Newsticker

Samstag, 31. Oktober 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (9)

Täterätäääää! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 30. Oktober 2009

Exklusiv im Postillon: Pumuckl nackt!

Wir freuen uns, unseren volljährigen (!) Lesern diese erotischen und dabei dennoch geschmackvollen Aufnahmen präsentieren zu dürfen, die den berühmtesten Kobold der Welt von einer ganz neuen Seite zeigen:

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Mediales Herbstloch?

Hamburg (dpo) - Trotz Kanzlerwahl und neuem Bundestag scheint derzeit eine Nachrichtenflaute zu herrschen. Wie sonst ließe sich erklären, dass aktuell mehrere Zeitungen und Nachrichtenportale über den bereits seit Jahrzehnten bekannten Hirntod von NPD-Finanzier und -Funktionär Jürgen Rieger berichten?
aaw, ssi; Foto (Marek Peters): Unser "Mitgefühl gilt seiner Familie - Aber das tat es auch schon - und zwar besonders - zu Lebzeiten" (Zitat von pantoffelpunk).

Studie beweist: Indianer kennen doch Schmerz

New Haven/Connecticut (dpo) - "Ein Indianer kennt keinen Schmerz": Diese Worte bekommen kleine Kinder immer dann zu hören, wenn sie tapfer sein sollen. Wissenschaftler der Universität Yale haben den Wahrheitsgehalt des alten Sprichwortes nun an 1000 amerikanischen Ureinwohnern untersucht – und konnten es eindrucksvoll widerlegen. Offenbar sind Indianer genauso schmerzempfindlich wie jeder andere auch.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Leider zu spät für Bundestag: Schaf überspringt 5%-Hirte

ssi; Foto: Wird von Schaf übersprungen: 5%-Hirte (man beachte das Postillonenhorn).

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Jubiläum: 164 Jahre Postillon!

Hamburg (dpo) - Unfassbar! Wahnsinn! Schnapszahl! Der Postillon feiert heute seinen 164. Geburtstag. Exakt am 28. Oktober 1845 gründete der ostfriesische Schweizer Stefano "Schmarrn" Sichemarn inspiriert von der Perspektive auf schnelles Geld und leichte Frauen eine Zeitung, die heute täglich von gut zwei Milliarden Deutschen gelesen wird.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Ein Urlaubsflirt mit Folgen

Detmold (dpo) - Kim Reuter (32) staunte nicht schlecht, als vor einigen Monaten plötzlich eine alte Urlaubsbekanntschaft mit einem missmutigen Teenager im Schlepptau und folgender Hiobsbotschaft vor der Tür stand: "Erinnerst du dich an Mallorca '96? Aus unserer kleinen Urlaubsaffäre ist ein Kind entstanden. Ich habe mich 13 Jahre um unsere Tochter gekümmert, habe sie ganz alleine großgezogen. Jetzt bist du dran."
Kim Reuter war anfangs schockiert, hatte sie doch nie damit gerechnet, dass aus ihrer kurzen Liaison mit dem Surflehrer Mark H. tatsächlich ein Kind entsprungen war. Dennoch kümmert sich die Bürokommunikationskauffrau nach einigen Eingewöhnungsschwierigkeiten mittlerweile rührend um ihre Tochter. Eines habe sie ihr allerdings sofort beigebracht: "Sie sollte immer verhüten - es sei denn, sie möchte riskieren, dass es ihr so ergeht wie mir."
ssi; Foto (Manet): So ein Urlaubsflirt kann schnell das ganze Leben auf den Kopf stellen.

Montag, 26. Oktober 2009

Ratgeber: Wie lasse ich mich erfolgreich gegen die Schweinegrippe impfen?

(dpo) - Heute starten endlich bundesweit Impfungen gegen die Schweinegrippe. Für alle, die sich bereits für die Spritze entschieden haben, hat die Medizin-Redaktion des Postillons die vielen Kleinigkeiten zusammengetragen, auf die der professionelle Sich-Impfen-Lasser achten sollte:

Sonntag, 25. Oktober 2009

Kind will Nase zurück

ssi; Foto: Wurde von dreistem Nasendieb beraubt: Katie (2).

Das Wort zum Sonntag (49)

Kommentar:
Unter Gelb-Schwarz droht der kahle Sozialschlag, Sarrazin schweigt für eine sprechende Mehrheit und die SPD muss an der dritten Ampel nach links, rechts und dann 800 Meter geradeaus rucken, ohne die Agenda 2010 zu verleugnen, die ohnehin auf der Stelle rückgängig zu machen ist: Täglich nötigen uns Journalisten, Meinungsressortleiter und Kolumnisten ihre Sicht der Dinge in Form von Kommentaren auf. Warum aber sollte man sich von halbinformierten, interessengetriebenen Schmierfinken sagen lassen, was man fühlen, tun und denken soll, anstatt seine eigene Meinung zu bilden oder Bildung zu meinen? Am besten also Sie ignorieren Kommentare wie diesen in Zukunft.
ssi

Samstag, 24. Oktober 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (8)

Täterätäääää! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier mehr oder weniger amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 23. Oktober 2009

Interview: "Die Zeitumstellung bedeutet faktisch eine Stunde Anarchie!"

