
Stockholm, Helsinki, Oslo (dpo) - Es ist wieder einmal so weit: Wie in jedem Jahr um diese Zeit fliegen die Vampire Skandinaviens zu Tausenden in den Süden, um den immer kürzer werdenden Nächten in ihrer Heimat zu entfliehen.
"Da Vampire von Natur aus bei Tageslicht zu Staub zerfallen, sind sie darauf angewiesen, nachts zu jagen", erklärt der Parazoologe Prof. Van Hellwig das Naturschauspiel gegenüber dem Postillon. "Doch im Mai, Juni und Juli sind die Nächte in weiten Teilen Skandinaviens einfach zu kurz für einen ausgewachsenen Vampir, um so viele Menschen zu jagen und auszusaugen, wie er benötigt."
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| Thorbjörn Dracul III. |
Dort, wo die lokale Vampirbevölkerung dank der hohen Bevölkerungsdichte ohnehin bestens versorgt ist, sind die zumeist blonden und gut gebauten Besucher aus dem Norden gern gesehene Gäste und es kommt nicht selten zur Paarung.
| "Vampirknödel" in Südschweden |
Sollten Thorbjörn und seine blutsaugenden Freunde dennoch einmal nicht genügend Opfer finden, die unvorsichtigerweise ohne Knoblauch oder Kreuz vor die Tür gehen, laben sie sich an sogenannten "Vampirknödeln". Dabei handelt es sich um Blutbeutel, die schwedische Gothic-Fans und leidenschaftliche Vampirbeobachter in ihren Bäumen aufhängen, damit sie sich nachts am bunten Treiben in ihrem Garten erfreuen können.
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