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Donnerstag, 5. April 2012

UN verhängen Tinten- und Pfeifentabakembargo gegen Günter Grass


New York, Lübeck (dpo) - Die Vereinten Nationen haben ein sofortiges Tinten- und Pfeifentabakembargo sowie weitere Sanktionen gegen Günter Grass verhängt. So soll verhindert werden, dass der Literaturnobelpreisträger an weiteren Gedichten arbeitet, die geeignet sind, den guten Ruf Israels nachhaltig zu zerstören. Ein erstes Testgedicht, das eindeutig beweist, dass Grass an einem geheimen Lyrikprogramm arbeitet, hatte zuvor zu einem einhelligen medialen Aufschrei geführt.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begründete die Maßnahmen bei einer Pressekonferenz: "Das Gedicht war der letzte Beweis dafür, dass Günter Grass ein heimliches Lyrikprogramm betreibt. Zwar fehlt ihm noch die nötige Sprengkraft, aber seine literarischen Ergüsse können dank modernster Medientechniken und seinem Ruf als Literaturnobelpreisträger bereits heute jeden Punkt auf der Erde erreichen."
Ohne Tinte und Tabak kein Lyrikprogramm
Es wird befürchtet, dass Grass nur noch wenige Jahre davon entfernt ist, die richtigen Worte zu finden, um Israels guten Ruf auf einen Schlag zu zerstören. Grass selbst leugnet derartige Ambitionen: Er beharrt darauf, dass er Lyrik nur zu zivilen, friedlichen Zwecken nutzen will.
Das Embargo dürfte den Literaten hart treffen. "Ohne Tinte kann Grass nicht mehr weiterdichten und ohne Pfeifentabak kann er seine Gedanken nicht mehr anreichern", so ein Sprecher der Vereinten Nationen. Auch die Kappung seines Internetanschlusses ist geplant. Papier und Schreibgeräte sowie Computerteile sollen ebenfalls nicht mehr in sein Lübecker Atelier geliefert werden.
Grass selbst kündigte an, dass er auf das vereinbarte Embargo mit einem eigenen Embargo reagieren will. So will er seine literarischen Werke künftig nur noch an Russland und China liefern – zwei Länder, die bereits ihr Vorhaben bekundeten, weiterhin regen Handel mit Grass zu betreiben.
Es gibt aber auch bereits Planspiele für den Fall, dass die Sanktionen gegen den Literaturnobelpreisträger nicht die erhoffte Wirkung zeigen, ihn zum Schweigen zu bringen. In diesem Falle könnten die Medien den Maulhelden Günter Grass durch einen publizistischen Erstschlag endgültig in die Antisemitismus-Ecke abschieben.
ssi; Foto links oben: Florian K., CC BY-SA 3.0, Foto rechts: Fotolia.com



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