschließend hinzu, nachdem sie es auf ihrem iPhone nachgeschlagen hatte.
Als die Besitzerin des iPhones endlich an ihrem Fahrzeug ankam und ihr klar wurde, was sie getan hatte, begann sie Zeugenaussagen zufolge hysterisch zu weinen und in der Fötusstellung schmerzerfüllt nach ihrem iPhone zu rufen. Sie wurde in Polizeigewahrsam genommen und wird sich wegen schwerer Vernachlässigung vor Gericht verantworten müssen. Ihrem Anwalt zufolge zeige sie Reue und betone, dass es ihr erstes iPhone sei.
Einer Nachbarin der Rabenbesitzerin erschien das zynisch. Sie sagte: "Mein Mann und ich versuchen schon seit Monaten, ein iPhone zu bekommen, aber bis heute hat es nicht geklappt. Wenn wir eines bekämen, dann würden wir uns wirklich darum kümmern. Jedes iPhone ist ein Geschenk Gottes."
"iPhone-Misshandlungen sind weiter verbreitet, als man denkt", erklärte Apple-Mitarbeiter Jan Heimlich, in dessen Obhut sich das iPhone derzeit befindet. "iPhones werden oft leichtsinnig abgelegt oder nicht einmal mit dem Nötigsten, wie einer schicken Schutzhülle, ausgestattet. Ich habe sogar von Fällen gehört, in denen iPhones fallen gelassen wurden."
Die Behörden gaben kurz vor Redaktionsschluss noch bekannt, dass der Säugling, der ebenfalls im Fahrzeug zurückgelassen wurde, zum fraglichen Zeitpunkt glücklicherweise bewusstlos war. Andernfalls hätte er das iPhone womöglich beschädigen können."
ssi; Quelle: The Onion; Foto: Das heldenhafte iPhone erhielt nach seiner Rettung viele neue Apps.

Postillon-Bilderrätsel (5)

Die Hauptcharaktere welcher Serie sind hier abgebildet? In den Kommentaren ist wie immer Raum für wildeste Mutmaßungen. Der glückliche Gewinner darf sich als glücklicher Gewinner fühlen!
jsi

Rätsel im Postillon-Archiv:
Postillon-Bilderrätsel (4)
Postillon-Bilderrätsel (3)
Postillon-Bilderrätsel (2)
Postillon-Bilderrätsel (1)

Das Leben des Beckers


(dpo) - Neues von Boris Becker! Der frisch vermählte Leimener plant Postillon-Informationen zufolge, endlich seine Memoiren zu verfassen. Auszüge aus dem Werk, das tiefere Einblicke in das Leben des Tennisstars und Pokerasses gewährt, als manch einem lieb ist, findet man seit 1985 täglich in der Bildzeitung.
ssi; Foto: Wäre es doch nur dabei geblieben: Tennis.


Wieder mehr Kunden bei Karstadt

(dpo) - Gute Nachrichten für Arcandor: Deutschlandweit konnten Karstadt-Filialen trotz des Insolvenzantrags des Mutterkonzerns stark erhöhte Kundenzahlen vermelden. Vor allem verlotterte Jugendliche, Studenten und Althippies tummelten sich zwischen den Regalen, seitdem Gerüchte laut wurden, Karstadt mache dicht.
ssi; Foto: Peace: Neukunde bei Karstadt.

Aus dem Postillon-Archiv:
Rettungsplan für Arcandor

Der Postillon fliegt nach Thailand

Hamburg, Bangkok/Thailand (dpo) - Aufgemerkt, aufgemerkt! Die gesamte Chefredaktion des Postillons verreist für drei Wochen nach Thailand und lässt sich dort die Sonne auf den Pelz brennen (und sucht nach billigen Arbeitskräften). In dieser Zeit wird der Nachrichtenstrom in Deutschlands führender Tageszeitung deutlich dünner.
Viele Leser fragen jetzt panisch: "Was soll ich tun? Wozu noch leben? Und wieso zum Teufel können die meine Gedanken lesen?"
Der Postillon empfiehlt, tief durchzuatmen und sich an folgende einfache Regeln zu halten:

1. Ca. zwei- bis dreimal die Woche wird der stellvertretende Red. Artikel einstellen. Es lohnt sich also weiterhin, täglich vorbeizuschauen.
2. Mit einem Feedabonnement wissen Sie überhaupt immer, wann es Neues gibt.
3. Blättern und stöbern Sie in unseren umfangreichen Archiven. Lernen Sie dabei den kleinen Timmy schätzen und lieben oder finden Sie heraus, was die Wurzel allen Übels ist.
4. Besuchen Sie, um auf dem Laufenden zu bleiben unsere amerikanische Partnerzeitung "The Onion".
5. Lassen Sie sich für drei Wochen in ein künstliches Koma versetzen.