Düsseldorf (dpo) - Noch freut sich ein Großteil der Bevölkerung auf die Zeitumstellung, doch das könnte sich bald ändern: Die juristische Fakultät der Universität Düsseldorf hat Unglaubliches über die Stunde, die am Sonntag im Zuge der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit zusätzlich anfallen wird, herausgefunden. Der Postillon begrüßt dazu Prof. Dr. jur. Sven Lochinson zu einem Interview:

Newsticker (27)

++++ Sicher ist sicher: alternder Stuntman lässt sich bei gefährlichen Stunts doubeln ++++
++++ Artgerechte Untersuchungshaft: Sauerlandbomber sitzen in Terrorzellen ++++
++++ Nicht anders als andere Frauen: Angelina Jolie denkt beim Sex an Brad Pitt ++++
++++ Nur markiert lesbar: weiß auf weiß ++++

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kein Wunder: Wunschbrunnen war all die Jahre nicht eingesteckt

ssi; Foto: Schuld an nicht erfüllten Träumen: Montagefehler.

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Westerwelle im Interview: "Wir finanzieren Steuersenkungen nicht mit neuen Schulden, sondern mit neuen Schulden"

Berlin (dpo) - Bereits gestern wurde bekannt, dass FDP und Union Steuersenkungen mit Krediten in Milliardenhöhe finanzieren wollen. Um dabei die erst im Juni in der Verfassung verankerte Schuldenbremse zu umgehen, erwägen sie, einen Schattenhaushalt einzurichten. FDP-Chef Guido Westerwelle stellte sich dazu den kritischen Fragen des Postillons in einem kurzen Interview.

Der Postillon: Herr Westerwelle, ich hoffe es geht Ihnen mittlerweile wieder besser. Sie waren ja erkrankt.
Guido Westerwelle (einen Tick zu laut): Sie wissen doch selbst am besten, dass dies ein Fake-Interview ist. Insofern braucht Sie die Antwort darauf nicht zu interessieren, da Sie sie ja ohnehin selbst schreiben könnten.
Postillon: Oh, ok. Dann kommen wir eben gleich zur Sache: Wie wollen Sie die versprochenen Steuersenkungen finanzieren?
Westerwelle (einen Tick zu laut): Genauso, wie wir es vor der Wahl und noch bis vor wenigen Tagen versprochen haben: Für Steuersenkungen dürfen keine neuen Schulden aufgenommen werden - stattdessen nehmen wir neue Schulden auf.
Postillon: Stimmt - in Form eines Nebenhaushaltes. Aber haben Sie Nebenhaushalte vor der Wahl nicht noch strikt abgelehnt?
Westerwelle (einen Tick zu laut): Richtig. Deshalb richten wir ja auch keinen Nebenhaushalt ein, sondern einen Nebenhaushalt.
Postillon: Und wie wollen Sie diese neuen Schulden je wieder abbauen. Durch sozialen Kahlschlag?
Westerwelle (einen Tick zu laut): Da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Mit der FDP wird es keinen sozialen Kahlschlag geben, sondern vielmehr einen sozialen Kahlschlag.
Postillon: Und Sie haben keine Sorge, dass Ihre politischen Gegner jetzt Alarm schlagen?
Westerwelle (einen Tick zu laut): Ach i wo, seit dieser Teufelskerl Westerwelle nicht mehr in der Opposition sitzt, sehe ich niemanden, der uns da gefährlich werden könnte. Der war ja einer der erbittertsten Gegner solcher Tricks.
Postillon: Ich sehe, Sie haben das alles gut durchdacht. Vielen Dank für dieses Interview.
Westerwelle (einen Tick zu laut): Gerne doch.
ssi; Foto (Dirk Vorderstraße): Freut sich über Steuersenkungen für Besserverdienende wie ihn, wenn er irgendwann aus der Politik aussteigt: Westerwelle.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ratgeber: Heiße Tipps für kalte Tage

(dpo) - 5°, 0°, Stalingrad: Da kann man noch so viel CO2 emittieren, der Winter ist nicht aufzuhalten. Ganz Findige haben natürlich bereits im Sommer eine gehörige Portion warmer Luft ins Gefrierfach gepackt, eingefroren und jetzt wieder aufgetaut. Für alle anderen hat der Postillon recherchiert und präsentiert hiermit exklusiv acht heiße Tipps, mit denen man den frostigen Zeiten cool engegensehen kann:

1. Verschüren Sie Butter, Milch und Fleisch in Ihrem Kachelofen, denn wer Fett verbrennt, friert nicht.

2. Halten Sie immer eine Wärmflasche bereit (z.B. Strohrum oder Korn).

3. Vermindern Sie den unnötigen Höflichkeitsabstand zu Ihren Mitmenschen in Bus, Hörsaal, Klassenzimmer oder Büro auf ein Minimum. Reibung bringt zusätzliche Wärme.

4. Schließen Sie alle Browserfenster und aktivieren Sie Firefox, Firewall und sämtliche Brennprogramme.

5. Tragen Sie Ihre Klamotten in Schichten: Gehen Sie zur Frühschicht im Pullover, zur Spätschicht in Hosen und zur Nachtschicht in Socken und Unterwäsche.

6. Kochen Sie mit Heizöl.

7. Bewegung hilft! Bewegen Sie am besten Ihren Heizungsthermostat auf fünf.

8. Machen Sie exakt das Gegenteil von dem, was Ihnen der Postillon am heißesten Tag des Jahres empfohlen hat.


ssi; Foto links: sclera; Foto rechts: Jedi-Ritter wissen, dass auch die Gedärme von Tauntauns notfalls Wärme spenden können.

