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Mittwoch, 26. Mai 2010

Wissenschaftlern gelingt Kreuzung aus Mann und Frau

Heidelberg (dpo) - Ist das moralisch noch vertretbar oder schon ein fahrlässiger Eingriff in die Schöpfung? In einjähriger Arbeit ist es einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Genetiker Prof. Dr. Leitz gelungen, einen Mann und eine Frau, zwei eigentlich völlig unterschiedliche Wesen, miteinander zu kreuzen. Das Ergebnis - eine Art Mann-Frau-Hybrid - ist grotesk und kaum lebensfähig.

"Es war nicht leicht, die beiden dazu zu bringen, sich zu paaren, denn - was viele nicht wissen - Männer und Frauen haben oft völlig unterschiedliche Interessen", erklärte Leitz bei einer Pressekonferenz. "Zunächst schienen sich unsere beiden Versuchsobjekte kaum füreinander zu interessieren, wechselten allenfalls verstohlene Blicke."
Erst als die Wissenschaftler den Mann und die Frau zu einem nur durch Kerzen spärlich beleuchtetem Abendessen zusammenbrachten, "funkte" es.
Brachte die Versuchsobjekte zur Paarung: Abendessen mit schlechter Beleuchtung
"Trotz der völlig unterschiedlichen Physis der beiden Versuchsobjekte, gelang es dem Mann am Ende des Abends irgendwie, das Weibchen zu begatten", führte Leitz weiter aus. "Details dieses unappetitlichen Vorganges möchten meine Kollegen und ich Ihnen ersparen. Wir Wissenschaftler haben so etwas jedenfalls noch nie gesehen."
Nachdem es einige Wochen so wirkte, als wäre der Kreuzungsversuch trotz erfolgreicher Paarung gescheitert, sei schließlich der Bauch der Frau bedrohlich angeschwollen, bis sie knapp neun Monate später tatsächlich eine Art Hybrid aus Mann und Frau zur Welt brachte. "Dass dies nicht ohne Schmerzen vonstattenging, überraschte niemanden. Immerhin war der Mann deutlich größer und schwerer als das weibliche Versuchsobjekt", so Leitz weiter.
Auf Nachfrage eines Postillon-Korrespondenten, in welchem Zustand sich das Ergebnis des Experiments befinde, seufzte Leitz und gestand, dass die Kreuzung, die er und sein Team Frann oder auch Mau nennen, leider schrecklich deformiert sei.
"Das Wesen ist puterrot, sabbert und schreit, als litte es ständig unter Schmerzen", so der Wissenschaftler. Aus ethischen Gründen dürfte man es nach Meinung der Wissenschaftler eigentlich nicht am Leben lassen; da die Versuchsobjekte Gefallen daran gefunden zu haben scheinen, wolle man es ihnen vorerst aber nicht wegnehmen.
ssi; Foto oben: Drpoulette, CC BY 2.0, Foto rechts: © Werner Heiber - Fotolia.com.



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