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Montag, 7. Februar 2011

Todesfallen: Über 50% aller Sterbefälle in Krankenhäusern und Altenheimen

Berlin (dpo) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat heute angekündigt, dass zum nächstmöglichen Termin alle Krankenhäuser und Altenheime in Deutschland geschlossen werden. Der Entscheidung gingen umfangreiche Studien voraus, laut denen mehr als die Hälfte aller Menschen, die in Deutschland sterben, in derartigen Einrichtungen umkommen.

"Alle Patienten und Insassen von Krankenhäusern und Altenheimen befinden sich in akuter Lebensgefahr", erklärte Gröhe den drastischen Schritt heute vor dem Bundestag und gab sich verwundert darüber, dass dies noch keinem seiner Vorgänger aufgefallen war. "Diese Todesfallen müssen schnellstmöglich geschlossen werden, bevor ihnen noch mehr Menschen zum Opfer fallen."
Müssen im Altersheim sterben, wenn ihre Verwandten sie nicht rausholen: Alte
Bis spätestens Ende des Monats sollen alle Kliniken und Seniorenstifte evakuiert, alle Ärzte und Pfleger entlassen sein.
Bis die Maßnahmen greifen, empfiehlt Gröhe insbesondere Schwerverletzten, sich auf keinen Fall in eine Klinik einliefern zu lassen. "Es ist gut möglich, dass Sie sie nicht mehr lebend verlassen", warnt er. "Verstecken Sie sich vor heraneilenden Krankenwagen. Denn: Es ist besser, mit einem acht Zentimeter tief im Auge steckenden Nagel zu leben, als im Krankenhaus zu sterben."
Auch ältere Menschen, die derzeit in Altenheimen oder Seniorenstiften leben, sollten zur Sicherheit schnellstmöglich abgeholt werden. "Ihre Angehörigen werden sie ja kaum in einer solchen Einrichtung einquartiert haben, damit sie dort irgendwann sterben", so Gröhe.
Sobald alle Krankenhäuser und Altenheime geschlossen sind, will das Gesundheitsministerium überprüfen, inwieweit der Abriss sämtlicher Wohnhäuser die Gefahr von lebensgefährlichen Haushaltsunfällen minimieren kann.
ssi; Foto oben: StockLite/shutterstock; Hinweis: Dieser Artikel wurde an 2014 angepasst.



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