Das schreibt der Chefred. anderswo

BILDblog:
13.9.2012: Unfassbar! (2)
6.8.2012: Endstation Kohl
31.7.2012: Keinen Respekt gezollt
25.7.2012: Milchmädchen verlieren mehr Geld
2.6.2012: Royal Mail from Wagner
16.5.2012: Eine von uns, von uns und von uns
30.4.2012: Bundeszentrale für politisches Halbwissen
26.4.2012: Unsinn über irgendeinen Soli (3)
26.4.2012: Hooray for Boobies
16.4.2012: Faszination Sexy Cora
12.4.2012: Hartz-IV-Sauerei-Sauerei
10.4.2012: Krebs schon wieder geheilt
3.4.2012: Antonia Rados, Vertrauensindex, Kopieren
30.3.2012: Unsinn über irgendeinen Soli (2)
22.3.2012: Unsinn über irgendeinen Soli
31.1.2012: Jauch Beine Po
28.1.2012: Wenigstens die Haare schön
25.1.2012: Auf halber Flamme
9.1.2012: Rasender Reporter
8.12.2011: Schlechte Gewinner
30.11.2011: Und Katzen würden Whiskas kaufen (2)
28.11.2011: Angst vor der eigenen Rechthaberei
23.11.2011: Wetter, dass..?
22.11.2011: Nichts zu berichtigen
7.11.2011: Sterben live
5.11.2011: Griechen raus!
3.11.2011: Unruhe bitte!
1.11.2011: Schade, Maskerade
25.10.2011: Kleiner FauXPas
18.10.2011: Wegen 99 Luftballons
18.10.2011: Ganz schön aufgeblasen
14.10.2011: Wir müssen leider draußen bleiben (2)
5.10.2011: Ganz schlimmer Finger
4.10.2011: Der letzte Blondikaner
27.9.2011: Zu viel Gas gegeben
23.9.2011: Wario Basler
21.9.2011: Keine Gnade
20.9.2011: Studenten verbummelt
19.9.2011: Der neue Milchmädchen-Atlas
19.9.2011: Ziemlich viel Unfux
14.9.2011: Die Achse des Busen
13.9.2011: Der Milchmädchenatlas von Bremen
8.9.2011: Aus großer Kraft folgt große Verantwortung
11.8.2011: Alter Mann? Alter Hut!
23.7.2011: Vorzeitiger Mutmaßungserguss
19.7.2011: Lohnsteuermann über Bord
11.7.2011: Alkohol weckt Tote auf
29.6.2011: Weniger ist oft mehr
28.6.2011: Miami Vize
16.6.2011: Bei Rückruf Spott
15.6.2011: Mediapart, Tumblr, Facebook
14.6.2011: Nach Zitat vervierfacht
7.6.2011: Panik, Kritikkritik, Kika
6.6.2011: Für eine Handvoll Milchmädchen
31.5.2011: Pleite-Journalisten
26.5.2011: Wenn Rechte nach dem Rechten sehen
24.5.2011: Die "Bild"-Wortspiele von Cannes
21.5.2011: Wie dränge ich ein Land aus der Eurozone?
16.5.2011: Ups, verpisst
13.5.2011: Pöbelei ins Nest gelegt
12.5.2011: Komma zum Punkt
11.5.2011: Niveau ist keine Hautcreme (3)
10.5.2011: Leichenschau
9.5.2011: 'Türlich 'türlich (sicher, Digger)
7.5.2011: Auf großem Fuße
6.5.2011: Deep Space Six
5.5.2011: Böhse Journalistenz
4.5.2011: Blome um Blome, Quoos um Quoos
2.5.2011: Bin Laden zu Tode geshopt
2.5.2011: Wer im Glabhaus sitzt...
29.4.2011: Gesund grillen ist ja sooo 2007
21.4.2011: Dicke Schamlippe riskiert
20.4.2011: Zukunst
6.4.2011: Katastrophenszenario gekapert
5.4.2011: Fäkaler Irrtum
31.3.2011: Der Experte, der Stromknappheit schrie
30.3.2011: Gute Grüne, schlechte Grüne
25.3.2011: Eine wie keine
23.3.2011: Wagner steht Kopf
22.3.2011: Der King lebt!
21.3.2011: Das Photoshop-Disasters-Desaster
17.3.2011: Frau vergiftet Schlange
14.3.2011: Nochmal Schwein gehabt
14.3.2011: Besoffenheitsjournalismus (2)
11.3.2011: Schuld sind immer die Griechen
8.3.2011: Chauvitag 2011
28.2.2011: Die üblichen Verdächtigen
24.2.2011: Heidi Opossum, schielen Oscar
22.2.2011: Deutschlands flexibelste Meinung
17.2.2011: Der Tod steht ihr gut
15.2.2011: Die verlorene Ehre des Abu A.
11.2.2011: Der Rücktritt vom Rücktritt
3.2.2011: Jay Khan's doch noch
28.1.2011: Eine Krähe hackt der anderen ein Auge aus
27.1.2011: Es kann nur die eigenen geben
25.1.2011: Metaboulevard of broken dreams
21.1.2011: Der Tod und die Titten
14.1.2011: Mensch Maschmeyer!
10.1.2011: Einnehmen leicht gemacht
20.12.2010: Friede sei mit uns
20.12.2010: Killing me softly
19.12.2010: Geht 'ne Journalistin zum Arzt...
15.12.2010: Wir sind Meinungsfreiheit!
13.12.2010: Knapp Salbei ist auch daneben
8.12.2010: Wohin hinkt Brüderles Vergleich?
7.12.2010: Angst essen Hirn auf
30.11.2010: Küssen verboten
23.11.2010: Karl-Theodor I.
23.11.2010: Ein Mann zum Tierchenstehlen
20.11.2010: Wagner mit seinem Latein am Ende
18.11.2010: Diskriminalreportagen
15.11.2010: Besoffenheitsjournalismus
5.11.2010: Bomben-Stimmungsmache
4.11.2010: Allee: Hopp!
27.10.2010: Banken: Verwechselkurse stabil
26.10.2010: Eine Neuerung für die Cats
25.10.2010: Neues aus der Frankheimer Eckschau
18.10.2010: Und täglich grüßt die KFN-Studie
13.10.2010: Wenn das der Netzer wüsste
7.10.2010: Auf die schiefe Bahn geraten
4.10.2010: Brandenburger Eigentor
1.10.2010: Britische Studien sind ja so 2009
23.9.2010: Mieser Teaser
21.9.2010: Jeder Schütze ein Treffer (2)
16.9.2010: Jeder Schütze ein Treffer
13.9.2010: Meinungsmache mit der Meinungsfreiheit
6.9.2010: Und Katzen würden Whiskas kaufen
5.9.2010: Ein Tag am Boulevard
27.8.2010: Das Pornokino des 21. Jahrhunderts
25.8.2010: Einfach mal das Gehirn lüften
17.8.2010: Das Rauschen im Hanfblätterwald
14.8.2010: Ein Herz für Schmutzkampagnen
4.8.2010: Schon wieder Wasserzeichen im All entdeckt
30.7.2010: Wie der Vater so der Sohn
29.7.2010: Reisen bild.det
26.7.2010: E.T. nach Hause twittern
20.7.2010: Mangelndes Migrationshintergrundwissen
6.7.2010: Brennendes Papier ist geduldig - auch online
1.7.2010: Boateng trat, "Bild" tritt nach
13.6.2010: Macht der Islam Jugendliche gewalttätig?
1.6.2010: Gewaltige Unterschiede
4.5.2010: Die Nachricht von heute: ein Porno vom Vorjahr
28.4.2010: Leitfaden: Wie hetze ich gegen ein Land auf?
26.4.2010: Verbraucherschutz mit nichts drin
31.3.2010: Der endlich gefallene Hartz-IV-Groschen
12.3.2010: Empörung über Amoklaufprävention
4.3.2010: Viel Lärm um Hartz
27.2.2010: Dummheit macht Rauch
12.2.2010: Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
10.2.2010: Wasserzeichen im All entdeckt
5.2.2010: Immer mehr Artikel über Hartz-IV-Betrüger!
13.1.2010: Schleichst du noch oder wirbst du schon?
22.12.2009: Brittany Murphy und das Schweinegrippefoto
15.11.2009: Ein Rekord für die Ewigkeit
20.10.2009: Von UFOS und anderen Kometen
10.6.2009: Redaktion "ernüchtert" über Zeitkontinuum

