Newsticker

Donnerstag, 12. Januar 2012

Von Medien weitgehend ignoriert: Arbeitgeberpräsident Hundt beißt Mann

Berlin (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Arbeitgeberpräsident Hundt bereits vor über einer Woche bei einer Veranstaltung in Berlin einen Mann gebissen. Die heftige Attacke wurde von den Medien jedoch weitgehend ignoriert, weil Journalisten seit Jahrzehnten eingetrichtert bekommen, dass "Hundt beißt Mann" keine Nachricht sei.
Bellt nicht nur, beißt auch: Hundt
Augenzeugen zufolge hatte sich Hundt so fest in der Wade des Mannes verbissen, dass es keinem der Anwesenden gelungen sei, die beiden zu trennen. Erst als Hundt mithilfe eines herbeigeholten Gartenschlauches mit kaltem Wasser abgespritzt wurde, ließ er von seinem Opfer ab und rannte jaulend aus dem Veranstaltungssaal.
"Sicher, wenn es andersherum gewesen wäre und der Mann hätte Arbeitgeberpräsident Hundt gebissen, dann wäre das eine Sensation gewesen", erklärte ein Reporter, der bei der Veranstaltung anwesend war, dem Postillon. "Ich sehe schon die Schlagzeile: Mann beißt Hundt. Toll! Aber so..."
Warum genau Hundt zugebissen hat, ist nicht bekannt. Allerdings haben zahlreiche Zeugen des Übergriffes zu Protokoll gegeben, der Mann, der nur oberflächliche Verletzungen davontrug und anschließend vorsorglich gegen Tetanus geimpft wurde, habe zuvor lauthals einen flächendeckenden Mindestlohn gefordert.
 ssi; Foto: BDA

Weitere Nachrichten aus dem Medien-Ressort:
Hier!