Dienstag, 26. Juli 2011

Rassisten, die Moslems wegen der Taten Einzelner hassen, wollen nicht für Taten Einzelner verurteilt werden

Aber bitte nur nette Taten
Oslo, Berlin (dpo) - Kurz nach dem schrecklichen Attentat in Oslo fordern islamkritische Gruppierungen, die sonst jeden Moslem zum potentiellen Terroristen erklären, man solle in ihnen keine potentiellen Terroristen sehen. Das Verbrechen von Anders Behring Breivik, die rund 150 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 oder das Oktoberfestattentat 1980 seien das Resultat bedauerlicher Taten von Einzeltätern, die nichts mit ihnen zu tun haben.
"Es ist unredlich, aus den Taten eines Einzelnen zu schließen, dass jeder, der eine ähnlichen Weltanschauung pflegt, zu der gleichen Tat fähig ist", so ein anonymer Islamhasser, der seit Jahren die Taten Einzelner nutzte, um jedem, der auch nur entfernt einen ähnlichen Hintergrund hat, zu unterstellen, er sei zu der gleichen Tat fähig. "Wir Islamkritiker sind nicht für den Wahnsinn Einzelner verantwortlich – ganz im Gegensatz zu Moslems natürlich."
Eurabien besiegen: Aber wie?
In den letzten Jahren stieg die Zahl derer, die vor der Islamisierung Europas warnen, stetig an. "Die Menschen müssen keine Angst vor uns haben. Fast alle von uns wollen ihre Ziele auf gewaltlose Weise erreichen", erklärte ein anderer Islamkritiker, der regelmäßig auf der Internetseite "Politically Incorrect" Moslems die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben abspricht, obwohl fast alle von ihnen sehr gut und gewaltlos mit ihren Mitmenschen auskommen.
Im Augenblick sind die Mitglieder der islamfeindlichen Gruppierungen und Parteien wegen der Vorfälle in Norwegen unter Druck. Sobald sich der Staub jedoch gelegt hat, und sie nicht mehr als potentielle Attentäter wahrgenommen werden, wollen sie wieder eifrig davor warnen, dass in jedem Moslem ein potentieller Attentäter steckt.
ssi

Der rechte Rand im Postillon-Archiv:
Studie: Abschiebung von Nazis würde Staatskasse um Milliarden entlasten
1.000 gute Gründe, Dresden nur noch dieses eine Mal zu bombardieren, marschieren in Dresden auf

73 Kommentare:

  1. 1 Verrückter ungleich mind 500 Selbstmordattentäter in den letzten jahren die sich im namen ihres gottes mit unschuldigen hoch jagen ...

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  2. Wo ist denn da die Subtilität geblieben? Da wird einem ja das Gesicht förmlich in die (guten) Botschaft gedrückt. :/

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  3. Manchmal wird es der Satire einfach viel zu leicht gemacht..

    @ Anonym 15:45
    Das nenne ich mal eine lückenlose Argumentation!

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  4. Wir jetzt jeder Religionskritiker der den Islam kritisiert als Nazi hingestellt ? Wo kommen wir eigentlich da noch hin ?

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  5. das erste mal seit langem langweilig und viel zu gewollt. wo bleibt ist das subtile? wo der humor?

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  6. Das ist ja mal ein ganz untypischer Artikel, aber das musste echt mal gesagt werden.

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  7. Gefällt mir, ist aber keine Satire. Leider.

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  8. Fututor MatrisJul 26, 2011 06:58 AM

    Eilmeldung: sich diskriminiert fühlende Rassisten beschweren sich bei Satireseite, dass sie als solche bezeichnet worden sind in einem Artikel, der zwar 70% weniger Humor enthielt, dafür aber 80% mehr Wahrheit. "Wir Rassisten reagieren allergisch auf eine so hohe Konzentration an Wahrheit, da schwellen wir an und werden ganz braun!" beschwert sich Alfons Hettler, Sprecher der Internetberufskommentarrassisten e.V.

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  9. Viel zu offensichtlich für Satire, leider.

    @ Anonym 15:45
    Zum Glück kommt auf einen Spinner wie dich "mind 500" Moslems. Dann machen deine Zahlen auch wieder Sinn.

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  10. Ich finde auch, dass das auch ein bisschen subtiler gegangen wäre...