Extra 3:
26.1.2011: Geiseln im Dschungel

Titanic:
01/2009: Immerhin
10/2008: Flexibel
09/2008: Kontinuität

Dienstag, 20. Oktober 2009

Nach gefälschter Wahl: Karsai erklärt sich zu gefälschter Stichwahl bereit


Kabul (dpo) - Aufgrund massiver Fälschungs- und Betrugsvorwürfe nach der afghanischen Wahl am 20. August stimmte der amtierende Präsident Hamid Karsai jetzt zu, sich einer Stichwahl gegen seinen Herausforderer Abdullah Abdullah zu stellen.
"Ich werde Afghanistan und dem Rest der Welt beweisen, dass ich die nötigen gefälschten Stimmen auch in einem zweiten Wahlgang erringen kann", erklärte der 51-jährige Paschtune. Karsai zeigte sich zudem überzeugt, dass ihm in einigen Regionen wieder bis zu 500% der Wähler ihr Vertrauen aussprechen werden.
ssi; Foto links: Kann die gefälschten Wahlzettel gleich noch einmal einsetzen: Hamid Karsai; Foto rechts: Hat zwar den cooleren Namen, aber keine Chance: Herausforderer Abdullah Abdullah.

Pech gehabt

Wunsiedel (dpo) - Ein 34-jähriger Tourist, der sich am Montag in einem dunklen Höhlensystem im Fichtelgebirge verirrt hatte, hatte Pech: "Damit konnte ich einen Stock zu einer Fackel umfunktionieren und fand so im Nullkommanichts wieder nach draußen", freute sich der Mann anschließend.
ssi; Foto (Ulenspiegel): Am besten verirrt man sich in solchen Höhlen mit ein wenig Pech.

