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| Verfügt nicht einmal über Passwortschutz: Account |
Die Kontakte des Users wurden in der Regel alphabetisch geordnet und konnten ähnlich wie bei modernen Äquivalenten jederzeit durch eine Unfriend-Funktion entfernt werden – dazu wurden unliebsam gewordene Kontakte einfach durchgestrichen oder gleich eine ganze Seite durch Herausreißen gelöscht.
Auch eine Chatfunktion war bereits integriert: Einzelnen Kontakten zugeordnete Zahlen- und Buchstabencodes ermöglichten es, über ein zusätzliches Gerät skypeähnliche Telefonchats einzurichten oder die Kontakte sogar persönlich aufzusuchen.
Statt Farmville oder The Sims Social konnten primitive Spiele wie Tic Tac Toe oder Schiffe versenken gespielt werden. Diese kosteten jedoch viel Speicherplatz, da Spielstände nicht ohne weiteres gelöscht werden konnten.
Eine Frage konnten die Wissenschaftler bisher allerdings nicht klären: "Wir können nicht nachvollziehen, wie es dem Anbieter dieses "Adressbuches" - in diesem Fall der Firma Herlitz - gelungen sein soll, die eingetragenen Daten der User zu sammeln, auszuwerten und anschließend mithilfe von personalisierter Werbung oder der Weitergabe an Dritte Milliarden zu verdienen", so Wilmeroth nachdenklich.
Soziale Netzwerke im Postillon-Archiv:
Über 7000 Jugendliche bei Facebook-Party auf Mond erstickt
Mark Zuckerberg gibt zu, dass er zu viel Zeit mit Facebook vergeudet hat
Teenager neidisch, weil Rentner "immer Zeit zum Zocken und für Facebook" haben

Sehr schöner Text, incl. dem Schlusswort ... *thumbsup*
AntwortenLöschensehr schöner artikel!
AntwortenLöschenes soll vor einigen jahren schon situationen gegeben haben, in denen staatliche behörden solch einen account erstellt haben. dann meist wesentlich ausführlicher. es gab auch damals schon verfahren persönliche daten automatisch auszufüllen (technologien, an denen heutzutage selbst spitzenkonzerne wie google noch scheitern!). nicht alles ist neu und fortschrittlich im internetzeitalter...
AntwortenLöschenSoll das heißen, dass es damals schon bidirektionales realtime Voice-Messaging gab?
AntwortenLöschenkann mich selbst sogar noch dunkel dran erinnern... es gab doch auch so papierdinger, in denen die freunde dann nachrichten und grüße hinterlassen konnten.. oft in poesieform und mit selbstgemalten bildchen, wenn ich mich recht entsinne...
AntwortenLöschenHä!? Wo ist denn da der "Like"-Button?
AntwortenLöschenGefällt mir, endlich wieder ein gelungen lustiger Artikel.
AntwortenLöschenAlso, das ist ja wirklich geschmacklos.
AntwortenLöschenEs heißt:" eingetragen"
AntwortenLöschenMan hätte wenigstens warten können, bis der Besitzer tot ist.
AntwortenLöschenSehr schön!
AntwortenLöschenIch kündige!
AntwortenLöschenvöllig Pietätslos!!!
AntwortenLöschenKlasse!
AntwortenLöschenIch erinnere mich sogar an beschriftete Papierbögen, die dann gefaltet und
in eine Paierhülle gesteckt wurden.
Diese musste dann zuklebt werden.
Auf diese Hülle wurde eine ellenlange Mailadresse geschrieben
und überdies ein icon geklebt.
Zentrale Mailsammelboxen wurden von Drittanbietern betrieben,
die den weiteren Versand und die Zustellung an den Empfänger besorgten.
Daneben gab es die billigere, kleinere
Variante (ca. 10,5 × 14,8cm) auf stärkerem Papier,
auf der nur die Rückseite beschrieben werden konnte, da sich
auf der Vorderseite ein Foto befand.
Vielleicht stossen die Historiker demnächst auch
auf solche Exemplare...
@Herr Ärmel: genau .. old-school-email und old-school-sms. Ich erinnere mich dunkel.
AntwortenLöschenKennt denn jemand auch noch diese old-school-newsletter Dinger die immer im Account(Brief)kasten lagen? Man konnte die nur abbestellen, wenn man einen Aufkleber draussen auf dem Account-kasten klebte. Krass eigentlich!
