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| Solidarität überall: Spontaner Pro-Westerwelle-Trauerzug in Köln |
"Was soll denn jetzt aus der FDP werden?", fragt Gerda W., eine Hausfrau aus München, während sie sich das verlaufene Make-Up aus den Augen wischt. "Er war der einzige ehrliche Mann, den die Politik noch hatte." Anschließend lässt sie ihren Tränen freien Lauf.
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| Weiß nicht, wie es weitergeht: trauriger Mann |
Auch online wird kollektiv getrauert: Im sozialen Netzwerk Facebook hat die Gruppe "Wir wollen Guido Westerwelle zurück" bereits 1.522.148 Anhänger – Tendenz steigend.
Prof. Heinz Geiwasser vom Meinungsforschungsinstitut Opinion Control erklärt, was hinter der Trauer steckt: "Die Menschen verkraften es nur schwer, dass sich ihr Lieblingspolitiker ein Stück weit von ihnen zurückzieht. Sie haben Angst, dass Westerwelle irgendwann ganz von der Bildfläche verschwindet." Dass der sympathische Endvierziger überdies auch noch das Amt des Vize-Kanzlers aufgeben wird, verletze diejenigen zusätzlich, die auf Westerwelle als Bundeskanzler gehofft haben, falls Angela Merkel etwas zustößt.
Wenigstens bleibt Guido Westerwelle Außenminister. Geiwasser ist überzeugt: Sollte er dieses Amt auch noch verlieren, dann könnte es zum Volksaufstand kommen.
ssi
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