Ab dem 4. oder 5. Juli gibt es hier an dieser Stelle dann wieder täglich ehrliche Nachrichten, und zwar unabhängig, schnell und seit 1845 - garantiert ohne Schokolade.
ssi; Fotos: Wieimmerwikipedia.de

Postillon-Bilderrätsel (4)

Der Spitzname welches streitbaren Politikers könnte hier wohl abgebildet sein? In den Kommentaren darf wie immer wild spekuliert werden. Dem stolzen Gewinner winkt heute ein nagelneuer Zaunpfahl.
ssi

Rätsel im Postillon-Archiv:
Postillon-Bilderrätsel (3)
Postillon-Bilderrätsel (2)
Postillon-Bilderrätsel (1)

al-Qaida und die Pleite

Geheimversteck bin Laden (dpo) - Medienberichten zufolge steht die Terrororganisation al-Qaida kurz vor dem finanziellen Aus und hat bereits in der Türkei um Spender geworben. Der Postillon hat die wahrscheinlichsten Folgen der drohenden al-Qaida-Pleite recherchiert und stellt sie seinen Lesern exklusiv vor:
1. al-Qaida könnte gezwungen werden, faule Kredite in eine sogenannte "Good terror organization" auszulagern.
2. Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier fordern eine Rettungsaktion in Form einer Staatsbürgschaft - immerhin stehen laut Verfassungsschutz auch zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland auf dem Spiel.
3. Wirtschaftsminister zu Guttenberg hält eine Insolvenz für das Beste und betont, dass dies keineswegs das Aus für al-Qaida bedeuten muss.
4. Terrorfürst Osama bin Laden könnte seinen überteuerten Sekretär entlassen (schafft allerdings 370 Anschläge pro Minute).
5. Goldene Sprengstoffgürtelschnallen werden abgeschafft.

Aus den Kommentaren:
6. Al-Qaida lässt Flugzeugentführer nur noch in der Economy fliegen.
7. Selbstmordattentäter (Einweg) müssen in Zukunft mehrfach verwendet werden.

Kleiner Spartipp zum Schluss: Auch Spenden an al-Qaida sind von der Steuer absetzbar!
ssi; Foto: Klamm: Osama bin Laden.

Afghanistan im Postillon-Archiv:
Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA
Freiheit am Hindukusch

Terror im Postillon-Archiv:
Kein Platz für Selbstmordattentäter
Entweder Filmen oder Sprengen
15/1 Terroranschlag auf New York
Frei wie Kloßbrühe
BND-Terror
Deutschland noch sicherer

Der Postillon wünscht allen Lesern einen Fronleichnam

jsi; Bild: Freut sich: Froerleichnam.

Spiegel wirft Integrationsplan mangelnde Vergangenheitswirkung vor

Hamburg, Berlin (dpo) - Grandios! Ein neuer Bericht der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung zur Integration von Migranten zeigt auf, dass die Redaktion von Spiegel Online lieber nicht über die mangelnde Schulbildung ausländischer Mitbürger schreiben sollte.
Der Spon-Artikel mit dem nüchternen Titel "Arm, arbeitslos und ohne Bildung" wird eingeleitet mit folgenden Zeilen:
(...) Die Bundesregierung hatte sich viel vorgenommen. Mit dem "Nationalen Integrationsplan" von 2007 sollten Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund endlich voll in die deutsche Gesellschaft eingegliedert werden. Mehr als 400 Einzelmaßnahmen und Selbstverpflichtungen sollten zu diesem Ziel beitragen. Doch jetzt, zwei Jahre später, folgt die ernüchternde Zwischenbilanz: (...)
Da sich der Bericht der Bundesregierung jedoch vollständig auf Zahlen aus den Jahren 2005 bis 2007 stützt (steht im selben Artikel), hat Der Spiegel also tatsächlich herausgefunden, dass es der "Nationale Integrationsplan" von 2007 nicht vermochte, seine ehrgeizigen Ziele bereits in den Jahren vor seiner Verabschiedung zu erreichen.
Offensichtlich greifen also die "Richtlinien für genaue Recherche", die das Blatt Postillon-Informationen zufolge im Jahr 2011 aufstellen wird, noch nicht.
ssi; Screenshot (zum Vergrößern anklicken): Spon; Foto: Funktioniert nicht mehr: kaputter Spiegel.

