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Dienstag, 9. März 2010

Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals

Berlin, Himmel (dpo) - Der Kindesmissbrauchsskandal in katholischen Einrichtungen zieht immer weitere Kreise. Nachdem bekannt wurde, dass es auch bei den 'Regensburger Domspatzen', im direkten Umfeld von Papst-Bruder Georg Ratzinger also, zu körperlicher Gewalt und sexuellen Übergriffen kam, stellt sich jetzt die alles entscheidende Frage: Wieviel hat Gott gewusst?

Experten gehen davon aus, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde über Jahrzehnte hinweg Kenntnis von den Missbrauchsfällen hatte und sie schweigend duldete.
"Gott ist allwissend", bestätigt Postillon-Haustheologe Friedrich Marxinger den schrecklichen Verdacht. "Es ist eigentlich unmöglich, dass er nichts mitbekommen hat." Sollte Gott dennoch nichts bemerkt haben, müsste wiederum die Eignung seiner Herrlichkeit für das Amt als monotheistische Gottheit bezweifelt werden.
Schon mehren sich die Stimmen, die bezweifeln inwiefern Gott unter diesen Umständen überhaupt noch tragbar ist und sogar den Rücktritt fordern. "Bislang hat er sich noch nicht bereit erklärt, dieses heikle Thema an einem Runden Tisch gemeinsam mit Vertretern der Politk zu erörtern", klagt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger. "Lieber nutzt er seine Unsterblichkeit und sitzt alle Probleme aus."
Doch auch ein Rücktritt Gottes würde laut Expertenmeinung nicht unbedingt mehr Aufklärung versprechen. Zwar gilt der designierte Nachfolger im Familienbetrieb, Jesus, als deutlich gesprächsbereiter, allerdings neige er auch dazu, sämtliche Sünden nicht nur zu vergeben, sondern gar in öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf sich zu nehmen.
ssi; Foto rechts oben: Wird er diesmal zurücktreten oder doch nur der Papst (Bauernopfer); Foto links: Setzt Gott mehr und mehr unter Druck: Sabine L.-S. (Name aus Platzgründen gekürzt); Foto rechts unten: Ist er ein geeigneter Nachfolger?



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