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Dienstag, 26. Juli 2011

Rassisten, die Moslems wegen der Taten Einzelner hassen, wollen nicht für Taten Einzelner verurteilt werden

Aber bitte nur nette Taten
Oslo, Berlin (dpo) - Kurz nach dem schrecklichen Attentat in Oslo fordern islamkritische Gruppierungen, die sonst jeden Moslem zum potentiellen Terroristen erklären, man solle in ihnen keine potentiellen Terroristen sehen. Das Verbrechen von Anders Behring Breivik, die rund 150 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 oder das Oktoberfestattentat 1980 seien das Resultat bedauerlicher Taten von Einzeltätern, die nichts mit ihnen zu tun haben.
"Es ist unredlich, aus den Taten eines Einzelnen zu schließen, dass jeder, der eine ähnlichen Weltanschauung pflegt, zu der gleichen Tat fähig ist", so ein anonymer Islamhasser, der seit Jahren die Taten Einzelner nutzte, um jedem, der auch nur entfernt einen ähnlichen Hintergrund hat, zu unterstellen, er sei zu der gleichen Tat fähig. "Wir Islamkritiker sind nicht für den Wahnsinn Einzelner verantwortlich – ganz im Gegensatz zu Moslems natürlich."
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In den letzten Jahren stieg die Zahl derer, die vor der Islamisierung Europas warnen, stetig an. "Die Menschen müssen keine Angst vor uns haben. Fast alle von uns wollen ihre Ziele auf gewaltlose Weise erreichen", erklärte ein anderer Islamkritiker, der regelmäßig auf der Internetseite "Politically Incorrect" Moslems die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben abspricht, obwohl fast alle von ihnen sehr gut und gewaltlos mit ihren Mitmenschen auskommen.
Im Augenblick sind die Mitglieder der islamfeindlichen Gruppierungen und Parteien wegen der Vorfälle in Norwegen unter Druck. Sobald sich der Staub jedoch gelegt hat, und sie nicht mehr als potentielle Attentäter wahrgenommen werden, wollen sie wieder eifrig davor warnen, dass in jedem Moslem ein potentieller Attentäter steckt.
ssi

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