Newsticker

Montag, 31. Oktober 2011

Legendäres Bernsteinzimmer in Keller von Hypo Real Estate aufgetaucht

München (dpo) - Die Bankenholding Hypo Real Estate sorgt erneut für Furore. Nachdem vergangenen Freitag ein Bilanzfehler entdeckt wurde, durch den die seit 2009 verstaatlichte Pleitebank 55,5 Milliarden Euro weniger Schulden hat, stießen Buchprüfer heute morgen im Keller des Instituts auf das legendäre Bernsteinzimmer, das seit 1945 als verschollen galt.
Wurde als Besenkammer genutzt: Bernsteinzimmer
"Es handelt sich um einen der größten Kunstfunde der jüngeren Geschichte", erklärte ein Sprecher des Finanzministeriums heute. "Dass das Bernsteinzimmer in der Bilanz der Hypo Real Estate nie aufgetaucht ist, liegt ganz einfach daran, dass es zwar auf der Haben-Seite korrekt gebucht war, fälschlicherweise jedoch auch auf der Soll-Seite."
Dadurch sah es so aus, als betrage die tatsächliche Anzahl der Bernsteinzimmer im Besitz der Hypo Real Estate genau Null. Der Fehler wurde erst bemerkt, als sich einer der Buchprüfer auf der Suche nach einer Toilette in den Keller verlaufen hatte und in der Annahme, dahinter befinde sich ein "Bedürfniszimmer", eine Tür mit der Aufschrift "BZ" öffnete.
Das nach dem zweiten Weltkrieg verschwundene Bernsteinzimmer ist vollständig erhalten und wurde offenbar seit Gründung der Hypo Real Estate von Hausmeister Horst W. als Besenkammer (BZ=Besenzimmer) verwendet. Der 52-jährige will all die Jahre nichts bemerkt haben: "Sicher, ich fand das Zimmer ein wenig zu dekadent, um nur ein paar Reinigungsutensilien reinzustellen, aber da ich in einer Bank arbeitete, die mit Milliardenbeträgen herumpfuscht, dachte ich, das wäre normal."
Die Bilanzprüfer des Finanzministeriums wollen jetzt nach diesem erneuten Fund die Hypo Real Estate noch einmal auf Herz und Nieren überprüfen. Es wäre vorstellbar, dass dabei die verschollene Bibliothek von Alexandria, das englische Entführungsopfer Maddie, die Bundeslade oder gar das verlorene Ansehen der Finanzbranche wiederauftauchen.
ssi

Weitere Krisennachrichten im Postillon-Archiv:
Mehrheit würde verheerenden Godzilla-Angriff langweiliger Eurokrise vorziehen
Homöopathisches Wirtschaftsinstitut empfiehlt Ein-Cent-Rettungsschirm
Spekulation auf eigenen Staatsbankrott könnte Griechenland sanieren
G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen

Sonntag, 30. Oktober 2011

Newsticker (229)

++++ Vampire wissen es längst: Kürbisse sind an Halloween Pflicht ++++
++++ Da blickt keiner mehr durch: Defektes Teleskop gibt Rätsel auf ++++
++++ Hat sich einen Schnitzer geleistet: Schweizer kann Taschenmesser nicht allein bedienen ++++
++++ Erste Hilfe: Rettungssanitäter feiert Debüt ++++
++++ Schüler mit Interesse dabei: Physiklehrer erhöht Spannung ++++
++++ Da kann man schon mal auf Gedanken kommen: Masturbation ++++
  b.., sid, tobe, tim, mok, kuh

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Samstag, 29. Oktober 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (102)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. So kurz nach dem dreijährigen Online-Jubiläum kann man sich ruhig nochmal die Entwicklung des Postillons mithilfe der Internet Archive Wayback Machine ansehen. So sah der Postillon ganz am Anfang aus, dann folgten das erste Logo, Anfang 2009 ein erster Schritt zum heutigen Erscheinungsbild, seit November 2009 existiert in etwa das heutige Design, seit Januar 2010 ist das Logo bunt und seit November 2010 läuft oben der Newsticker.
2. deutsche-startups.de hat die schönsten 404-Fehlermeldungen gesammelt: 404 Error – Die 10 schönsten Fehlerseiten
3. Es ist schon unglaublich, dass es verrückte Esoterik-Nazis gibt, die glauben, dass Nazis in der Antarktis und auf dem Mond sitzen, und bald mit Reichsflugscheiben kommen und die Menschheit erlösen, aber dass die dann auch noch Postillon-Artikel nutzen, um ihren Unfug zu belegen, ist schon ein starkes Stück: Libyen: "Feuergefechte mit unsichtbarem Feind am Himmel"
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Ein Spinner kommt selten allein – Zitat von einer anderen Seite:
"FUFOR Kurz-Info – Ein unsichtbarer Feind greift die Rebellen in Lybien an.
Wurden die Freudenschüsse der Rebellen ein SchuSS in den Ofen???
Wer ErschoSS denn da so viele Rebellen aus der Luft und zwar senkrecht von oben???
Da scheint mal wieder das alte deutsche Sprichwort zu paSSen:
Alles Gute kommt von oben!!!"
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Ebenso hier: Über Bauchgefühle und Gaddafis Vermächtnis
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Und in den Kommentaren einer weiteren Seite wird ebenfalls geglaubt, dass die Schüsse von Nazi-UFOs abgegeben werden:
"„Unsichtbare Gegner! Ha, da lachen ja die Hühner und legen eckige Eier!
WIR WISSEN (!) wer das ist….. (aber ick will nich vorweg greifen)
….hat watt mit NSL zu tun….."
4. Der Song ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber dafür ist das Video echt ... seltsam (mit Dank an den besen):

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 ssi

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Freitag, 28. Oktober 2011

Pünktlich zum 166-jährigen Jubiläum: Postillon-Shop Shopillon eröffnet!