Nachtrag, 11. Juni: Spiegel Online hat den Bezug zum "Nationalen Integrationsplan" entfernt und eine Korrektur angefügt.

Dieser Artikel ist auch ein Gastbeitrag im BILDblog:
Redaktion "ernüchtert" über Zeitkontinuum

Aus dem Postillon-Archiv für BILDblog-Leser:
Darf man diesen Artikel auf einer Internetseite ohne Altersbeschränkung zeigen?
Die Stasi war schuld
Bild (er)findet Drosselspuren
Bild versteht Pro-Reli nicht
Kai Diekmann mag Persönlichkeitsrechtsverletzungen nicht mehr
Dreck in den Medien wird knapp
Bild schützt Privatsphäre von Angehörigen
Amoklauftrittbrettfahrerproduktion auf Hochtouren
Offener Brief an CDU und Bild
Darf man in einer Zeitung eine Anleitung zum perfekten Mord bringen?
Koinzidenz?
Meilensteine des Journalismus
Hitler floh in die Antarktis
Obama ist tot
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
DesUFOrmation

Nomen est omen - Kurányi hadert

Gelsenkirchen (dpo) - Bundesligaprofi Kevin Kurányi hat gegenüber dem Postillon schwere Vorwürfe gegen seine Eltern geäußert und ihnen eine Mitschuld an seiner häufig mangelhaften Torausbeute vorgeworfen.
"Warum nur mussten sie mich ausgerechnet Kevin Kurányi nennen?", so der Schalker Stürmer. "Jeder kennt doch den Spruch 'einen Kevin Kurányi bauen', wenn jemand vor dem Tor versagt hat. Wer den negativ vorbelasteten Namen Kevin Kurányi hört, der denkt sofort 'daneben!'. So geht es mir auch."
Kurányi ist überzeugt, dass er deutlich erfolgreicher wäre, wenn er auf den Namen Edin Džeko oder Gerd Müller getauft worden wäre.
ssi; Foto (Ettensberger): Hat sich in die Witze der Menschen gespielt: Kevin Kurányi.

Partei der Nichtwähler fast gegründet

Berlin (dpo) - Durch exzellente Europawahlergebnisse kurzzeitig aus der Lethargie gerissen, spielte eine Gruppe von Berliner Nichtwählern gestern mit dem Gedanken, eine Partei der Nichtwähler zu gründen. "Für einen Namen konnten wir uns noch nicht entscheiden, aber bei ausreichender Mobilisierung rechnen wir mit Ergebnissen von 20% bei Bundestagswahlen und über 50% bei Europawahlen", erklärte der Nichtwähleraktivist der ersten und auch letzten Stunde Frank Rimboknust gegenüber dem Postillon.
Der Traum war nämlich schneller wieder ausgeträumt, als gedacht: Die ohnehin schon äußerst spärlich erschienenen Gründungsmitglieder scheiterten bei der Wahl des Parteivorstands daran, dass ausschließlich Enthaltungen gezählt wurden. Sichtlich erleichtert erklärten sie daraufhin den Versuch, eine Partei zu gründen einstimmig für gescheitert und gingen zufrieden nach Hause.
ssi; Foto: Mag es bequem: typischer Nichtwähler.

Parteien im Postillon-Archiv:
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP
Die Linke geht an die Börse
Die PD und das verflixte "S"
Der Verrechenschaftsbericht der NDP
(dpo) - Pech für den Postillon! Dreiste Diebe sind heute in die Redaktion des deutschen Leitmediums eingedrungen und haben die absolut fantastische Schlagzeile entwendet, die ursprünglich über diesem Artikel prangte. Experten sind sich durchweg einig, dass der Verfasser dieser Zeilen - befeuert durch eine knackige Headline - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Pulitzerpreis gewonnen hätte.
ssi

"Warte, ich zieh mir noch kurz was von H&M über."

(dpo) - Die Postillon-Gesundheitsredaktion rät: Lassen Sie sich nicht von der neuen H&M-Werbekampagne "Fashion against AIDS" irritieren! Kondome schützen nach wie vor besser vor der Immunschwächekrankheit, als die Mode von Hennes und Mauritz während des Geschlechtsakts aufzutragen.
Gegen Kinderarbeit in Bangladesch (mehr hier) hilft übrigens am besten, gar nicht erst bei schwedischen Textilkonzernen, die versuchen sich einen sozialen Anstrich zu geben, einzukaufen.
ssi; Foto: Könnte Vorbild sein für die Kampagne "Nazis gegen Gewalt".

