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Mittwoch, 23. März 2011

Chirurgen entfernen bösartiges iPhone 5 aus Teenager-Hand

Düsseldorf (dpo) - Aufatmen im Marien-Hospital Düsseldorf: Dort ist es einem Team aus internationalen Top-Chirurgen erstmals gelungen, im Zuge eines komplizierten Eingriffs ein bösartiges iPhone 5 aus der Hand eines Jugendlichen zu entfernen. Für den jungen Mann endet damit eine mehrjährige Leidensgeschichte.

Dabei fing alles ganz harmlos an: Anfangs dachten sich die Eltern des damals 15-jährigen Max Bauzke nichts Böses, als sie einen merkwürdigen Fremdkörper an der Hand ihres Sohnes bemerkten.
"Ein befreundetes Pärchen ließ uns wissen, dass es sich um ein iPhone handelt, dass das in seinem Alter ganz normal ist und dass es irgendwann von alleine wieder weggehen wird – spätestens dann, wenn er beginnt, sich für Mädchen zu interessieren", sagte die Mutter von Max zum Postillon.
Bei der riskanten Operation ist höchste Konzentration angesagt
Doch dann ließen die schulischen Leistungen ihres Sohnes nach, er wirkte unkonzentriert und abwesend, lud sich immer neue Apps herunter, surfte im Internet und telefonierte.
Als sich seine Eltern endlich entschlossen zu handeln, konnten die Ärzte nur noch feststellen, dass das gutartige iPhone der ersten Generation inzwischen zu einem bösartigen iPhone 5 mit jeder Menge Features herangewuchert war.
"Über die Jahre hatten sich außerdem Kopfhörer gebildet, die auch die Ohren von Max befallen hatten und drohten, auf sein Gehirn überzugreifen", erklärte Dr. Willers, eine Koryphäe auf dem Gebiet der iPhone-Chirurgie. "Wir mussten sofort handeln."
Weil das iPhone 5 während der Operation begann, mithilfe der Sprachsoftware Siri schrille Schreie auszustoßen, musste nicht nur der Patient, sondern auch der zu entfernende Fremdkörper auf Stand-by gesetzt werden.
Nach dem Eingriff, bei dem das iPhone vorsichtig aus seinen verkrampften Händen herausgelöst wurde, ist Max inzwischen wieder ansprechbar, aber die Operationsnarben und vor allem die Phantomschmerzen werden wohl nie ganz verschwinden.
ssi; Foto oben: rwkvisual, CC BY 2.0, Foto rechts Fotolia; Hinweis: Artikel an 2013 angepasst.



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