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Dienstag, 26. Oktober 2010

Nach Tabak und Alkohol: Schwarz-Gelb plant Masturbations- und Sexsteuer

Berlin (dpo) - Schlechte Nachrichten für Freunde von Autoerotik und gepflegtem Beischlaf! Der Beschluss der schwarz-gelben Regierungskoalition, Entlastungen für Konzerne bei der Ökosteuer durch ein Anheben der Tabaksteuer zu finanzieren und die Forderungen der FDP, anstatt einer Luftverkehrsabgabe Alkohol höher zu besteuern, sind offenbar erst der Anfang.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) kündigten heute an, man arbeite an einem Gesetzesentwurf, der die Einführung einer Masturbations- und Sexsteuer vorsieht.

"Die Masturbations- und Sexsteuer ist nur konsequent", erklärte die Kanzlerin bei einer Pressekonferenz in Berlin. "Warum sollten wir beim Alkohol zuvor und der Zigarette danach abkassieren, aber beim eigentlichen Spaß dazwischen nicht?"
Der Gesetzentwurf sieht neben einer Steuer auf Verhütungsmittel, Sexspielzeug (gestaffelt nach Länge) und Prostitution vor, dass alle Bundesbürger am Ende eines Kalenderjahres eine Masturbations- und Sexsteuererklärung bei ihrem Finanzamt abgeben, in der sie detailliert aufführen, wann, wo, mit wem und wie oft sie in den vergangenen 12 Monaten Sex hatten oder selbst Hand anlegten.
Sind sich einig: Kanzlerin und Vizekanzler
"Steuerbetrug ist dabei quasi unmöglich, da die Daten mit allen Sexualpartnern abgeglichen und zusätzlich über 10.000 Steuerfander eingesetzt werden, die sonst nur unnütz gegen Wirtschaftsverbrecher ermitteln würden", sagte Guido Westerwelle.
Genaue Zahlen wollten Merkel und Westerwelle noch nicht vorlegen, doch Insider gehen davon aus, dass pro einfacher Masturbation unter 15 Minuten und ohne Hilfsmittel rund 50 Cent fällig werden, während ausgefeilte autoerotische Akte in extravaganter Kleidung, mit Pornofilmunterstützung oder im Freien mit bis zu 20 Euro veranschlagt werden.
Auch beim Geschlechtsverkehr ist Qualität der Maßstab für die Höhe der Steuer: Je nachdem, ob der Akt mit dem langweiligen Partner oder einem Filmstar, der zufällig in der Stadt ist, vollzogen wird, sind zwischen fünf Cent und 100 Euro fällig.
Die zu erwartenden Mehreinnahmen in Milliardenhöhe sollen unbürokratisch direkt an die Unternehmen ausgezahlt werden.
ssi; Foto rechts: Sebastian Zwez, CC BY 3.0 DE



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