Lübeck (dpo) - Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Der Postillon feiert offiziell sein 166-jähriges Jubiläum. Ebenfalls vor genau drei Jahren, am 28. Oktober 2008, ging der Postillon als letzte große Tageszeitung online. Und es kommt noch besser: Zur Feier des Tages eröffnet heute der Shopillon, in dem es ab sofort herrliche Produkte zu kaufen gibt – außergewöhnlich, schnell, und das schon seit 2011!
Wie süüüüß: Steckenpferd in Einkaufstasche
"Von Anfang an hatte der Postillon nur ein Ziel", erklärte Chefredakteur Stefan Sichermann anlässlich der großen Jubiläumszeremonie, zu der Prominente aus Wirtschaft, Politik, Sport und Society herangekarrt wurden. "Und zwar hemmungslos Profit zu erwirtschaften! Bislang hat sich die Strategie, kostenlos ehrliche Nachrichten zu veröffentlichen jedoch noch nicht als einträglich genug erwiesen. Mithilfe unseres Online-Shops wird es uns daher künftig noch besser gelingen, unseren Lesern das Geld aus der Tasche zu ziehen."
Verantwortlich für Herstellung, Vertrieb und Versand der Produkte im Shopillon ist der kleine Timmy (9), der sämtliche anfallenden Arbeiten bis hin zum Ablecken der Briefmarken nach der Schule erledigen wird.
Zugegeben, das Startsortiment ist mit einem Mousepad, einer Stofftasche, dem bewährten Minderheitenquartett und fünf verschiedenen Rauhfaserpostern noch relativ klein. Doch schon in den kommenden Wochen werden spannende neue Produkte hinzukommen.
Um zu beweisen, dass der Shopillon den Preisirrsinn und die Rabattschlachten anderer Anbieter nicht mitmacht, erwartet Käufer der ersten Stunde ein ganz besonderes Angebot: Anlässlich der glorreichen Eröffnung sind im ersten Monat alle Produkte genau einen Cent teurer!
Auf die nächsten 166 Jahre!
ssi

Newsticker (228)

++++ Wieder einer ins Netz gegangen: Phishers Fritz zufrieden ++++
++++ "Koste es was es wolle": Vater erlaubt Kind, jedes Gericht auf Speisekarte zu probieren ++++
++++ Dumm gelaufen: Model umgeknickt ++++
++++ Steht auf Messers Schneide: "Rostfrei" ++++
++++ Métropole: Mann aus Danzig arbeitet bei Pariser U-Bahn ++++
++++ Doch keine Busen-Freunde: Beste Kumpel outen sich als Pärchen ++++
  swt, bor, yrm, sid, mok, ?

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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Lady Gaga auf Heimatplaneten zurückgekehrt

Los Angeles (dpo) - Jetzt ist Schluss mit Paparazzi und Pokerface: Die Stilikone, Pop-Sängerin und Komponistin Lady Gaga hat heute die Erde wieder verlassen und ist inzwischen bereits auf dem Rückweg zu ihrem Heimatplaneten XR-13-Beta im östlichen Spiralnebel Quorx. Nach Angaben ihres Managements erklärte die Diva zuvor, sie habe ihre Mission erfüllt.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Umfrage: Mehrheit würde verheerenden Godzilla-Angriff langweiliger Eurokrise vorziehen

München (dpo) - 92 Prozent aller Deutschen würden anstelle der langweiligen und komplizierten Eurokrise lieber unter einem verheerenden Angriff durch das japanische Monster Godzilla leiden, der in etwa die gleichen Kosten verursachen würde. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control.

Newsticker (227)

++++ Qualen hoffentlich bald vorbei: Folterknecht drückt Häftling die Daumen ++++
++++ Schwamm drüber: Fisch ignoriert Angelhaken ++++
++++ Geruchsarm: Mann vergisst Deo aufzutragen ++++
++++ The Bronx: New Yorker Polizei warnt vor spontanen Abstechern ++++
++++ Kocht auch nur mit Wasser: Wasserkocher ++++
++++ Abgefahren: Schaffner verpasst Zug ++++
 tim, swt, ?, pi, wec, top

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Dienstag, 25. Oktober 2011

Schockierende Studie: Angst vor Krebs krebserregend!

Freiburg (dpo) - Es ist einfach nur schrecklich! Eine Studie der medizinischen Fakultät der Universität Freiburg hat ergeben, dass Angst vor Krebs die Gefahr an Krebs zu erkranken um bis zu 400 Prozent erhöht!
z.B. Speiseröhrenkrebs wird durch das ungute Gefühl
ausgelöst, das einen bei seinem Anblick beschleicht
"Unsere Befunde sind eindeutig, aber lassen Sie sich bloß keine Angst einjagen, sonst sterben Sie womöglich denselben langsamen und qualvollen Krebstod wie 98 Prozent unserer Probanden", bestätigt Professor Doktor Hartmut Wichnowski, der seit Jahren verschiedenste Stoffe und Aktivitäten auf ihre Krebsgefahr untersucht. "Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die Angst vor Krebs noch krebserregender ist als Rauchen, Rennradfahren und asbestverkleidete Wände zusammen."
Wichnowski rät daher, auch unbedingt auf die Lektüre von Zeitungsartikeln oder wissenschaftlichen Studien zu verzichten, in denen vor Krebsgefahr gewarnt wird. "Wenn Sie auch nur eine Sekunde Angst davor haben, dass es Sie erwischen könnte, dann sind Sie so gut wie tot. Verstehen Sie? Tooooooooot!"
 ssi; Foto: Samir, CC BY-SA 3.0

