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Mittwoch, 13. Juli 2011

Ärzte finden vollständig erhaltenes menschliches Skelett in Körper von Mann

Meppen (dpo) - Was für ein gruseliger Fund! Bei einer Routineuntersuchung haben Ärzte des Krankenhauses Ludmillenstift in Meppen ein vollständig erhaltenes menschliches Skelett im Körper eines 45-jährigen Dachdeckers entdeckt. Nun versucht die Polizei zu klären, woher die Knochen stammen. Ein Gewaltverbrechen kann bislang nicht ausgeschlossen werden.

Dabei fing alles ganz harmlos an: "Herr Benno F. kam zu uns ins Krankenhaus und klagte über Schmerzen am Ellbogen", so der behandelnde Arzt Dr. Bracksen zum Postillon. "Weil ich keinen äußerlichen Grund für die Beschwerden fand, beschloss ich, den Patienten zu röntgen."
Doch wie groß war der Schock für Bracksen und seine Kollegen, als sie feststellen mussten, dass sich im Arm von Benno F. Knochen befanden – menschliche Knochen!
Hat ein Skelett im Körper: Benno F.
"Wir haben Herrn F. dann noch weitergeröntgt und nach und nach festgestellt, dass sich in seinem Körper ein vollständig erhaltenes Skelett befindet", so Bracksen weiter. "Es muss da schon eine ganze Weile gelegen haben, denn das Weiße an den Knochen war schon klar erkennbar, was auf ein fortgeschrittenes Verwesungsstadium hindeutet." Nach diesem schaurigen Fund alarmierte das Krankenhaus sofort die Polizei.
Benno F., der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, behauptete bei seiner Vernehmung steif und fest, er wüsste nicht, wie das Skelett in seinen Körper gekommen sein soll. Das sieht die Staatsanwaltschaft jedoch anders. Sie glaubt - auch weil die menschlichen Gebeine so gleichmäßig auf den Körper von F. verteilt sind -, dass hier eine Tat vorsätzlich verschleiert werden soll. Staatsanwalt Heiko Müller: "Benno F. wird wohl kaum mit einem Skelett dieser Größe im Körper auf die Welt gekommen sein."
Immerhin gibt es erste Erkenntnisse über den Besitzer der Knochen: Aus den Röntgen-Aufnahmen geht hervor, dass das Skelett von einem Mann Mitte 40 stammt. Fortgeschrittener Knochenverschleiß deutet daraufhin, dass er zu Lebzeiten einen "wirklichen Knochenjob" - etwa auf dem Bau - verrichtete. Handelt es sich etwa um einen Kollegen von F.?
Alles weitere kann nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nur durch eine Exhumierung der Knochen geklärt werden. Dazu müssen sie im Zuge eines größeren chirurgischen Eingriffes aus dem Körper von Benno F. entnommen werden. Bei einer anschließenden Obduktion des Skeletts könne man dann die genaue Todesursache feststellen.
ssi; Foto oben: © IvicaNS - Fotolia.com



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