| Griechen feiern den Sieg über die Schulden |
Ab sofort sollen demnach sämtliche Nationen, die die vor 2500 Jahren in Athen entwickelte Staatsform Demokratie nutzen und den damit einhergehenden Wohlstand genießen, ein Prozent ihres Bruttoinlandprodukts direkt an Griechenland abführen.
Allein aus der EU fließen somit jährlich Gebühren in Höhe von 125 Milliarden Euro an die Hellenen, wobei Italien wegen seines halbautokratisch regierenden Ministerpräsidenten Berlusconi auf einen Preisnachlass hoffen darf.
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Weiterhin plant die griechische Regierung, die Lizenzgebühren auf die Staatsform Demokratie auch nachträglich zu erheben – ein Umstand, der Deutschland angesichts einer bis 1918 währenden Monarchie, dem Dritten Reich und einer jahrzehntelangen Teilung, bei der wenigstens ein Drittel des Staatsgebietes keine freien Wahlen abhielt, wenig trifft.
Doch auch die USA, die die Nachforderungen von über 200 Jahren stemmen müssen, scheint keine großen Probleme mit dem neuen Gebührenmodell zu haben. Präsident Barack Obama spielt nämlich schon seit längerem mit dem Gedanken, seinerseits von allen anderen Staaten der Welt Gebühren für rücksichtslosen Kapitalismus amerikanischer Prägung zu erheben.
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