Weitere medizinische Meilensteine im Postillon-Archiv:
Ärzte finden vollständig erhaltenes menschliches Skelett in Körper von Mann
Chirurgen entfernen bösartiges iPhone 4 aus Teenager-Hand
Frau mit Überdosis Obst und Gemüse in Krankenhaus eingeliefert

Montag, 24. Oktober 2011

Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen

Berlin (dpo) - Postillon-Recherchen haben ergeben, dass Altbundeskanzler Helmut Schmidt (92) dem sogenannten "Enkeltrick" zum Opfer fiel. Demnach gelang es dem Trickdieb und Betrüger Peer S., durch gemeinsames Schachspielen Schmidts Vertrauen zu erschleichen und dadurch Tantiemen für ein Buch und eine informelle Ernennung zum Kanzlerkandidaten der SPD zu ergaunern.
Trickdieb (li.) mit Opfer (Mi.) in Talkshow
"Wir haben es hier mit einem Paradefall dieser Betrugsmasche zu tun", erklärt Diplom-Psychologe Horst Wettau gegenüber dem Postillon. "Im ersten Schritt nahm der junge Hochstapler Peer S. (64) bewusst Kontakt zu seinem Opfer auf, dessen Vorname 'Helmut' eindeutig verriet, dass er Altbundeskanzler ist. Dann gab sich S. als Schmidts politischer Ziehsohn aus."
Täter und Opfer auf Titel vereint
Anschließend erschlich sich Peer S. sozusagen "Zug um Zug" das Vertrauen des frisch verwitweten und somit einsamen Altbundeskanzlers durch regelmäßige Schachspiele, in denen er selbstverständlich immer knapp unterlag.
Als Peer S. merkte, dass Schmidt den Köder geschluckt hat, ging er dazu über, den alten Mann auszunehmen. Erst nutzte er die Popularität des ehemaligen Bundeskanzlers, um ein "gemeinsames" Buch zu schreiben, an dessen Verkauf Peer S. vermutlich Millionen verdienen wird.
Außerdem nötigte Peer S. Schmidt solange dazu, ihn zum nächsten SPD-Kanzlerkandidaten zu erklären, bis der verwirrte und hilflose Rentner schließlich aufgab und im Nachrichtenmagazin Spiegel, in der Talkshow von Günter Jauch und im 'gemeinsamen' Buch behauptete, er kenne keinen geeigneteren Kanzler als seinen neuen politischen "Ziehsohn".
Immerhin – vielleicht ist es ein schwacher Trost, dass Peer S. die Früchte seiner Betrügereien womöglich nie ernten wird: Mediziner halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Hochstapler durch das viele Passivrauchen in Schmidts Gegenwart noch vor der nächsten Bundestagswahl an Lungenkrebs stirbt.
ssi; Foto rechts: Screenshot NDR

Mehr zu Peer im Postillon-Archiv:
Schäuble genervt von Vormieter Steinbrück
Nicht finanzierbar: Deutschland steigt aus Bankenkrise aus

Sonntag, 23. Oktober 2011

Newsticker (226)

++++ Nichts passiert: Sieb kaputt ++++
++++ Qualitätsprobleme: Bahlsen befürchtet Worst-Cake-Szenario ++++
++++ Umfrage: Herr Gesangsverein so beliebt wie nie ++++
++++ Depressionen: Astronaut empfindet Alltag als düster ++++
++++ Schlösser, Riegel, Sperren: Ex-Wärter hat mit all dem abgeschlossen ++++
++++ Ständig zu spät gekommen: Pornodarsteller gefeuert ++++
  swt, tim, wec, bnu, sid, tobi

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Samstag, 22. Oktober 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (101)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Konservative kuschen eben immer noch, wenn sie mit blanker Autorität konfrontiert werden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) scheitert an der Uni Mannheim kläglich beim Versuch, einen Flashmob während einer Vorlesung zu starten: Ring christlich demokratischer Studenten verkackt Flashmob (mit Dank an Leo J.)
Auch der SWR berichtet.
2. Endlich gibt es auch eine Dating-Website für Zombies: ZombieHarmony (mit Dank an Grmblfjx)
3. Ein alter "Calvin and Hobbes"-Strip, der nichts an Aktualität eingebüßt hat, macht zur Zeit die Runde: Decades Old Calvin and Hobbes Strip Succinctly Explains Occupy Wall Street Movement (via)
4. Ohne Worte:

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 ssi

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Freitag, 21. Oktober 2011

Unidentifizierbarer Feind greift vor Freude in die Luft schießende Libyer von oben an

Tripolis, Misurata, Bengasi (dpo) - Ist es Gaddafis Rache? Wie jetzt bekannt wurde, erlitten feiernde Rebellen in ganz Libyen schwere Kopfverletzungen, nachdem sie während der Freudenfeiern anlässlich des Todes des Diktators von unidentifizierbaren Feinden aus der Luft angegriffen wurden. Anschließend entbrannten heftig geführte Feuergefechte mit den unsichtbaren Gegnern.
Wollen solange in die Luft schießen, bis keine
Kugeln mehr von oben kommen: Rebellen
"Als wir hörten, dass Gaddafi getötet wurde, wollten wir einfach nur feiern", bestätigt einer der Rebellen in Tripolis die Geschehnisse gegenüber einem Kriegskorrespondenten des Postillon. "Also schossen wir vor Freude in die Luft und leerten dabei mehrere Magazine. Einige Sekunden später gab es die ersten Verletzten, als ein wahrer Kugelhagel auf uns niederging."
Nachdem die Rebellen anhand des Einschlagwinkels feststellen konnten, dass die Geschosse senkrecht von oben gekommen waren, erwiderten sie das Feuer in Richtung des unsichtbaren, vermutlich fliegenden Feindes.
"Seitdem stehen wir unter konstantem Beschuss von oben", führt der Rebell weiter aus. "Aber wir werden weiterkämpfen, bis zur letzten Patrone!" Mit diesen Worten verlässt er seine Deckung und feuert mit seiner AK 47 wild einige Salven in die Luft.
Ähnliches wird aus allen größeren Städten Libyens berichtet.
Da die Zahl der Verletzten stündlich steigt, die Munition aber langsam knapp wird, hat nun der Übergangsrat einen verzweifelten Appell an die verbündeten NATO-Staaten gerichtet. Sie sollen die libyschen Truppen mit frischer Munition und schwereren Waffen, etwa Raketenwerfern, beliefern. Besonders letztere sollten imstande sein, die verlustreichen Gefechte schnell zu beenden.
ssi; teilweise inspiriert von Newsbiscuit

