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Freitag, 21. Oktober 2011

Unidentifizierbarer Feind greift vor Freude in die Luft schießende Libyer von oben an

Tripolis, Misurata, Bengasi (dpo) - Ist es Gaddafis Rache? Wie jetzt bekannt wurde, erlitten feiernde Rebellen in ganz Libyen schwere Kopfverletzungen, nachdem sie während der Freudenfeiern anlässlich des Todes des Diktators von unidentifizierbaren Feinden aus der Luft angegriffen wurden. Anschließend entbrannten heftig geführte Feuergefechte mit den unsichtbaren Gegnern.

Wollen solange in die Luft schießen, bis keine Kugeln mehr von oben kommen: Rebellen
"Als wir hörten, dass Gaddafi getötet wurde, wollten wir einfach nur feiern", bestätigt einer der Rebellen in Tripolis die Geschehnisse gegenüber einem Kriegskorrespondenten des Postillon. "Also schossen wir vor Freude in die Luft und leerten dabei mehrere Magazine. Einige Sekunden später gab es die ersten Verletzten, als ein wahrer Kugelhagel auf uns niederging."
Nachdem die Rebellen anhand des Einschlagwinkels feststellen konnten, dass die Geschosse senkrecht von oben gekommen waren, erwiderten sie das Feuer in Richtung des unsichtbaren, vermutlich fliegenden Feindes.
"Seitdem stehen wir unter konstantem Beschuss von oben", führt der Rebell weiter aus. "Aber wir werden weiterkämpfen, bis zur letzten Patrone!" Mit diesen Worten verlässt er seine Deckung und feuert mit seiner AK 47 wild einige Salven in die Luft.
Ähnliches wird aus allen größeren Städten Libyens berichtet.
Da die Zahl der Verletzten stündlich steigt, die Munition aber langsam knapp wird, hat nun der Übergangsrat einen verzweifelten Appell an die verbündeten NATO-Staaten gerichtet. Sie sollen die libyschen Truppen mit frischer Munition und schwereren Waffen, etwa Raketenwerfern, beliefern. Besonders letztere sollten imstande sein, die verlustreichen Gefechte schnell zu beenden.
ssi; teilweise inspiriert von Newsbiscuit



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