Montag, 19. Oktober 2009

Newsticker (26)

++++ Mann doch kein Hypochonder: "Ich hatte mir das nur eingebildet" ++++
++++ Zynisch: Vegetarier von fleischfressender Pflanze gefressen ++++
++++ Abgehört: Schäuble wusste bereits vorher, dass er den Big-Brother-Award erhält ++++
++++ Besorgniserregend: Vier von fünf Killerspiele-Spielern sind zu fett für Amoklauf ++++

Scooter fühlt sich nicht ernst genommen

(dpo) - H.P. Baxxter, Frontmann der Techno-Formation Scooter, drückte im Interview mit Bild am Sonntag seine Enttäuschung darüber aus, dass seine Band in Deutschland eher belächelt werde, während ihr im Ausland deutlich mehr Respekt entgegengebracht würde.
Dies könnte Postillon-Recherchen zufolge unter anderem daran liegen, dass man hierzulande leider den Unfug verstehen kann, den Baxxter bei Fernsehauftritten von sich gibt oder wenn er in der Klatschpresse über mangelnden Respekt jammert.
ssi; Foto: Konnte immer noch nicht klären, wieviel der Fisch kostet: H.P. Baxxter.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Das Wort zum Sonntag (48)

Kommentar:
Eines verlieren unsere werten Herrn Politiker und Frauen Politikerinnen immer wieder aus den bisweilen auch einseitig zugedrückten Augen, unter deren vier sie sich ja nur allzu gerne unterhalten: Konsequenzen müssen folgen, sonst müsste man sie ja Prophylaxe nennen, die wiederum nicht mit durchtrainierten Kampffischen, den sogenannten Profi-Lachsen zu verwechseln ist. Wer glaubt, dass es sich hier nur um zeilenfüllenden Unfug handelt, der sollte es wie ein umgekehrter Schuh halten: Nur aus ihm nämlich wird umgekehrt ein Schuh draus.
ssi

Samstag, 17. Oktober 2009

Postillon-Kleinanzeige: Stopp-Schilder günstig abzugeben

100.000 digitale Stoppschilder (.jpg od. .tif) mit sinnlosem Text umständehalber günstig abzugeben, vielseitig einsetzbar z.B. ausgedruckt als Verkehrsschild, als Schablone für professionelle Bienenwabenzeichner oder als abschreckendes Beispiel in Geschichtsbüchern, Top-Zustand: nie verwendet, Preis: Verhandlungssache, Chiffre: 142-Ursula.
ssi

Links! Zwo! Drei! Vier! (7)

Täterätäääää! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier mehr oder weniger amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 16. Oktober 2009

Warum ist Guttenberg eigentlich der Liebling der Deutschen?

Berlin (dpo) - Bereits im Juli erklärte Bild, die Heimat des investigativen Journalismus, seinen verblüfften Lesern: "Darum ist Guttenberg der Liebling der Deutschen".
Der Postillon wollte jedoch noch genauer wissen, warum Karl Theodor zu Guttenberg so fantastisch beliebt ist, und fand zumindest einen wichtigen Grund:

Sehen Sie nach dem Klick, warum Guttenberg der Liebling der Deutschen ist!

9-jährige froh, dass ganze Welt jetzt endlich weiß, wo sie gezeugt wurde

ssi; Foto: Freut sich, dass sie - wie Boris Becker jetzt zugab - nicht in einer Besenkammer gezeugt wurde, sondern während eines 5-sekündigen Aktes auf der Treppe: Anna Ermakova (9).

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Saftlose Zitronenhälfte sieht sich als Presseopfer

Mannheim (dpo) - Aufgrund übertriebener Berichterstattung sieht sich eine frisch ausgedrückte Zitronenhälfte als Presseopfer.
"Vor allem die überregionale Tageszeitung Der Postillon berichtet übertrieben sensationell über meine durch manuelles Ausquetschen an einer Presse hervorgerufene Saftlosigkeit", beschwerte sich die gelbe Südfrucht. "Ich bin richtig sauer!"
ssi; Foto (Lizzy): Wurde noch nicht einmal anonymisiert: Zitronenhälfte.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Warum hassen eigentlich alle Lafo?

Berlin (dpo) - Bereits am Montag fragte das investigative Blatt Bild: "Warum hassen alle Lafo?" Zudem stellt der anonyme Autor schockiert fest: "Plötzlich prügeln alle auf Lafo ein!"
Der Postillon hat recherchiert und zumindest einen Grund dafür gefunden, dass Oskar Lafontaine ein derart schlechtes Image hat:

Sehen Sie nach dem Klick, warum alle Oskar Lafontaine hassen!

Wirtschaftskrise: JVA Stuttgart entlässt 400 Insassen fristlos

ssi; Foto (Manecke): Engpass noch nicht beseitigt: Weitere 100 Gefangene befinden sich derzeit in Kurzhaft.

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Dienstag, 13. Oktober 2009

Wurde beim Playboy-Auftritt von Marge Simpson getrickst?

Springfield (dpo) - Gute Nachrichten für männliche Fans der US-Fernsehserie "The Simpsons": Mutter Marge hat sich für die November-Ausgabe des amerikanischen Playboys ausgezogen.
Doch der attraktiven Mittdreißigerin schlägt nicht nur Bewunderung entgegen. In Celebrity-Kreisen wird darüber gelästert, dass an Marge Simpson so gut wie nichts echt sei - immerhin sei sie seit den frühen 90ern so gut wie nicht gealtert.
"An dieser Frau ist alles künstlich", verrät ein Insider, der bis vor einigen Jahren Drehbücher für die beliebte Serie schrieb, gegenüber dem Postillon. Zudem sei ihm zu Ohren gekommen, dass an den erotischen Bildern auf dem Cover und im Heftinneren viel mit Farbe und Pinsel gearbeitet wurde.
ssi; Foto: So posiert Marge Simpson auf der neusten Ausgabe des Playboys.