Weitere Nachrichten aus Libyen im Postillon-Archiv:
Rebellen setzen Jagd auf Gaddafi von 5 bis 7 Uhr morgens aus, weil um diese Zeit jeder so aussieht
Nato wegen fehlender deutscher Unterstützung von Gaddafis Truppen überrollt
Bundesregierung appelliert an deutsche Waffen, nicht auf libysche Zivilisten zu schießen

Newsticker (225)

++++ ADAC warnt: Erdbeeren schlecht im Winterreifen ++++
++++ Kreuzbandriss: Herabfallendes Christensymbol verletzt Messdiener am Knie ++++
++++ Schwindel auf dem Rummelplatz: Karussell dreht sich schneller als angegeben ++++
++++ Dermatologe bestätigt: Hautreizung war ausschlaggebend ++++
++++ Butter bei die Fische: Angler verrät geheime Fangtechnik ++++
++++ Gerammelt voll: Kondom ++++
 pi, bbö, bor, ?, tobe, ffb

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Verwechslung: Sarkozy bekommt Klaps auf Hintern und wird gewogen

Paris (dpo) - Die große Freude von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni über die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes wurde durch ein kleines Malheur vorübergehend getrübt. Kurz nach der Entbindung verwechselte ein Arzt den französischen Präsidenten mit dessen neugeborener Tochter, versetzte ihm einen Klaps auf den Hintern und ließ ihn anschließend wiegen.
Wurde für ein Neugeborenes gehalten: Sarkozy
"Im Kreißsaal ging es kurz nach der Geburt drunter und drüber. Als ich dann ein kleines schweißgebadetes Häufchen Elend neben Carla Bruni sitzen sah, nahm ich den Knirps einfach hoch und versetzte ihm - wie man es eben macht - einen Schlag auf den Allerwertesten", schilderte René Baptiste, Arzt am Krankenhaus La Muette, die peinliche Verwechslung. "Klar, der kleine Hosenscheißer strampelte wütend und zeterte und schrie, aber das ist ja normal."
Auch der Hebamme, die Sarkozy anschließend wog und seine Körperfunktionen überprüfte, sei zunächst nichts weiter aufgefallen: "Ich habe mir nur gedacht: Merde, was für ein hässliches Kind! Und warum trägt es eigentlich so kurz nach der Geburt schon einen Anzug?", so die erfahrene Geburtshelferin.
Erst als eine Krankenschwester den tatsächlichen präsidialen Nachwuchs in das Wiegezimmer brachte, habe sich die Verwechslung aufgelöst.
"Wir haben Sarkozy dann natürlich sofort wieder seiner Gattin Carla Bruni in den Arm gelegt und uns ausgiebig entschuldigt", so der Chefarzt des Krankenhauses.
Anschließend habe sich der empörte Präsident, der nach Aussage der Ärzte übrigens Idealgröße für ein Neugeborenes habe, langsam in den Schlaf geweint.
ssi; Foto: Ernest F, CC BY-SA 3.0 (Sarkozys Kopf: EPP)

Mehr über La Grande Nation im Postillon-Archiv:
Französische Imker durch Burkaverbot besonders hart getroffen
Neuer Abschiebeskandal: Frankreich weist Halbungarn mit griechischen Vorfahren aus
Keine weiteren Drohbriefe an Sarkozy

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ultraleichtflugzeug mit Regenbogen kollidiert

Magdeburg (dpo) - Sie sind nicht nur schön bunt, sondern auch unberechenbare Todesfallen: Die Rede ist von Regenbögen. Erst gestern kollidierte in der Nähe von Magdeburg ein Ultraleichtflugzeug mit einem solchen atmosphärisch-optischen Phänomen und stürzte daraufhin ab. Glück im Unglück: Der Pilot überlebte, erlitt nur leichte Prellungen.
Lechners Maschine vor dem Regenbogen-Unfall
"Es war schrecklich", schildert der immer noch leicht traumatisierte Hobbyflieger Egon Lechner die Eindrücke von seinen Unfall. "Ich flog gerade eine Runde mit meiner JK-05L Junior, als vor mir ein leichter Regenschauer begann. Gleichzeitig hatte ich die Sonne im Rücken."
Unvermittelt tauchte dann nur wenige Meter vor Lechner ein mächtiger Regenbogen auf. "Ich hatte keine Chance. Hätte ich nach unten gezogen, wäre ich frontal mit dem Regenbogen zusammengestoßen. Hätte ich versucht, höher zu fliegen, wäre ich ungebremst in eine Wolke gekracht, die knapp darüber hing. Zwischen Regenbogen und Wolke war höchstens ein Meter Platz. Den versuchte ich zu nutzen", so Lechner.
Tauchte unvermittelt auf: Regenbogen
Zwecklos: Im nächsten Augenblick streifte die Maschine bereits den äußersten roten Rand des Regenbogens, wodurch die linke Tragfläche abgerissen und Lechner aus dem Cockpit geschleudert wurde.
Der Hobbypilot hätte den Sturz aus rund 1000 Metern nicht überlebt, wenn er nicht knapp über dem Boden entscheidend von einer Nebelbank gebremst worden wäre.
Künftig will Lechner seiner Leidenschaft, dem Fliegen, nur noch in Wüsten nachgehen, wo es mangels Regen auch keine Regenbögen gibt. Vor einer möglichen Kollision mit einer Fata Morgana hat er keine Angst, da diese selten höher als 50 Meter ragen.
ssi; Foto rechts: Konflikty.pl; Foto links: Eric Rolph, CC BY-SA 2.5