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  11. Anonym 15:45 Prozentrechnung üben. Wieviel rechte Gewalt zu wievielen Nazis. Wieviele islamistische Terroristen zu wievielen Moslems. Dann reden wir nochmal über deinen Vergleich.

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  12. Bei der Realsatire die man zur Zeit in den Medien beobachten kann, verliert selbst der Postillion seinen subtilen Witz. Was soll man auch anderes machen, als einfach von den Tatsachen zu sprechen?

    Wenn es nicht so traurig wär, müsste man darüber lachen wie absurd sich die selbsternannten "Islamkritiker" verhalten.

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  13. @Anonym 26 Juli, 2011 15:59 ,

    Also ich habe nich gelesen das anonym 15.45 was vom Islam geredet hat ... Also scheint doch iwas dran zu sein

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  14. Als Buddhist sind mir solche Themen egal

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  15. @Fututor Matris: Bravo! - Oder wie Google sagen würde: +1

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  16. Eigentlich wurde es bereits im Kommentarforum der taz ganz gut zusammengefasst, wie kulturchauvinistisch verklärt die gesamte, auch publizistische Diskussion zum Thema gerade den richtigen Spin erhalten soll:

    "Wenn ein Guantanamo-Geschädigter Moslem einen Großmarkt abfackeln will, dann ist es, weil er Moslem ist.

    Wenn "Ehrenmorde" begangen werden, dann passiert das, weil die Täter Türken sind.

    Wenn ein dämlicher Pierre Vogel durch die Gegend hetzt und sich als Muslim-Pop-Superstar sieht, dann ist das, weil er ein Islamist ist.

    Aber: Wenn ein durchgedrehter rechtsfanatistischer Breivik 80 Menschen umbringt, um Europa vor dem Islam und Marxismus, usw. zu retten...
    ... dann war es ein kranker Psychopath..."

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  17. Nicht lustig... Wo war der Witz? Artikel, den man auch ohne Hirn lesen kann - wie enttäuschend.

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  18. im prinzip ist das problem die überzeugung und der glaube der menschen. jeder meint er wüsste wie es allen besser geht und geht dafür auch über leichen. weil nunmal das höhere ziel erstrebenswert ist. und dabei ist es egal ob der idiot links, rechts oder sonst einer idiotischen ideologie anhängt.

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  19. Ich fürchte, der Postillon ist hier ein wenig zu optimistisch. Der rechte Flügel wird in dieser Sache nicht darauf hoffen, daß sich der Staub legt, sondern in Kürze den Attentäter als Helden und Märtyrer verehren.
    Dieser Typus paßt nun einmal zu gut in den sarrazinistischen Wahn, als daß man ihn einfach so in Vergessenheit geraten ließe.

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  20. @ letzter Anonym:
    Würde es Dir allzu viel Respekt vor Deinen Mitmenschen abverlangen, wenn Du mal auf gROß-Und-Kleinschreibung achten würdest?
    Manch einem Kommentar täte auch die richtige Verteilung von Kommata und anderen Satzzeichen nicht schlecht.

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  21. Ich bin fest davon überzeugt, dass die letzten 5 Artikel ein anderer Autor als sonst geschrieben hat. *müde gähn*

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  22. Könnte ihr von linker Scheiße mal wieder zurück auf lustige Artikel kommen? Danke!

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  23. Und laßt den Sarrazin raus.
    Der war für Deutschland bitter nötig.

    Leisere und objektivere Stimmen mit der gleichen Melodie hat man ja jahrzehntelang totgeschrien.

    Der Artikel hier hat mir aber auch nicht recht gefallen.

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  24. Im Gegensatz zu manchen anderen hier, bin ich froh, dass es sich beim Postillon um politische Satire handelt und nicht um reine Belustigung der Internet-Gemeinde.

    Wie immer sehr guter Artikel, auch wenn er etwas anders ist.
    Wem die politische Richtung der Seite nicht passt, darf sich gerne eine anders gerichtete Satire-Seite auf gleichem Niveau suchen. Viel Glück dabei.

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  25. @Max B.:
    Wenn du das hier als "linke Scheiße" bezeichnest, dann geh doch zu "Politically Incorrect" (s.o.), da fühlst du dich bestimmt wohler!

    @Anonym (18:03):
    Sarrazin war für Deutschland bitter nötig? Wenn etwas für Deutschland bitter nöig ist, dann denke ich eher an Stéphane Hessel's "Empört euch!".