Piratenschatz entdeckt

Trinidad (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein britisches Linguistenteam bereits vergangene Woche auf einen von Piraten versteckten Wortschatz gestoßen. In der auf einer unbewohnten Karibikinsel vergrabenen Kiste fanden die Sprachwissenschaftler neben verschieden lang gezogenen Arrrrrrrrr!s auch einige bislang unbekannte Schimpfwörter sowie mehrere Knäuel Seemannsgarn.
ssi; Bild: Piraten streiten sich, wer den Wortschatz vergraben darf (künstlerisch dramatisiert).

Montag, 12. Oktober 2009

Newsticker (25)

++++ Unzufrieden: Mann mit Tourette-Syndrom verflucht sein Schicksal ++++
++++ Hohe Ehrung: Nobelpreiskomitee erhält Sondernobelpreis für Coolness ++++
++++ Überfordert: Fotograf fordert Entwicklungshilfe ++++
++++ Überraschung: Meteorologe konnte Kugelhagel, in dem er starb, nicht vorhersagen ++++
ssi

Sonntag, 11. Oktober 2009

Bunte US-Truppe: Homosexuelle dürfen bald an die Waffen

Washington (dpo) - US-Präsident Barack Obama hat sein Versprechen erneuert, das Homosexualitätsverbot in den Streitkräften abzuschaffen. Er wolle, dass patriotische Amerikaner, die dem Land dienen möchten, nicht bestraft würden, sagte der frisch gebackene Friendensnobelpreisträger in Washington bei einer Veranstaltung der Human Rights Campaign (HRC), der größten Homosexuellen-Organisation der USA.

Das Wort zum Sonntag (47)

Kommentar:
Schlimm, schlimm, schlimm! Das unglaubliche Ereignis, das uns alle in der letzten Woche schwer erschüttert hat, wird noch einige Zeit das Tagesgeschehen dominieren. Wer hätte je gedacht, dass so etwas ausgerechnet hier, dort und in dieser Jahreszeit auftreten kann? Die selbsternannten Experten, die jetzt aus ihren Löchern gekrochen kommen und behaupten, sie hätten ja schon immer davor gewarnt, sollten lieber Lösungen präsentieren, als hier altklug daherzureden. Man muss jetzt in die Hände spucken, sie wieder abtrocknen (sonst glitscht es) und dann zupacken. Gleich morgen!
ssi

Samstag, 10. Oktober 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (6)

Täterätäääää! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier mehr oder weniger amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Bush glaubt, Nobelpreiskomitee wollte eigentlich ihn auszeichnen

ssi; Foto: Denkt, Obama wurde mit ihm verwechselt: George Walker Bush.

Freitag, 9. Oktober 2009

Entlassener Tierarzt läuft Amok

Stuttgart (onn) - Am Donnerstagnachmittag kehrte der vor einer Woche aus dem zoologischen Garten Wilhelma entlassene Tierarzt Dr. Bernd Fermer mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet an seinen ehemaligen Arbeitsplatz zurück. Nachdem er von einem ehemaligen Kollegen angesprochen wurde, eröffnete der 33-jährige das Feuer und sedierte brutalst ingesamt zwölf Besucher und zwei Angestellte des Zoos.
"Es war schrecklich", schluchzte eine Augenzeugin, die die Betäuberei aus nächster Nähe beobachtete, noch am Tatort. "Überall sackten Menschen gemächlich in sich zusammen und fielen in einen tiefen Schlaf. Immer wenn ich seitdem meine Augen schließe, dann sehe ich schlafende Menschen!"
Der Amoklauf nahm ein jähes Ende, als der 33-jährige Veterinär seine Waffe letztlich gegen sich selbst richtete und sich ins Reich der Träume verabschiedete.
Bekannte des jungen Mannes gaben nach dessen Festnahme zu Protokoll, dass Fermer schon lange unter Betäubungsfantasien litt. Auch soll er in verschiedenen Chatrooms ein ums andere Mal gedroht haben, er werde irgendwann alle in den Schlaf schicken.
ssi; Foto: Fermers posiert auf YouTube mit seiner Waffe; Quelle: Frei nach The Onion.

FDP hält erstes Wahlversprechen

Berlin (dpo) - Die FDP hält Wort: Mehr als eine Woche vor der Bundestagswahl kündigte Parteichef Guido Westerwelle an: "Es wird keine Ampel geben".
Und tatsächlich, gestern berichtete ZeitOnline:


ssi - mit Dank an Tom G.; Foto (hurricanearchive): Wird entsorgt: Ampel.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Schon wieder! Minibarkeeper beinahe erfroren

ssi; Foto: Das war knapp: Hotel-Minibarkeeper Sören Fluminese wird gerade im Minikrankenwagen reanimiert. Sein Job gilt als einer der härtesten der Welt.

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Fisting-Attacken auf Google und YouTube: Ist Alice die Nächste?