Weitere Luftverkehrsnachrichten aus dem Postillon-Archiv:
Sprit alle: Flugzeug bleibt drei Stunden in Reiseflughöhe stehen
Pilotenstreik bei Lufthansa führt zu Absturz von 104 Flugzeugen
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktflügen
Schiff auf Feld bei Freiburg abgestürzt

Newsticker (224)

++++ Gynäkologen warnen: Intimrasur führt meist zu Nachwuchs ++++
++++ Gestern eingegangen: Todesnachricht ++++
++++ Siegestaumel: Gewinner von Trinkspiel braucht lange für Heimweg ++++
++++ Unhygienisch: Kind krabbelt auf allen Viren durch die Wohnung ++++
++++ Nicht gerecht: Nachbar darf Laub liegen lassen ++++
++++ Verkehrt in kriminellen Kreisen: Ehrlichkeit ++++
  pi, swt, mle, tim, sid, ?

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Dienstag, 18. Oktober 2011

Gilad Shalit wandert direkt ins Gefängnis wegen fünfjähriger Abwesenheit von Militärdienst

Tel Aviv (dpo) - Die berühmteste Geisel der Welt, Gilad Shalit, ist frei! Doch die Freude über seine wiedergewonnene Freiheit dürfte der israelische Soldat nicht lange genießen können. Informationen des Postillons zufolge wird der 25-jährige die nächste Zeit nämlich hinter Gittern verbringen, weil er sich fünf Jahre lang vor dem Militärdienst gedrückt hat.
Darf mit seinem Anwalt telefonieren: Shalit
"Shalit hat nur das erste Jahr seines dreijährigen Grundwehrdienstes absolviert", erklärt sein ehemaliger Vorgesetzter Oberstleutnant Yasef Katz. "Dann entfernte er sich unerlaubt für fünf Jahre vom Dienst und ließ sämtliche Briefe, die wir an seinen letzten Wohnort geschickt haben unbeantwortet."
Da es in Israel kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung gibt, blüht Gilad Shalit, der direkt nach seiner Landung in Tel Aviv festgenommen wurde, nun wegen Befehlsverweigerung und Desertion eine Gefängnisstrafe von bis zu neun Jahren.
Auch nachdem Gilad Shalit seine Strafe abgesessen hat, dürfte er alle Hände voll zu tun haben: Ein weiterer Gerichtsbeschluss sieht vor, dass er dann alle 1027 Palästinenser wieder einfangen muss, die im Gegenzug für seine Freilassung aus israelischen Gefängnissen entlassen wurden.
ssi; Foto: Israel Defense Forces, CC BY-SA 2.0

Der Nahostkonflikt im Postillon-Archiv:
Israel errichtet gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in Ostjerusalem
Nahostkonflikt kurz vor dem Aus? Immer weniger Zuschauer wegen ständiger Wiederholungen und starrem Plot

Montag, 17. Oktober 2011

Wahrscheinlichkeit, dass Satellit ROSAT auf Axel-Springer-Hochhaus stürzt, leider sehr gering

Berlin (dpo) - Das Zentrum für Astronomie und Astrophysik der Technischen Universität Berlin hat heute bekannt gegeben, dass der deutsche Satellit ROSAT wohl leider nicht auf das Axel-Springer-Hochhaus in Berlin stürzen wird.
Wird alle enttäuschen: ROSAT
Seit Monaten verbreitet die in dem Bürogebäude ansässige Redaktion der Boulevardzeitung Bild Horrornachrichten über den für kommende Woche erwarteten Absturz.
"Wir haben alles mehrfach durchgerechnet und fürchten, dass ROSAT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht das Axel-Springer-Hochhaus treffen, alle darin Beschäftigten pulverisieren und nur einen tiefen Krater übrig lassen wird", bestätigt der Astrophysiker Prof. Dr. Karl Windner gegenüber dem Postillon.
Wird wohl leider nicht zerstört: Bild
Zwar liege die Bild-Redaktion knapp unterhalb des 53. Breitengrades und damit gerade noch im Bereich des möglichen Einschlags. Da der Satellit aber praktisch überall abstürzen kann, wird der Bild-Redakteur, der die Frage "Wie gefährlich kann das für uns werden?" mit "Sehr!" beantwortete, wohl kaum am eigenen Schreibtisch zerschmettert werden.
Weil ROSAT bereits seit 1999 nicht mehr von der Erde gesteuert werden kann, besteht Experten zufolge unglücklicherweise auch keine Möglichkeit, den Satelliten gezielt in das Axel-Springer-Hochhaus zu lenken.
Obwohl die Chance, dass der Satellit auf einen Schlag Deutschlands größte Boulevardzeitung vom Antlitz der Erde tilgt, also verschwindend gering ist, will Professor Windner die Daumen drücken. Sein Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
ssi; Foto links: Johann A. Addicks, CC BY-SA 3.0

