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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bundeswehr zieht aus Afghanistan ab, weil brillante Genies in Berlin Gleise anzünden

Berlin, Kabul (dpo) - Zumindest für Deutschland ist der Krieg in Afghanistan zu Ende. Nach einer heute morgen einberufenen Dringlichkeitssitzung hat die Bundesregierung angekündigt, sämtliche 4.590 derzeit in Afghanistan stationierten Soldaten umgehend abzuziehen. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass einige brillante Genies in Berlin weiterhin Gleise anzünden.
Kapituliert: Merkel mit symbolischer weißer Fahne
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) persönlich richtete das Wort an das sogenannte "Hekla-Empfangskomitee", das die Hauptstadt seit Tagen in Angst und Schrecken versetzt: "Schon morgen sind alle Soldaten wieder in Deutschland, nur bitte, bitte hören Sie auf, den Zugverkehr in Berlin leicht zu beeinträchtigen!", flehte Merkel.
Experten gehen davon aus, dass die Linksextremisten mit ihren 18 Brandsätzen, durch die Pendler, die sich kein Auto leisten können, in einer Stadt, in der im vergangenen Jahr kaum eine S-Bahn fuhr, bis zu 20 Minuten zu spät zur Arbeit erschienen, den Kapitalismus an seiner empfindlichsten Stelle getroffen haben.
Auf dem Weg nach Hause: Bundeswehr
Auch die ungemein clevere Idee, mithilfe von sinnloser Gewalt gegen Unschuldige das Ende sinnloser Gewalt gegen Unschuldige zu fordern, scheint eine Rolle bei der Entscheidung für den bereits eingeleiteten Afghanistanabzug gespielt zu haben.
Während das Friedensnobelpreiskomitee in Oslo nun ernsthaft erwägt, das "Hekla-Empfangskomitee" nachzunominieren, planen andere extremistische Gruppen schon den nächsten Coup: Durch das nächtliche Verprügeln von Obdachlosen und Prostituierten wollen sie die Regierung zu einer besseren Sozialpolitik zwingen.
ssi; Foto rechts [M]: Kai Mörk, CC BY 3.0, Foto links: Khyperpass, CC BY-SA 3.0

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