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Donnerstag, 10. Mai 2012

Pro-NRW und Salafisten werden in einen Raum gesperrt, bis sie sich vertragen

Düsseldorf, Köln (dpo) - Das nordrhein-westfälische Innenministerium ergreift endlich Maßnahmen im Konflikt zwischen der rechtsextremen "Bürgerbewegung pro NRW" und fundamentalistischen Salafisten. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, sollen 100 der lautstärksten Mitglieder von Pro-NRW mit einer gleichen Anzahl an Salafisten solange in einen Raum gesperrt werden, bis sie sich vertragen.

Damit greift die Landesregierung auf eine Technik zurück, die sich bereits in zahlreichen Kindergartenkonflikten sowie bei der Papstwahl bewähren konnte.
Zufällig zeitgleich im Veranstaltungsraum: Wanderausstellung antiker Waffen
"Wir sind uns sicher, dass sich der Streit zwischen den Salafisten und Pro-NRW durch diese Maßnahme quasi von alleine erledigt", erklärte ein Sprecher des Innenministeriums gegenüber dem Postillon. "Und das beste: Kein einziger Polizist riskiert dabei sein leibliches Wohl."
Der Plan sieht vor, dass die je 100 Salafisten und Pro-NRW-Mitglieder noch heute in einen vollkommen abgeriegelten Raum in Köln gesperrt werden, wo sie genügend Zeit haben, alle ihre Differenzen bei Kaffee und Kuchen beizulegen. Erst nach 24 Stunden wollen die Behörden nachsehen, ob sich die beiden Gruppen bereits geeinigt haben oder ob sie noch mehr Zeit benötigen.
Sowohl Pro-NRW als auch die Salafisten signalisierten schon im Vorfeld Bereitschaft, die jeweils andere Gruppe an der eigenen Gedankenwelt teilhaben zu lassen. Mehrfach fielen versöhnliche Sätze wie "Die werden uns kennenlernen." und "Denen zeigen wir's!"
ssi; Foto rechts: Piotrus, CC BY-SA 3.0



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