Das Wort zum Sonntag (32)

Kommentar:
Der Status Quo ist nun mal so. Es ist schwer zu erkennen, ob nun Guido Westerhofer heute morgen mehr vom Honigkuchenpferd genascht hat oder doch eher Horst Seewelle. Klar ist nur: Wo es Pferde gibt, da sind auch täglich Äpfel, die der Arzt scheut, wie der Knoblauch den Vampir nur eben andersherum. Die SPD konnte ihre Wähler nicht mobilisieren. Rolatoren, Krücken und BMX-Räder könnten daher der Schlüssel für eine erfolgreiche Bundestagswahl werden.
ssi

Medizintipp: Doppelt genäht hält besser

(dpo) - Die Postillon-Gesundheitsredaktion warnt: Genau wie andere Medikamente verlieren Brechmittel (Vomitiva) ihre Wirkung, wenn man sich kurz nach ihrer Einnahme übergeben muss. Es ist daher ratsam, anschließend eine zweite Dosis zu sich zu nehmen. Sicher ist sicher.
ssi; Foto: Zum Kotzen: gebrochener Mann.

Medizin im Postillon-Archiv:
Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe
WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe
Tödlicher Medikamentenversuch
Endlich Ruhe - dank Ritalin
Neue Studie: Säuglinge sind manisch-depressiv
Komasaufen nicht so schlimm
Kleiner Mann aus Vagina entfernt
Ein Herz für Putin
Mahlzeit
Medizinische Sensation
Hirnreich
Rückrufaktion

Europawahl-Spitzenkandidaten weitgehend unbekannt

Berlin (dpo) - Die Meinungsforscher Martin Schulz und Hans-Gert Pöttering vom Forsa-Institut stellten bereits gestern in Berlin eine neue Umfrage vor, derzufolge nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Bundesbürger die Spitzenkandidaten von SPD (6%) und CDU (2%) für die Europawahl kennt.
Schulz und Pöttering erklärten anschließend: "Noch schockierender ist, das selbst in diesem Artikel ein Großteil der Postillon-Leser nicht bemerkt hat, dass wir beide in Wirklichkeit nicht etwa Meinungsforscher von Forsa sind, sondern vielmehr ebenjene weitgehend unbekannten Spitzenkandidaten von SPD und CDU. Oder ist es Ihnen aufgefallen?"
ssi; Foto: Wer sitzt da eigentlich? EU-Parlament in Strasburg.

Europawahl im Postillon-Archiv:
Doch kein Skandal um Europatags-Schwänzerin Koch-Mehrin
Die Postillon-Europawahlanalyse

Rettungsplan für Arcandor

Essen (dpo) - Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor ist pleite. Postillon-Informationen zufolge ist die Lage derartig ernst, dass die Chefetage beschlossen hat, Besitztümer aus den reich befüllten Regalen der Karstadt-Warenhäuser und Quelle-Lager zu veräußern. Interessenten könnten diese von 8 bis 20 Uhr persönlich besichtigen und vor Ort erwerben oder mit Hilfe von "Katalogen" bestellen.
ssi; Foto: Könnte bald Waren an Interessenten verkaufen: Karstadt-Filiale in Hamburg.

Was kommt nach der Lebensmittelampel?

Bremerhaven (dpo) - Die Tiefkühlkostfirma Frosta will die umstrittene Nährwert-Ampel als erster Hersteller ab August einsetzen. Die Farben Rot, Gelb und Grün signalisieren dann, wie viel Zucker, Salz oder Fett in der Packung stecken. Führenden Ernährungswissenschaftlern genügt das allerdings nicht. Sie fordern, die gesamte Straßenverkehrsordnung (STVO) auf den Lebensmittelbereich auszuweiten und zusätzlich warnende Verkehrszeichen einzusetzen.
Der Postillon zeigt exklusiv, wie diese aussehen werden:

Vorsicht! Pralinen enthalten Alkohol.


Vorsicht! Lebensmittel wirkt abführend (Stufe 4).


Vorsicht! Lebensmittel wirkt abführend (Stufe 5).


Vorsicht! Lebensmittel ist mit Nährwert-Ampel ausgezeichnet.


Lebensmittel enthält eine von drei Portionen der empfohlenen Tagesdosis an Wild.


Lebensmittel enthält schmackhaftes Zebrafleisch.


