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Donnerstag, 1. Dezember 2011

Vorbild Zentralbanken: Mann löst private Schuldenkrise durch Drucken von Geld

Frankfurt (dpo) - Die einfachste Lösung ist manchmal doch die beste: Der hoch verschuldete Frankfurter Geschäftsmann Markus B. (36) hat seine private Wirtschaftskrise gelöst, indem er die Notenpresse in Form seines Farbdruckers anwarf und sich dadurch dringend benötigte "Liquidität zuführte". Als Vorbild dienten ihm dabei die jüngsten Maßnahmen der europäischen Zentralbank (EZB) sowie der Zentralbanken von Kanada, den USA, Japan, der Schweiz und Großbritannien.

Pumpt Geld in den Markt: Private Notenpresse
"Es ist mir gelungen, die makroökonomische Technik des Gelddruckens auf die mikroökonomische Ebene zu übertragen. Nun stehe ich wieder hoch im Kurs", erklärt B. zufrieden, der die auf Spezialpapier gedruckten Geldscheine inzwischen in kleineren Beträgen an seine nervösen Gläubiger verteilt und dadurch zumindest vorübergehend wieder an Vertrauen gewonnen hat.
Der einfache Trick von Markus B. könnte Schule machen: "Geld drucken kann eigentlich jeder, der über das nötige Equipment verfügt", verrät Schuldnerberater Jost Henning dem Postillon und warnt: "Man muss allerdings aufpassen, dass man nicht zu viel Geld in den Markt pumpt, sonst werden die Gläubiger skeptisch und verlieren das Vertrauen in Ihre Währung."
Ein solcher Vertrauensverlust könnte eine Inflation zur Folge haben, bei der das selbstgedruckte Geld nahezu wertlos wird. In diesem Falle helfe nur noch ein entschlossenes Einschreiten des Staates.
ssi; Foto rechts: Stehfun, CC BY-SA 3.0



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