Astronomisches und die Bild-Zeitung im Postillon-Archiv:
Verlassene Wikingersiedlung auf Rückseite des Mondes entdeckt
Springer-Verlag gibt zu, dass es sich bei "Bild" um Satirezeitung handelt
Wirrer Astrophysiker prophezeit Weltuntergang in fünf Milliarden Jahren

Newsticker (223)

++++ Der nächste Wurf muss sitzen: Bauer trainiert Ferkeln gute Tischmanieren an ++++
++++ Hagen entlastet: Siegfried starb an Nibelungenkrebs ++++
++++ Angriffsbereit: Indianer hat den Bogen raus ++++
++++ Nass geworden: Fußgänger hatte Niederschlag nicht auf dem Schirm ++++
++++ Verdreht Frauen den Kopf: Exorzist-Drehbuchschreiber ++++
++++ Keine Lobby: Antrag für Hotelneubau im Bauausschuss gescheitert ++++
  mer, ?, tim, sid, ss, tobe

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Sonntag, 16. Oktober 2011

Das Wort zum Sonntag (134)

Es kommentiert Ede Blomquist (Vorsitzender der Bankräuber-Gewerkschaft)*:
Hände hoch, das ist ein Zwischenruf! Spielen Sie nicht den Helden, sondern nehmen Sie ihn mit den Händen hinter dem Kopf auf dem Boden liegend zur Kenntnis!
Die Deutsche Bankräuber-Gewerkschaft fordert die Politik auf, dafür zu sorgen, dass ein Schuldenschnitt für Griechenland keine Bankenpleiten zur Folge haben wird. SONST KNALLT'S! Zur Not muss ein Rettungsschirm in kleinen Scheinen geschnürt werden.
Wir fordern aber auch die Großbanken auf, endlich die Spekulationen an den Finanzmärkten zu beenden und sich wieder auf ihre eigentliche Kernaufgabe, das Privatkundengeschäft in vielen kleinen, teilweise schlecht bewachten Filialen, zu konzentrieren.
Insofern erklären wir uns solidarisch mit der neuen Occupy-Bewegung und erwarten von der Regierung, dass sie in ihrem Verhalten gegenüber den Demonstranten immer an das alte Motto denkt: Keine Polizei! Dann passiert hier auch niemandem was.
Wichtig ist, dass alle zusammenhalten, denn bei dieser Angelegenheit geht es um Geld oder Leben!

*an dieser Stelle kommentieren in unregelmäßigen Abständen Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.

 ssi; Foto: Per Erik Strandberg, CC BY-SA 2.5

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
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Samstag, 15. Oktober 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (100)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu und schon zum 100. Mal: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Der Flickr-Nutzer clickandclash fotografiert Männer in typischen Pin-Up-Frauenposen. Das Ergebnis ist wirklich sehenswert und künstlerisch wertvoll: Men-ups! (mit Dank an Michael Z.)
Eine unvollständige, dafür aber übersichtlichere Galerie gibt es auch hier: Men-ups by Clickandclash
2. Sascha Lobo kündigt in bester Postillon-Manier an, dass es den Bundestrojaner demnächst endlich auch für den Mac gibt: Bundestrojaner für Mac
3. Es geht doch nichts über ein wenig Realsatire, etwa wenn der Bundestag eine Veranstaltung für Menschen mit Behinderung wieder absagt und auf nächstes Jahr verschiebt, weil sich zu viele Rollstuhlfahrer angemeldet haben: Dialog mit Behinderten im Bundestag abgesagt bzw. Bundestag lädt Behinderte wieder aus
4. Diese Russen...

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Freitag, 14. Oktober 2011

Homöopathisches Wirtschaftsinstitut empfiehlt Ein-Cent-Rettungsschirm gegen Krise

Leipzig, Brüssel (dpo) - Ist das die Rettung für unser angeschlagenes Finanzsystem? Das für alternative Krisenbehandlungsmethoden bekannte Homöopathische Wirtschaftsinstitut Hahnemann (HWH) aus Leipzig hat nun der Politik empfohlen, den geplanten Euro-Rettungsschirm mit nur einem einzigen Euro-Cent auszustatten. Dieser muss zusätzlich mit wertlosen Scheinen, etwa Simbabwe-Dollars oder alten Reichsmark aus der Zeit der großen Inflation, im Verhältnis 1:440 Milliarden verdünnt werden.

Newsticker (222)

++++ Normal: Kettensägenmörder sind meist Durchschnittstypen ++++
++++ Der Sake nach: Japanisches Getränk wurde am Reisbrett entworfen ++++
++++ Workaholic: Erster Sopran lobt Chor in höchsten Tönen ++++
++++ Keine Sau ruft ihn an: Bauer unzufrieden mit neuem Stalltelefon ++++
++++ Unglaubwürdig: Wunder Heiler ++++
++++ Prinz angepisst: Rapunzel ließ Harn herunter ++++
  pi, ?, bbö, tim, euro, tobe

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Teenager neidisch, weil Rentner "immer Zeit zum Zocken und für Facebook" haben

München (dpo) - Über 87 Prozent aller Teenager zwischen 13 und 19 sind neidisch auf Rentner, weil diese den ganzen Tag Zeit für Video- und Computerspiele sowie das Surfen im Internet und soziale Netzwerke wie Facebook haben. Zu diesem Ergebnis kam das Meinungsforschungsinstitut Opinion Control, das 1003 Jugendliche in ganz Deutschland befragte.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bundeswehr zieht aus Afghanistan ab, weil brillante Genies in Berlin Gleise anzünden