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  26. @16:14
    Ehrenmorde heißen bei uns "Familiendrama".
    @18:03
    Sarrazin ist wie Broder ein Hassprediger. Und denen ist Verantwortung ein Fremdwort.

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  27. @18:25

    Ne , Familiendrama kommt bei denen noch hinzu !

    Bitte mal Entweder Broder anschauen , dann iwas mit Hassprediger quaseln ! Der nimmt jede Religion aufs Korn , erschreckend dabei sind viele Sachen ...

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  28. An all die Nasen, die immer meinen mit dem Mengenverhältnissen und der immer stärker ansteigenden Zahl islamistischer Anschläge argumentieren zu müssen, hier die Zahlen des Europol-Berichts:
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Terro.jpg

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  29. Bei diesem Thema ist Satire schwierig ... aber eine Anregung hätte ich: Statt auch noch immer den Namen des Attentäters zu postulieren, wäre ich für ein Synonym: "dummes Arschloch" wäre eine Möglichkeit ...
    Ansonsten: bitte wieder bissiger werden!

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  30. Der Islamhass-PR-BeraterJul 26, 2011 09:59 AM

    Eine ungewohnte Eloquenz bei der empörten Verteidigung vom anonymen Islamhasser (war da ein Ghostwriter am Werk?). Der Vergleich trifft es allerdings natürlich nicht ganz, denn Breivik vertrat Ansichten, wie sie identisch sind mit denen neurechter rassistischer Gruppierungen (nur das er nicht bei der Hetze stehen blieb, sondern auch eine Konsequenz daraus zog). Islamistische Fanatiker haben hingegen andere Ansichten als gemäßigte Moslems.
    Für zukünftige Verteidigungen empfehle ich deswegen für anonyme Islamhasser den passenderen Baustein zu verwenden:
    "Die Idee, dass wir hetzende "Islamkritiker" für solchen Wahnsinn mitverantwortlich sind, ist genauso absurd wie die Behauptung islamistische Hassprediger würden den Terrorismus begünstigen!"

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  31. Großartig! Musste sein, auch wenn es vlt. etwas subtiler hätte sein können. ;) Dennoch bitte weiter so und wenn es nicht anders geht, auch wenig subtil. Besser als gar nicht.

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  32. Da bleib ich lieber beim guten alten Wilhelm und beschwör weiter den großen Slawensturm über Europa herauf. Will schließlich wegen den Moslems keinen "clash of civilizatios", wenn ich das hier lese.
    Und einen Volksfeind benötigt man, wenn man sich die geistige Scheiße von Friedrich und Hermann anhört, anscheinend immer noch, um dass Volk bei Laune bzw. bei der Stange zu halten.

    Entrüstet,
    ICH

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  33. Gute Satire muss pieksen wenn sie trifft - und da fühlen sich wohl einige ganz schön betroffen. Anscheinend waschen die alle ihre schmutzige Wäsche mit Subtil...

    Anonymus

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  34. Mal eine ganz andere Frage an die ganzen Meckerfritzen hier:
    Schon mal was gespendet?

    Abonniert doch eine Zeitung, dann könnt ihr heulen. Solange das Angebot nichts kostet, gibt es nichts zu erwarten. Umso erfreulicher wenn es sich dann doch um Perlen handelt, wie sie nur aus dem Postillon kullern können.

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  35. Die Idee für den Artikel war nicht schlecht, die Ausführung dann aber leider mangelahft...

    Hab das Gefühl der Autor hat zu viele eigene Emotionen einfließen lassen! ;)

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  36. getroffene hunde und so

    so lange man über sachen lachen kann, die einen selbst nicht direkt betreffen, ist alles in butt0r. aber wehe die eigene ansicht oder aktivität wird in irgendeiner hinsicht auch nur millimeterweise kritisch berührt.

    und an den gross- und kleinschreibungstypen: bitte nicht solche vorschriften machen wollen, wenn man selbst erst ab 1997 oder später seinen ersten klick im internet gemacht hat und den grund nicht kennt. oder einfach internetberater der csu werden.

    hoffentlich macht's klick

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  37. Guter Artikel. Weniger Satire als Wahrheit. Mit den rechten teutonischen Bodensatz müssen wir wohl erstmal leben.

