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Mittwoch, 2. November 2011

Gentechniker machen aus einer Mücke einen Elefanten

Rostock (dpo) - Ist es die größte wissenschaftliche Entdeckung aller Zeiten oder eigentlich gar nichts Besonderes? Gentechnikern des Instituts für Biowissenschaften an der Universität Rostock ist es erstmals gelungen, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen.

"Wir haben das Unmögliche möglich gemacht", verkündete Prof. Dr. Willibald Tersteegen. Stolz zeigte der Leiter des Experiments den erstaunten Pressevertretern dann im universitätseigenen Institutsgarten eine ausgewachsene afrikanische Elefantenkuh, die verzweifelt versucht, möglichst schnell mit den Ohren zu flattern.
Wurde zum Elefanten gemacht: Mücke
Nach Angaben des Wissenschaftlers war es unglaublich schwierig, die Gene einer etwa zwei Milligramm schweren Mücke behutsam so zu verändern, dass sie zu einer rund sieben Tonnen schweren Elefantenkuh mutierte.
Kritiker halten die Leistung Tersteegens und seines Teams jedoch für wenig bemerkenswert. Prof. Bierbichler von der Universität Bielefeld erklärte gegenüber dem Postillon: "Aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, ist ein Kinderspiel, denn die beiden Tiere sind sich sehr ähnlich: Sowohl Mücken als auch Elefanten verfügen über einen Rüssel, leben gerne in der Nähe von Wasserlöchern und nerven ungemein, wenn man sie im Schlafzimmer hat."
Bierbichler, der sich einen gewissen Ruf erworben hat, weil er seit Jahren Äpfel mit Birnen vergleicht, ist überzeugt, dass Tersteegen lediglich aus einer Mücke einen Elefanten macht, um zusätzliche Forschungsgelder einzustreichen.
ssi; Foto oben: john michael evan potter / Shutterstock



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