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Dienstag, 2. August 2011

Junge Abgeordnete beklagen, dass Drogenbeauftragte nicht an "Zeug" rankommt

Berlin (dpo) - Eine Gruppe junger Parlamentarier hat sich vehement über die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP, 60), beschwert. Obwohl sie bereits über zwei Jahre im Amt ist, soll sie noch nicht einem Abgeordneten Drogen organisiert haben.
"Von wegen Drogenbeauftragte", echauffiert sich Daniel Hohmann (Grüne, 28), der Sprecher der Gruppe, auf Anfrage des Postillons. "Ich kann ja verstehen, dass man in ihrem Alter nicht mehr so leicht an Drogen rankommt, aber Frau Dyckmans kann noch nicht mal die Basics ranschaffen: kein Hasch, kein Gras, nicht einmal ein paar Pilze."
Kommt an nix ran: Dyckmans
Dass ihr Nachname niederländisch klingt, erscheint den jungen Abgeordneten als blanker Hohn.
Emil Küppner (FDP, 27) erklärte: "Es ist mir egal, ob sie in derselben Partei ist wie ich. Dyckmans' Verhalten ist einfach inakzeptabel. Als ich kürzlich bei ihr für eine Privatfeier Kokain für zehn Personen bestellt habe, da hat sie mich nur verständnislos angesehen und den Kopf geschüttelt."
Küppner ist auch deshalb enttäuscht, weil er Dyckmans immerhin einen Monat im Voraus Bescheid gegeben hatte – Zeit genug also, um die nötige Menge zu beschaffen.
Mechthild Dyckmans, die für eine Stellungnahme leider nicht verfügbar war, wird damit ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Auf der üppig mit Abbildungen feinster Drogen geschmückten Homepage der Drogenbeauftragten heißt es: "Unsere Drogen- und Suchtpolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt." Von wegen!
ssi; Foto rechts: Pressefotos, Foto links: Thoric, CC BY-SA 2.5



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