Die Herabstufung kam nicht unerwartet, denn schon seit geraumer Zeit steht der Mond wegen Misswirtschaft in der Kritik. Nicht nur liegen Industrie und Landwirtschaft brach, auch der einst florierende Tourismus, der Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre vor allem Besucher aus den USA angezogen hatte, ist inzwischen stark zurückgegangen.
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| Schwache Infrastruktur: Die Straßen sind untermondisch schlecht ausgebaut |
Das fängt beim Außenhandelsdefizit an, wie EU-Kommissar Jan van Brondhuist erklärt: "Auf dem Mond hat man zu lange in der Sonne gelegen. Es kann nicht sein, dass der Mond High-Tech-Gerätschaften wie Mondrover oder Sonden importiert, und selbst nur Rohstoffe wie Gesteinsbrocken und Bodenproben gegen Selbstabholung ausführt. Wer glaubt, so wirtschaften zu können, lebt hinter dem Mond. Außerdem muss die offenbar überall grassierende Schwarzarbeit bekämpft werden." Die Steuereinnahmen des Mondes gehen derzeit gegen Null.
Es gibt aber auch Stimmen, die davor warnen, nur einseitig den kleinen Mann im Mond zu belasten, während die Verursacher der Krise ihre Vermögen in die Schweiz schaffen.
Angesichts der desaströsen Lage fragen sich viele Beobachter, ob es nicht besser wäre, den Mond einfach in den Staatsbankrott gehen zu lassen. Dies sei Analysten zufolge jedoch unmöglich, da in diesem Falle nahezu sämtliche europäische Banken auf ihren wertlosen Mondanleihen sitzen bleiben würden.
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