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Montag, 16. Juli 2012

Verfassungsschutz wird künftig von Horde Schimpansen geführt

Berlin (dpo) - Nach dem Versagen der Verfassungsschutzbehörden bei der Aufklärung der NSU-Morde soll der Inlandsgeheimdienst komplett umgekrempelt werden. Als wahrscheinlichstes Szenario gilt zum jetzigen Zeitpunkt, dass sämtliche Mitarbeiter des Verfassungsschutzes sukzessive entlassen und durch eine Horde Schimpansen ersetzt werden. Diese würden Experten zufolge bessere Arbeit bei geringeren Kosten leisten.

Hans-Peter Friedrich (CSU) bestätigte diese Pläne heute bei einer Pressekonferenz: "Wir haben bereits damit begonnen, erste Schlüsselpositionen willkürlich mit Schimpansen zu besetzen und verzeichnen seitdem eine Effizienzsteigerung von 234 Prozent", so der Innenminister, der von den neuen Geheimdienstmitarbeitern schwärmt. "Schimpansen sind einfach von Natur aus besser für den Verfassungsschutz geeignet als Menschen. Sie vernichten deutlich seltener wichtige Akten und treffen allein schon aus Gründen des Zufalls hin und wieder auch richtige Entscheidungen im operativen Geschäft."
Er soll den Thüringer Verfassungsschutz (künftig
"Veraffungsschutz") reformieren: Coco Straboni
Besonders wichtig sei außerdem, dass Schimpansen nicht dazu neigen, die Gefahren von Rechts zu verharmlosen und überdies mit deutlich weniger Sold auskommen als die bisherigen Mitarbeiter. "Eine Kiste Bananen im Monat reicht", so Friedrich.
Coco Straboni (34), ein Schimpanse mit langjähriger Berufserfahrung im Werfen von Fäkalien, hat einen Umschlag erhalten, laut dem er künftig den besonders stark kritisierten Thüringer Verfassungsschutz anführen wird. Gegenüber dem Postillon erklärte er: "Oh, oh, oh. Aaaaah, aaaaaah, aaaaaah! Huhuhu? Uff." Damit beweist er, dass er deutlich mehr von seiner Arbeit versteht als etwa der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer.
Sollte der Einsatz von Schimpansen in von Inkompetenz durchsetzten Institutionen Schule machen, könnten sie künftig auch das Innenministerium, die Redaktion der "Bild"-Zeitung sowie die Führung der FIFA übernehmen.
ssi; Fotos oben: © Fotolia.com (Affen), Foto rechts: © Lucky Dragon - Fotolia.com (Hut), Thomas Lersch, CC BY-SA 3.0 (Coco)

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