Das ist ja eine Frechheit! Ich dachte die Daten inaktiver Accounts würden nach einigen Monaten automatisch gelöscht, jetzt muss ich feststellen, dass dieses iAdressbook sämtliche Daten gespeichert hat. Noch schlimmer: Jeder der zufällig auf eine Seite aus diesem "Buch" stößt kann ohne weiteres sämtliche Daten auslesen!
AntwortenLöschenGut, das war mir vorher schon bewusst und ich konnte ja selbst entscheiden, was ich alles reinschreibe, aber das ist doch was gaaanz anderes?!!!
Frechheit, Betrug!!
Wo bleibt hier der Datenschutz??!!!
Von einem Konzern wie Herlitz hätte ich erwartet, dass er vollkommen uneigensinnig die User vor ihrer eigenen Dummheit schützt!!
Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz!
her mit der vorratsdatenspeicherung!
AntwortenLöschenWenigstens hat man dieses Mal mit dem Artikel lange genug gewartet, nämlich bis das Adressbuch tot war! Jetzt kann man wieder ohne moralische Vorbehalte den Postillon lesen.
AntwortenLöschen@Herr Ärmel
AntwortenLöschenHahaha, was für ein unglaubwürdiger Schwachsinn...
Auf die Rückseite eines Fotos schreiben??? Wie soll das denn gehen, weder jpg noch png oder bmp Formate haben irgendeine "Rückseite"!
Damit entlarven Sie Ihre Beschreibung aber sowas von als Fake, da hätte ich aber mehr erwartet! Embedded wär ja ok, aber Rückseite?? Gnihihi...
Gruß
Braz
PS: hihihi ... Rückseite ... hahahahaha
> ... wie es dem Anbieter ... gelungen sein soll, ... Milliarden zu verdienen
AntwortenLöschenDas ging durch das jährliche kostenpflichtige Update, dass man kaufen musste, bei den Versionen mit dem Terminfeature. :)
Der Text hat mich echt aufgebrochen :D
AntwortenLöschenIch kenne noch viele Leute älteren Semesters, die auf diese analogen Netzwerke zugreifen. Um Generationübergreifend mit diesen Menschen in Kontakt treten zu können, wäre es schön, wenn die Programmierer von Xing, VZ, Facebook und Google+ eine App programmieren würden. Damit kann man auch der Vereinsamung im Alter vorbeugen.."Kontakte, Kontakte, Kontakte" heißt es doch immer!
AntwortenLöschenGibts das als Retro App für mein Ipad2???
AntwortenLöschenEin Fake!
AntwortenLöschenDas angeblich historische Dokument ("Account") ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fälschung: der Historiker hat offenbar übersehen, dass eine noch ungelöschte message des Accounts in blauer Farbe das Icon "0055" aufgedruckt enthält (im Bild oben bei Vergrößerung zu erkennen) -- dies deutet aber auf ein Sendedatum nach 2001 hin. Original-Mails aus dem letzten Jahrtausend müssten das Icon "100" oder "110" enthalten!
@naonym 15:27
AntwortenLöschenJa, dies Funktion gibt es sicherlich bald, es wird nur ein Scanner benötigt. Wenn schon auf die elektronischen Adressbücher von E-Mail Accounts zugegriffen wird, warum dann nicht auch auf die analoge Variante.
Sehr gut!
AntwortenLöschenErinnert mich an:
AntwortenLöschenhttp://www.steffi-line.de/archiv_text/Allerletzte_neu/shoppingsender.htm
wär fast noch lustiger gewesen wenn sie statt dem adressbuch alte stasiakten als vergleich genommen hätten...
AntwortenLöschen@Der Red.: "Zur Zeit werten […]" -> "Zurzeit werten […]"
AntwortenLöschenIst das Vergleichbar mit dem Gralstagebuch von Dr.Jones Senior?
AntwortenLöschen@Anonym (zurzeit) und Anonym weiter oben:
AntwortenLöschenDanke, beide Fehler sind korrigiert.
bisschen viel "konnten" und "können" in den letzten Sätzen. :)
AntwortenLöschenDanke fuer die Aufklaerung...eigentlich habbisch et immer jewusst und mich nur gescheut mit diesen brisanten Informationen an die Oeffentlichkeit zu gehen.
AntwortenLöschenJetzt habbisch die Arschkarte und Dr. Wilmeroth Ruhm und Aehre.