Hamburg (dpo) - Nachdem Hacker mithilfe sogenannter Fisting-Attacken (gemeint war Phishing; siehe YouTube-Video) E-Mail-Accounts von Yahoo- und Google-Nutzern geknackt hatten, ist auch das Telekommunikationsunternehmen HanseNet in Sorge um seine Marke "Alice".

ssi, aaw; Foto links: Bislang noch ungefistet: Alice.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ohne Gerichtsurteil: Kanarienvogel muss lebenslänglich hinter Gitter

ssi; Foto: Freegiampi, CC2.5

Impfstoff gegen Kokainsucht gefunden

Houston/Texas (dpo) - Laut einem Bericht des Spiegels forschen amerikanische Wissenschaftler des Baylor College of Medicine in Houston nach einem Impfstoff gegen die Kokainsucht.
Vermutlich dürften die Forschungsgelder jedoch bald ausbleiben, denn einen solchen Impfstoff gibt es, wie Postillon-Recherchen ergaben, bereits seit Jahrzehnten. Das Opioid "Heroin" kann ganz einfach zu Hause, im Park oder auf der Bahnhofstoilette in einem Löffel aufgekocht und anschließend injiziert werden. Die Lust auf Kokain soll danach wie weggeblasen sein.
ssi; Foto (Hendrike): Endlich runter vom Koks: Dank regelmäßiger Heroin-Impfung!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Geheimdienst warnt vor Sprengstoff-Zäpfchen

Paris (dpo) - Die neue Taktik von al-Qaida klingt wie ein schlechter Witz irgendeiner Satirezeitung: Der französische Inlandsgeheimdienst DCRI befürchtet, Terroristen könnten in Zukunft Sprengkörper wie ein Zäpfchen bei sich einführen. Attentäter könnten so durch Passagier-Kontrollen gelangen, um sich dann während des Flugs per Handy-Signal in die Luft zu sprengen.
Der Pharmakologenverband gibt jedoch vorerst Entwarnung. Man gehe davon aus, dass potentielle Attentäter warten, bis der Sprengstoff auch als Kautablette, Bonbon, Salbe oder Nasenspray erhältlich ist.
Auch die Risiken und Nebenwirkungen heftiger Explosionen innerhalb des menschlichen Körpers seien bislang nur unzureichend erforscht. Langzeitstudien, bei denen einem Teil der Testpersonen Zäpfchenbomben und einer zweiten Gruppe nur ein Placebo verabreicht wird, müssten hier erst neue Erkenntnisse gewähren.
"Selbst wenn diese Voraussetzung erfüllt sind, stellt sich immer noch die Frage, ob die Krankenkasse zahlt und ob Spreng-Supositorien rezeptpflichtig sind oder nicht", so Prof. Wiandt Schnurps, Facharzt für klinische Pharmakologie, gegenüber dem Postillon. "Das kann Jahre dauern."
Sollte die Bedrohung allerdings doch ernster sein als erwartet, dann wären "Passagierkontrollen in Zukunft leider für'n Arsch", so ein Sprecher der Bundespolizei.
ssi; Foto links: Diarrhoe könnte bald der größte Feind des Islamisten werden; Foto rechts: Toll! Sueddeutsche.de illustriert den Zäpfchenartikel mit Fotos der im vergangenen Jahr heftig kritisierten Nacktscanner, obwohl diese selbstverständlich ungeeignet sind, um Zäpfchen aufzuspüren.

Newsticker (24)

++++ 1400 Umdrehungen: Socke erleidet Schleudertrauma ++++
++++ Frivol: Nackter Pfarrer hält Erotikmesse ++++
++++ Trainingsniederlage: Boxer verliert gegen Rinderhälfte ++++
++++ Masse statt Klasse: Vierte Newstickerzeile absolut entbehrlich ++++

Montag, 5. Oktober 2009

Was würde sich ändern, wenn Schäuble neuer Finanzminister wird?

Berlin (dpo) - Informationen der Tageszeitung Welt zufolge ist Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) als Nachfolger von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) im Gespräch. Der Postillon hat daher exklusiv recherchiert, welche Neuerungen unter einem Finanzminister Schäuble zu erwarten sind:

1. Die Staatsverschuldung wird durch einen Verkauf des Grundgesetzes an den Meistbietenden drastisch gesenkt.
2. Der somit überflüssig gewordene Verfassungsschutz übernimmt in Zukunft die Verfolgung Steuerflüchtiger.
3. Das Finanzministerium weiß immer ganz genau, wieviel Geld wir auf dem Konto haben.
4. Die Steuererklärung wird dank Bundestrojaner mit integriertem ELSTER-System direkt vom Finanzministerium erstellt, während man seine E-Mails checkt.
5. Größere Steuernachzahlungen werden künftig ganz unbürokratisch in schwarzen Koffern à 100.000 DM geleistet und von Schäuble privat verwahrt.
6. Die Bankenkrise wird fortan durch den Einsatz der Bundeswehr im Inneren bekämpft.


ssi; Foto: Heißer Kandidat mit neuen Ideen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Blondine zieht "Wetten dass..?" nach unten

Freiburg (dpo) - Die Postillon-TV-Redaktion hat die gestrige Folge von "Wetten dass..?" analysiert, in der erstmals Michelle Hunziker neben Thomas Gottschalk co-moderieren durfte.
Fazit: Die ZDF-Quotenblondine wirkte durchweg unprofessionell und fiel durch peinliche Versprecher, belangloses Geschwätz und schwache Witze negativ auf. Michelle Hunziker hingegen lieferte eine ordentliche Vorstellung ab.
ssi; Foto (ZDF): Blonder geht's nimmer.

