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Donnerstag, 13. Januar 2011

Bundesverband der Kannibalen befürchtet Ausweitung des Dioxin-Skandals auf Menschen

Rotenburg (dpo) - Der Bundesverband der Kannibalen in Deutschland (BKD) hat heute die Regierung aufgefordert, den Dioxin-Skandal (wir berichteten) so schnell wie möglich aufzuklären. Der Verband befürchtet, dass bei einzelnen Menschen die zulässigen Höchstwerte für das Gift bereits überschritten wurden.
"Es muss unbedingt überprüft werden, wie viele mit Dioxin verseuchte Eier und wie viel belastetes Schweinefleisch inzwischen in den menschlichen Nahrungskreislauf gelangt sind", erklärte Verbandssprecher Ludger Wachowiak. "Es wäre ein Skandal, wenn kannibalische Verbraucher nicht mehr unbesorgt Menschen mit Chloroform betäuben und privat in Ruhe verzehren könnten."

Wachowiak kritisierte außerdem, dass Menschenfleisch noch immer nicht ausreichend gekennzeichnet ist: "Oft steckt nicht Öko drin, obwohl jemand wie ein "Öko" angezogen ist. Niemand kontrolliert, ob solche Leute nicht doch heimlich Billigschweinefleisch verzehren."
Sich rein von Vegetariern zu ernähren, schließen wiederum viele Kannibalen aus, da diese nicht sehr geschmacksintensiv sind und zu wenig Proteine enthalten.
Mit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), der im Zuge des Dioxin-Skandals von vielen Seiten Untätigkeit vorgeworfen wurde, will Wachowiak trotz aller Vorwürfe nicht allzu hart ins Gericht gehen, weil er - wie er im Vertrauen zugibt - ein Faible für die CSU-Politikerin hat: "Die ist irgendwie lecker, die Kleine."
ssi; Foto rechts: An der Spitze der Nahrungskette: Kannibale Wachowiak; Foto links (Cschirp, CC3.0): Sehen aus wie Bio, aber sind sie Bio?