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  38. Spiegel Online hat angerufen. sie wollen ihren Artikel zurück. ;-)

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  39. hier is ja was los...
    ich frage mich bei manchen kommentaren ernsthaft, was sie eigentlich erwarten. der postillon ist ein blog und als solcher eindeutig von persönlichen meinungen des autors geprägt. wer diese auffasungen nicht teilt, kann zwar seinen senf dazu geben, sollte aber keine forderungen stellen.
    wenn ein artikel mal etwas weniger allegorisch, bissig oder subtil ist, dann sollte man sich vor augen halten, dass hier eine ein-mann-armee am werk ist, um so gut wie jeden tag etwas zur allgemeinen belustigung beizusteuern. mir jedenfalls würden beizeiten die ideen ausgehen.
    ach ja: die beachtung von groß und kleinschreibung hat absolut nichts mit respekt vor mitmenschen zu tun. wie kommt man auf so eine idee?

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  40. bitte weniger politische meinungsmache

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  41. Warum sollte man subtiler schreiben, wenn man es auch so sagen kann, wie es (leider) ist?

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  42. Toll! Hin und wieder etwas Politik zwischen "Wal im Internet aufgetaucht" und "Doppelagent entlarvt: Türspion arbeitete jahrelang auch für die Gegenseite" kann ich nur begrüßen!

    Hört bitte auf rumzuheulen. Früher (1845 - Feb2011) wurden die Beiträge mit kreativen Kommentaren aufgewertet - das ganze rumgenörgel könnt ihr Noobs ma für euch behalten!

    Wollt' ich schon immer mal loswerden.

    Der Nörgler

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  43. Sarrazin hat Deutschland vor allem eines gebracht, nämlich den Satz: "Das wird man doch noch sagen dürfen."

    Insofern:
    Bitte weiter mit diesen Artikeln, denn sowas wird man doch wohl noch sagen dürfen, ohne dass sich irgendwer beleidigt fühlen sollte :D

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  44. Doch, doch... Rechtsradikale (im Volksmund "Nazis") dürfen sich ruhig beleidigt fühlen.

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  45. Wem Sarrazin zu rechts ist, hat die letzten 30 Jahre gepennt. Da gab es ja schon zeitig andere, gemäßigtere, Stimmen in demselben Kanon.
    Und wer auch jetzt immer noch die Ohren auf Durchzug vor den offensichtlichen Problemen stellt, wird eine noch gröbere Variante Sarrazins serviert bekommen.
    Und zwar so lange, bis es knallt.
    Wie viel Druck auf dem Kessel mittlerweile ist, sieht man aktuell selbst im diesbezüglich eher unauffälligen Norwegen.
    Was dagegen hier auf deutschen Straßen formuliert wird, können die eingeschworenen Multikultis nicht einmal ansatzweise vorstellen.
    Der Pöbel kommt ja weder ins Autonomenzentrum noch ins Kabarett. Aber er ist da. Und er ist viel.

    Von daher war der Artikel zwar nicht witzig, aber dringend nötig.

    Merci dafür

    PS:
    Groß/Kleinschreibung IST ein Gebot der Höflichkeit und des Respekts.
    Manche merken es nur nicht.

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  46. soll das jetzt bedeuten, dass man sarrazin und co nachgeben muss und dass man pseudowissenschaftliche thesen in die gesetzgeben einfließen lassen sollte um den herren den wind aus den segeln zu nehmen, oder wie ist diese aussage zu verstehen?
    norwegen, bzw. ganz skandinavien, allen voran dänemark, hat einen größeren anteil an nationalisten als deutschland. sie mögen für uns unauffällig sein, weil darüber nicht berichtet wird, aber warum auch?

    ps: ich hätte gern eine nähere erläuterung, als nur ein "doch, das IST so."
    nur weil ich kosequent klein schreibe habe ich doch nicht weniger respekt vor meinem gegenüber. meine rechtschreibung ist soweit in ordnung und ich weiß natürlich, was man groß- oder kleinschreibt. bin ich unhöflich, weil ich es nicht tue? ich verstehe den zusammenhang nicht.

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  47. Gegenfrage: Würden Sie einen Brief an eine Behörde oder einen Geschäftspartner auch "konsequent klein schreiben"? Wenn nein, wieso nicht?