Vorsicht! Jogurt enthält linksdrehende Pfeile und erzeugt innere Verletzungen.



Vorsicht! Lebensmittel enthält Strichnin, Curare und Zyankali. Nur in Maßen genießen.



Lebensmittel schmeckt fad. Nachwürzen wird empfohlen.


Lebensmittel verursacht Blähungen (Alternativvorschlag aus den Kommentaren hier).


ssi

Newsticker (14)

++++ 100% Bio: Naturland stellt neuen Öko-Chemiebaukasten vor ++++
++++ Niederschmetternd: Depressionen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren ++++
++++ künstlername: ex-modern-talking-star heißt in wirklichkeit genauso und nicht anders ++++
++++ aus dramaturgischen Gründen: Groß-/Kleinschreibung in Zeile drei außer Kraft gesetzt ++++
++++ Method Acting? Einer von David Carradines (†) letzten Filmen hatte den Titel "My Suicide" ++++
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Bilderrätsel

Was zum Teufel wollen uns die netten Kollegen von Bild mit diesem Bild sagen? Man beachte die "Nase" des Flugzeugs? Sachdienliche Hinweise in den Kommentaren sind willkommen.
Nachtrag 15:40 Uhr: Bild hat das Bild inzwischen entfernt.
Nachtrag 20:40 Uhr: Die Redaktion kannte die Antwort nicht, aber der Eulenspiegel-Leser konnte in den Kommentaren mit aeronautischem Wissen glänzen: Beim abgebildeten Flugzeug handelt es sich nicht etwa um den verunglückten Airus, sondern um eine "BREGUET 1150 Atlantic", die eventuell sogar tatsächlich zur Suche der Vermissten eingesetzt worden sein könnte. Man lernt eben nie aus.
Nachtrag 23:41 Uhr: Bild hat's doch nicht entfernt.
ssi; Screenshot: Geil auf Opfer: Bild.de (12:04 Uhr).

Mehr zum Flugzeugabsturz bei BILDblog:
Die Opfer des Todesflugs

Doch kein Skandal um Europatags-Schwänzerin Koch-Mehrin

Brüssel (dpo) - Rehabilitation für die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin: Ihre zunächst schockierend niedrig wirkende Anwesenheitsquote von unter 45 Prozent (mehr dazu hier, hier, hier, hier und hier) ist weniger bedenklich, als bisher angenommen. Ihr Anwalt Rolf Gräfingerererer lieferte der Redaktion von Der Postillon eindeutige Belege dafür, dass für die fraglichen Tage schriftliche Atteste von Koch-Mehrins Mutter vorlagen.
mpr; Bild rechts (zum Vergrößern anklicken): Halb so wild: Die Mama hatte alles abgesegnet.; Plakat links: Ihre Arbeit lohnt sich: Silvana Koch-Mehrin.

Aktuell aus dem Postillon-Archiv:
Die Postillon-Europawahlanalyse

Skandal: Zeitung lenkt mit Foto von Mausmaki von dürftiger Nachrichtenlage ab

ssi; Foto: Lenkt gekonnt ab: Mausmaki.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Neuer Trend: Totalkaraoke

Berlin, Hamburg, München, Köln (dpo) - Irre! Der neuste Trend aus den USA ist über den Teich geschwappt und sorgt derzeit für heiße Stimmung in den In-Clubs der Republik. Beim sogenannten Totalkaraoke ist nicht nur Gesang gefordert, sondern auch die Instrumente müssen manuell gespielt werden.
Sie wollen selbst eine knackige Totalkaraoke-Party starten? Kein Problem: Eine Maschine für zu Hause, bestehend aus einem 100-seitigen Abspielgerät (siehe Foto) in Papierform, kennt 278 verschiedene Titel und kostet derzeit nur schlappe 499 Euro.
ssi; Foto: Macht es möglich, Musik komplett ohne Hilfsmittel zu produzieren: Totalkaraokemaschine.

Musik im Postillon-Archiv:
"Right Said Fred" nimmt neue Platte auf
Drama über den Wolken geht glimpflich aus
Merkel lässt Bushido abblitzen
Federico! Lalalalalalalalalala
Aus für die Bremer Stadtmusikanten
Mauli für Deutschland
Kein guter Junge

Die Postillon-Europawahlanalyse

Europa (dpo) - Am Sonntag wird Europa gewählt. Manch einer denkt jetzt vielleicht: "Europa, Schneuropa, was geht mich das Ganze an?" Das ist die falsche Einstellung, denn Europa geht vor allem uns Europäer mehr an als wir als Europäer manchmal denken.
Die Politikredaktion des Postillons hat aus diesem Anlass exklusiv die Europawahlkampagnen der fünf etablierten Parteien analysiert und bietet somit eine fundierte Entscheidungshilfe.

