Leipzig, Brüssel (dpo) - Ist das die Rettung für unser angeschlagenes Finanzsystem? Das für alternative Krisenbehandlungsmethoden bekannte Homöopathische Wirtschaftsinstitut Hahnemann (HWH) aus Leipzig hat nun der Politik empfohlen, den geplanten Euro-Rettungsschirm mit nur einem einzigen Euro-Cent auszustatten. Dieser muss zusätzlich mit wertlosen Scheinen, etwa Simbabwe-Dollars oder alten Reichsmark aus der Zeit der großen Inflation, im Verhältnis 1:440 Milliarden verdünnt werden.
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| Soll die Wirtschaft retten: Euro-Cent |
Das HWH bietet außerdem an, den homöopathischen Rettungsschirm aus einem Cent und wertlosen anderen Währungen für ein kleines Honorar von nur 100 Millionen Euro selbst anzumischen. "Die EU spart Milliarden gegenüber den bereits geplanten konventionellen Rettungsmaßnahmen", so Hahnemann. "Das dürfte diesen Preis rechtfertigen."
Sollte der Ein-Cent-Rettungsschirm wider Erwarten doch nicht ausreichen, um die europäische Schuldenkrise zu beenden, könnten die EU-Staaten zur Not doch noch auf konventionelle Methoden zurückgreifen – falls etwaige Schuldenländer bis dahin nicht pleite gegangen sind.
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