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  48. Fand den Artikel toll!!
    hab danach mal aus neugier geschaut was rechtspolitische online-medien dazu meinen (z.B. "Junge Freiheit") und war erstaunt wie erstaunlich viel recht der Postillon hat!

    damit keiner diese rechtspopulistische zeitung durch einen klick unterstützen muss, um zu sehen was sie meine, hier ein teil vom text:
    "Spiegel Online und andere Medien haben Internetseiten wie Politically Incorrect als „Haßblogger“ ausgemacht und der Innenexperte der SPD, Sebastian Edathy, ruft Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dazu auf, „gegen extremistische Islamkritik im Internet“ vorzugehen. Diese sei letztlich der „Wegbereiter von Terrorakten und Stichwortgeber für Leute, die bereit sind, Gewalt anzuwenden“. Diese Propaganda senke die Hemmschwelle.

    Leicht durchschaubare Strategie

    Die Strategie hinter solchen Forderungen ist leicht zu durchschauen: Die Kritik am Islam, an der Überfremdung, an den Folgen von 68 und an all den linken Lebenslügen soll moralisch ins Abseits gestellt werden, wer sich künftig entsprechend äußert, als „Anstachler“ zum Massenmord gelten."

    Ich fand es erstaunlich witzig als ich das durchgelesen hab;)

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  49. @anonym 14:48
    kontergegenfrage: handelt es sich hier um ein amt, eine öffentliche dienststelle, einen arbeitgeber, einen handelspartner oder um sonst eine irgendwie geartete korrespondenz von vertraglicher gewichtung?
    bei sonstigen elektronischen konversationen ist dies nunmal meine art, es regt mich sogar auf, wenn mein email- oder sms-programm den satzanfang automatisch groß schreibt :)
    also nochmal meine frage: warum sollte das unhöflich oder respektlos sein?

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  50. Weil Dein Gegenüber, der deinen Kommentar lesen will, ihn dann einfacher lesen kann. Groß- und Kleinschreibung gibt dem Text eine Ordnung, die ihn lesbarer und angenehmer macht.
    Ebenso schreit man seine Mitmenschen auch nicht direkt an, wenn man wütend ist, sondern zügelt sich und versucht seine Meinung in neutraler Stimme vorzubringen. Schließlich ist es deine Absicht, dass dein Gegenüber dich versteht, oder?

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  51. daher weht also der wind, es geht um die lesbarkeit. da muss ich wohl einwerfen, dass es nur bedingt mit höflichkeit zu tun hat. ich für meinen teil lese des öfteren englische texte im netz und da ist die schreibweise, abgesehen von einigen ausnahmen, ja auch klein. meiner meinung nach ist die lesbarkeit genau so gut.
    tut mir leid, aber ich werde, trotz des teils nachvollziehbaren arguments, meiner faulheit weiterhin die freiheit gewähren diese kleine taste mit dem pfeil nach oben zu ignorieren.
    mahalo.

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  52. Wenn man jemandem die Benimmregeln noch erläutern muß, ist das nicht nur vergebene Liebesmüh, sondern auch, wie ein bekannter Ruhrphilosoph sagen würde, "ein Paradoxon in sich selbst mit!"
    Wer so schmerzfrei ist, daß er nicht merkt, wie er mit seinem Gehabe anderen auf den Zeiger geht, kann nicht von diesen verlangen, daß man mit ihm noch über selbiges diskutiert.

    Schreib also weiter ruhig klein.
    Das stört in der Schublade, in die Du Dich selbst damit schon einsortiert hast, keinen großen Geist mehr.

    und auch keinen kleinen

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  53. Ehrlich gesagt geht mir Anonym 17:54 (unter anderem) bei Weitem mehr auf den Zeiger, als der besen. der besen darf ruhig weiter klein schreiben, ICH zumindest fühle mich dadurch nicht beleidigt. Ich habe auch überhaupt kein Problem mit der Lesbarkeit, aber vielleicht liegt es daran, dass ich sehr viel lese. Vielleicht sollte sich Anonym 17:54 den Text dann einfach vorlesen lassen.

    Ansonsten fühle ich mich eher gestört durch die Aussagen, dass wir einen Sarrazin nötig hatten. Also ich hatte ihn nicht nötig.

    Und dann möchte ich noch loswerden, dass Satire selbstverständlich politisch sein darf, selbstverständlich eine Meinung widerspiegeln darf und soll, und dass dieses Argument hier nur von Leuten angebracht wurde, die eben diese Meinung gerade nicht teilen. Dann lest es nicht und geht woanders hin.

    Und wenn gegen rechts sein bedeutet, dass man links ist, hab ich in der Schule irgendetwas missverstanden.

    Mit anderen Worten: Gut, dass es den Postillon gibt. Immer weiter so!

