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Freitag, 25. Juni 2010

Johannesburger WM-Rasen von weinenden Italienern ruiniert

Ruinieren den WM-Rasen: Cannavaro (l.) und Quagliarella
Johannesburg (dpo) - Muss das WM-Achtelfinale zwischen dem Sieger der Gruppe G und dem Zweiten der Gruppe H am Montag anderswo stattfinden? Einem FIFA-Sprecher zufolge ist der Rasen im Ellis-Park-Stadion in Johannesburg nach dem Spiel Italien gegen die Slowakei, in dem die Squadra Azzura mit 2:3 ausschied, in desolatem Zustand.

Schuld daran sind nach ersten Analysen die Tränen des amtierenden Weltmeisters, die vergossen wurden, als feststand, dass das Turnier für Italien nach der Gruppenphase zu Ende ist.
"Tränen haben einen hohen Salzgehalt und sind Gift für alles, was wächst", erklärte ein Botaniker gegenüber dem Postillon. "Als die Italiener nach ihrer Niederlage begannen, enthemmt zu weinen, tränkten sie den Rasen förmlich mit ihrem Augensekret. Man kann genau sehen, wo einzelne Italiener trauerten - dort sind ganze Rasenstücke verwelkt."
Erschwerend hinzu kam, dass der Platz bereits stark strapaziert war, bevor die Männer im blauen Trikot weinten. Während des Spiels waren Italiener nämlich immer wieder ohne gegnerischen Kontakt gestürzt, wobei sie das empfindliche Grün quetschten.
"Das ist unsportlich und eines amtierenden Weltmeisters nicht würdig", protestierte Mbila Mbeki, der Platzwart des Ellis-Park-Stadions. "Das Verhalten der Italiener erinnert an die Kriegstaktik der 'verbrannten Erde'."
Sollte das Match am Montag doch stattfinden können, so hofft Mbeki, dass nicht ausgerechnet Portugal und Spanien - ebenfalls sehr emotionale Teams - in Johannesburg um den Einzug ins Viertelfinale spielen. Egal, wer gewinnt, die Tränen der Verlierer würden dem Platz definitiv den Rest geben.
ssi; Foto rechts: In desolatem Zustand: tränengetränkter WM-Rasen mit Salzablagerungen; Foto links: Wurde auch im zweiten Weltkrieg angewandt, damit der Feind nach einem Rückzug nichts mehr vom eroberten Gebiet hat: Taktik der verbrannten Erde.



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