Sowatt.
Es gruesst das Schaaf
Man findet irgendwo einen alten Stapel gepresster Zelluloseschichten und leitet daraus ein "soziales" Kommunikationssystem ab. Das ist unterstes PM-Niveau. Bestenfalls hat man so etwas zum Feuer entfachen verwendet. Der Postillon sollte sich schämen.
AntwortenLöschenOh nein! Das treibt mir die Tränen in die Augen!
AntwortenLöschen"Auch eine Chatfunktion war bereits integriert: ... oder die Kontakte sogar persönlich aufzusuchen."
Das nannte man dann "Besuch". Und das war immer aufregend. Wenn jemand zu Besuch kam, wurde tagelang vorher geputzt und aufgeräumt, ja sogar völlig analog gekocht und gebacken (Erhitzen von einer analogen Masse aus Mehl, Eiern, Zucker und anderen Zutaten in einem Heizgerät, das sich "Ofen" nannte)und die gute weiße Tischwäsche wurde gewaschen und gebügelt und der Esstisch wurde schön gedeckt. Und meistens kamen so seltsame Lebewesen auf den Tisch, die man als "Blumen" bezeichnete.
Und alles duftete und alle haben sich schön angezogen und fein gemacht. Völlig analog!
DAS war schön! Ich will die Guten Alten Zeiten wieder haben!
D.A.U.
Es sei erwähnt, dass es seinerzeit Korrekturfarbe gab, "tip ex" genannt, mit der ungültige Ziffern und Zeichen abgedeckt werden konnten. Auf manchem Nerd-Monitor sind noch heute Überreste erkennbar.
AntwortenLöschenIch warte noch, das er einem Export gibt. Dann kannst du zu Weihnachten bei CeWe ein Analoges mit vorgefülltem Datenexport bestellen. Autofill bei analog Mails gab er auch. Wurden mit Stempelkissen betrieben.
AntwortenLöschenDanke und wieder gelungen!
AntwortenLöschenGähn! Das erste soziale Netzwerk erfanden doch schon die alten Babylonier im Jahre 3532 v. Chr.: Als Hardware diente dazu eine frisch gepresste Tontafel.
AntwortenLöschenretro?
AntwortenLöschensprich mit usb 1.1?
sehe gar keinen anschluss
Es ist immer wieder erstaunlich, was unsere Altvorderen mit primitivsten Mitteln auf die Beine gestellt haben.
AntwortenLöschenWenn man nur bedenkt, dass man die Buchstaben selber (mit eigener Hand !!!)
schreiben musste, woher hatten die soviel Zeit?
Nennt es, wie ihr wollt, aber ich bin 22 und mich stimmt der Hintergrund von so einem Artikel irgendwie traurig.
AntwortenLöschenMehr davon :)
Völlig unrealistisch! Web 2.0 gabs damals doch noch gar nicht. Das Problem mit der Gegenfinanzierung durch Werbung wurde ja auch schon angesprochen.
AntwortenLöschenIch wette das Teil befand sich im Nachlass eines gewissen Konrad Kujau!
Wieder einmal wunderbar geschrieben, wo nehmt ihr nur all die Ideen her!
AntwortenLöschenzu anonym 18 November 19:29 "...frisch gepresste Tontafel..."
AntwortenLöschenLeider geriet im Lauf der Jahrtausende die Sache mit dem Sound wieder in Vergessenheit, da in dem Fund aus dem vergangenen Jahrhundert von keinem einzigen Ton berichtet wurde.
Hahaha, klasse.
AntwortenLöschenDer Gefällt mir Button war ein Eselsohr an der Seite :p
@postillion, das ist ein "Analoger Account". In meiner Jungend waren solche noch weitverbreitet. Sie hatten auch oft umfangreiche Papier-Kalendarien!
AntwortenLöschenGab es da nicht auch Lochstreifen drin, also die Urform von IPods, zum Abspielen von Musikstücken?
Das ist kein Account, das ist ein Organizer, Kalender oder sowas.
AntwortenLöschenMFG Handtuchboy
"Das ist kein Account, das ist ein Organizer, Kalender oder sowas."
AntwortenLöschenAm besten finde ich den Teil, wo du den Witz nicht gecheckt hast. :D
Und nebenbei ist das natürlich mal wieder völlig würdelos! Postillon: Ein Leser weniger!
Gefällt mir! :D
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