Das Wort zum Sonntag (46)

Kommentar:
Krawotz, Paff, Piff, Rumms! Diese lautmalerischen Worte beschreiben den Knall, der die Republik am vergangenen Wahlsonntag erschütterte und den seitdem so mancher hat, am besten. Da lassen sich Verlierer feiern, da wagt ein Thüringer Kobold eine große Koalition, die gar keine ist, nur um 5 Jahre später endgültig unsichtbar zu werden und da gerät ein künftiger Außenminister in die Kritik, weil er zwar fließend Wasser spricht, nicht aber Englisch. Manch einer mag sich da zu Recht in seinen Schrebergarten zurückziehen und leise für sich denken: "Pffffffffffffffffffffffffffffft."
ssi

Samstag, 3. Oktober 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (5)

Täterätäääää! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Hagen Rether macht sich so seine Gedanken zu Guido und Oskar (via Gedankenpflug):


2. Der "Gesundheitstip des Tages" (ganz oben nach dem Klick) von Katharina A. aus Titanic 6/2007 ist nicht nur knapp formuliert, sondern passt wie die Faust aufs Auge.

3. Spam stellt die SPD-Verhandlungsgruppe und die zukünftigen SPD-Minister Thüringens in einer schmucken Klickstrecke vor.

4. Der Artikel "Chrysler Halts Production Of Neckbelts" in der amerikanischen Tageszeitung The Onion erzählt von der Zeit, als Chrysler einmal Sicherheitsgurte für den Hals einführte und wieder zurückrief.
ssi

Freitag, 2. Oktober 2009

Endlich: Kinder arbeiten für Kinder

Bremen (dpo) - Schon seit dem 30. August steht die Werbeikone Verona Pooth beim Textil-Discounter KiK unter Vertrag und ermöglicht damit Kindern, für einen guten Zweck zu arbeiten. Denn: Der von KiK unter anderem durch Kinderarbeit in Bangladesch erwirtschaftete Profit wandert nun zumindest teilweise in die Tasche der attraktiven 41-jährigen. Verona Pooth wiederum engagiert sich leidenschaftlich für das Kinderhilfswerk UNICEF und SOS-Kinderdörfer in aller Welt.
Experten sind sich einig, dass Verona Pooth damit eine einzigartige Win-Win-Situation erzeugt. "Endlich können Kinder indirekt für sich selbst arbeiten", jubelt Sozialökonom Holger Schnurps. "Nur motivierte Kinderarbeiter sind auch effektive Kinderarbeiter: Sie wissen jetzt, dass wenn sie nur genug schuften, Verona Pooth bei KiK vielleicht genug verdient, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien."
Das Pooth'sche Modellprojekt macht Schule: Insidern zufolge spielt man bei der Umweltorganisation Greenpeace ernsthaft mit dem Gedanken, die Rettung der Wale künftig durch eine eigene kommerzielle Walfangflotte zu finanzieren.
ssi; Screenshot: Besser als wie man denkt - Verona Pooth setzt sich wirklich für Kinder ein.

Newsticker (23)

++++ Absehbar: Lufthansa startet Pilotprojekt ++++
++++ Erschütternd: Erdbeben in Indonesien ++++
++++ Ärgerlich: Weltraumurlauber vergisst, Bügeleisen abzuschalten und kann Haus von oben brennen sehen ++++
++++ Unnütz: Solarbetriebene Sternenwarte eingeweiht ++++

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Ist es ein Terroranschlag? Über 60.000 Hektoliter Nervengift auf Oktoberfest geschmuggelt

München (dpo) - Terroralarm auf dem Münchner Oktoberfest! Trotz verstärkter Polizeipräsenz und Präventivmaßnahmen ist es unbekannten Terroristen gelungen, rund 60.000 Hektoliter einer zu 6 bis 7 Prozent mit dem Nervengift Ethanol versetzten Substanz auf die Wiesn zu schmuggeln.
Abgefüllt in Krüge: Nervengift
Mediziner raten unbedingt vom Genuss der Flüssigkeit ab. "Dieses Teufelszeug führt in niedriger Dosierung zu Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten wie lautem Singen und Klatschen", warnt ein Sprecher der Ärztekammer. "In größeren Mengen von fünf Litern und mehr kann der vergiftete Gerstensaft in Einzelfällen sogar tödlich wirken."
Zynisch: Festbesucher zahlen horrende Preise, um das Getränk zu erwerben!
Noch ist unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Während einige von einer Verschwörung der Wiesnwirte ausgehen, sieht die bayrische Staatsregierung einen eindeutig islamistischen Hintergrund.
Ging es am nächsten Tag dreckig: Besuchern
"Es ist schon sehr auffällig, dass ausgerechnet unsere muslimischen Mitbürger größtenteils die Finger von dem Gift lassen", mutmaßt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und streicht sich nachdenklich über das Kinn. "Als wäre es ihnen von ihren Imamen verboten worden..."
Die Aufgabe der Politik sieht Herrmannn jetzt in erster Linie darin, den Schaden zu begrenzen: Daher wolle man die Großveranstaltung spätestens am 3. Oktober abbrechen.
ssi; Foto rechts: senator86, CC BY-SA 3.0, Foto links: Michael.chlistalla, CC BY-SA 3.0

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