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| So geht's bald vorwärts: Im Rückwärtsgang |
Als weiteren Vorteil sehen die Forscher die Tatsache, dass der Fahrer bei einem Unfall im Rückwärtsgang nur sanft in den Sitz gedrückt wird, anstatt durch die Windschutzscheibe geschleudert zu werden.
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control zeigt, dass eine große Mehrheit in der Bevölkerung der Rückwärtsfahrpflicht wohlwollend gegenübersteht. So freuten sich viele Motoristen, dass sie in Zukunft nie wieder vom Gegenverkehr geblendet werden, da sie nur noch die weniger grellen Rücklichter entgegenkommender Fahrzeuge sehen würden. Andere lobten, dass sie bei Gesprächen mit Beifahrern auf der Rückbank, diesen endlich direkt in die Augen sehen könnten.
Kritik kam lediglich von Verkehrsteilnehmern, die nicht mit dem PKW unterwegs sind: LKW-Fahrer monierten, dass ihnen ständig das Heck ausbrechen würde, wenn sie rückwärts fahren. Zudem fürchteten sie, vom lästigen Piepen wahnsinnig zu werden. Motorradfahrer wiederum erklärten, sie hätten üblicherweise überhaupt keinen Rückwärtsgang. Letzteren soll daher übergangsweise erlaubt werden, weiterhin die Vorwärtsgänge zu nutzen – allerdings rückwärts sitzend.
Damit sich Autofahrer an die neue Regelung langsam gewöhnen können, plant die Regierung eine mehrstufige Umstellung. Zunächst soll die Rückwärtsfahrpflicht nur auf Autobahnen und innerhalb geschlossener Ortschaften gelten. "Und wenn das läuft, dann kommen Landstraßen, Autobahnzubringer und der ganze Rest hinzu", so Peter Ramsauer.
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