Berlin, Kabul (dpo) - Zumindest für Deutschland ist der Krieg in Afghanistan zu Ende. Nach einer heute morgen einberufenen Dringlichkeitssitzung hat die Bundesregierung angekündigt, sämtliche 4.590 derzeit in Afghanistan stationierten Soldaten umgehend abzuziehen. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass einige brillante Genies in Berlin weiterhin Gleise anzünden.
Kapituliert: Merkel mit symbolischer weißer Fahne
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) persönlich richtete das Wort an das sogenannte "Hekla-Empfangskomitee", das die Hauptstadt seit Tagen in Angst und Schrecken versetzt: "Schon morgen sind alle Soldaten wieder in Deutschland, nur bitte, bitte hören Sie auf, den Zugverkehr in Berlin leicht zu beeinträchtigen!", flehte Merkel.
Experten gehen davon aus, dass die Linksextremisten mit ihren 18 Brandsätzen, durch die Pendler, die sich kein Auto leisten können, in einer Stadt, in der im vergangenen Jahr kaum eine S-Bahn fuhr, bis zu 20 Minuten zu spät zur Arbeit erschienen, den Kapitalismus an seiner empfindlichsten Stelle getroffen haben.
Auf dem Weg nach Hause: Bundeswehr
Auch die ungemein clevere Idee, mithilfe von sinnloser Gewalt gegen Unschuldige das Ende sinnloser Gewalt gegen Unschuldige zu fordern, scheint eine Rolle bei der Entscheidung für den bereits eingeleiteten Afghanistanabzug gespielt zu haben.
Während das Friedensnobelpreiskomitee in Oslo nun ernsthaft erwägt, das "Hekla-Empfangskomitee" nachzunominieren, planen andere extremistische Gruppen schon den nächsten Coup: Durch das nächtliche Verprügeln von Obdachlosen und Prostituierten wollen sie die Regierung zu einer besseren Sozialpolitik zwingen.
ssi; Foto rechts [M]: Kai Mörk, CC BY 3.0, Foto links: Khyperpass, CC BY-SA 3.0

Weitere Nachrichten zum Krieg in Afghanistan im Postillon-Archiv:
Rezension: "Afghan War Diary" von WikiLeaks
ISAF gelingt weiterer Schlag gegen internationalen Zivilismus
Bundesregierung will Deutschlands Freiheit künftig auch auf dem Mond verteidigen

Newsticker (221)

++++ Parierte nicht: Fechter ersticht Hund ++++
++++ Hat umgeschult: Heimkehrer war früher mal Straßenfeger ++++
++++ Zug verpasst: Schachspieler von Turnier ausgeschlossen ++++
++++ Gerät in Teufels Küche: Satansbraten ++++
++++ Kennt kein Pardon: Deutscher verprügelt Franzosen trotz Entschuldigung ++++
++++ Angst vor Hinrichtung: Gefangener bricht in Panik aus ++++
  ?, sid, ?, aw, tobe, ?

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Dienstag, 11. Oktober 2011

Deutsche Nationalmannschaft nimmt Bundestrojaner in Schutz

Düsseldorf (dpo) - Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat heute öffentlich den Bundestrojaner in Schutz genommen und die vielseitig geäußerte Kritik zurückgewiesen, er sei verfassungswidrig, fehleranfällig und komme aus Bayern.
Seine Jungs stehen hinter ihm: Bundestrojaner Löw
Mannschaftskapitän Philipp Lahm erklärte während einer Pressekonferenz: "Ich spreche für die ganze Mannschaft, wenn ich sage: Wir stehen loyal zum Bundestrojaner und können angesichts seiner Leistungen in den letzten Jahren nicht nachvollziehen, warum Jogi Löw jetzt auf einmal von allen Seiten kritisiert wird oder gar als verfassungswidrig gilt. Steckt dahinter vielleicht ein Ablenkungsmanöver der Belgier, gegen die wir heute abend spielen?"
Hat am Bundestrojaner
nichts auszusetzen: Lahm
Die Vorwürfe, Bundestrojaner Löw habe heimlich Computer ausgespäht und Daten in die USA übermittelt, wies Lahm als lächerlich zurück: "Warum sollte er das tun? Meines Wissens ist er mit dem ehemaligen Bundestrojaner Jürgen Klinsmann kaum noch in Kontakt."
Lahm hob außerdem hervor, dass der Bundestrojaner aus Schönau im Schwarzwald (Baden-Württemberg) stamme und nicht etwa aus Bayern, wie viele behaupten.
Der 27-jährige, der selbst aus Bayern stammt, schloss die Pressekonferenz mit den Worten: "Wir hoffen, dass uns Jogi Löw noch viele Jahre weiter trojanieren wird."
ssi; Fotos links und rechts: Steindy, CC BY-SA 3.0

Mehr zum Thema Überwachung und Hacking im Postillon-Archiv:
Hackergruppe Anonymous in Wirklichkeit gelangweilter Teenager aus Lüdenscheid
Katholische Kirche verbietet Gebrauch von Antivirenprogrammen
Der Postillon erklärt: Was kann das Nationale Cyber-Abwehrzentrum?

