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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Regierung beschließt Ausweitung von Weihnachten auf das ganze Jahr

Berlin (dpo) - Die Bundesregierung hat angekündigt, Weihnachten auf das ganze Jahr auszuweiten. Ziel der Maßnahme soll unter anderem sein, dass die konjunkturfördernden Spitzenverkaufszahlen des Einzelhandels nicht nur im Dezember erreicht werden, sondern dauerhaft. Das bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert heute auf einer Pressekonferenz.
Ruft ewige Weihnacht aus: Seibert
Der Plan der Regierung sieht im Detail vor, dass ab sofort am 24. eines jeden Monats Weihnachten gefeiert werden soll. Entsprechend werden der 25. und der 26. zu monatlichen Feiertagen, an denen sich die Bürger kurz ausruhen können, bevor sie von Laden zu Laden hetzen, um alle Weihnachtsgeschenke für das nächste Fest im Folgemonat zusammenzubekommen.
Seibert erklärte, dass die Koalition bei dieser Entscheidung seltene Einigkeit demonstrierte: "Während CDU und CSU begrüßen, dass die Geburt Jesu Christi künftig ganzjährig gefeiert wird und die Kirchen wenigstens einmal im Monat gefüllt sind, lobt die FDP-Fraktion vor allem die positiven Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland."
Die Entscheidung der Regierung dürfte weitreichende Folgen haben. So muss der Bundespräsident fortan jedes Jahr zwölf Weihnachtsansprachen halten, in denen er sich nicht zu seiner Kredit-Affäre äußert, ganzjährige Weihnachtsmärkte, auf denen im Sommer Kühlwein ausgeschenkt wird, werden zum festen Bestandteil des deutschen Stadtbildes und im Radio läuft auch im Mai permanent "Last Christmas".
Seibert beendete die Pressekonferenz mit den Worten: "Frohe Weihnachten! Ich werde jetzt gleich noch Weihnachtsgeschenke für den 24.1. kaufen, bevor der Januarweihnachtsverkauf richtig losgeht."
ssi

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