Die FDP setzt voll auf ihr Zugpferd Silvana Koch-Mehrin, die mit kräftigem Gebiss und wallender Mähne wiehert: "Für Deutschland in Europa." Das hat es in sich, das pfeffert und: Je mehr man darüber nachdenkt, desto sinnvoller erscheint es, Deutschland endlich nach Europa zu verpflanzen. Ruhige Nachbarn, fruchtbare Felder und der Hunger nach deutschen Autos machen Europa zum idealen Kontinent für Deutschland. Selbst ein Eintritt in die EU erscheint möglich - mit Silvana Koch-Mehrin - Dr. Silvana Koch-Mehrin. Eine tolle Frau in einer tollen Partei.

Die SPD hingegen versucht es mit neuen Gesichtern und setzt ganz auf das schüchterne Lächeln ihres neuen namenlosen Spitzenkandidaten (Mitte), die harten Reime von Rapper 50-Cent (links) und viel soziale Wärme (rechts). Mit diesem Trio infernale wird das neuerliche Überspringen der 5%-Hürde ein Klacks.

Die Partei Die Grünen wiederum möchte, dass ein WUMS! durch die Gesellschaft geht. WUMS! WUMS! WUMS! Dieser Slogan WUMS!t mal alles so richtig durch. Europa wird zurecht geWUMS!t, die Silvanas Koch-Mehrins werden mal so richtig von hinten durchgeWUMS!t. Die Grünen - vielleicht nicht unbedingt "Für ein besseres Europa", aber für ein lauteres mit ordentlich WUMS! dahinter. Klasse!

Die Linke hingegen bittet "Millionäre zur Kasse", damit sie ihre Blagen endlich im Kinderparadies abholen können - "konsequent sozial" eben. Außerdem ist die Linke europafeindlich, nicht regierungsfähig und verströmt nur heiße Luft (sagen die anderen zumindest und die müssen's ja wissen). Sehr empfehlenswert.

Last and least die CDU (die CSU scheitert ohnehin und ist vernachlässigbar): Sie allein hat den Masterplan "für den Weg aus der Krise". Dafür muss man nur mit einem Kran einen schwarz-rot-goldenen Container mit dem Wort "Wir" an die Wörter "in Europa" halten, woraufhin... Ja, was eigentlich? Wer es herausfinden möchte, der gebe seine Stimme unbedingt der CDU!

Fazit: Alle fünf Anwärter sind einsame Spitzenklasse. Schließen Sie sich also nicht dem Heer der Nichtwähler an, sondern gehen Sie zur Wahl und geben Sie diesen fünf Parteien jeweils eine Stimme.
ssi

Das Superwahljahr 2009 im Postillon-Archiv:
Köhler schlägt Schwan
Westerwelle von Ei getroffen
Das Schweigen des Köhlers
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP
Eine Stimme für Ronald Pofalla
Schwarz-gelbe Hormonie
Ursache und Wirkung
Westerwelle für die Linke
Schadensbegrenzung
Mit dem dritten Gesichtsausdruck zur Kanzlerschaft
Bitte lächeln
Roland Koch im Amt bestätigt

Zur Kasse

Kassel (dpo) - Herber Verlust! Bei einem Kassensturz im Edeka-Aktiv-Markt in der Wolfhager Straße gingen 7124,76 Euro zu Bruch.
ssi; Foto (spielhandlung.de): Konnte von Kassenärzten gerettet werden: Kasse.

Fleischfrei frühstücken

Brüssel/Belgien (dpo) - Heute tritt eine neue EU-Richtlinie in Kraft, derzufolge Frühstücksflocken und Cornflakes in Zukunft rein vegetarisch zu sein haben. Besonders hart trifft dies die Kellogg Company, die ab sofort keine Hähne, Frösche und Tiger mehr verarbeiten darf.
ssi; Foto (foodwatch): Bezogen ihren Honiggeschmack bislang aus gepressten Fröschen: Kellogg's Smacks.

Kulinarisches im Postillon-Archiv:
Deutschland Spitzenreiter bei äthiopischem Essen
Kannibale verurteilt
Esst mehr Schwein
Besser bewusst schmausen
Sensationelle Schleckerei
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