Montag, 10. Oktober 2011

FDP-Wähler in Rote Liste gefährdeter Arten aufgenommen

Gland/Schweiz (dpo) - Die internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) führt FDP-Wähler erstmals in ihrer diesjährigen Roten Liste gefährdeter Arten auf. Die Nichtregierungsorganisation warnte, dass der gemeine FDP-Wähler (Elector liberalis monetarius) schon Ende 2014 nicht mehr in freier Wildbahn angetroffen werden könne, sollte der derzeitige Trend anhalten.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Newsticker (220)

++++ Unterste Schublade: Ehefrau zwingt Mann zur Preisgabe seines Porno-Verstecks ++++
++++ Kleine Erhebung: Mücke nahm Stichprobe ++++
++++ Einfach weggerannt: Klingelputzer verzichtet auf seinen Lohn ++++
++++ OP-Unfall: Chirurg rutscht Herz in die Hose ++++
++++ Sah nie Täter: Rettungsfahrer ist kein hilfreicher Zeuge ++++
++++ War nicht angemessen: Anzug von der Stange ++++
  tobe, nkr, bor, tim, pi/mok, sid

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Samstag, 8. Oktober 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (99)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Die besten Reaktionen nach dem umstrittenen Steve-Jobs-Artikel: scheisse, Geschmacklos, unangemessen,  überflüssig, unter aller sau (Good Bye), würdelos, auf die Schnelle hingerotzt, unterirdisch und pietätslos, nicht lustig, Satire geht anders, semi-gut, Griff ins Klo, einfach nur schäbig, peinlicher Beitrag, so was macht man einfach nicht, voll geschmacklos, nicht sonderlich geistreichArschlöcher!.
Und auf Facebook, leider nicht separat verlinkbar: Mag ich nicht!, pietätslos, to early..., und hiermit wurde der Like-Button beim Postillon entfernt, Gefällt mir nicht!, NICHT GUT, nicht witzig, dislike, Ihr seit dumm. Strohdumm., voll daneben, unpassend :(, soeben hat sich der postillon bei mir in ungnade gestürzt, viel zu früh, BOO!, Don't like, NOT FUNNY!, Humor hat Grenzen, muss das denn sein?, Extremst niveaulos!
Der persönliche Favorit des Chefred. ist aber der hier:
"Leute, Ihr seid widerwärtig! Hiermit trete ich offiziell aus dieser Gruppe aus. Jeder sollte hierüber mal nachdenken und sich dem anschließen... Dieser Artikel war der Tropfen auf dem heißen Stein, den Ihr in den letzten Wochen geschaffen habt. BYE!"
2. Der Blog unclutterer. zeigt einmal die Woche im Rahmen des Unitasker Wednesday unfassbare Dinge, die es wirklich gibt, aber eigentlich gar nicht geben sollte. Beispiele: Lenkradablage, Gerät zum Aufheben von Kiefernzapfen oder ein Bauchnabelpinsel (mit Dank an Maik H.)
3. The Reverend (kein echter) Brendan Powell Smith hat große Teile der Bibel mithilfe von Lego nachgebaut: The Brick Testament
4. Eine alte Doku über einen britischen Markt neu vertont (englisch, mit Dank an den besen):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
 ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 7. Oktober 2011

Lametta-Missernte in Afrika bedroht Weihnachtsfest

Abidjan (dpo) - Wird Weihnachten in diesem Jahr ein trostloses Fest? Wegen einer anhaltenden Dürreperiode ist die traditionell im Oktober stattfindende Lametta-Ernte in Westafrika so schlecht ausgefallen wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Experten befürchten, dass die Preise für den beliebten Baumschmuck hierzulande stark anziehen werden.

Newsticker (219)

++++ Laichen im Keller: Geschäftsmann betreibt illegale Fischzucht ++++
++++ Wucher: Mann kauft Apfel für 'n Appel und 'n Ei ++++
++++ Arbeitgeberkritik an Zweidrittelstellen: "Nichts Halbes und nichts Ganzes" ++++
++++ Fehlproduktion: Abführmittel ist zum Kotzen ++++
++++ Tag der Entscheidung: Frau steht kurz vor Geschlechtsumwandlung ++++
++++ Pseudonym: Pornodarsteller benutzt Decknamen ++++
  tobe, psi, thö, mok, ?, ast

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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Technikjournalisten und Fanboys spekulieren über Design und Features von Steve Jobs' Sarg

Cupertino (dpo) - Nach dem Tod von Steve Jobs spekulieren Journalisten und Techfreaks auf der ganzen Welt, welches Design und welche Features der Sarg haben könnte, in dem der Mitbegründer und langjährige Chef der Firma Apple bestattet wird.
So oder so ähnlich könnte Steve Jobs Sarg aussehen
"Natürlich muss der Sarg mit Ausnahme eines schwarzen Apple-Logos ganz minimalistisch weiß sein. Alles andere - außer vielleicht schwarz - würde nicht zu Steve Jobs passen", so Mark Benson von der Computerzeitschrift Macland. "Und dann gehen wir noch davon aus, dass das Modell flacher und leichter sein wird als bisherige Särge."
Genug Speicherkapazität dürfte dennoch vorhanden sein – zumindest wenn man dem Dummy glauben schenken darf, den Experten anhand von Geheiminformationen für die Bild-Zeitung gefräst haben.
Auch in Foren wird heiß diskutiert, obwohl alle sich einig sind, dass sich die Konkurrenz einäschern lassen kann: "Eine Spracherkennungssoftware oder eine verbesserte Kamera gehören bestimmt nicht zu den Features. Das würde ja keinen Sinn machen", mutmaßt ein Kommentator in einem Apple-Fanforum "Aber man könnte den Sarg mithilfe eines intuitiv bedienbaren Touch-Feldes in das Grab senken und auf dem Grabstein könnte stehen "Buried in my iTomb"."
Doch alle Spekulation dürfte ohnehin bald ein Ende haben: Langjährige Beobachter des Megakonzerns rechnen damit, dass gerade jetzt in diesem Moment irgendwo auf der Welt ein Apple-Mitarbeiter einen Prototypen des Sarges versehentlich in einem Lokal liegen lässt.
ssi; Foto: Jacob Jensen Holding, CC BY-SA 3.0

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