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  54. Super- und deckt sich exakt mit dem, was man seit Tagen in allen möglichen Foren von den entsprechenden Leuten zu lesen bekommt.
    Wenns nicht so traurig wäre, ich müsste glatt lachen.

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  55. Die beste Satire ist die, die einfach nur die Wahrheit ausspricht!

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  56. Und eben da, lieber Herr Besen liegt der Schuh mit der Höflichkeit begraben. Auf die einfache Lesbarkeit seiner Aussagen einen feuchten Kehricht zu geben, ist - genau wie in der Vis-a-Vis-Sitation zu nuscheln, zu schreien, oder rückwärts zu sprechen - ein wenig unhöflich.
    Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass Sie da zu weit gegangen sind. Sturheit ist aber definitiv, vor allem wenn sie demonstrativ nach außen getragen wird, unhöflich.

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  57. Oder einfach nur dämlich............und dann wirds gleich wieder lustig!

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  58. ein witzloser verdeckter politischer kommentar, aber keine satire...

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  59. Ich bin dafür, besen für seine Untaten zu zwei Monaten Caps-Lock-Haft zu verurteilen.

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  60. Typisch. Jetzt wird die typische Grammar-Nazi-Hetze noch toleriert, aber wenn dann irgendwann mal ein ABC-Schütze das Duden-Verlagsgebäude angreift, weil die "googeln" als Wort aufgenommen haben, dann wars wieder nur ein verwirrter Einzeltäter.

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  61. schweinerei, ist ja ein linksgrüngutmenschichbinrechtsundwerfmalmitunreflektiertmitworthülsenummichkommentar..will sofort mehr Satyre !

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  62. Gerade den besten Kommentar auf SPON gelesen:

    "Norwegische Sozialdemokraten haben eine höhere Sterberate als norwegische Raucher. Kriegen die jetzt auch eine Warnung des Gesundheitsministeriums auf ihr Parteibuch?"

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  63. Ich finde einen Wilders oder Henryk M. Broder, weit aus gefährlicher als einen Muslimen. Solche Leute bedrohen Europa weit aus mehr, als ein paar Frauen mit Kopftuch.

    Wer einen Sarrazin oder Ulfkotte zulässt, der darf sich über einen Anders Behring Breivik nicht wundern

    http://veganer-freigeist.blog.de/2011/07/23/sarrazin-ulfkotte-zulaesst-darf-behring-breivik-wundern-11532026/

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  64. Liebe PI-Hetzer, Liebe Hobbytheologen und Freizeit"Isalmkritiker",

    wenn Muslime und Migranten euren Verbaldurchfall welchen ihr unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit in die Welt posaunt ertragen müssen, müsst ihr Kritik gerade nach so einer Tat ebenso ertragen. Ihr seht nun wie es sich anfühlt, wenn Medien pauschal auf Leute einzudreschen, fühlt sich nicht schön an oder?
    Wie wärs mal mit ein bisschen selbstreflektion?

    besten Dank

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  65. @ Anonym 26 Juli, 2011 16:14

    Zitat:
    "Aber: Wenn ein durchgedrehter rechtsfanatistischer Breivik 80 Menschen umbringt, um Europa vor dem Islam und Marxismus, usw. zu retten...
    ... dann war es ein kranker Psychopath...""
    wenn er zum Psychopaten erklärt wird, wird er lebenslang in einer Klinik eingesperrt. wenn nicht, wird er nach 21 Jahren wieder frei laufen.

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  66. @Anonym 26 Juli, 2011 18:37

    "Entweder Broder" ist ein hervorragendes Beispiel für Broders Hasspredigten. Er predigt eine extreme Schwarz-Weiß-Welt. Jede seiner Kritiken könnte man gegen ihn selbst anwenden, insbesondere seine Doppelmoral, Heuchelei und Einseitigkeit. Er merkt den Balken im eigenen Auge nicht. Für ihn ist nur gut, wer gegen den Islam ist. Wer gegen andere ist, ist für ihn ein Böser oder Verblödeter. Das ist Hasspredigt in Reinform, vollkommen unreflektiert, kompromisslos und möchtegern-unangreifbar.

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  67. @Anonym und der Meinung "klein zu schreiben" wäre unhöflich: Ähm...ist es nicht auch ausgesprochen unhöflich anonym mit jemandem zu streiten bzw. zu debattieren?

    Und zum Artikel: Vollkommen richtig! Bedauerlicherweise nicht lustig weil wahr.

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